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Indikator für Intensität - was ist optimal ?!

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Quax



Anmeldungsdatum: 11.10.2007
Beiträge: 108


BeitragVerfasst am: Fr Aug 01, 2008 9:09 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Hallo zusammen,

erstmal vielen herzlichen Dank für eure Antworten.

Ich habe mich entschlossen die Übungen jetzt mal in einem Zirkel durchzuführen. Als Wiederholungszahlen habe ich jetzt mal pro Zirkel geplant:

Burpees: 10

Kniebeugen (ohne Gewicht, dafür mit maximaler Konzentration und teilweise auf Fussballen bzw. gesprungen): 10

Dands: 5

Kreuzheben: 5

Klimmzüge: 3er Leiter (also 6 Wdh.)

Wieviele Zirkel würdet ihr mir empfehlen, damit ich nicht zu sehr in den Kraftausdauerbereich komme ?! Ich dachte an 3 bis maximal 5 oder was meint ihr ? Das wären dann summa summarum:

30 - 50 Burpees

30 - 50 Kniebeugen

15 - 25 Dands

15 - 25 Kreuzheben

18 - 30 Klimmzüge

Bin für jede weitere Antwort dankbar. Viele Grüße

BERND Cool Very Happy
Empfehlung

von andy
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Guest







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Wursti



Anmeldungsdatum: 27.08.2006
Beiträge: 1135

Boxen, Funktionstraining

BeitragVerfasst am: Fr Aug 01, 2008 10:10 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Zitat:
aha, also brauchen wir noch die einflussgröße der adaptionsfähigkeit des körpers. ich kann 10x70kg kreuzheben ohne größere probleme machen, aber 1x700kg unter gar keinen umständen. die reizstärke ist einfach zu groß für meinen körper, er kann nicht adaptieren (wie du selbst schreibst), also können wir die formel so nicht stehen lassen

Die Adaptilität hat nichts mit dem Reiz in einer "Formel" zu suchen. Sie gehört zu Bereich der Reaktion und nein, eine Formel für die Kausalitätsbeziehung zwischen Reiz und Reaktion ist nicht suchenswert, weil sie nur sehr ungenügende Prognosen liefert, weil es zu viele Störgrößen gibt. Der eine kann bei 15-20 Wiederholungen noch wunderbare Fortschritte hinsichtlich der maximalen Kraft haben, während ein andere nicht über 8 Wiederholungen gehen sollte.
Die Reizstärke wäre auch nicht zu groß, sondern wäre ist die Reizhöhe. Sie ist aber auch nicht zu groß, sondern sie kann nicht erreicht werden, weil das Gewicht einfach angehoben wird. 1x700kg gibt es einfach nicht.
Den Reiz, den du setzen könntest, bei einer Hantel wäre:
Statische Wiederholung mit xxkg Spannung*Spannungsdauer
Der Körper reagiert auf jeden Reiz beliebiger Reizstärke, -höhe und Reizmenge. Er kann niemals indifferent sein.
Inwiefern er daran adaptiert, ist für den Reiz völlig irrelevant.

Zitat:
das war der physiologische faktor den ich später in meiner ausführung ansprach. im grunde hast du recht, ich wollte nur darauf hinweisen, dass es besonders bei BWE fatal ist, einfach von "der last" zu sprechen, denn die gibt es nicht.

Du hast den Begriff der Last aufgeteilt, in eine zu bewegende Masse und den Gelenkwinkel. Die Last ist aber gleich der Masse. Masse =! Reizhöhe, weil nicht nur eine absolute Komponente, sondern auch eine relative Komponente. Die absolute Reizhöhe bleibt für 100kg immer gleich, die relative ist abhängig vom 1RM für diese Übung, der maximalen Energieflussrate für die Reizdauer usw.
Wenn man solche Formeln benutzen will, ist es niemals sinnvoll die physikalischen Grundkonstrukte aufzuteilen. Genauso ist es niemals sinnvoll die nichtphysikalischen Konstrukte ebenenunspezifisch zusammenzuführen. Asche zu Asche usw. Reizmerkmal zu Reiz und Reaktionsmerkmal zu Reaktion, wenn man so will.

Zitat:
ähm...doch. wenn du von dem spezifischen widerstand den es zu überwinden gilt sprichst, hast du recht, aber, da wir uns in einer leider sehr physikalischen welt bewegen, müssen noch zusätzliche störeinflüsse mit reingerechnet werden, ansonsten verletzt du die energiebilanz.

