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Damnation

Anmeldungsdatum: 05.05.2006 Beiträge: 1659 Wohnort: Wien Karate
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Guest
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Beowulf

Anmeldungsdatum: 16.01.2008 Beiträge: 997 Wohnort: Köln FF, Moghaddam JKD
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Verfasst am: Do Jul 17, 2008 9:11 pm Beitrag speichern Titel: |
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Naja, ich würde das auf jeden Fall nicht nehmen. Ich hätte bei der Einnahme Angst davor, mich selbst kaputter zu machen, als ich es will und als mir klar ist!
Ich stehe Ritalin skeptisch gegenüber, ein Kumpel von mir, der ADS hat, wurde damit behandelt und wurde süchtig, der musste nen Entzug machen. |
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Wursti

Anmeldungsdatum: 27.08.2006 Beiträge: 1135
Boxen, Funktionstraining
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Verfasst am: Do Jul 17, 2008 9:18 pm Beitrag speichern Titel: |
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Cool, dass das auch schon bei denen angekommen ist. Man muss sich mal nur die Juristen angucken, wenn die ihr erstes Examen machen.
"Gehirndoping" ist schon länger die Normalität, wird aber wenig Auswirkungen auf den "Intelligenzmarkt" haben, weil man sich entweder nur ab und zu dopen kann oder ziemlich schnell kaputt also nicht mehr produktiv ist. _________________ Muscle-Corps |
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lusch3

Anmeldungsdatum: 26.09.2007 Beiträge: 1227 Wohnort: drehst'n! historisches Fechten
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Verfasst am: Do Jul 17, 2008 9:24 pm Beitrag speichern Titel: |
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der typ im interview erzählt ja einen käse:
| Zitat: | Jánszky: Ja, denn ich finde keine Antwort auf genau diese Gerechtigkeitsfrage: Wieso soll es fair sein, dass wir mit unterschiedlichen Hirnleistungen auf die Welt kommen und diese nicht korrigieren dürfen? Jeder sollte mit Pillen seine Intelligenz steigern dürfen.
sueddeutsche.de: Wird Leistung dann zukünftig noch mehr vom Geldbeutel abhängig sein? Die Pillen sind schließlich nicht billig.
Jánszky: Diese Ungerechtigkeit haben wir in allen Lebensbereichen. So funktioniert eben unsere Gesellschaft: Die einen können in Urlaub fahren, zur Uni gehen - die anderen nicht. Das ist ungerecht. Aber ich sehe keinen Grund, warum es gerade in diesem Spezialbereich des Hirndopings anders laufen sollte. |
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Shaolos
Anmeldungsdatum: 13.10.2007 Beiträge: 2072
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Verfasst am: Do Jul 17, 2008 10:07 pm Beitrag speichern Titel: |
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| lusch3 hat folgendes geschrieben: | der typ im interview erzählt ja einen käse:
| Zitat: | Jánszky: Ja, denn ich finde keine Antwort auf genau diese Gerechtigkeitsfrage: Wieso soll es fair sein, dass wir mit unterschiedlichen Hirnleistungen auf die Welt kommen und diese nicht korrigieren dürfen? Jeder sollte mit Pillen seine Intelligenz steigern dürfen.
sueddeutsche.de: Wird Leistung dann zukünftig noch mehr vom Geldbeutel abhängig sein? Die Pillen sind schließlich nicht billig.
Jánszky: Diese Ungerechtigkeit haben wir in allen Lebensbereichen. So funktioniert eben unsere Gesellschaft: Die einen können in Urlaub fahren, zur Uni gehen - die anderen nicht. Das ist ungerecht. Aber ich sehe keinen Grund, warum es gerade in diesem Spezialbereich des Hirndopings anders laufen sollte. |
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Naja... Ich meine, er hat ja irgendwo Recht. Das Leben ist nicht fair.
Und das ist eine der besten Nachrichten überhaupt. Denn sie ermöglicht einem eine relative Freiheit in der Gestaltung seines Lebens. Ob man eben nun Smart Pills schluckt (Der Afterburner fürs Hirn? Funktioniert unter amerikanischen Piloten sehr gut und auch teilweise seit Jahrzehnten auch ohne Nebenwirkungen. Man hat genug Verschleiss gehabt und genug Tests bei der Air Force ) oder wie er sagt, zur Uni geht oder nicht. |
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NoPainNoGain
Anmeldungsdatum: 28.01.2007 Beiträge: 1477
MMA, Messerkampf
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Verfasst am: Do Jul 17, 2008 10:57 pm Beitrag speichern Titel: |
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Nun, es geht ja nicht um Intelligenz sondern um "Aussieben". Deswegen braucht man sich ja nur die Lernmethoden ansehen.
Bulimielearning
Nimm künstliches und theorethisches Fachwissen, knall soviel wie möglich davon in kurzer Zeit in dein Gehirn rein, kotz das dann bei deiner Prüfung alles sofort wieder aus und vergiss es schon wieder.
Da mit so nem Mist viele Leute Probleme haben muss da eben auch "nachgeholfen" werden.
Schließlich wollen Prestige und "Bildungssucht" befriedigt werden.  |
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Shaolos
Anmeldungsdatum: 13.10.2007 Beiträge: 2072
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Verfasst am: Do Jul 17, 2008 11:18 pm Beitrag speichern Titel: |
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| NoPainNoGain hat folgendes geschrieben: | Nun, es geht ja nicht um Intelligenz sondern um "Aussieben". Deswegen braucht man sich ja nur die Lernmethoden ansehen.
Bulimielearning
Nimm künstliches und theorethisches Fachwissen, knall soviel wie möglich davon in kurzer Zeit in dein Gehirn rein, kotz das dann bei deiner Prüfung alles sofort wieder aus und vergiss es schon wieder.
Da mit so nem Mist viele Leute Probleme haben muss da eben auch "nachgeholfen" werden.
Schließlich wollen Prestige und "Bildungssucht" befriedigt werden.  |
Frag mich mal, was in meiner letzten VWL Prüfung dran kam. Wenn ich durchfalle, gehts wieder von vorne los
In manchen Fächern kann man so gechillt lernen, dass es hängen bleibt. Manchmal ist es eher "Regurgitation instead of education". |
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lusch3

