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Ein frischer vs-Thread der Stile

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Wursti



Anmeldungsdatum: 27.08.2006
Beiträge: 1135

Boxen, Funktionstraining

BeitragVerfasst am: Di Jul 15, 2008 9:20 pm Beitrag speichern    Titel: Ein frischer vs-Thread der Stile Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Hi,
ich nehme mir mal die Freiheit einen weiteren Thread zur Stilkontroverse aufzumachen - nicht weil ich zu faul bin die SuFu zu nutzen, sondern weil dieser frisch und sauber gestartet werden soll.
Ich würde gerne in Zusammenarbeit mit allen die wichtigsten Argumente für und wider der einzelnen Stile sammeln und aufbereiten.

dazu mein erstes Argument:
Zitat:

Je schneller die Bewegungen beim Conditioning sein müssen, desto größer ist der Trainingseffekt auf die FT-Fasern, argumentiert nach dem Central Governor Model (CGM). Da bei Erschöpfung eine Down-Regulierung der Rekrutierung geschieht, bedeutet das, dass zuerst die schnellen Fasern ausfallen. Ab dem Punkt, an welchem man die Wiederholung nicht ausführen kann, bricht der Ausfall der FT-Fasern (nicht aller, immer von oben herab) die Möglichkeit eine Wiederholung auszuführen. Erholung bringt die Up-Regulierung, so dass wieder mehr Fasern rekrutiert werden.
Soweit argumentiert für beide Varianten (mehr Geschwindigkeit und mehr Gewicht), aber je größer die Geschwindigkeit, desto stärker schwindet der Anteil der ST-Fasern an der Bewegung (Umkehrung des Hennemanschen Prinzips), dass heißt schnellere Bewegungen sind immer FT-spezifischer. Mit Ausnahme ganz weniger Sportarten (Langstrecke, Radfahren usw.) ist die Performance hauptsächlich FT-lastig. Das heißt, dass man weniger Trainingsreiz für die ST-Fasern "verschwendet".
Ausdauertraining hat einen sehr hohen Anteil an motorischem Lernen (inter & intra Muskelkoord.) und das ist auch spezifisch zur Geschwindigkeit. Daher ist der Trainingstransfer IMHO größer, wenn man mit hoher Explosivität sein Conditioning gestaltet.



Gruß
Wursti
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Wursti



Anmeldungsdatum: 27.08.2006
Beiträge: 1135

Boxen, Funktionstraining

BeitragVerfasst am: Mo Jul 21, 2008 1:56 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

aus
http://www.fighterfitnessforum.com/viewtopic.php?p=98124&highlight=#98124

Zitat:
Daher könnte man sagen, dass diese Explosivität ein Pro ist. Während ich jedoch auch wieder bedenken würde, dass selbst wenn diese Bewegung bestimmten Übungen im Bodenkampf z.B. ähnelt, würde man gerade diese Übungen nicht mit mehr Energie ausführen als nötig, da dies sonst Kontraproduktiv sein könnte.

Das ist kein vernünftiges Argument, denn Ähnlichkeit ist keine funktionierende Prämisse. Gegenbeispiel: Der Kugelstoß ist auch dem Boxstoß sehr ähnlich und trotzdem ist Explosivität offensichtlicher Weise eine sinnvolle Art der Übungsausführung um den Transfer zu erhöhen.

Zitat:
Das besondere an der Wettkampfmethode ist die Einstellung "Soviel wie nötig, sowenig wie möglich". Somit bekommt man eine effiziente Bewegung, wie man sie im Kampfsport auch hat.

Eine effiziente Bewegung innerhalb der Beanspruchung in Bezug darauf mehr Wiederholungen mit der Kugel zu schaffen, dass sich diese Effizienz auch auf andere Bewegungen übertragen lässt, ist natürlich ein Fehlschluss, denn diese Annahme verletzt das SAID-Prinzip. Anpassung ist spzezifisch und Bedarf eines Transfers. Hier ist der Transfer übergangen worden. Gegenbeispiel:
Laufen vs. Bounding.* Joggen ist definitiv die effizientere Weise sich fortzubewegen bei gleicher Geschwindigkeit, obwohl hier durch höhere Spannungspitzen usw. ein größerer Transfer zu anderen Beanspruchungen stattfindet.

Zitat:

Du würdest wohl kaum soviel wie möglich beim Punch anspannen, da du damit ja die Geschwindigkeit und den Impact verringern könntest. D.h. du würdest soviel Energie wie möglich mit soviel Einsatz wie gerade nötig in einen Schlag setzen.