Nein, erstens ist das hier Anzuwendende das newtonsche Axiom Kraft=Gegenkraft, denn wir sprechen von Lasten und Muskekräften, logischerweise Kraft und Gegenkraft. Das Axiom der Energiebilanz kann man nicht anwenden, weil der Zeitfaktor keinen Beitrag leistet. Ohne Zeit, keine Energie.
Zitat:

müsstest du die instabilität nicht mit einrechnen wären ringdips genauso schwer wie normale, ringls genauso leicht, wie normale, da du aber die bewegung der ringe ausgleichen musst, werden sie um einiges schwerer, da mehr muskeln rekrutiert werden müssen, um die ausweichbewegung zu neutralisieren (wie du schon korrekt bemerkt hast). das ist der gleiche fall, wie bei ganz typischen modellen in der physik, wo die reibungskraft zwischen 2 unterschiedlichen körpern mitbetrachtet werden muss, weil ansonsten die bilanz nicht stimmt. derartige störgrößen MÜSSEN mitbetrachtet werden.

Das ist ein semantischer Fehlschluss. Nur weil ringls schwerer als normale sind, heißt das nicht, dass das die Last größer ist. Sie fühlen sich bloß schwerer an. Das hat keinen Einfluss auf die Reizhöhe, sondern auf die Reizstruktur. Dass mehr Muskeln rekrutiert werden, heißt nicht, dass auch mehr Kraft auf die Last wirkt. Daher habe ich geschrieben, dass das mehr an rekrutierter Muskeln nicht auf die Last in Richtung des Weges wirkt, sondern mehr Stabilisationsarbeit geleistet werden muss, damit möglichst wenig Kraft der Arbeitsmuskulatur nicht in Richtung des Weges aufgewandt wird.
Der Vergleich zur Reibungskraft ist so natürlich falsch. Denn die Bilanz stimmt (hier natürlich wieder Newton), da hier die von dir als offen postulierten Kräfte Gegenkräfte haben, die nicht in Richtung des Weges sind.
Ein Ringls ist auch nicht die gleiche Übung wie ein normaler Liegestütz, sondern eben eine andere Übung mit sehr hohem Transfer auf den Liegestütz. Man kann ihn traiingspraktisch als Variation des Liegestütz behandeln, trainingstheoretisch geht das allerdings nicht, weil man sonst falsche Prognosen macht, was dann natürlich falsifizierend wirken würde.

Zitat:
wie kann man sich diese parameter vorstellen?

Widestand, Bewegungsgeschwindigkeit usw.
Das übliche um die Reizstruktur als Gesamtes zu beschreiben.
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Kao86



Anmeldungsdatum: 19.01.2004
Beiträge: 1609
Wohnort: Königsbrunn (Augsburg)

BeitragVerfasst am: Fr Aug 01, 2008 11:52 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

booaah, nochmal für die dummen bitte Very Happy
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Versuche Deinen Lehrmeister zu übertreffen,
sonst bist du ein armseliger Schüler.
http://www.youtube.com/profile_videos?user=Kao86&p=r
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Damnation



Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 1659
Wohnort: Wien
Karate

BeitragVerfasst am: Fr Aug 01, 2008 12:08 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

gut, dass es nicht nur mir so geht. was Wursti teilweise schreibt, versteh man ja gar nicht Wink
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Der Blog, Tagebuch und podcast Sammelthread:
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lusch3



Anmeldungsdatum: 26.09.2007
Beiträge: 1227
Wohnort: drehst'n!
historisches Fechten

BeitragVerfasst am: Fr Aug 01, 2008 1:49 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Wursti hat folgendes geschrieben:

Die Adaptilität hat nichts mit dem Reiz in einer "Formel" zu suchen. Sie gehört zu Bereich der Reaktion und nein, eine Formel für die Kausalitätsbeziehung zwischen Reiz und Reaktion ist nicht suchenswert, weil sie nur sehr ungenügende Prognosen liefert, weil es zu viele Störgrößen gibt. Der eine kann bei 15-20 Wiederholungen noch wunderbare Fortschritte hinsichtlich der maximalen Kraft haben, während ein andere nicht über 8 Wiederholungen gehen sollte.
Die Reizstärke wäre auch nicht zu groß, sondern wäre ist die Reizhöhe. Sie ist aber auch nicht zu groß, sondern sie kann nicht erreicht werden, weil das Gewicht einfach angehoben wird. 1x700kg gibt es einfach nicht.
Den Reiz, den du setzen könntest, bei einer Hantel wäre:
Statische Wiederholung mit xxkg Spannung*Spannungsdauer
Der Körper reagiert auf jeden Reiz beliebiger Reizstärke, -höhe und Reizmenge. Er kann niemals indifferent sein.
Inwiefern er daran adaptiert, ist für den Reiz völlig irrelevant.


also ist die adaption auch irrelevant für die intensität (um die es ja ursprünglich ging), da du schreibst:

Wursti hat folgendes geschrieben:
Intensität ist hier Reizhöhe. Reizstärke ist Reizhöhe*Reizanzahl.


oder überseh ich da etwas?

