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Übelkeit bei großer Anstrengung...

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The-Mick



Anmeldungsdatum: 15.11.2006
Beiträge: 24


BeitragVerfasst am: Fr Mai 11, 2007 1:21 pm Beitrag speichern    Titel: Übelkeit bei großer Anstrengung... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Hallo,

ich habe seit Kurzem ein Problem:

Wenn ich sehr anstrengende Übungen mache, wie zum Beispiel einbeinige Kniebeuge, gehts mir während der Übung noch gut, Atmung ist realitiv normal. Wenn ich aber dann die Übung fertig hab, steigt mein Puls und meine Atmung extrem an und mir wird auf einmal für kurze zeit sehr übel Evil or Very Mad .
Es ist wikrlich nur bei solchen harten Sachen, bei allen anderen Übungen habe ich keinerlei Probleme.
BWEs mach ich regelmäßig seit ca einem Jahr und würde auch sagen, dass ich relativ gut traniert bin. Mache auch viel Audauersport.
ISt das normal/egal/schlimm/schlecht oder soetwas?

Gruß + Danke

Mick
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von andy
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Guest







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NoPainNoGain



Anmeldungsdatum: 28.01.2007
Beiträge: 1536

MMA, Messerkampf

BeitragVerfasst am: Fr Mai 11, 2007 1:37 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

hoher Blutdruck?
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mipooh



Anmeldungsdatum: 13.10.2005
Beiträge: 2065
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: Fr Mai 11, 2007 1:51 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Wie atmest Du bei den schweren Übungen? Atmest Du überhaupt? Presst Du?
Ansonsten, falls möglich, mal dem Tip von Nopainnogain nachgehen nund mal direkt anschliessend messen. Falls Du Zugang zu einem Handgelenkmessgerät hast, sogar mal direkt bei der Ausführung. Da würde ich vor der vorletzten WH einfach mal das Knöpfchen drücken.

Ansonsten habe ich das geringfügig auch, wenn ich zB 25 Bethaks und 25 YogaLS mache, dass direkt danach die Atmung etwas beschleunigt ist. Puls hab ich jetzt nicht gemessen. Kenne aber zB von Tabata, dass nach der Belastungsphase der Puls nochmal ganz leicht ansteigt.
_________________
Es gibt gar keine "Zivilisationskrankheiten", es gibt nur verschiedene Symptome einer einzigen Krankheit und die heisst "Zivilisation".
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The-Mick



Anmeldungsdatum: 15.11.2006
Beiträge: 24


BeitragVerfasst am: Fr Mai 11, 2007 2:04 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Ne, Blutdruck ist normal....also normalerweise 120/70-80
Ich habe mal sofort nach dem biken (lange Tour) den Blutdruck gemessen, da war er schon relativ hoch...140-1560/ 90 oder so...aber ist wohl normal, wenn man Sport macht Wink
Also im Ruhezustand ist der Puls auch sehr ok.... bei ca 50 S/min
Achso, zur Atmung: Ja, ich Atme während der Übung, wenn ich in die Knie gehe aus- und wenn ich mich aufrichten einatmen...

Ich mnach mich vor dem Training nicht warm..kann das davon kommen?

gruß Mick
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Comrade



Anmeldungsdatum: 29.03.2006
Beiträge: 1407


BeitragVerfasst am: Fr Mai 11, 2007 2:36 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Als ich vor einigen Monaten verstärkt einbeinige Kniebeugen gemacht hab gings mir auch ähnlich.Die ham mir voll auf den Kreislauf geschlagen und mich arg ausser Puste gebracht.
Hat sich dann aber mit der Zeit gegeben.

Aufwärmen solltest du dich übrigens auf jeden Fall...
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Eye_of_the_tiger



Anmeldungsdatum: 07.05.2006
Beiträge: 708
Wohnort: Bonn
Kraft/Fitness,MTB,laufen,klettern(zu selten),boxen(sporadisch) etc

BeitragVerfasst am: Fr Mai 11, 2007 4:47 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Früher sagte man: Wer nicht kotzt.... hat nicht trainiert! Wink
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TomB



Anmeldungsdatum: 12.06.2006
Beiträge: 128
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: Fr Mai 11, 2007 11:17 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Zitat:
140-1560/ 90 oder so...aber ist wohl normal,
1560? glaub nicht das das normal ist Smile

Und wenn du noch eine medizinische Meinung dazu höre möchtest:
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=52318

Ich vermute du gehst über deine Belastungsgrenze. Bei Laufveranstaltungen hat mein Sohn auch so eine unangenehme Erfahrung gemacht. Er stand als Zuschauer am Rand und das erste was er mitbekam war ein überanstregter kotzender Läufer. Ob er selber mal zum Läufer wird steht nun in den Sternen Smile.
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von andy
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mipooh



