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veganmuscle
Anmeldungsdatum: 04.01.2008 Beiträge: 329
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Verfasst am: Mo Jun 30, 2008 6:25 pm Beitrag speichern Titel: Soja - der ultimative Thread |
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Hallo,
hier gibt es ja schon einige Threads die meist in anderen Diskussionen erzeugt wurden und nicht so richtig zum Ziel führten.
Ich würde gerne an dieser Stelle noch mal den Versuch wagen, ein Thread zu öffnen, der die Pro & Contras von Soja enthält.
Vielleicht kennt ja jemand Quellen die der anderen Gemeinde noch nicht bekannt waren. Ziel soll sein: Klarheit für die User.
Wenn die "Evidenz" da ist, dass Soja für unseren Körper schlecht ist, bin ich der Letzte der Soja empfehlen würde.
Auf der anderen Seite wäre es Schade, wenn so ein kostbares Lebensmittel zu unrecht verteufelt würde und einen schlechten Ruf hätte, weil einige Lobbyisten Gerüchte streuen und Leute verunsichern wollen bzw. einfach aus Unkenntnis oder mangelndem Fachwissen in der Sackgasse stehen. _________________ Für etwas Fleisch nehmen wir einem Tier die Sonne und das Licht und das bißchen Leben und Zeit, an dem sich zu erfreuen seine Bestimmung gewesen wäre.
Zuletzt bearbeitet von veganmuscle am Mo Jun 30, 2008 6:38 pm, insgesamt einmal bearbeitet |
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Guest
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veganmuscle
Anmeldungsdatum: 04.01.2008 Beiträge: 329
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Verfasst am: Mo Jun 30, 2008 6:38 pm Beitrag speichern Titel: |
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| Zitat: | Zitat:
Confused About Soy?--Soy Dangers Summarized
High levels of phytic acid in soy reduce assimilation of calcium, magnesium, copper, iron and zinc. Phytic acid in soy is not neutralized by ordinary preparation methods such as soaking, sprouting and long, slow cooking. High phytate diets have caused growth problems in children.
Trypsin inhibitors in soy interfere with protein digestion and may cause pancreatic disorders. In test animals soy containing trypsin inhibitors caused stunted growth.
Soy phytoestrogens disrupt endocrine function and have the potential to cause infertility and to promote breast cancer in adult women.
Soy phytoestrogens are potent antithyroid agents that cause hypothyroidism and may cause thyroid cancer. In infants, consumption of soy formula has been linked to autoimmune thyroid disease.
Vitamin B12 analogs in soy are not absorbed and actually increase the body's requirement for B12.
Soy foods increase the body's requirement for vitamin D.
Fragile proteins are denatured during high temperature processing to make soy protein isolate and textured vegetable protein.
Processing of soy protein results in the formation of toxic lysinoalanine and highly carcinogenic nitrosamines.
Free glutamic acid or MSG, a potent neurotoxin, is formed during soy food processing and additional amounts are added to many soy foods.
Soy foods contain high levels of aluminum which is toxic to the nervous system and the kidneys.
Bis dann,
Wink mfg.,
Robert |
Hier nochmal zum Start der Einschub von Robert.
Meine Frage, ob es für diese Behauptungen auch Studien gibt um das Gesagte nachprüfen zu können.
- Minaralblocker: Ab welcher Menge? Auch Isolate? Welche Studien?
- Wachstumsprobleme bei Kindern? Verdauungsprobleme bei Eiweiß? Studien?
- Unfruchtbarkeit durch Soja-Phytoöstrogene? Studien?
- Schilddrüsenprobleme? Studien?
- Vitamin D Blocker? Studien?
- Aluminium im Soja? Studien?