Zitat:

Du hast den Begriff der Last aufgeteilt, in eine zu bewegende Masse und den Gelenkwinkel. Die Last ist aber gleich der Masse. Masse =! Reizhöhe, weil nicht nur eine absolute Komponente, sondern auch eine relative Komponente. Die absolute Reizhöhe bleibt für 100kg immer gleich, die relative ist abhängig vom 1RM für diese Übung, der maximalen Energieflussrate für die Reizdauer usw.
Wenn man solche Formeln benutzen will, ist es niemals sinnvoll die physikalischen Grundkonstrukte aufzuteilen. Genauso ist es niemals sinnvoll die nichtphysikalischen Konstrukte ebenenunspezifisch zusammenzuführen. Asche zu Asche usw. Reizmerkmal zu Reiz und Reaktionsmerkmal zu Reaktion, wenn man so will.


moment, du hast selber geschrieben:
Wursti hat folgendes geschrieben:
Kraft: Die Last. Ein Liegestütz ist von der Intensität her nur vom Gewicht abhängig, nicht von der Kadenz, der Pausenzeit usw.


sieh oben: Intensität = reizhöhe, bei kraft wäre es dann: gewicht == m*g == intensität == reizhöhe. wenn du jetzt wiederum die forderung gewicht ==m*g != reizhöhe aufstellst, dann kann ich das nicht nachvollziehen.

wenn du von absoluter und relativer reizhöhe sprichst, dann bist du wieder im bereich der adaptilität, denn absolut wirken 100kg auf jeden gleich, jedoch relativ ist es vom trainingsstand ergo der adapitilität abhängig ob diese 100kg intensiv sind. ergo ist die intensivität doch von der existierenden adaptitlität abhängig. njet?


Zitat:

Nein, erstens ist das hier Anzuwendende das newtonsche Axiom Kraft=Gegenkraft, denn wir sprechen von Lasten und Muskekräften, logischerweise Kraft und Gegenkraft. Das Axiom der Energiebilanz kann man nicht anwenden, weil der Zeitfaktor keinen Beitrag leistet. Ohne Zeit, keine Energie.
Das ist ein semantischer Fehlschluss. Nur weil ringls schwerer als normale sind, heißt das nicht, dass das die Last größer ist. Sie fühlen sich bloß schwerer an. Das hat keinen Einfluss auf die Reizhöhe, sondern auf die Reizstruktur. Dass mehr Muskeln rekrutiert werden, heißt nicht, dass auch mehr Kraft auf die Last wirkt. Daher habe ich geschrieben, dass das mehr an rekrutierter Muskeln nicht auf die Last in Richtung des Weges wirkt, sondern mehr Stabilisationsarbeit geleistet werden muss, damit möglichst wenig Kraft der Arbeitsmuskulatur nicht in Richtung des Weges aufgewandt wird.
Der Vergleich zur Reibungskraft ist so natürlich falsch. Denn die Bilanz stimmt (hier natürlich wieder Newton), da hier die von dir als offen postulierten Kräfte Gegenkräfte haben, die nicht in Richtung des Weges sind.

prinzipiell ja, die reizhöhe ändert sich nicht, egal, wie verquer der körper im raum angeordnet ist. aber genau deshalb sträub ich mich ja gegen eine simplifizierung der intensität auf die reizhöhe, denn die störgrößen müssten von "arbeitsmuskel" trotzdem ausgeglichen werden, würden das nicht andere muskeln übernehmen. die gesamtbeanspruchung ist meines erachtens erst das kriterium um die intensität zu beurteilen und nicht nur die reizhöhe. die angesprochene reizstruktur hat einen signifikanten einfluss auf die intensität.

um das mal in eine klarere form zu bringen:

I = Rs*Ra*Rst/A

I...Intensität
Rs...Reizstärke
Ra...Reizanzahl
Rst...Reizstruktur
A...Anpassungsfähigkeit aka Trainingsstand

macht in meinen augen mehr sinn Smile.