Also ich setze bei nahezu jedem Schlag, der über die Taktik hinaus eine Funktion erfüllen soll, meine gesamte Schlagkraft ein. Der Fehlschluss hier lautet: Höhere Effort = Ineffizienz durch Verkrampfung.

Zitat:
Punkt 2 wäre das Resting under Load. Da du aufgrund der Trainingsweise die Kettlebell nur absetzt, wenn das Set zuende ist, musst du lernen unter Belastung dich zu entspannen. Dies kennt vermutlich jeder Kämpfer der mal im Ring stand. Du musst wieder zu Kräften kommen, aber nicht mit Stillstand sondern unter Belastung d.h. Schläge, Deckung, ausweichen.

Hier findet ein semantischer Fehlschluss statt. Er lässt sich über die englische Sprache lösen. Tension =! Excitement. Das wird hier gleichgesetzt, denn das, was ein Kämpfer beim Erholen unter Belastung (hier durch Excitement) macht, ist eine bestimmte Form des aggressive relaxion zu praktizieren. Die Erholung kommt durch die geringere Leistungsabgabe und wird verbessert durch Widerstand gegen Excitement. Beim Kettlebelltraining bedeutet die Verbesserung der Entspannungsfähigkeit trotz tension.
Es sind zwei verschiedene Fähigkeiten.

Zitat:
Ein 10 Minuten Set im Snatch OHNE absetzen ist noch einmal weitaus härter als z.B. ein Set mit absetzen. (Vergleich SSST zum Beispiel vs 10 Minuten Snatch Competition. Andere Anforderungen).
Ich denke die mentale Komponente ist hier etwas krasser. Man kann natürlich auch die Bell absetzen und ATP regenerieren, aber "Resting under load" ist für mich, was Kettlebell Training meditativ macht.

Natürlich ist es härter, aber ist deswegen auch der Transfer auf andere Tätigkeiten größer? Unter den oben genannten Aspekten zur Berücksichtigung nicht.
Kleine fachliche Anmerkung:
Man erholt sich nicht um ATP zu regenerieren, sondern wartet auf die Hochregulierung der Rekrutierung von motorischen Einheiten. ATP ist immer vorhanden.

Zitat:
Ich kann bei einem Jerk Set meditieren. Jede Bewegung dieselbe, Pumpe auf 180. Und trotzdem muss ich Ruhe finden in der Rack Position oder im Overhead Snatch. Das macht für mich Kettlebelltraining aus.

Dieser meditative Aspekt unterscheidet Kettlebelltraining in dieser Form auch so stark von allen nicht-zykluschen Sportarten. Sie sind gerade nicht-meditativ.

* http://www.youtube.com/watch?v=ANNhVNVehus
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Shaolos



Anmeldungsdatum: 13.10.2007
Beiträge: 2072


BeitragVerfasst am: Mo Jul 21, 2008 2:43 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Also dem Punkt für Resting under Load kann ich nicht ganz zustimmen.


Denn beide Punkte die du genannt hast, sind Teil des Trainings.
Verringerte Leistungsabgabe durch effiziente Rack Position.
Genauso ist der Widerstand gegen Excitement ein Punkt, da man sein Pacing trotzdem einhalten muss.
Beide Punkte spielen eindeutig eine Rolle.

Wenn wir einen wirklichen Unterschied suchen, können wir ihn dort finden, dass wir eben noch in Bewegung sind im Kampf aber nicht mehr im Rack.
Daher ist die Leistungsabgabe beim Boxen nicht so stark verringert wie die beim Kettlebell Training.

Zum Thema ATP :

Wenn es "verbraucht" wird zu ADP ist weniger davon vorhanden im entsprechenden System. Danach wird ADP über verschiedene Systeme wieder hergestellt.
Das eine System ist schneller als das andere und hat höhere Kapazitäten, gehen wir jetzt mal von dem Drei System Modell ATP-PC, Glykolytisches System und aerobes System aus.


Was beschreibst du mit "hochregulieren"?

Vergleiche ich das mit einem 400m Sprint, gibt es an einem bestimmten Zeitpunkt eine besondere gefühlte Härte. Dies wird soweit ich weiss mit dem Aufbrauchen der Kapazität des ATP-PC Systems beschrieben, da nun ATP nun zu einem grösseren Teil über die anderen, langsameren System angeliefert werden muss.

Somit kann man doch sagen, dass es eine Regeneration der Belastungskapazität des ATP-PC Systems stattfindet während des Kettlebell Trainings in der Rack Position.