BREAK
Auf der anderen Seite sieht die Sache ganz anders aus:
| Zitat: | | Gestützt auf über fünfzig unabhängige Studien, erlaubt die zuständige US-Behörde FDA (Food and Drug Administration) jetzt folgende Kennzeichnung von Nahrungsmitteln und Getränken, die mindestens 6,25 g Sojaprotein pro Portion enthalten: “25 g Sojaprotein pro Tag können als Bestandteil einer Diät, die cholesterinarm ist und geringe Mengen an gesättigten Fettsäuren enthält, dazu beitragen, das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern”. |
In Ländern wie Japan, in denen täglich schätzungsweise 20 - 50 mg Phyto-Östrogen konsumiert werden, ist das Brustkrebsrisiko fünf bis achtmal niedriger als in Westeuropa mit einem durchschnittlichen Verzehr von etwa 1 mg/Tag. Wenn wir demzufolge Sojaprodukten einen größeren Platz in unserer Ernährung einräumen würden, würde sich wahrscheinlich nicht nur das Risiko in Bezug auf Herzerkrankungen verringern lassen, sondern es könnte auch der Gesundheitszustand von Frauen in der Prä- und Post-Menopause deutlich verbessert werden.
Die Chancen stehen gut, daß Supermärkte in absehbarer Zeit mehr Sojaprodukte mit Hinweisen auf ihren gesundheitsfördernden Effekt anbieten werden.
Literatur
* Meta-analysis of effects of soya protein intake on serum lipids in humans. Anderson JW et al. New England Journal of Medicine. 1995; 333(5): 276-282.
* Effects of soya isoflavones on oestrogen and phytooestrogen metabolism in premenopausal women. Xu X et al. Cancer Epidemiology, Biomarkers and Prevention: vol. 7, 1101 - 1108, 1998.
* The effect of dietary soya supplementation on hot flushes. Albertazzi P et al. Obstetrics and Gynecology: vol. 91, No.1, January 1998.
* Soya protein and isoflavones: their effects on blood lipids and bone density in postmenopausal women. Potter S et al. American Journal of Clinical Nutrition: 1998; 68 (supl):1375s - 9s.
* Setchell K.D, Cassidy A Dietary isoflavones: biological effcts and relevance to human health. Jnutr. 1999; 129:758S-767S.
http://www.eufic.org/article/de/page/FTARCHIVE/artid/neue-untersuchungen-soja/ _________________ Für etwas Fleisch nehmen wir einem Tier die Sonne und das Licht und das bißchen Leben und Zeit, an dem sich zu erfreuen seine Bestimmung gewesen wäre. |
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veganmuscle
Anmeldungsdatum: 04.01.2008 Beiträge: 329
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Verfasst am: Mo Jun 30, 2008 6:46 pm Beitrag speichern Titel: |
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Hier noch was:
| Zitat: | (...)Herr Dr. Kleine-Gunk, welche gesundheitlichen Wirkungen hat Soja?
Am besten untersucht ist die günstige Wirkung ihrer Inhaltsstoffe bei Wechseljahresbeschwerden. In leichteren Fällen ist Soja bei bestimmten Beschwerden wie zum Beispiel Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Reizbarkeit eine Alternative zur Hormonersatztherapie. Soja hilft gegen diese Beschwerden, wenn auch schwächer als eine klassische Hormonersatztherapie. Dafür besitzen die Inhaltsstoffe der Sojabohne im Gegensatz zur Hormonersatztherapie eine günstige Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System, und das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, wird sogar gesenkt.(...)
Gibt es unerwünschte Wirkungen?
Neue Studien zeigen, dass extrem sojareiche Kost die Funktion der Schilddrüse beeinträchtigen kann. Daneben gibt es Berichte aus Japan, dass viel Soja in der Schwangerschaft das Risiko von Missbildungen der Harnwege bei männlichen Kindern geringfügig erhöht. Schwangere sollten also nicht auf sojareiche Diät umstellen. |
http://www.gesundheitpro.de/A050805ANOND016491
Interessant wäre bei der negativ Kritik die Menge. Hier steht etwas von extrem sojareicher Kost! _________________ Für etwas Fleisch nehmen wir einem Tier die Sonne und das Licht und das bißchen Leben und Zeit, an dem sich zu erfreuen seine Bestimmung gewesen wäre. |
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Shaolos
Anmeldungsdatum: 13.10.2007 Beiträge: 2166
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Verfasst am: Mo Jun 30, 2008 6:52 pm Beitrag speichern Titel: |
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Ich denke hier kommt es vor allem auf die Dosierung an.