Zitat:
Widestand, Bewegungsgeschwindigkeit usw.
Das übliche um die Reizstruktur als Gesamtes zu beschreiben.

k Smile.
Empfehlung

von andy
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Quax



Anmeldungsdatum: 11.10.2007
Beiträge: 108


BeitragVerfasst am: Mo Aug 04, 2008 11:02 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Hallo zusammen,

hier also mein aktueller Trainingsplan, der mich - das habe ich abseits aller hochwissenschaftlichen Diskussionen Rolling Eyes Wink schon herausgefunden - doch ordentlich fordert.

Bitte kuckt mal kurz drüber und sagt mir, was ihr davon haltet, Ziel ist wie gesagt Kraft- bzw. Masseaufbau


Warmup:

• 50 Hampelmänner
• 5 Minuten Seilspringen

Zirkel (ca. 4 – 6 Durchgänge):

• 5 Wdh. Kreuzheben
• 10 Burpees
• 10 Kniebeugen
• 5 Dands
• 3er Leiter Klimmzüge
• 5 Atlas-Liegestütze

Abschluss:

• 2 x10 Rock-Up Squats

Grüße

Bernd Cool Very Happy
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Damnation



Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 1659
Wohnort: Wien
Karate

BeitragVerfasst am: Mo Aug 04, 2008 2:46 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

grad wenn du viel LS und Atlas-LS machst würd ich auch alle fälle body rows oder Rudern einbauen.
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Quax



Anmeldungsdatum: 11.10.2007
Beiträge: 108


BeitragVerfasst am: Mo Aug 04, 2008 3:17 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Zitat:
grad wenn du viel LS und Atlas-LS machst würd ich auch alle fälle body rows oder Rudern einbauen.


Denkst du wirklich, dass das noch nötig ist ?! Ich hab doch immerhin Kreuzheben und Klimmis drin ...
Ich wollte meinen Plan mal bewusst simpel und nicht zu "aufgepumpt" Rolling Eyes Wink halten, zudem habe ich ein Türreck, sodass ich in den einzelnen Zirkeln immer hin- und her verstellen müsste, um Klimmis und Body Rows auszuführen.

Anderer Vorschlag: noch einige Kommando-Klimmzüge am Ende ?! Was sagst du dazu, Damnation ?!

Grüße

Bernd Cool
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Beowulf



Anmeldungsdatum: 16.01.2008
Beiträge: 997
Wohnort: Köln
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BeitragVerfasst am: Mo Aug 04, 2008 3:51 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Ein einfacher Trick hilft: Du machst 2 Zirkel, zuerst durchläufst du den ersten, sooft wie du willst, dann den zweiten, sooft wie du willst. In meinem Tagebuch findest du eine Aufteilung der Zirkel, wie ich sie sehr sinnvoll halte.

Ansonsten ist noch folgendes zu beachten:

Kniebeugen = 2* die Anzahl der Liegestützen (und Dands)
Liegestützen = 3* die Anzahl der Klimmzüge

Du solltest mindestens halb so viele Body Rows, wie Liegestützen und Dands machen, besser genauso viele.

Warum Klimmzüge nicht reichen:
Klimmzüge sind Vertikal, du benötigst allerdings eine horizontale Zug-Übung, sprich Body Rows. Die Gegenübung zu Klimmzügen sind HSPUs und Military Press.
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lusch3



Anmeldungsdatum: 26.09.2007
Beiträge: 1227
Wohnort: drehst'n!
historisches Fechten

BeitragVerfasst am: Mo Aug 04, 2008 3:57 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

du kannst z.b. Dands mit body rows substituieren Smile. dafür mehr atlas-pus. wäre auf jeden fall mehr "allround" als bisher.

dann aber eher in der reihenfolge:

KH
Burpees
Body rows
KB
atlas pu
Klimmzüge

damit sind die zugübungen nicht direkt aneinander Smile
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"Wer denkst du ist dran schuld?" - "Na die Verantwortlichen, die Verantwortlichen sind dran schuld!"
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Damnation



Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 1659
Wohnort: Wien
Karate

BeitragVerfasst am: Mo Aug 04, 2008 4:04 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

hab auch ein Türreck, das ich nicht verstellen mag. Deswegen mach ich die bodyrows an einem Karategürtel. Im Endeffekt wie Bodyrows an Ringen Wink
Oder halt die Variante mit dem Tisch.
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Wursti



Anmeldungsdatum: 27.08.2006
Beiträge: 1135

Boxen, Funktionstraining

BeitragVerfasst am: Mo Aug 04, 2008 4:07 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Zitat:
also ist die adaption auch irrelevant für die intensität (um die es ja ursprünglich ging), da du schreibst:

Insofern irrelevant, dass sie nichts in einer Strukturierung des Reizes zu suchen hat. Logischerweise, denn sie gehört ja auch auf die andere Seite.