Anmeldungsdatum: 26.09.2007 Beiträge: 1227 Wohnort: drehst'n! historisches Fechten
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Verfasst am: Fr Jul 18, 2008 3:10 am Beitrag speichern Titel: |
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@shaolos
was mich befremdet hat war, dass er einerseits die ungerechtheit der intellenzverteilung anprangert (und das pillenschlucken befürwortet) und wenns um die anschaffung der pillen geht, er meint, dass die ungerechtigkeit ja menschlich immanent ist. also, dass sich es arme nicht leisten können, dass aber nicht schlimm ist, da es ja normal ist. dass manche halt doof sind, ist scheinbar nicht natürlich und damit schlimm und muss ausgebessert werden....you got the point? er widerspricht sich selber und dass bei dem wichtigsten punkt der thematik.
der junge sollte selber mal etwas retalin nehmen, um nicht so einen schwachsinn zu labern, oder weniger....auf jeden sollte er was an der dosis ändern.
#my3cents _________________ "Wer denkst du ist dran schuld?" - "Na die Verantwortlichen, die Verantwortlichen sind dran schuld!" |
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mipooh
Anmeldungsdatum: 13.10.2005 Beiträge: 2055 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: Fr Jul 18, 2008 6:56 am Beitrag speichern Titel: |
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Wenn jemand feststellt, dass es Ungerechtigkeiten gibt und daraus den Schluss zieht, dass diese nunmal dazugehören, dann bekomme ich den Eindruck, dass dieser Mensch tatsächlich mehr Intelligenz bräuchte... _________________ Es gibt gar keine "Zivilisationskrankheiten", es gibt nur verschiedene Symptome einer einzigen Krankheit und die heisst "Zivilisation". |
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Wursti

Anmeldungsdatum: 27.08.2006 Beiträge: 1135
Boxen, Funktionstraining
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Verfasst am: Fr Jul 18, 2008 8:13 am Beitrag speichern Titel: |
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Der Typ widerspricht sich an diesem Punkt nicht, denn es sind zwei Formen von Ungerechtigkeiten, welche auch verschieden behandelbar sind, ohne sich in Widersprüche zu verwickeln.
Außerdem sagt er nicht, dass es es sie gibt, sondern dass es sie überall gibt und macht sie damit zu einem grundsätzlichen Phänomen unserer Gesellschaft. Und grundsätzliche Phänomene akzeptiert man entweder oder gibt sich der Illusion hin, es gäbe etwas wie Gesellschaft ohne etwas Grundsätzliches. _________________ Muscle-Corps |
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mipooh
Anmeldungsdatum: 13.10.2005 Beiträge: 2055 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: Fr Jul 18, 2008 8:36 am Beitrag speichern Titel: |
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Und was wäre das? Das Grundsätzliche von Gesellschaft?
Doch nicht etwa die Ungerechtigkeit?
Ein Phänomen das Grundsätzliche?
Eine Blüte (oder ein einzelnes Blütenblatt) das Wesen einer Pflanze? _________________ Es gibt gar keine "Zivilisationskrankheiten", es gibt nur verschiedene Symptome einer einzigen Krankheit und die heisst "Zivilisation". |
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lusch3