Die angegebenen Mengen an verbrauchtem Soja in Ländern wie Japan, China und Thailand sind kleiner, als das was wir an Nebenprodukten oder jemand mit einer auf Soja basierenden veganen Ernährung abbekommt.
Die Prämisse, in Japan würde ständig unfermentiertes Soja gegessen, stimmt auch wiederum nicht. Natto, Tofu und Miso zum Beispiel sind nicht unbedingt Dinge, die dort von jedem Japaner täglich verspeist werden.
Ähnliche Prämissen habe ich in Thailand und China bemerkt.
Da es hier aber um Studien geht, werde ich mal das Kontraargument ein wenig vertreten. Ich bin der Meinung, dass es vor allen Dingen um um die Dosierung geht, und der positive Effekt in der Menopause auf Frauen eben direkt damit korreliert. <-- Eigene unbewiesene Meinung
Hier erstmal die passenden Artikel :
http://www.t-nation.com/article/most_recent/soy_whats_the_big_deal
Moderater Artikel, der sich mit Pros und Cons beschäftigt und diese gegeneinander aufwiegt.
Studien, die zitiert werden :
| Zitat: | Soy and Testosterone
JISSN 2007;4:4.
Nutr J 2004;3:22-27.
J Nutr 2007;137:357-362.
J Sports Med Phys Fitness 2001;41:89-94.
Phytoestrogens
Am J Clin Nutr 1991;54:1093-1100.
Proc Soc Exp Biol Med 1995;208:44-50.
Epidemiol 1993;4:25-31.
J Natl Canc Inst 1996;88:1369-1374.
Toxicol Sci 2001;61:115-127.
Toxicol Sci 1999;51:236-244.
J Chromatogr B Analyt Technol Biomed Life Sci 2002;777:249-260.
Endocrine 2000;13:281-286.
Nutr Cancer 2007;59:163-168.
Nutr Cancer 2004;48:160-170.
Am J Clin Nutr 2002;75:126-136.
Nutr Cancer 1999;33:82-87.
J Epidemiol 2000;10:127-135.
J Nutr. 2002 Mar;132:570S-573S. Review.
Alcohol
Indian J Physiol Pharmacol 2006;50:291-296.
Subst Alcohol Actions Misuse 1983;50:291-296.
Alcohol Alcohol Suppl 1987;1:109-116.
Clin Experi Res 2004;5:780-785.
Other Concerns
Med Hypotheses 2001;57:510-514.
Med Hypotheses 2004;62:133-142.
Hum Reprod 2007;22:1497-1502.
Soy and Bones
Menopause 2007;14(3 Pt 1):481-488.
Clin Nutr 2008;27:57-64
Eur J Clin Nutr 2008;62:155-161.
Am J Clin Nutr 2005;81:733-735.
Med Hypotheses 2006;66:1093-1114.
J Nutr 2005;135:1243-1247.
Soy and Body Composition
Metabolism 2007;56:280-288.
Soy and Heart Health
J Nutr 1998;128:209-213
Atherosclerosis 2007; Nov 16: Epub.
Am J Clin Nutr 2004;80:1391-1396.
Soy and Anti-Nutrients
http://www.fao.org/docrep/t0532e/t0532e01.htm
J Nutr 2003;133(11 Suppl 1):3778S-3784S.
Soy and Thyroid
Biochem Pharmacol 1997;54:1087-1096.
Environ Health Perspect 2002;110 Suppl 3:349-353.
Cancer Epidemiol Biomarkers Prev 2002;11:43-49.
Nutr Rev 2003;61:1-33. |
Seite von der Frau, deren Dissertation und Zusammenführung der Studien grosses Aufsehen erregt hat :
http://www.wholesoystory.com/
Interview von Chris Shugart mit Kaylaa T. Daniel :
http://www.t-nation.com/findArticle.do?article=302poison2
Weiterer Artikel von Chris Shugart:
http://www.figureathlete.com/readArticle.do?id=1512419
Is Soy Healthy? - Artikel
http://www.healingdaily.com/detoxification-diet/soy.htm
Study References :
| Zitat: |
(1). Rackis, et al., ibid., p. 22; "Evaluation of the Health Aspects of Soy Protein Isolates as Food Ingredients", prepared for FDA by Life Sciences Research Office, Federation of American Societies for Experimental Biology (9650 Rockville Pike, Bethesda, MD 20014), USA, Contract No. FDA 223-75-2004, 1979.