Zitat:
sieh oben: Intensität = reizhöhe, bei kraft wäre es dann: gewicht == m*g == intensität == reizhöhe. wenn du jetzt wiederum die forderung gewicht ==m*g != reizhöhe aufstellst, dann kann ich das nicht nachvollziehen.

Der Widerpruch liegt in der Dichotomie des Systembezugs. Innerhalb einer Übung ist die Masse=Intensität=Reizhöhe im Vergleich zweier Übungen absolut gleich, aber nicht relativ.
Wenn du die Reizhöhe aufteilst in Masse und Hebel, ist das zwar physikalische korrekt, du kannst damit aber nicht trainingspraktisch arbeiten. Wenn du dir notierst, dass du einen Handstandliegestütz ausführst, sind Hebel usw. sowieso egal, weil sie in der Bewegungspezifik bereits enthalten sind, weswegen sie aus der Intensität rausfallen.
Der Widerspruch entsteht also, wenn man die gleiche Behauptung innerhalb zwei verschiedener Kontexte betrachtet. In einem ist er richtig, in dem anderen nicht.

Zitat:
wenn du von absoluter und relativer reizhöhe sprichst, dann bist du wieder im bereich der adaptilität, denn absolut wirken 100kg auf jeden gleich, jedoch relativ ist es vom trainingsstand ergo der adapitilität abhängig ob diese 100kg intensiv sind. ergo ist die intensivität doch von der existierenden adaptitlität abhängig. njet?

Nein, die Adaptilität ist das Maß für die Anpassungsfähigkeit. Die relative Reizhöhe ist aber abhängig von dem Fitnessstand des Körpers. Die Adaptilität hängt erst darüber an der Intensität und das auch nicht deskriptiv. Erst, wenn ein Zusammenhang auf deskriptiver Ebene hergestellt werden kann, kann man auch über weitere Zusammenhänge nachdenken.

Zitat:
prinzipiell ja, die reizhöhe ändert sich nicht, egal, wie verquer der körper im raum angeordnet ist. aber genau deshalb sträub ich mich ja gegen eine simplifizierung der intensität auf die reizhöhe, denn die störgrößen müssten von "arbeitsmuskel" trotzdem ausgeglichen werden, würden das nicht andere muskeln übernehmen. die gesamtbeanspruchung ist meines erachtens erst das kriterium um die intensität zu beurteilen und nicht nur die reizhöhe. die angesprochene reizstruktur hat einen signifikanten einfluss auf die intensität.

Absolut verändert sie sich natürlich nicht, aber relativ eben schon.
Hypothetische Fälle fallen als Begründung natürlich raus.
Was ist denn die Gesamtbeanspruchung? Und wofür brauche ich die innerhalb meiner Trainingsplaung und -praxis?
Die Fragen führen dann auch zur Frage:

Zitat:
I = Rs*Ra*Rst/A

I...Intensität
Rs...Reizstärke
Ra...Reizanzahl
Rst...Reizstruktur
A...Anpassungsfähigkeit aka Trainingsstand

Wie willst du das für die Trainingsplanung und praxis nutzen?

Die Anpassungsfähigkeit ist nicht Trainingstand. Logischerweise, denn die Adaptilität nimmt mit steigendem Trainingszustand ab (vgl. Trainingschere).

PS: Sorry, aus den Augen aus dem Sinn. Vergessen zu antworten.
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lusch3



Anmeldungsdatum: 26.09.2007
Beiträge: 1227
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BeitragVerfasst am: Mo Aug 04, 2008 4:37 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

verdammt...ich hatte schon gehofft es hat sich erledigt Very Happy
hab grad keine zeit, aber ich werd darauf zurückkommen Smile.
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von andy
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Quax



Anmeldungsdatum: 11.10.2007
Beiträge: 108


BeitragVerfasst am: Di Aug 05, 2008 11:28 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Zitat:
Verfasst am: Gestern um 4:51 pm Beitrag speichern Titel:

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Ein einfacher Trick hilft: Du machst 2 Zirkel, zuerst durchläufst du den ersten, sooft wie du willst, dann den zweiten, sooft wie du willst. In meinem Tagebuch findest du eine Aufteilung der Zirkel, wie ich sie sehr sinnvoll halte.