Zum Kugelstossen : Natürlich ist das hier sinnvoll. Aber das Ziel der Bewegung wird ja dann auch verdreht. Denn man möchte maximalen Output während der Kugelstossbewegung. Das Teil soll so weit fliegen, wie irgend möglich.
Die Bewegungsreichweite der Kettlebell Bewegung ist vorgegeben. Wir versuchen also nach dem Prinzip diese Bewegung durchzuführen und dabei keine unnötige Energie zu verschwenden. Denn diese Energie geht ja nirgendwo hin.

Wenn jemand also eine Kugel stösst und die Kugel wird vorgegeben 10m weit fliegen, ist für dieses gleiche Ergebnis doch die Bewegung zu bevorzugen, welche effizienter ist. Denn diese Bewegung hat ja eben noch Reserven.


Als etwas unwissenschaftliches Beispiel für mich nehme ich auch weiterhin, dass es keinen einzigen Hardstyler gibt, der bisher imstande war die Master of Sports Zertifizierung zu erreichen. Diejenigen die es geschafft haben, sind inzwischen klare Mitglieder des AKC geworden.
Der Hardstyle ist bis auf in der Ukraine mit dem Swing in Russland entgegen vieler Behauptungen Pavels relativ unbekannt.
Das auch bei der Armee der fluide Stil trainiert wird, wird von Denisov unterstrichen. Ich warte persönlich noch darauf, dass Kenneth Jay oder David Whitley sich dieser Aufgabe stellen. Physisch gesehen sollte es für beide möglich sein.
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Wursti



Anmeldungsdatum: 27.08.2006
Beiträge: 1135

Boxen, Funktionstraining

BeitragVerfasst am: Di Jul 22, 2008 3:02 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Zitat:
Verringerte Leistungsabgabe durch effiziente Rack Position.

Das ist der relative Nullpunkt, denn bei der Vorgabe, die Kugel nicht abzusetzen, ist das die minimale Leistungsabgabe. So etwas gibt es beim Sport nicht, es sei denn du legst dich hin oder stehst still.
Der exaktere Vergleich wäre ein langsameres Pacing mit leichterer Kugel.

Zitat:
Genauso ist der Widerstand gegen Excitement ein Punkt, da man sein Pacing trotzdem einhalten muss.

Aber der Widerstand gegen Excitement wird nicht fremdinduziert, sondern ist ist nur inner game. Daher auch der psychologische Unterschied.
Vgl. open skill vs. closed skill.

Zitat:
Zum Thema ATP :

Wenn es "verbraucht" wird zu ADP ist weniger davon vorhanden im entsprechenden System. Danach wird ADP über verschiedene Systeme wieder hergestellt.
Das eine System ist schneller als das andere und hat höhere Kapazitäten, gehen wir jetzt mal von dem Drei System Modell ATP-PC, Glykolytisches System und aerobes System aus.

Schon klar, aber hier fehlt die Interdependenz. Die Effektivität eines jeden schnellen Systems, hängt zum Teil von der Effektivität der langsameren Systeme ab.

Zitat:
Was beschreibst du mit "hochregulieren"?

Wenn du die Kugel nicht mehr hochkriegst, ist die Rekrutierung der motorischen Einheiten kurzfristig herunterreguliert. Du wartest bis dein ZNS wieder Pfade öffnet und kriegst die Kugel wieder hoch.

Zitat:
Vergleiche ich das mit einem 400m Sprint, gibt es an einem bestimmten Zeitpunkt eine besondere gefühlte Härte. Dies wird soweit ich weiss mit dem Aufbrauchen der Kapazität des ATP-PC Systems beschrieben, da nun ATP nun zu einem grösseren Teil über die anderen, langsameren System angeliefert werden muss.

Genau an diesem Punkt treffen willkürliche Aktivierung und unwillkürliche Hemmung durch das ZNS aufeinander. Die Härte ist das neuronale Feedback über den Ermüdungszustand der motorischen Einheiten.

Zitat:
Somit kann man doch sagen, dass es eine Regeneration der Belastungskapazität des ATP-PC Systems stattfindet während des Kettlebell Trainings in der Rack Position.

Das nicht wieder mehr ATP zur Verfügung steht, habe ich auch nicht gesagt, sondern nur, dass genug vorhanden ist.

Zitat:
Zum Kugelstossen : Natürlich ist das hier sinnvoll. Aber das Ziel der Bewegung wird ja dann auch verdreht. Denn man möchte maximalen Output während der Kugelstossbewegung. Das Teil soll so weit fliegen, wie irgend möglich.
Die Bewegungsreichweite der Kettlebell Bewegung ist vorgegeben. Wir versuchen also nach dem Prinzip diese Bewegung durchzuführen und dabei keine unnötige Energie zu verschwenden. Denn diese Energie geht ja nirgendwo hin.

