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Kettlebells Tabata

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NoPainNoGain



Anmeldungsdatum: 28.01.2007
Beiträge: 1504

MMA, Messerkampf

BeitragVerfasst am: Mi Jul 09, 2008 2:16 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Also die Cottervariante liegt mir überhaupt nicht. Man hat zwar viel mehr schwung drin wenn man mit dem Oberkörper nach unten "taucht". Aber er benutzt die Hüfte weit weniger als bei anderen Varianten (oder täusch ich mich da). Außerdem fält es mir dabei schwerer den Rücken gerade zu halten.
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Guest







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Shaolos



Anmeldungsdatum: 13.10.2007
Beiträge: 2164


BeitragVerfasst am: Mi Jul 09, 2008 4:02 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Damnation hat folgendes geschrieben:
http://deer-division.com/blog/2008/07/02/kettlebell-swing-technique/

Was hältst du davon?


Finde ich ganz gut. Etwas labbrig, aber die Technik, vor allem die Zuhilfenahme der anderen Hand für die Schwingbewegung und die Vorwärtsbewegung der Schulter sind selten zu finden, aber relativ essentiell.

Ich habe persönlich im Selbstversuch oft gemerkt, dass die Form sich selbst beizubringen etwas schwieriger ist beim GS Swing. Den HS Swing habbich perfekt vom Video gelernt, beim GS Swing hatte Steve eine Menge zu meckern und ich hatte anfangs, als ich noch keine Instruktion hatte, die gleichen Probleme wie NPNG.

Die Hüfte benutzt man schon, allerdings eben nicht in dem Power Ausmaß wie der Hardstyle Swing.

Beim Dumbbell Swing wäre mir das persönlich fast egal. Das ist vom Feeling her eine völlig andere Übung meiner Meinung nach.
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von andy
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Wursti



Anmeldungsdatum: 27.08.2006
Beiträge: 1138

Boxen, Funktionstraining

BeitragVerfasst am: Mi Jul 09, 2008 6:58 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Zitat:
Die Hüfte benutzt man schon, allerdings eben nicht in dem Power Ausmaß wie der Hardstyle Swing.

Da liegt für mich der Knackpunkt. Die explosive Hüftbewegung ist definitiv unökonomisch, aber sie hat einen sehr hohen Stellenwert für viel funktionelle und athletische Bewegungen, weswegen ich momentan den Hardstyle/Rigidstyle bevorzuge.
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von andy
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Shaolos



Anmeldungsdatum: 13.10.2007
Beiträge: 2164


BeitragVerfasst am: Mi Jul 09, 2008 7:00 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Wursti hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Die Hüfte benutzt man schon, allerdings eben nicht in dem Power Ausmaß wie der Hardstyle Swing.

Da liegt für mich der Knackpunkt. Die explosive Hüftbewegung ist definitiv unökonomisch, aber sie hat einen sehr hohen Stellenwert für viel funktionelle und athletische Bewegungen, weswegen ich momentan den Hardstyle/Rigidstyle bevorzuge.


Schwerere Kettlebell benutzen Very Happy

Wenn es mir speziell um diese Bewegung geht, ziehe ich allerdings ganz ehrlich auch eine Kurzhantel oder Langhantel im Reißen vor. Irgendwie passt auch die gesamte Übung was Maxkraft und reine Explosivität angeht für mich besser zu der Kurzhantel. Die Kettlebell ist für mich eher ein Economy Tool Very Happy
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NoPainNoGain



Anmeldungsdatum: 28.01.2007
Beiträge: 1504

MMA, Messerkampf

BeitragVerfasst am: Mi Jul 09, 2008 7:01 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Zitat:
Da liegt für mich der Knackpunkt. Die explosive Hüftbewegung ist definitiv unökonomisch, aber sie hat einen sehr hohen Stellenwert für viel funktionelle und athletische Bewegungen


Wo er recht hat..
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Wursti



Anmeldungsdatum: 27.08.2006
Beiträge: 1138

Boxen, Funktionstraining

BeitragVerfasst am: Mi Jul 09, 2008 8:25 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Zitat:
Schwerere Kettlebell benutzen

Macht es nicht explosiver sondern nur schwerer. Wink
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von andy
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Shaolos