Anmeldungsdatum: 13.10.2005
Beiträge: 2065
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: Fr Mai 11, 2007 11:54 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Das soll wahrscheinlich 150 oder 160/90 sein. Und das ist nicht unbedingt mehr normal. Ich weiss jetzt nicht genau, wie sich eíne lange Tour auswirken sollte, bei mir ist sie eher blutdrucksenkend.
Und zu denen, die vom Sport kotzen... selbst wenn das heroisiert wird, denke ich mal, diese Leute erkennen ihre Grenzen zu spät. Denn zusätzlich zu der Belastung/Strapaze dann auch noch Elektrolytverluste... das kann´s ja wohl nicht sein.
_________________
Es gibt gar keine "Zivilisationskrankheiten", es gibt nur verschiedene Symptome einer einzigen Krankheit und die heisst "Zivilisation".
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The-Mick



Anmeldungsdatum: 15.11.2006
Beiträge: 24


BeitragVerfasst am: Sa Mai 12, 2007 2:06 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Ehrlich gesagt weiss ich nicht mehr GENAU wo der Wert lag. Daher werde ich morgen nochmal eine schöne Tour fahren und dann mein Blutdruck messen.
Ich kann mich jedoch erninnern, dass er stark über dem normalen Wert lag...
Abwarten...
Ich denke eher, dass das problem von den Kniebeugen kommt. Jeder kennt sicherlich das Phänomen, wenn man in die Hocke geht und sich zu schnell aufrichtet.... -> Schwindel und co, da das Blut in die Beine fließt, wenn man sich aufrichtet.
Ich denke mal bei den einbeiniegen Kniegeugen tritt ein Dauerzustand beim Blut in die Beine fließen ein und es ist zu wenig für den Restkörper da.
Comrade hat ja auch berichtet, dass er Kreislaufprobleme mit einbeiniegen Kniebeugen bekam...

Naja....gut nacht....


Mick
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von juL
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Philebos



Anmeldungsdatum: 09.01.2007
Beiträge: 323
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Sa Mai 12, 2007 10:02 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Übelkeit ist meiner Erfahrung nach ein Zeichen von Überanstrengung. Das giebt sich mit der Zeit - wenn du leistungsfähiger wirst Wink
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kecks



Anmeldungsdatum: 24.03.2007
Beiträge: 143
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Sa Mai 12, 2007 1:35 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Übelkeit ist ein Zeichen von anaerobem Training, von hoher Intensität, NICHT von Überanstrengung. Ausbelastung ist keine Überanstrengung, sondern Bestandteil eines jeden Trainings, das nicht nur Erhaltungsfunktion haben will (oder in der Reha stattfindet). In vielen Sportarten wird das mehrmals wöchentlich im Training gezielt angepeilt (z.B. Tempoläufe im Sprinttraining der Leichtathleten, und zwar schon auf den unteren Leistungsleveln, weit weg von Qualis für deutsche Meisterschaften oder ähnliches). Im Klartext: Übelkeit gehört dab und zu dazu und nützt einem gesunden Trainierenden wesentlich mehr, als daß sie schadet (da sie normalerweise mit entsprechend hohen Laktatwerten zusammen auftritt).

Die Effekte sind sehr gut (sonst würde man das nicht seit über 100 Jahren im Leistungssport genau so machen) - vorausgesetzt, die Belastungszeit ist kurz genug (meiner Erfahrung nach so bis ca. 20 Minuten). Drüber wird dann die Regenerationszeit entsprechend länger (kann aber auch sinnvoll sein, je nach Zielsetzung).
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mipooh



Anmeldungsdatum: 13.10.2005
Beiträge: 2065
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: Sa Mai 12, 2007 2:37 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Zitat:
Übelkeit ist ein Zeichen von anaerobem Training, von hoher Intensität, NICHT von Überanstrengung.

Solchen Unsinn habe ich ja nun schon lange nicht mehr gelesen.
Eine Überforderung auf die der Körper derart abwehrend reagiert kann ja wohl kaum gesund sein.
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von andy
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kecks



Anmeldungsdatum: 24.03.2007
Beiträge: 143
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Sa Mai 12, 2007 3:11 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Mipooh, dann macht das also der ganze Leistungssport im Kraftausdauertraining (eigentlich im Athletiktraining, also Grundlagen- d.h. nicht disziplinspezifischem Training allg.) falsch?! Ich denke mal, die wissen schon, was sie tun, und "Unsinn" (Deine Worte) ist das sicherlich nicht, sondern einfach so intensiv, wie effektiv. Ausbelastung führt eben manchmal zur Übelkeit. Ist bei einem gesunden Menschen nichts bedenkliches und gehört zu einem optimalen leistungssteigernden Training ab und zu einfach dazu; um eine hohe Laktattoleranz zu erreichen, muß man eben in diese Laktatbereiche im Training rein, und das tut weh aka es wird einem übel. Was ist so Schlimmes dran? Wer immer nur innerhalb seiner comfort lines trainiert, der wird eben auch nie sein ganzes Potential ausschöpfen können. Ist okay, muß halt jeder wissen, was die eigenen Ziele sind.
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mipooh