(2). See www/truthinlabeling.org.
(3). See www/unitedsoybean.org.
(4). These are listed in www.soyonlineservice.co.nz.
(5). Wall Street Journal, October 27, 1995.
(6). Urquhart, John, "A Health Food Hits Big Time", Wall Street Journal, August 3, 1999, p. B1
(7). Natural Medicine News (L & H Vitamins, 32-33 47th Avenue, Long Island City, NY 11101), USA, January/February 2000, p. 8.
( . Harras, Angela (ed.), Cancer Rates and Risks, National Institutes of Health, National Cancer Institute, 1996, 4th edition.
(9). Searle, Charles E. (ed.), Chemical Carcinogens, ACS Monograph 173, American Chemical Society, Washington, DC, 1976.
(10). Ishizuki, Y. et al., "The effects on the thyroid gland of soybeans administered experimentally in healthy subjects", Nippon Naibunpi Gakkai Zasshi (1991) 767:622-629.
(11). Cassidy, A. et al., "Biological Effects of a Diet of Soy Protein Rich in Isoflavones on the Menstrual Cycle of Premenopausal Women", American Journal of Clinical Nutrition (1994) 60:333-340.
(12). Bulletin de L'Office Fédéral de la Santé Publique, no. 28, July 20, 1992.
(13). Setchell, K.D. et al., "Isoflavone content of infant formulas and the metabolic fate of these early phytoestrogens in early life", American Journal of Clinical Nutrition, December 1998 Supplement, 1453S-1461S.
(14). Irvine, C. et al., "The Potential Adverse Effects of Soybean Phytoestrogens in Infant Feeding", New Zealand Medical Journal May 24, 1995, p. 318.
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Sammlung einer Menge Artikel von Dr Mercola zum Thema Soja :
http://www.mercola.com/article/soy/index.htm
Das witzige daran ist aber, dass ich der Meinung bin, das Sojaprotein wiederum als Supplement so rein ist, dass man kaum mit übermässigen Phytoöstrogenen in Kontakt kommt. Dies gilt, solange man mit Isolaten arbeitet. <-- Eigene Meinung
Anmerkung : Ich habe das nicht alles gelesen. Die T-Nation Artikel und das Buch der Dr Daniel kenne ich. Die Studien wären leider momentan Overkill. Ich muss mich erstmal auf mein Studium konzentrieren, sonst würde ich sicher ein wenig tiefer darauf eingehen! |
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NoPainNoGain
Anmeldungsdatum: 28.01.2007 Beiträge: 1506
MMA, Messerkampf
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Verfasst am: Mo Jun 30, 2008 7:16 pm Beitrag speichern Titel: |
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| Zitat: | | In Ländern wie Japan, in denen täglich schätzungsweise 20 - 50 mg Phyto-Östrogen konsumiert werden, ist das Brustkrebsrisiko fünf bis achtmal niedriger als in Westeuropa |
In Japan haben die Frauen auch Schlitzaugen, und deren Titten sind im Schnitt auch etwas kleiner. Liegt das auch am Soja??
PS:
Nein ich habe keine Angst vor Soja. Aber ich esse auch Tiere und was dazugehört.  |
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veganmuscle
Anmeldungsdatum: 04.01.2008 Beiträge: 329
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Verfasst am: Mo Jun 30, 2008 8:18 pm Beitrag speichern Titel: |
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PRO
| Zitat: | In verschiedenen Studien wurden die Auswirkungen von Isoflavonen bzw. Soja auf das
Hormonsystem jüngerer und älterer Männer untersucht. In keiner dieser Studien
wurden signifikante Auswirkungen auf die Testosteron- oder DHT-Spiegel im
Serum berichtet. Die Dosierung betrug jeweils zwischen 40 and 130 mg Isoflavone pro
Tag [Messina].