Wenn man mehr Wiederholungen schaffen will, natürlich nicht. Wenn man aber einen möglichst großen Transfer des Trainings erreichen will, ist es aber völlig egal, was optimaler für die momentane physikalische Leistungsabgabe ist, sondern einzig und allein der optimale Transfer des Trainings auf die Trainingsziele. Dieser ist nach obiger, noch nicht widerlegter Argumentation, beim Hardstyle größer.

Zitat:
Wenn jemand also eine Kugel stösst und die Kugel wird vorgegeben 10m weit fliegen, ist für dieses gleiche Ergebnis doch die Bewegung zu bevorzugen, welche effizienter ist. Denn diese Bewegung hat ja eben noch Reserven.

Vollkommen egal, welche effizienter ist. Wichtiger ist, welche den größeren Transfer auf die Trainingsziele hat. Für das Boxen ist es sinnvoller die Kugel in einem nichtoptimal flachen Winkel zu stoßen, weil so die Bewegungsrichtung, Gelenkwinkel usw. mehr mit dem Boxstoß übereinstimmen.

Zitat:
Als etwas unwissenschaftliches Beispiel für mich nehme ich auch weiterhin, dass es keinen einzigen Hardstyler gibt, der bisher imstande war die Master of Sports Zertifizierung zu erreichen. Diejenigen die es geschafft haben, sind inzwischen klare Mitglieder des AKC geworden.
Der Hardstyle ist bis auf in der Ukraine mit dem Swing in Russland entgegen vieler Behauptungen Pavels relativ unbekannt.
Das auch bei der Armee der fluide Stil trainiert wird, wird von Denisov unterstrichen. Ich warte persönlich noch darauf, dass Kenneth Jay oder David Whitley sich dieser Aufgabe stellen. Physisch gesehen sollte es für beide möglich sein.

Natürlich ist Hardstyle schlechter für den Kettlebellsport als GS, weil letzterer natürlich dafür optimiert ist. Andere Sportart, andere Anforderungen. Daher ist das Argument nicht relevant für die Argumentation.
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lusch3



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BeitragVerfasst am: Di Jul 22, 2008 3:42 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

also doch wieder hard style?

welche sportarten würden denn durch fluid style profitieren? welche durch hard style?
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Shaolos



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BeitragVerfasst am: Di Jul 22, 2008 4:13 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Ich bin mir unsicher, ob mein Argument hier jetzt deins widerlegt, aber ich finde die ganze Überlegung ist interessant.

Denn wenn wir von Explosivität ausgehen, und der Geschwindigkeit der Bewegung, dann gehen wir sehr stark von zum Beispiel der Technik Valery Fedorenkos aus. Bei ihm und z.B. Marty Farrell sieht man eine sehr geschmeidige Form des Liftings.
Aber das Argument, so wie ich es verstehe beschreibt die Geschwindigkeit der Übung an sich und damit der Rekrutierung der Fasern.
Das Argument an sich geht also nicht unbedingt um die reine Technik sondern die Ausführung dieser. Sollte dies nicht richtig sein, kann man den Rest hier ignorieren. Wink

Vergleichen wir die Technik mal zweier Pro Lifter :

http://www.youtube.com/watch?v=3Mw23f-V_3k

Valery Fedorenko

vs

http://www.youtube.com/watch?v=oLMWeguKYcY

Fedor Fuglev

Während Fedorenko eben sehr puristisch seine Technik nutzt gibt Fuglev mehr Gas und führt jede Bewegung explosiver aus als Fedorenko.
Beide jedoch folgen dem GS Stil.

Wir könnten somit schliessen, dass es auf die Ausführung ankommt.
Die Technik von Fedorenko ist gut für Fitness und Kettlebell Sport aber nicht unbedingt perfekt im Übertrag für explosive Bewegungen. (Je nachdem wie weit diese dran sind. Ich denke das Kettlebells sehr gut sind für GPP, für den direkten Übertrag auf Sportarten müssten wir schauen).

Fuglevs Ausführung, deren Stil mir gerade wegen der Dynamik auch besser passt, steht jedoch in der Geschwindigkeit dem Hardstyle in nichts nach. Somit wäre diese geeignet.