Anmeldungsdatum: 13.10.2005
Beiträge: 2065
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: Sa Mai 12, 2007 3:36 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Woher nimmst Du diese Behauptung? Ich lese nunseit fast zwei Jahren täglich über Sport, aber diese Kotzeuphorie ist mir nur selten begegnet. Nicht etwa ständig.
Ausserdem habe ich noch nie gelesen, dass jemand dies auch noch als normal oder gar positiv darstellt. Was mir wohl aufgefallen ist, dass manche junge Menschen sich damit brüsten, als sei es ein Zeichen von Stärke. Allerdings ohne jemals einen vernünftigen Grund dafür zu nennen.

Laktattoleranz kann man nur durch hohe Laktatwerte trainieren. Nur wenn sie bereits zu hoch sind, wüsste ich nicht, wo da von einem sinnvollen Training die Rede sein könnte.

Zitat:
Bestandteil eines jeden Trainings, das nicht nur Erhaltungsfunktion haben will (oder in der Reha stattfindet).


Dieser Spruch weistfür mich eher auf Unwissen und Überheblichkeit hin als auf Kompetenz.

Wäre das Kotzen oder auch nur die Übelkeit Bestandteil des Leistungssports im Sinne einer erwünschten Wirkung, dann, da bin ich mir sicher, hätte ich dies bereits irgendwo gelesen.

So kann ich bisher nur davon ausgehen, dass diese Glorifizierung von Übelkeit ein Auswuchs ist.

Dass es vorkommen kann, bei jemandem, der seine Grenzen erprobt oder auch verschieben will, dass er diese überschreitet, das halte ich noch für natürlich. Dass man diese Überlastung aber umdefiniert als erstrebenswertes Ziel, weil es ein Zeichen von Ausbelastung sei, das halte ich für zurückweisenswert.
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kecks



Anmeldungsdatum: 24.03.2007
Beiträge: 143
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Sa Mai 12, 2007 3:44 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Unwissen? Hm, ich sag ja nicht, daß Übelkeit toll ist, ich sach auch nicht, daß Dir immer übel sein muß beim Training - aber ab und zu gehört es bei einem Programm, das auf optimale Leistungssteigerung (d.h. so gut, wie es die eigenen Anlagen zulassen) aus ist, nunmal dazu (allein schon, weil Laktattoerlanz zum Training gehört, dazu muß man in diese Bereiche rein, und da wird einem nun mal übel; ohne geht's nicht ab). Es ist nichts Ungewöhnliches, und v.a. kein Zeichen von Überanstrengung, sondern von Ausbelastung. Und diese ist manchmal wünschenswert. Wie gesagt, wer mit weniger zufrieden ist - auch gut. Sind dann halt andere Trainingsziele.



Das hab' ich jetzt alles nicht nur gelesen (schon auch, da steht dann eben als Trainingsziel "Fähigkeit, hohe Laktatwerte über längere Zeit tolerieren zu können, auch mental"), sondern vor allem jahrelang gemacht (und mache es immer noch). In Sachen Training stehe ich v.a. auf Erfahrungswerte - und da ist "Übelkeit im Training" (merke: das ist nicht dasselbe wie Kotzen...) nunmal ein Standart in eigentlich allen maximal wirksamen Athletikprogrammen (aus erster Hand kann ich Dir das versichern aus dem Kampfsport, vom Gewichtheben, bei den Leichtathleten und bei den Eishockeyleuten, wie auch bei den Footballern), seit eigentlich immer schon.

Eine Nachfrage noch zu Deinem Post:
mipooh hat folgendes geschrieben:
Laktattoleranz kann man nur durch hohe Laktatwerte trainieren. Nur wenn sie bereits zu hoch sind, wüsste ich nicht, wo da von einem sinnvollen Training die Rede sein könnte.

Den zweiten Satz verstehe ich nicht. Könntest Du den bitte nochmal paraphrasieren? Die Laktattoleranz kann nicht "zu hoch" sein, genausowenig wie jemand "zu ausdauernd" oder "zu schnell" sein kann. Will ich lernen, hohe Laktatwerte zu tolerieren (und da führt kein Weg dran vorbei, wenn ich ein kompletter Sportler werden will, denn das braucht man, für bergaufradeln, wie für schnelles laufen länger als 5-6'', für viele Kniebeugen in kurzer Zeit, fürs Sparren... für sehr vieles), dann muß ich diese im Training herbeiführen, und dabei wird einem i.a. übel.
(Ich weiß, ich wiederhole mich).
_________________
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von andy
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