In einer Untersuchung von Nagata in Japan wurde eine negative Korrelation zwischen
Gesamt- und freiem Testosteron, Östradiol und Sojaaufnahme beobachtet, doch waren
die Korrelationen statistisch nur knapp gesichert, und es hatten nur 69 Männer an der
Studie teilgenommen; zudem wurde die Aufnahme von Soja auf der Grundlage von
Ernährungsfragebögen geschätzt.
In einer Studie an 696 britischen Männer [Allen] wurde kein Zusammenhang zwischen
der Aufnahme von Sojamilch und den Konzentrationen von Testosteron, freiem
Testosteron, SHBG, LH (luteinisierendem Hormon) oder Androstandiolglucuronid im
Serum gefunden.
In einer prospektiven Untersuchung von Nagata bewirkte die Einnahme von Sojamilch mit
48 mg Isoflavonen keine Veränderung der Konzentration von Östradiol, Gesamt- und
freiem Testosteron oder SHBG im Blut.
Auch Mitchell fand bei Männern, die 40 mg Isoflavone pro Tag erhielten, keine
Veränderung der Konzentration von Östradiol, Testosteron, FSH (Follikel stimulierendes
Hormon) oder LH im Serum.
Zusammenfassend deuten also die Untersuchungen an Männern darauf hin, dass Soja
bei Männern keine negativen Auswirkungen auf die Steroidhormone hat.
Was die Auswirkungen von Soja und der darin enthaltenen Isoflavone auf
Prostatatumoren betrifft, so besteht weiterhin die Möglichkeit, dass Isoflavone eine
Schutzwirkung ausüben, indem sie den Hormonmetabolismus in der Prostata selbst
beeinflussen.
Zudem haben In-vitro-Studien gezeigt, dass Genistein ein gleichermaßen wirksamer
Hemmer von androgenanhängigen und androgenunabhängigen Prostatatumorzellen ist.
Literatur
Emerging evidence on the role of soy in reducing prostate cancer risk – Messina -
Nutrition Reviews, vol 61, no 4, April 2003
Soymilk intake in relation to serum sex hormone levels in British Men – Allen - Nutrition
and Cancer 2001, 41, 41-46
Inverse association of soy product intake with serum androgen and estrogen
concentrations in Japanese men – Nagata - Nutr Cancer 2000; 36
Page 3
Seite 3 von 3
Effect of soymilk consumption on serum estrogen and androgen concentrations in
Japanese men – Nagata - Cancer, Epidemiology, biomarkers & prevention 2001, vol 10,
179
Effect of a phytoestrogen food supplement on reproductive health in normal males –
Mitchell - Clinical Science 2001, 100, 613
| www.nulife.de /cosmoshop/artikelpdf/w-0500_d.pdf _________________ Für etwas Fleisch nehmen wir einem Tier die Sonne und das Licht und das bißchen Leben und Zeit, an dem sich zu erfreuen seine Bestimmung gewesen wäre. |
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veganmuscle
Anmeldungsdatum: 04.01.2008 Beiträge: 329
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Verfasst am: Mo Jun 30, 2008 8:20 pm Beitrag speichern Titel: Für fast Glatzköpfe |
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PRO
| Zitat: |
Soja gegen Haarausfall
und Prostatakrebs
Ein Stoffwechselprodukt, das nach dem Verzehr von Soja gebildet wird, kann möglicherweise vor Haarausfall und Prostatakrebs schützen.
In asiatischen Ländern, in denen traditionell viel Soja und Sojaprodukte gegessen werden, kommen Prostatabeschwerden und Haarausfall weit weniger vor. Amerikanische Wissenschaftler haben jetzt das Soja genauer untersucht. Es hat sich gezeigt, dass das Soja-Stoffwechselprodukt »Equol« wirksam das DHT-Hormon blockiert.