Anmeldungsdatum: 26.09.2007 Beiträge: 1227 Wohnort: drehst'n! historisches Fechten
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Verfasst am: Fr Jul 18, 2008 10:07 am Beitrag speichern Titel: |
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@wursti
ein armer dummer, kann sich keine pillen leisten und rutscht damit noch mehr ab.
krasser wirds, wenn ein reicher dummer sich dopen kann und damit besser ist als ein armer schlauer und damit z.b. nen job bekommt, der seine position noch weiter verbessert, er (der reiche dumme) aber eigentlich gar nichts draufhat. der arme schlaue ist dann der dumme.
die ungerechtigkeit der geldverteilung wird meiner meinung nach also noch um eine vielfaches potenziert und nicht ausgeglichen durch "hirndoping".
btw ist die unterschiedliche verteilung von intelligenz auch ein grundsätzliches phänomen aller gesellschaften und damit wäre es schon wieder ein vergleichbares problem mit unterschiedlichen lösungsansätzen, die leider von einander abhängig sind. vertrackt.... _________________ "Wer denkst du ist dran schuld?" - "Na die Verantwortlichen, die Verantwortlichen sind dran schuld!" |
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NoPainNoGain
Anmeldungsdatum: 28.01.2007 Beiträge: 1477
MMA, Messerkampf
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Verfasst am: Fr Jul 18, 2008 10:49 am Beitrag speichern Titel: |
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Ihr geht einigen Trugschlüssen nach.
1. Man kann seinen Intellekt nicht wirklich dopen. Ritalin z.B. wirkt etwas konzentrationssteigernd bei der Aufnahme von Lernstoff wo den meisten Leuten einfach der Kopf schwirrt. - Aus nem Idiot mit IQ 70 macht keine Droge oder Ernährung(!) die die Botenstoffe im Hirn verändern ein Genie.
Im Gegenteil, Ritalin verändert auch das Verhalten und Wesen deswegen bekommen Kinder das Zeug um "ruhiggestellt" zu werden. Sie funktionieren also besser als Roboter und dumme Arbeiter - kinder die brav stillsitzen und lernen -, aber nicht als die Menschen als die sie geboren wurden, und als die man sie vor 50 oder 100 jahren noch hätte leben lassen.
2. Die Leute die diese trockenen Lernstoffe einfach so von Natur aus in ihr Hirn ballern können sind aber meistens eher selten die Menschen die Vernetzt denken können oder in der Lage sind zu improvisieren und andere Dinge zu tun. Improvisationstalent und vernetztes Denken sind aber Fähigkeiten die den Menschen den Fortschritt und das überleben sichern.
Ich habe vor kurzem sogar nen Artikel eines US Psychologen gelesen das unter amerikanischen Millionären (die in der 1. Generation reich geworden sind keine Erben) Prozentual fast die 5fache Menge oder so gegenüber dem Durchschnitt ADHS Syndrom (als Erwachsene) hätten. Ich glaube gar nicht an die Existenz von diesem "Syndrom" als eine Krankheit, ADHS bedeutet das diese Menschen eine ganz andere Art haben wie sie die Welt sehen, und zu denken, deswegen kommen sie auf Erfindungen und Konzepte die so einfach sind das die meisten "angepassten" Leute die sich selber für gebildet und intelligent halten gar nicht draufkommen würden. Und das macht oft den Unterschied aus der die "dummen" ADHS Typen Millionen schaffen (nicht verdienen) lässt. Darauf sind die Doktorkittel und die Talare dann natürlich neidisch. Das war bei Henry Ford auch schon so... Der Mann war ja sooo ungebildet... Aber er hat instinktiv den Markt und seine Zeit verstanden, wenn man das an Schulen und Unis lernen könnte dann würde es erheblich mehr Millionäre geben.
Tut man aber nicht weil es darauf überhaupt nicht ankommt!! Die Leute die reich geworden sind sagen ihren Kindern aber sie sollen sich Hochbezahlte Jobs zulegen weil sie wissen das ihre Kinder nur selten die finanzielle Intelligenz ihrer Eltern erben, sie können durchaus intelligent sein für das was der Durchschnittsmensch als Intelligenz versteht, aber das ist nicht die Art von Intelligenz die zwischen Arm und Reich entscheidet.
Die Welt des Geldes funktioniert anders, deswegen wandert Geld immer von unten nach oben, das verstehen die meisten Leute aber nicht deswegen werden nur wenige Leute reich oder wenigstens beständig reicher. Die wirklich reichen Leute sind nämlich nicht die Leute die mit protzigem Zeug rumlaufen oder sich laufend neue Fahrzeuge finanzieren etc. oder Leute die Prestige-Ausbildung oder Prestige-Jobs hätten.
Ganz im Gegenteil es ist viel archaischer...
Aber das ist jetzt schon weiter weg vom ursprünglichen Thema.
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IQ Tests etc. haben auch sehr viel mit Wahrnehmung etc. zu tun, und durch Medikamente bekommt man ebenfalls kein Grundwissen oder Allgemeinbildung.
Ein "reicher" dummer (als ob Drogen so teuer wären das arme Leute keine nehmen würden ) der in seinem Leben genau wie der "arme" dumme nie (ordentliche) Bücher in seiner Freizeit angerührt und vor der Glotze Bier getrunken hat während er Fußball und Zeichentrickfilme anschaut... Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen.
Der richtige Anzug, die richtigen Namen im Lebenslauf, das richtige Auto, etc. etc. was machts dann noch schon wenn man eigentlich dumm ist? Gibt in Deutschland mittlerweile genug Leute die nur für ihre Lebensläufe leben.
Auch vergesst ihr das es bei den wirklich hochbezahlten Jobs gar nicht auf Fähigkeiten und Ausbildung ankommt sondern einzig alleine um Beziehungen und HERKUNFT.
Erzählt da mal was von Ungerechtigkeit...
Jemand aus den ärmsten Schichten hat so gut wie gar keine Chance einen wirklich entscheidenden Posten in sagen wir mal einem Großkonzern zu bekommen. Es sei denn man ist ihm irgendwann gnädig für jahrelanges "Radfahren". (Arschkriechen, oben buckeln, unten treten etc.) aber irgendwann oben ist einfach Schluss.
Die Jobs wo darauf wert gelegt wird das die Leute ganz ganz viel studieren und lernen wo sich die Leute dafür volldopen müssen (weil es sonst kaum einer schafft) die haben gerade diese Anforderungen DAMIT ES NUR WENIGE SCHAFFEN hier handelt es sich um Ausleseprozesse damit die Leute durchgesiebt werden. Ob die Leute die durchfallen oder durchkommen später für die Berufe geeignet sind oder nicht, das spielt keine Rolle und interessiert keinen wirklich.
| Zitat: | | btw ist die unterschiedliche verteilung von intelligenz auch ein grundsätzliches phänomen aller gesellschaften |
Die Verteilung von kognitiven Fähigkeiten ist kein "Gesellschaftliches Phänomen" das ist eine Frage der Natur.
Wir sind nicht alle gleich groß, gleich schön, gleich stark, und schon gar nicht gleich schlau...
Das manche Leute "doof" sind im Sinne von kognitiv beschränkt, das ist nunmal natürlich. Aber bei dem was als durchschnittliche Intelligenz bezeichnet wird kommt noch einiges dazu, denn wirklich dumm ist nur der der dummes tut.
Zuletzt bearbeitet von NoPainNoGain am Fr Jul 18, 2008 11:52 am, insgesamt einmal bearbeitet |
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Wursti