Ich vermute, dass viel in dieser Debatte missverständlich wird, wenn man eben die Ausführungsfreiheit nicht bedenkt. Die unnützen Bewegungen im Hardstyle werden von Steve Cotter hier anhand des Swings ganz gut erklärt :

Zitat Cotter :
Zitat:
The rigid style promotes a short, choppy, snappy motion; the forced extension promotes a hyper-lordosis (excessively arched) quality to the movement of the lower back. The position of the head (always facing straight forward, regardless of the position of the back) causes tension in the back of the neck and down into the trunk extensors and hamstrings; these tensed extensors inhibit elasticity and reduce loading potential. The inhale occurs at the point of greatest load; this becomes problematic with heavier loads with regards to stabilizing the spine. Squeezing the handle tightly with the palm promotes crushing grip strength, but it diminishes grip endurance. The locked-out elbow requires control of the load by the arm at full extension.



Ich denke, somit kommen wir weiter Very Happy


@ Lusch3: Soweit simmer noch nicht. Wir haben hier noch keinen wirklich eindeutige Konsens schaffen können. Wir diskutieren noch Very Happy


Zuletzt bearbeitet von Shaolos am Di Jul 22, 2008 5:04 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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lusch3



Anmeldungsdatum: 26.09.2007
Beiträge: 1227
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BeitragVerfasst am: Di Jul 22, 2008 4:49 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

ah okay...dann warte ich mal Very Happy. ist aber sehr interessant, auch wenn man so manche aussagen 3x lesen muss Wink.
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harry



Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 2


BeitragVerfasst am: Di Jul 22, 2008 6:52 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Hallo,

Schaut mal wieviel verschiedene Ausführungen von Jerks, Snatches und beim Long Cycle bei einer Meisterschaft sieht, ... sehr viele!!
Tatsache ist um eine KB bzw zwei KB's zu sToßen oder reißen braucht man explosive Kraft, den Snatch oder jerk langsam auszuführen wäre nicht effektiv. Man muß soviel Last wie möglich auf starken Muskelgruppen ( Beine und Hüften) verteilen, welche ja in der Top Position etwas ausruhen können. Der größte Unterschied zwischen GS und Hardstyle ist das relaxen und Atmen zwischen den Wiederholungen. Die Technik ist absolut perfekt und zwar von der ersten bis zur lezten Wiederholung.
Fuglev und Denisov sind Ausnahmen welche die KB's explosiv zur Hochstrecke bringen und zwar ohne Pause.
Fuglev hat in Hamburg erst mit 2X32kg 85 Wh. im Long Cycle rausgehauen, etwas später hat er dann 2X24kg 101mal geschaft und zuletzt hat er so ungefähr 30 WH in 3 Min. beim Team Competition gemacht. Aber er ist eben eine Ausnahme. Andere haben in den zehn Minuten "nur" 40 oder 50 Long cycles mit 2X32kg gemacht. Also nur 4 oder 5 Wh/min. Aber jede WH war "explosiv" oder hardstyle. Eine langsame Ausführung habe ich noch nicht gesehen.

JMO
Harry
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masterbelly



Anmeldungsdatum: 28.08.2007
Beiträge: 200


BeitragVerfasst am: Di Jul 22, 2008 10:02 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

hey,
ich hab jetzt im forum mal gesucht, aber nix gefunden zum unterschied hardstyle vs. gs style.
könntet ihr mir vielleicht ganz kurz den unterschied erklären?
danke!
(hoffe das passt hier rein)
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Shaolos



Anmeldungsdatum: 13.10.2007
Beiträge: 2072


BeitragVerfasst am: Di Jul 22, 2008 10:52 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

masterbelly hat folgendes geschrieben:
hey,
ich hab jetzt im forum mal gesucht, aber nix gefunden zum unterschied hardstyle vs. gs style.
könntet ihr mir vielleicht ganz kurz den unterschied erklären?
danke!
(hoffe das passt hier rein)



Video von Cotter :

http://www.youtube.com/watch?v=QwOp0SrBxuU

Dazu gehörender Artikel mit Performance orientiertem Vergleic:

http://www.crossfit.com/journal/library/59_07_Cotter_Kettlebell_Methods.pdf

Man beachte zu der hier angesprochenen Thematik folgenden Absatz :