DHT
Das Geschlechtshormon DHT (Dihydroxy-Testosteron) ist schon seit langer Zeit in Visier der Forscher als Verursacher von Prostatakrebs und Haarausfall. Das DHT wird aus Testosteron unter Mitwirkung des Enzymes 5a-Reduktase gebildet. Bei vielen Männern reagieren die Haarfollikeln empfindlich auf das Dihydroxytestosteron – es kommt zum vorzeitigen Haarausfall.
Auch bei der Prostatavergrößerung spielt DHT eine gewichtige Rolle. In letzter Zeit wurden viele Medikamente entwickelt, die die Konzentration von DHT verringern sollen. Allerdings haben die meisten dieser Mittel unerwünschte Nebenwirkungen auf den Hormonhaushalt der Männer.
Equol
Das Equol entsteht im Darm während der natürlichen Sojaverdauung aus den Isoflavon Daidzein. Der Wirkstoff bindet sich dann an das DHT und bewirkt damit, dass das DHT nicht mehr in die Zellen eindringen kann – das Hormon bleibt also wirkungslos. Das Equol zeigt keine unerwünschten Wirkungen auf den Hormonhaushalt.
Soja für den Speiseplan
Das Equol wird beim Essen folgender Sojaprodukte gebildet: Sojamilch, Sojamehl, Tofu, Miso, Sojasprossen, Sojabohnen. Die Sojasouce wird im aufwendigen Herstellungsprozess produziert und verliert dabei Eigenschaften von Soja. Nach dem Verzehr von Sojasouce wird kein Equol begildet.
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http://www.alltagsbeschwerden.de /maenner/soja-haarausfall-prostata.htm _________________ Für etwas Fleisch nehmen wir einem Tier die Sonne und das Licht und das bißchen Leben und Zeit, an dem sich zu erfreuen seine Bestimmung gewesen wäre. |
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veganmuscle
Anmeldungsdatum: 04.01.2008 Beiträge: 329
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Verfasst am: Mo Jun 30, 2008 8:24 pm Beitrag speichern Titel: |
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PRO
| Zitat: | Die Bohnen, die das Leben retten
Schwedische Forscherin: Jeder vierte Mann kann vermeiden, Prostatakrebs zu bekommen
Bist du ein Mann? Dann können Bohnen und Gemüse dir das Leben retten. "Jeder vierte Fall von Prostatakrebs könnte vermieden werden" sagt Maria Hedelin vom Karolinska Institut.
Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart in Schweden und tötet jährlich ca. 2500 Männer. Neue Forschung zeigt, dass eine große Anzahl auf einfache Art und Weise gerettet werden könnte. Nur durch eine Veränderung der Ernährung kann die Anzahl der Erkrankten um 26 Prozent verringert werden.
Ähnelt dem weiblichen Geschlechtshormon
Hinter dem Ergebnis steht die Forscherin und Ernährungsphysiologin Maria Hedelin vom Karolinska Institut. Ihre Studien zeigen, dass der Stoff Phytoöstrogen das Risiko für Prostatakrebs stark verringert. Phytoöstrogen ähnelt dem weiblichen Geschlechtshormon und kommt unter anderem in Sojabohnen, Bohnen, Sohnenblumenkernen, Leinsamen, Roggen, Beeren und verschiedenen Gemüsen vor. Maria Hedelin hat 1499 neuerkrankte Männer untersucht. Sie hat deren Ernährungsgewohnheiten mit einer großen Gruppe gesunder Kontrollpersonen verglichen. Die Ergebnisse sind deutlich: Personen, die mit der Nahrung viel Phytoöstrogen zu sich nehmen, verringern im weiteren Verlauf beträchtlich ihr Risiko, zu erkranken. Jetzt empfiehlt sie allen Männern, mehr Bohnen und Gemüse zu essen.