Anmeldungsdatum: 27.08.2006 Beiträge: 1135
Boxen, Funktionstraining
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Verfasst am: Fr Jul 18, 2008 11:36 am Beitrag speichern Titel: |
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@npng: Ähnliche Meinung --> agree.
Außer der Bezug mit Lernfähigkeit und trockenem Stoff. Gerade vernetzt denkende Leute haben es wesentlich leichter. Naja, sie haben es bei fast allen mentalen Dingen leichter, wenn sie nicht saublöd sind.
@mipooh: Ich sprach von einem grundsätzlichen Phänomen und nicht von dem und schon garnicht von dem Wesen.
@lusch3:
| Zitat: | | ein armer dummer, kann sich keine pillen leisten und rutscht damit noch mehr ab. |
Einverstanden mit der Richtigkeit, nicht einverstanden mit der Prämisse. Keiner (nicht hier in D oder einer anderen I-Nation) ist so arm, dass er sich so ein Zeug nicht leisten kann. Ich meine wirklch absolut keinen. Wir haben eine relative Armutsgrenze von ~630€ Einkommen/Monat. Ich selber komme mit weniger als 500€ so locker aus, dass ich für mein Verständnis ein wirklich angenehmes Leben führen kann. Wenn denn mal als Nichtstudent die Armut verlasse, was soll ich da machen? Wohin mit dem ganze Geld? Auto, Kleidung usw.? Ich glaube, ich muss anfangen Werbung zu gucken, damit mir einfällt, wofür ich mein Geld überhaupt nutzen könnte.
| Zitat: | | krasser wirds, wenn ein reicher dummer sich dopen kann und damit besser ist als ein armer schlauer und damit z.b. nen job bekommt, der seine position noch weiter verbessert, er (der reiche dumme) aber eigentlich gar nichts draufhat. der arme schlaue ist dann der dumme. |
Wiederum einverstanden mit dem Arugment, aber überhaupt nicht einverstanden mit der Prämisse. Sie ist zu utopisch/distopisch.
| Zitat: |
die ungerechtigkeit der geldverteilung wird meiner meinung nach also noch um eine vielfaches potenziert und nicht ausgeglichen durch "hirndoping". |
Nur so lange deine Prämissen, welche aus deinen Argumenten Spekulation und keine Prognosen (egal, wie unsicher. Der Unterschied ist qualitativ) machen, eben das Gesagte nicht mit deinen Argumenten tun, gebe ich dir Recht.
| Zitat: | | btw ist die unterschiedliche verteilung von intelligenz auch ein grundsätzliches phänomen aller gesellschaften und damit wäre es schon wieder ein vergleichbares problem mit unterschiedlichen lösungsansätzen, die leider von einander abhängig sind. vertrackt.... |
Tangiert erstens nicht die Ungleichheit der Gerechtigkeitsbegriffe und ist zweitens auch nicht relevant. Denn a) können (und sind es meist auch) gesellschaftliche Phänomene interdependent und b) ändert sich nur der Umgang, aber nicht das Phänomen selber. _________________ Muscle-Corps |
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lusch3