Zitat:
In the broader scope of strength and conditioning training with kettlebells, we regularly mix the dosages and durations of the sets. We may wish to go very, very fast for a shorter period of time, to train power, or more slowly for a more extended period, to train muscular stamina and cardio-respiratory endurance.
The interesting nature of kettlebell training is that you can go from slow to fast (i.e. pick up the pace later in the effort), but you cannot go from fast to slow. You have to learn how to go slow first. This is very important, because, going very fast out of the gate will deplete your energy stores quickly, and once this happens, your set is over. On the other hand, by pacing yourself you can sustain your output over an extended period of time. As your conditioning improves, you will be able to increase the rpms for the period of time that you are working, but you are already accustomed to working, at some level, for the duration. Even if you are training for longer-duration sets using a fluid style, it is certainly possible to move at a much faster pace for shorter sets, when you want to optimize power output. There is a definite place for that approach in the context of circuit and general fitness training. If you can work for six minutes at 20 rpm, for example, you will also be able to work for one or two minutes at 26 to 28 rpm. But if you only practice working at a fast pace for short durations, it will be very difficult to make the leap to longer-duration sets. There is a very specific quality of endurance and stamina that can be developed only by doing longer sets.
The kind of lifting I’m talking about is not taking a heavy kettlebell and doing something one or two or five times. That is exercise, yes, but it does not lead into anything beyond that. This is why it would be referred to as a feat of strength. It shows that you can do some things, but it doesn’t say anything about how good you really are with kettlebells. As kettlebells are primarily a strength-endurance tool, and not for maximal strength development, it is appropriate to start slow and build the volume through pacing rather than through maximal effort in each rep. Those feats of strength can be done with anything—a barbell, a sand bag, even a person. Learning how to go slow and relax between reps is the key to excellence.


Noch ein Video das genaue Technik Unterschiede beschreibt, NICHT aber Geschwindigkeitsunterschiede :
http://media.crossfit.com/cf-video/CotterKBvidJuly.wmv
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masterbelly



Anmeldungsdatum: 28.08.2007
Beiträge: 200


BeitragVerfasst am: Do Jul 24, 2008 9:58 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Shaolos hat folgendes geschrieben:
masterbelly hat folgendes geschrieben:
hey,
ich hab jetzt im forum mal gesucht, aber nix gefunden zum unterschied hardstyle vs. gs style.
könntet ihr mir vielleicht ganz kurz den unterschied erklären?
danke!
(hoffe das passt hier rein)



Video von Cotter :

http://www.youtube.com/watch?v=QwOp0SrBxuU

Dazu gehörender Artikel mit Performance orientiertem Vergleic:

http://www.crossfit.com/journal/library/59_07_Cotter_Kettlebell_Methods.pdf

Man beachte zu der hier angesprochenen Thematik folgenden Absatz :


Zitat:
In the broader scope of strength and conditioning training with kettlebells, we regularly mix the dosages and durations of the sets. We may wish to go very, very fast for a shorter period of time, to train power, or more slowly for a more extended period, to train muscular stamina and cardio-respiratory endurance.
The interesting nature of kettlebell training is that you can go from slow to fast (i.e. pick up the pace later in the effort), but you cannot go from fast to slow. You have to learn how to go slow first. This is very important, because, going very fast out of the gate will deplete your energy stores quickly, and once this happens, your set is over. On the other hand, by pacing yourself you can sustain your output over an extended period of time. As your conditioning improves, you will be able to increase the rpms for the period of time that you are working, but you are already accustomed to working, at some level, for the duration. Even if you are training for longer-duration sets using a fluid style, it is certainly possible to move at a much faster pace for shorter sets, when you want to optimize power output. There is a definite place for that approach in the context of circuit and general fitness training. If you can work for six minutes at 20 rpm, for example, you will also be able to work for one or two minutes at 26 to 28 rpm. But if you only practice working at a fast pace for short durations, it will be very difficult to make the leap to longer-duration sets. There is a very specific quality of endurance and stamina that can be developed only by doing longer sets.
The kind of lifting I’m talking about is not taking a heavy kettlebell and doing something one or two or five times. That is exercise, yes, but it does not lead into anything beyond that. This is why it would be referred to as a feat of strength. It shows that you can do some things, but it doesn’t say anything about how good you really are with kettlebells. As kettlebells are primarily a strength-endurance tool, and not for maximal strength development, it is appropriate to start slow and build the volume through pacing rather than through maximal effort in each rep. Those feats of strength can be done with anything—a barbell, a sand bag, even a person. Learning how to go slow and relax between reps is the key to excellence.


Noch ein Video das genaue Technik Unterschiede beschreibt, NICHT aber Geschwindigkeitsunterschiede :
http://media.crossfit.com/cf-video/CotterKBvidJuly.wmv


besten dank, vor allem das letzte video macht es relativ klar.
sorry dass ich erst so spät antworte, arbeite diese woche recht viel und lang Crying or Very sad
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Wursti



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Beiträge: 1135

Boxen, Funktionstraining

BeitragVerfasst am: Fr Jul 25, 2008 2:13 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Sehr gut, denn am Vergleich von Fuglev und Federenko wird sich der Konsens bilden können.