"Wichtiger, sich untersuchen zu lassen"
Bert Karlsson, Direktor einer Schallplattenfirma, ist einer von tausenden Männern in Schweden, die wegen Prostatakrebs operiert wurden. Er begrüßt die neuen Forschungsergebnisse, sagt aber, dass es noch wichtiger ist, alle Männer beizeiten auf Krebs zu untersuchen. "Alles was benötigt wird, ist eine einfache Blutprobe. Hätte mein Arzt etwas unternommen, als sich die ersten Anzeichen einstellten, hätte ich nie operiert zu werden brauchen", sagt er. "Heute geschieht bei Männern noch keine regelmäßigen Untersuchungen auf Prostatakrebs, sogenanntes Screening. Das ist ein wahnsinniges Spiel mit dem Tod", sagt Bert Karlsson. Maria Hedelins Untersuchung wird in der Zeitschrift "Cancer Causes and Controls" veröffentlicht, die in den USA herausgegeben wird.
Jährlich 10.000 Männer betroffen
An Prostatakrebs erkranken in Schweden jährlich etwa 10.000 Männer. Viele Tumore dieser Erkrankung wachsen sehr langsam und verursachen anfangs keine Symptome, weswegen die Krankheit oft zu spät erkannt wird. Jeder vierte Erkrankte stirbt an der Krankheit. Die Krankheit streut unter anderem in das Skelett und kann manchmal durch Rückenschmerzen erkannt werden, die von Metastasen - sogenannten Tochtergeschwülsten - verursacht werden.
Die Diagnose kann durch eine Blutprobe gestellt werden, den sogenannten PSA-Test. Dieser wird indes bisher als nicht hinreichend zuverlässig betrachtet. |
http://www.prostatakrebse.de/informationen/html/oestrogene.html _________________ Für etwas Fleisch nehmen wir einem Tier die Sonne und das Licht und das bißchen Leben und Zeit, an dem sich zu erfreuen seine Bestimmung gewesen wäre. |
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veganmuscle
Anmeldungsdatum: 04.01.2008 Beiträge: 329
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Verfasst am: Mo Jun 30, 2008 8:29 pm Beitrag speichern Titel: |
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| Zitat: | PRO:
Ein Experiment untersucht, ob bestimmte dieser Zwischenprodukte krebserregend sind. Zwar wird Soja häufig eine vorbeugende Wirkung, insbesondere was Brust-, Prostata- und Dickdarmkrebs angeht, attestiert.
CONTRA:
Metzler warnt jedoch: Bestimmte Zwischenprodukte, die beim Abbau der Phytoöstrogene im Körper entstehen, ähneln bekannten, krebserregenden Stoffen. Um deren Wirkung genauestens zu untersuchen, werfen die Forscher der Fridericiana einen Blick hinein in einzelne Zellen: Sie prüfen, ob die Zugabe von Phytoöstrogenen bestimmte Zellstrukturen so verändert, dass daraus eine Krebserkrankung entstehen kann. Dies wäre beispielsweise durch die Veränderung des genetischen Materials, das sich im Zellkern befindet, möglich (siehe Abbildung). Weiter untersuchen die Forscher, wie sich die Phytoöstrogene auf das Verhalten der Mitosespindel auswirken, die eine entscheidende Rolle bei der Zellteilung spielt. Man kann sich die Mitosespindel wie ein gut organisiertes Netz aus dünnen Fäden vorstellen, welche die das Erbmaterial enthaltenden Chromosomen gleichmäßig in die zwei Tochterzellen hinüberziehen. Wird dieser Mechanismus gestört, verteilt sich das Erbmaterial ungleichmäßig. Für drei verschiedene Phytoöstrogene, die alle in Soja enthalten sind, erhielten die Wissenschaftler während dieses Versuchs einen eindeutig positiven Effekt. Metzler: „Das heißt, dass diese Substanzen und einige ihrer Abbauprodukte potenziell krebserregend sind.“ Er schränkt allerdings ein, dieser Effekt sei bisher nur in einzelnen Zellen beobachtet worden. Ob sich die Ergebnisse auf einen gesamten Organismus übertragen lassen, müsse noch untersucht werden.