Anmeldungsdatum: 13.10.2007
Beiträge: 2164


BeitragVerfasst am: Mi Jul 09, 2008 8:38 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Wursti hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Schwerere Kettlebell benutzen

Macht es nicht explosiver sondern nur schwerer. Wink


Was doch bedeutet dass im gleichen Zeitraum mehr Kraft erzeugt werden muss Wink

Nicht maximale Kraft in kürzester Zeit, aber mehr Kraft in kürzester Zeit... schwimm ich jetzt mit den Definitionen? Very Happy
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Wursti



Anmeldungsdatum: 27.08.2006
Beiträge: 1138

Boxen, Funktionstraining

BeitragVerfasst am: Mi Jul 09, 2008 9:21 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Aus mechanischer Sicht hast du natürlich Recht, solange die Zeit/Wiederholung gleich bleibt, generierst du mehr Power, wenn du mehr Gewicht nimmst.

Ich wollte dazu sowieso mal was schreiben. An das Argument kommt man nicht allein mit mechanischen Konzepten heran. Es ist eines, dass ich glaube, mit meinem mechanophysiologischen Konzepten (Kraft, Arbeitskapazität, Performance - ja es gibt nur die drei) gelöst zu haben.

Wenn ich jetzt aushole, komme ich dabei raus, dass ich den Swing langfristig durch den Snatch als Tool ablösen würde, aber ich versuche es mal übersichtlich zu gestalten:

Je schneller die Bewegungen beim Conditioning sein müssen, desto größer ist der Trainingseffekt auf die FT-Fasern, argumentiert nach dem Central Governor Model (CGM). Da bei Erschöpfung eine Down-Regulierung der Rekrutierung geschieht, bedeutet das, dass zuerst die schnellen Fasern ausfallen. Ab dem Punkt, an welchem man die Wiederholung nicht ausführen kann, bricht der Ausfall der FT-Fasern (nicht aller, immer von oben herab) die Möglichkeit eine Wiederholung auszuführen. Erholung bringt die Up-Regulierung, so dass wieder mehr Fasern rekrutiert werden.
Soweit argumentiert für beide Varianten (mehr Geschwindigkeit und mehr Gewicht), aber je größer die Geschwindigkeit, desto stärker schwindet der Anteil der ST-Fasern an der Bewegung (Umkehrung des Hennemanschen Prinzips), dass heißt schnellere Bewegungen sind immer FT-spezifischer. Mit Ausnahme ganz weniger Sportarten (Langstrecke, Radfahren usw.) ist die Performance hauptsächlich FT-lastig. Das heißt, dass man weniger Trainingsreiz für die ST-Fasern "verschwendet".
Ausdauertraining hat einen sehr hohen Anteil an motorischem Lernen (inter & intra Muskelkoord.) und das ist auch spezifisch zur Geschwindigkeit. Daher ist der Trainingstransfer IMHO größer, wenn man mit hoher Explosivität sein Conditioning gestaltet.
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Schnitzelprinz



Anmeldungsdatum: 06.07.2008
Beiträge: 10


BeitragVerfasst am: Sa Jul 12, 2008 2:14 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Kann es sein, dass Swings sehr sehr schnell die Körperhaltung verbessern? Kommt mir grad extrem so vor
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Damnation



Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 1717
Wohnort: Wien
Karate

BeitragVerfasst am: Sa Jul 12, 2008 5:57 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

kann gut sein, da der untere Rücken gut beansprucht wird, der eigentlich immer ein Schwachpunkt beim heutigen Europäer ist. Wink
_________________
Der Blog, Tagebuch und podcast Sammelthread:
http://www.fighterfitnessforum.com/ftopic8326.html
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lusch3



Anmeldungsdatum: 26.09.2007
Beiträge: 1255
Wohnort: drehst'n!
historisches Fechten

BeitragVerfasst am: Sa Jul 12, 2008 8:15 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

also nach meinem letzten 10min-swing-marathon, hab ich meinen rücken 2 tage lang gespürt....Very Happy
_________________
"Wer denkst du ist dran schuld?" - "Na die Verantwortlichen, die Verantwortlichen sind dran schuld!"
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von X I S I X
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