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Wursti



Anmeldungsdatum: 27.08.2006
Beiträge: 1135

Boxen, Funktionstraining

BeitragVerfasst am: So Aug 10, 2008 6:07 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

lusch3 hat folgendes geschrieben:
verdammt...ich hatte schon gehofft es hat sich erledigt Very Happy
hab grad keine zeit, aber ich werd darauf zurückkommen Smile.

Smile Question
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Muscle-Corps
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Guest







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lusch3



Anmeldungsdatum: 26.09.2007
Beiträge: 1227
Wohnort: drehst'n!
historisches Fechten

BeitragVerfasst am: So Aug 10, 2008 7:39 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

nach dem kommenden mittwoch, versprochen Smile.
_________________
"Wer denkst du ist dran schuld?" - "Na die Verantwortlichen, die Verantwortlichen sind dran schuld!"
Empfehlung

von andy
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lusch3



Anmeldungsdatum: 26.09.2007
Beiträge: 1227
Wohnort: drehst'n!
historisches Fechten

BeitragVerfasst am: Mo Aug 18, 2008 1:49 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Wursti hat folgendes geschrieben:
Zitat:
also ist die adaption auch irrelevant für die intensität (um die es ja ursprünglich ging), da du schreibst:

Insofern irrelevant, dass sie nichts in einer Strukturierung des Reizes zu suchen hat. Logischerweise, denn sie gehört ja auch auf die andere Seite.

mit dem reiz hat die adaptitilität nichts zu tun, korrekt, für den umgang des körpers mit der belastung hingegen schon.

Zitat:

Der Widerpruch liegt in der Dichotomie des Systembezugs. Innerhalb einer Übung ist die Masse=Intensität=Reizhöhe im Vergleich zweier Übungen absolut gleich, aber nicht relativ.

mir erschließt sich grad nicht, was du mir damit sagen willst. kannst du es noch mal umschreiben oder näher erläutern?
Zitat:

Wenn du die Reizhöhe aufteilst in Masse und Hebel, ist das zwar physikalische korrekt, du kannst damit aber nicht trainingspraktisch arbeiten. Wenn du dir notierst, dass du einen Handstandliegestütz ausführst, sind Hebel usw. sowieso egal, weil sie in der Bewegungspezifik bereits enthalten sind, weswegen sie aus der Intensität rausfallen.
Der Widerspruch entsteht also, wenn man die gleiche Behauptung innerhalb zwei verschiedener Kontexte betrachtet. In einem ist er richtig, in dem anderen nicht.

bis auf den ersten satz stimm ich dir zu, denn wenn man physikalischen zusammenhänge von masse, hebel und aufzuwendender energie (=J=Nm)
kennt, kann man die belastung verändern, siehe z.b. füße/hände hochlagern @ liegestütz für belastungsintensivierung/-verminderung.

Zitat:

Nein, die Adaptilität ist das Maß für die Anpassungsfähigkeit. Die relative Reizhöhe ist aber abhängig von dem Fitnessstand des Körpers. Die Adaptilität hängt erst darüber an der Intensität und das auch nicht deskriptiv. Erst, wenn ein Zusammenhang auf deskriptiver Ebene hergestellt werden kann, kann man auch über weitere Zusammenhänge nachdenken.

Zitat:

Die Anpassungsfähigkeit ist nicht Trainingstand. Logischerweise, denn die Adaptilität nimmt mit steigendem Trainingszustand ab (vgl. Trainingschere).

deiner meinung nach hängen adaptitlität und fitness-/trainingsstand des körpers also nicht zusammen? bzw: der trainingsstand ist der faktor wie einer absolute reizhöhe vom körper wahrgenommen wird (-> relative reizhöhe) und die adaptilität ist die (degressive) geschwindigkeit mit der sich der trainingsstand "entwickelt"?

Zitat:

Absolut verändert sie sich natürlich nicht, aber relativ eben schon.
Hypothetische Fälle fallen als Begründung natürlich raus.
Was ist denn die Gesamtbeanspruchung? Und wofür brauche ich die innerhalb meiner Trainingsplaung und -praxis?

um die intensität zu bestimmen, wenn sie einen denn interessiert Very Happy.