Ebenfalls kritisch beurteilen die Karlsruher Wissenschaftler, dass die Enzyme, welche die Phytoöstrogene im Körper abbauen, gleichzeitig auch für den Abbau des körpereigenen Hormons Östradiol verantwortlich sind. Phytoöstrogene und Östradiol treten damit in einen Wettstreit um die nur in begrenzter Anzahl vorhandenen Enzyme. Metzler: „Phytoöstrogene sind damit potenziell in der Lage, in den Stoffwechsel des Östradiols einzugreifen.“ |
http://www.presse.uni-karlsruhe.de/pm_1700.html _________________ Für etwas Fleisch nehmen wir einem Tier die Sonne und das Licht und das bißchen Leben und Zeit, an dem sich zu erfreuen seine Bestimmung gewesen wäre. |
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Shaolos
Anmeldungsdatum: 13.10.2007 Beiträge: 2166
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Verfasst am: Mo Jun 30, 2008 8:43 pm Beitrag speichern Titel: |
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| Hast du eine Studie in der direkt getestet wird, wie hoch der Anteil von Sojaprodukten in z.B. Japan ist? |
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Underdog

Anmeldungsdatum: 20.07.2006 Beiträge: 600
BWE,KB,BJJ
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Verfasst am: Mo Jun 30, 2008 9:28 pm Beitrag speichern Titel: |
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==>Persönliche Meinung !
Studien hin, Studien her. Pro oder Contra. Der gnaz normale Menschenverstand/Instinkt sagt einem doch, daß hoch verarbeitete Sojaprodukte nicht gut sein können. Das ist aber mit anderen hochverarbeiteten Produkten nicht viel anders. Ich habe zwar Soja nicht ganz aus meiner Ernährung gestrichen, aber drastisch reduziert. Vor allem auf grüne Sojabohnen. Shaolos hat´s auch auf den Punkt gebracht: Die Menge macht´s ! Ich versteh´auch nicht diese vegan/vegetarische "Eiweißgeilheit" in der westlichen Welt. Ist ja schon fast wie eine mathematische Gleichung: kein Soja=Muskelschwund. Oh, Mann ! Ich frage mich hier nur wie die ganzen veganen Gruppen auf diesem Planeten jahrhundertelang vor dem Soja-Boom überhaupt überlebt haben ? Nix für ungut, aber das wäre Meinung dazu.
Gruss
Underdog _________________ Die meisten Fehler passieren zwischen den Ohren ! |
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veganmuscle
Anmeldungsdatum: 04.01.2008 Beiträge: 329
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Verfasst am: Di Jul 01, 2008 3:09 pm Beitrag speichern Titel: |
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Die Sache ist doch, daß Soja eine wichige Quelle für Veganer ist. Klar geht es ohne, aber recht schwer. Oder dann mit Supps. Würde mich freuen, wenn du ein Ernährungsplan posten würdest ohne Soja und ohne Supps >120 Gramm Eiweiß am Tag. _________________ Für etwas Fleisch nehmen wir einem Tier die Sonne und das Licht und das bißchen Leben und Zeit, an dem sich zu erfreuen seine Bestimmung gewesen wäre. |
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ChenZhen
Anmeldungsdatum: 16.01.2004 Beiträge: 1762
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veganmuscle
Anmeldungsdatum: 04.01.2008 Beiträge: 329
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Verfasst am: Mi Jul 02, 2008 4:32 pm Beitrag speichern Titel: |
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Ach, hatte ich vergessen. Bitte nur von seriösen Quellen. Der Typ ist unseriös! _________________ Für etwas Fleisch nehmen wir einem Tier die Sonne und das Licht und das bißchen Leben und Zeit, an dem sich zu erfreuen seine Bestimmung gewesen wäre. |
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veganmuscle
Anmeldungsdatum: 04.01.2008 Beiträge: 329
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Verfasst am: Mi Jul 02, 2008 4:42 pm Beitrag speichern Titel: |
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| Zitat: | | Ich versteh´auch nicht diese vegan/vegetarische "Eiweißgeilheit" in der westlichen Welt. Ist ja schon fast wie eine mathematische Gleichung: kein Soja=Muskelschwund. |
@ underdog, poste doch mal deinen EP. Der hilft mir und anderen sicher weiter. _________________ Für etwas Fleisch nehmen wir einem Tier die Sonne und das Licht und das bißchen Leben und Zeit, an dem sich zu erfreuen seine Bestimmung gewesen wäre. |
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