Anmeldungsdatum: 26.09.2007 Beiträge: 1227 Wohnort: drehst'n! historisches Fechten
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Verfasst am: Fr Jul 18, 2008 12:10 pm Beitrag speichern Titel: |
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| Wursti hat folgendes geschrieben: |
Einverstanden mit der Richtigkeit, nicht einverstanden mit der Prämisse. Keiner (nicht hier in D oder einer anderen I-Nation) ist so arm, dass er sich so ein Zeug nicht leisten kann. Ich meine wirklch absolut keinen. Wir haben eine relative Armutsgrenze von ~630€ Einkommen/Monat. Ich selber komme mit weniger als 500€ so locker aus, dass ich für mein Verständnis ein wirklich angenehmes Leben führen kann. Wenn denn mal als Nichtstudent die Armut verlasse, was soll ich da machen? Wohin mit dem ganze Geld? Auto, Kleidung usw.? Ich glaube, ich muss anfangen Werbung zu gucken, damit mir einfällt, wofür ich mein Geld überhaupt nutzen könnte. |
so teuer ist es nicht...das stimmt. aber es ist immer ein grober fehler von seiner eigenen lebenssituation auf andere zu schließen. mag sein, dass du dich damit vollpumpen könntest, es gibt aber genug leute, die das nicht machen können.
| Wursti hat folgendes geschrieben: |
Wiederum einverstanden mit dem Arugment, aber überhaupt nicht einverstanden mit der Prämisse. Sie ist zu utopisch/distopisch.
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die überspitzte darstellung ist gewollt, um zu verdeutlichen .
| Wursti hat folgendes geschrieben: |
Nur so lange deine Prämissen, welche aus deinen Argumenten Spekulation und keine Prognosen (egal, wie unsicher. Der Unterschied ist qualitativ) machen, eben das Gesagte nicht mit deinen Argumenten tun, gebe ich dir Recht. |
wenn sich die banken- und die hungerkrise global ausweiten, könnte meine spekulation schneller von der realität eingeholt werden als uns lieb ist.
| Wursti hat folgendes geschrieben: |
Tangiert erstens nicht die Ungleichheit der Gerechtigkeitsbegriffe und ist zweitens auch nicht relevant. Denn a) können (und sind es meist auch) gesellschaftliche Phänomene interdependent und b) ändert sich nur der Umgang, aber nicht das Phänomen selber. |
und welche konsequenz ziehst du für den betreffenden fall? |
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