Steve Cotters Aussagen zum rigid style sind:
- a short, choppy, snappy motion
- the forced extension promotes a hyper-lordosis (excessively arched) quality to the movement of the lower back
- The position of the head causes tension in the back of the neck and down into the trunk extensors and hamstrings; these tensed extensors inhibit elasticity and reduce loading potential.
- The inhale occurs at the point of greatest load; this becomes problematic with heavier loads with regards to stabilizing the spine.
- Squeezing the handle tightly with the palm promotes crushing grip strength, but it diminishes grip endurance.
- The locked-out elbow requires control of the load by the arm at full extension.

Der erste Punkt trifft auf Fuglev vollkommen zu, während er auf Federenko überhaupt nicht zutrifft.
Der zweite Punkt ist IMHO Schwachsinn. Es mag sein, dass es von Pavel so verlangt wird, aber eine "good posture" also eine neutrale Position der Wirbelsäule sollte angestrebt werden. Das ist bei allen Übungen so, die den Rücken belasten. Das würde ich also nicht zum rigid style dazuzählen, sondern zu prinzipiell falscher Übungsausführung.
Der dritte Punkt ist auch Schwachsinn, denn Vorinnervierung ist ein wichtiger und zentraler Bestandteil für die Elastizität des Muskels. Hierauf rekuriert auch das plyometrische Training.
Fuglev kontrolliert über seinen Kopf zum Teil auch die Spannung, denn zum Zeitpunkt, bei welchem die Kugel wieder von der Zugschlinge aus dem "freien" Fall genommen wird, ist sein Blick nach oben gerichtet. Danach ist der Vorinnervierungsprozess gelaufen, sein Kopf geht in die neutrale Position über und er reißt ihn beim Reißen wieder in den Nacken, IMHO wieder um die gesteigerte Innervierung zu nutzen.
Federenko bleibt in der neutralen Position.
Der vierte Punkt ist wiederum historisch immernoch ein Anhängsel durch Pavel. Bei niedrigen Wiederholungen und hohen Lasten kann das Sinn machen. Arbeitet man in hohen Wiederholungsbereichen und eben niedrigen Lasten, ist das erstens überflüssig und zweitens natürlich kontraproduktiv.
Der fünfte Punkt ist selbstredend. Man kann bei sehr langen Sätzen nicht die ganze Zeit den Griff quetschen. Ist aber auch ein schwachsinniger Punkt, der historische durch Pavel zum rigid style dazugerechnet wird.
Beim sechstenPunkt scheint es speziell um den Swing zu gehen, weswegen ich hier keine Aussage in Bezug auf den Snatch machen will.

Wenn ich also auch den von mir so bezeichneten Schwachsinn zum rigid style zähle, hat Fuglev keinen reinen fluid style im Vid, sondern sehr starke Einschläge des rigid. Subtrahiere ich die von mir kritisierten Punkte, ist Fuglev eher ein Hardstyler als ein GSler.

Der fundamentale Unterschied zwischen den beiden ist IMHO, dass Federenko eine Beinzugbewegung mit einer Oberkörperzugbewegung koordiniert, während Fuglev eine Beindruckbewegung mit einer Oberkörperzugbewegung koordiniert.
Das kommt durch den verschiedenen Einsatz der Beinstreckermuskulatur. Federenko federt nur in den Knien um die Bewegung flüssiger zu gestalten. Fuglev nutzt die Kniestreckung um der Kugel mehr drive zu verpassen.
In der Ausführung fühlt sich das auch ganz verschieden an.

In der Trainingspraxis können beide Ausführungsformen interessant sein, je nachdem, ob man eine Beinzug- oder Beindruckbewegung braucht. Ich bevorzuge eine Bewegung mit Beindruck, denn ich halte sie für funktioneller im Sinne des Transfers auf verschiedenste Tätigkeiten.

Steve Cotter hat folgendes geschrieben:
If you can work for six minutes at 20 rpm, for example, you will also be able to work for one or two minutes at 26 to 28 rpm. But if you only practice working at a fast pace for short durations, it will be very difficult to make the leap to longer-duration sets.

Das ist vollkommen klar, weil der relative Sprung von schnell zu langsam ein anderer ist als umgekehrt. Das hat aber keine Relevanz für die Trainingspraxis der Nicht-GSler. Für jeden nichtzyklischen Sport ist es relativ überflüssig eine Bewegung so lange auszuführen, denn man braucht die lokale Ausdauer in dieser Bewegung sowieso nicht. Für jeden zyklischen Sport führt man auch die zyklische Wettkampfbewegung für längere Dauer aus (Läufer laufen).