Ansonsten ist noch folgendes zu beachten:

Kniebeugen = 2* die Anzahl der Liegestützen (und Dands)
Liegestützen = 3* die Anzahl der Klimmzüge

Du solltest mindestens halb so viele Body Rows, wie Liegestützen und Dands machen, besser genauso viele.

Warum Klimmzüge nicht reichen:
Klimmzüge sind Vertikal, du benötigst allerdings eine horizontale Zug-Übung, sprich Body Rows. Die Gegenübung zu Klimmzügen sind HSPUs und Military Press.



Hallo zusammen !

danke erstmal für eure Antworten.

@ Beowulf:

1. danke für den Hinweis ... kannst du bitte mal dein Tagebuch verlinken ?!

2. Ich wollte eigentlich gerade nicht so sehr in die Tiefe und ins Detail gehen. Weil eigentlich müsste man sagen: wenn er schon Kreuzheben macht, dann auch bitteschön Kniebeugen, wenn er Klimmis macht, dann bitte auch Military Press usw. - das wird mir alles ein bisschen zu gewichtslastig. Ich hatte eigentlich vor, als einzige (!!!) Hantelübung die Deadlifts am Anfang zu machen, auch weil ich vielleicht bald ein bisschen mit PTTP von Pavel experimentieren will und weil mir Kreuzheben auch so ganz gut Power zu geben scheint (Stichwort: Kraftniveau). Vielleicht hätte ich ganz am Ende noch einen Satz Bankdrücken gemacht, weil die Brust und Trizeps ohnehin so ein bisschen mein Schwachpunkt sind. Mehr wollte ich eigentlich nicht machen.
Ich denke aber auch, dass Body Rows gut wären, habe aber ehrlich gesagt keinen Bock auf zwei Zirkel, wenn überhaupt, dann mach ich vielleicht am Ende meiner 4 Zirkel-Durchgänge noch 4 x 5 Body-Rows oder so, um den Rücken völlig fertig zu machen Rolling Eyes Wink
Was sagt ihr dazu ?

Viele Grüße

Bernd Very Happy
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Quax



Anmeldungsdatum: 11.10.2007
Beiträge: 108


BeitragVerfasst am: Di Aug 05, 2008 11:47 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Warmup:

• 50 Hampelmänner
• 5 Minuten Seilspringen

Zirkel (ca. 4 – 6 Durchgänge):

• 5 Wdh. Kreuzheben
• 10 Burpees
• 12 Kniebeugen
• 3er Leiter Klimmzüge
• 5 Dands
• 10 Atlas-Liegestütze
• 5 Body-Rows

Abschluss:

• 2 x 10 Rock-Up-Squats

Das wären - bei 5 Durchgängen -

25 x Kreuzheben, 50 Burpees, 60 Kniebeugen, 30 Klimmzüge, 25 Dands, 25 Atlas Liegestütze, 25 Body-Rows




Zitat:
Ansonsten ist noch folgendes zu beachten:

Kniebeugen = 2* die Anzahl der Liegestützen (und Dands)
Liegestützen = 3* die Anzahl der Klimmzüge

Du solltest mindestens halb so viele Body Rows, wie Liegestützen und Dands machen, besser genauso viele.


Hat das einen bestimmten Grund ? Was sagt ihr zu meinen - immer noch nicht ganz perfekten Zahlenverhältnissen - es ist bei manchen Übungen (z.B. Burpees) eben auch nicht möglich sauber zu trennen.

Denkt ihr, dass dieses Training in ca. 45 Minuten zu machen ist ? Wenn man nämlich 10 Minuten für Auf- und Abwärmen veranschlagt, blieben nur noch 35 Minuten für 5 Zirkel á 7 Übungen ! Das ist ja ein Ding der Unmöglichkeit, wenn man z.B. an Dinge wie Kreuzheben denkt ! Denkt ihr, dass sich "langsamere" Übungen, wie z.B. Kreuzheben mit zügigeren mit "schnelleren" Übungen wie z.B. den Burpees wieder ausgleichen ?

Wieviele der o.g. Zirkel würdet ihr überhaupt empfehlen ?

Grüße

Bernd Cool
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