Zitat:

Die Fragen führen dann auch zur Frage:

Zitat:
I = Rs*Ra*Rst/A

I...Intensität
Rs...Reizstärke
Ra...Reizanzahl
Rst...Reizstruktur
A...Anpassungsfähigkeit aka Trainingsstand

Wie willst du das für die Trainingsplanung und praxis nutzen?


z.b. um objektive kriterien zur übungsauswahl zur verfügung zu haben. da fehlt an sich nur noch eine konkrete bestimmungs- und wichtungsbetrachtung der faktoren Wink.
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von andy
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Shaolos



Anmeldungsdatum: 13.10.2007
Beiträge: 2072


BeitragVerfasst am: Di Aug 19, 2008 5:56 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Nya, d.h. wenn man es genau nimmt folgt die Adaptibilitaet also dem 1. Gossenschen Gesetz von abnehmenden Grenznutzen. Aber das merkt ja fast jeder Trainierende, der sich auf Fortschritte wie am Anfang nach ein paar Jahren freut Wink
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von andy
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Wursti



Anmeldungsdatum: 27.08.2006
Beiträge: 1135

Boxen, Funktionstraining

BeitragVerfasst am: Di Sep 02, 2008 5:25 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Zitat:
mit dem reiz hat die adaptitilität nichts zu tun, korrekt, für den umgang des körpers mit der belastung hingegen schon.

Im Verlauf der langristigen Adaption (DNA-Expression, Enzymproduktion, usw.) vielleicht, was aber irrelevant für eine Formel zur Bestimmung der Intensität ist, für diese ist nur die kurzfristige Adaption (Tiefere Atmung, erhöhte Herzfrequenz, usw.).

Zitat:
mir erschließt sich grad nicht, was du mir damit sagen willst. kannst du es noch mal umschreiben oder näher erläutern?

Absolut=innerhalb einer Übung
Relativ=zwischen zwei Übungen

Zitat:
bis auf den ersten satz stimm ich dir zu, denn wenn man physikalischen zusammenhänge von masse, hebel und aufzuwendender energie (=J=Nm)
kennt, kann man die belastung verändern, siehe z.b. füße/hände hochlagern @ liegestütz für belastungsintensivierung/-verminderung.

Messprinzip des Experiments. Je mehr Faktoren du veränderst, desto inreliabler werden die Messungen. Und bei solchen Veränderungen hast du aufgrund der Trainingspezifik schon viel mehr verändert, als dass du daraus noch vernünftige Ergebnisse ableiten könntest.

Zitat:
deiner meinung nach hängen adaptitlität und fitness-/trainingsstand des körpers also nicht zusammen? bzw: der trainingsstand ist der faktor wie einer absolute reizhöhe vom körper wahrgenommen wird (-> relative reizhöhe) und die adaptilität ist die (degressive) geschwindigkeit mit der sich der trainingsstand "entwickelt"?

Doch und genau den Zusammenhang habe ich beschrieben.

Zitat:
um die intensität zu bestimmen, wenn sie einen denn interessiert

ok, dann gebe ich dir mal eine Probeaufgabe, welche du mit einem vernünftigen Modell lösen kannst:

Trainierender A:
70x5 Liegestütz --(Progression)--> 100x5 Liegstütz

Trainierender B:
70x5 Liegestütz --(Progression)-->50x5 einarmige Liegestütz

Welche Adaptionprozesse sind gleich und welche unterscheiden sich?
Welche Unterschiede ergeben sich für globale und lokale Adationen?
Welchen Unterschied machen eventuelle Intensitätsunterschiede beim Training hinsichlich der Trainingplanung und Trainingpraxis?

Ergänzung: Alle nicht angegebenen Faktoren sind für beide Trainierenden gleich.
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Wursti



Anmeldungsdatum: 27.08.2006
Beiträge: 1135

Boxen, Funktionstraining

BeitragVerfasst am: Mi Sep 10, 2008 3:44 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Nur so zu Ergänzung:
Wenn du die Formel trainingspraktisch produktiv anwendest, bin ich fast erledigt (argumentativ), obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass das ein nicht Mögliches Unterfangen wäre.
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Muscle-Corps
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