Steve Cotter hat folgendes geschrieben:
As kettlebells are primarily a strength-endurance tool, and not for maximal strength development, it is appropriate to start slow and build the volume through pacing rather than through maximal effort in each rep. Those feats of strength can be done with anything—a barbell, a sand bag, even a person.

Es kommt eben darauf an, was man trainiert. Für einen GSler mag das ganze Pacing wirklich das bessere Mittel der Wahl sein, aber die meisten Sportler werden von kurzen, intensiven Serien mehr haben.
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Shaolos



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Beiträge: 2072


BeitragVerfasst am: Di Aug 05, 2008 1:41 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Während ich fast allem zustimme, kann ich nicht wirklich sagen, dass Fuglev in irgendeiner Form Hardstyler ist.

Denn dafür fehlen mir : Eine an eine Kniebeuge erinnernde tiefe Position während des Downswing und die Überstreckung des Nackens, welche ja von Pavel auch immer noch gelehrt wird. Da dies einfach nicht da ist, bin ich immer noch der Meinung dass zwei verschiedene Varianten innerhalb des GS Stils sind. Denn diese Punkte werden essentiell von den GSlern am Hardstyle kritisiert und machen vor allem das Argument des "Anfängerfehlers" des Hardstylers aus.
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Wursti



Anmeldungsdatum: 27.08.2006
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Boxen, Funktionstraining

BeitragVerfasst am: Di Aug 05, 2008 10:53 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Naja, mir kommt es auf die Bewegungsqualität als solche an. Fuglev beugt eindeutig die Knie zu einer Viertelbeuge. Bei so hohen Wiederholungszahlen ist es natürlich Schwachsinn, tief in die Beuge zu gehen. Naja, eigentlich ist es auch Schwachsinn bei schwereren Kugeln, weil man aus so einer sehr tiefen Position weniger Power genererieren kann. Diese übertrieben tiefe Beuge (also gerade so nicht 90° erreicht) ist für mich einer der Schwachsinnsdinge, die von Pavel und Konsorten gefordert werden.
Steve Cotter zeigt den Hardstyle vom Crossfit-pdf auch nicht mit so einer tiefen Beuge, sondern beugt die Knie relativ genauso so weit, wie Fuglev es getan hat. Wink

Die Überstreckung des Nackens setzt er gezielt ein. Habe ich so beschrieben, müsstest du also erst widerlegen, bevor das Argument zählt.

Ich würde auch nie sagen, dass Fuglev Hardstyle ausführt, sondern dichter am rigid style ist als am fluid style. Er nutzt mehr davon als von der Gegenseite.
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Shaolos



Anmeldungsdatum: 13.10.2007
Beiträge: 2072


BeitragVerfasst am: Di Aug 05, 2008 11:22 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Wursti hat folgendes geschrieben:
Naja, mir kommt es auf die Bewegungsqualität als solche an. Fuglev beugt eindeutig die Knie zu einer Viertelbeuge. Bei so hohen Wiederholungszahlen ist es natürlich Schwachsinn, tief in die Beuge zu gehen. Naja, eigentlich ist es auch Schwachsinn bei schwereren Kugeln, weil man aus so einer sehr tiefen Position weniger Power genererieren kann. Diese übertrieben tiefe Beuge (also gerade so nicht 90° erreicht) ist für mich einer der Schwachsinnsdinge, die von Pavel und Konsorten gefordert werden.
Steve Cotter zeigt den Hardstyle vom Crossfit-pdf auch nicht mit so einer tiefen Beuge, sondern beugt die Knie relativ genauso so weit, wie Fuglev es getan hat. Wink

Die Überstreckung des Nackens setzt er gezielt ein. Habe ich so beschrieben, müsstest du also erst widerlegen, bevor das Argument zählt.

Ich würde auch nie sagen, dass Fuglev Hardstyle ausführt, sondern dichter am rigid style ist als am fluid style. Er nutzt mehr davon als von der Gegenseite.


Also ich seh bei ihm immer eine komplett gerade Körperhaltung in der
unteren Hälfte des Snatches... schau ich das falsche Video? Very Happy
Oder meinst du in der oberen Position?


Steve Cotter ist witzig als Beispiel zu nehmen, kann mich noch erinnern, damals meinte er zu mir dass er noch verwirrt wart zu der Zeit und immer die Stile vermixt hat Very Happy
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