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Shaolos
Anmeldungsdatum: 13.10.2007 Beiträge: 2164
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Verfasst am: Fr Jun 27, 2008 8:27 am Beitrag speichern Titel: |
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| HangOn hat folgendes geschrieben: | Klar, man steigert die Intensität über die verkürzten Pausenzeiten...
Aber wächst der Muskel nun durch die Effekte des Proteinkatabolismus oder durch Microtraumata?
Man findet sehr viele Informationen und Abhandlungen über dieses Thema und beide Fronten behaupten natürlich, dass die jeweilige andere Ansicht absoluter Käse ist...
Ich bin denoch von der Theorie der Microtraumata überzeugt, da diese an Versuchszellen im Labor nachgewiesen wurde!
Aber insgesamt ist das das gleiche wie das Beispiel mit dem Weitsprung-Sportler, der seine Leistung gesteigert hat: Sprang er nun kraftvoller (und höher) ab oder lief er schneller an...? |
Microtraumata wurden nachgewiesen? War das nicht genau andersrum?
Meiner Meinung nach wurden sie falsifiziert, als es um die Erforschung der Ursache von Muskelkater ging... Fragen über Fragen, ich muss mal nachschauen
Das mit dem Weitsprung Sportler ist dazu im Gegensatz sehr einfach herauszubekommen... schneller laufen heisst da ja auch nicht unbedingt weiterer Sprung.
Das könnte man per Kamera und Sprungphasenanalyse sehr einfach analysieren  |
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Guest
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HangOn
Anmeldungsdatum: 04.06.2008 Beiträge: 102
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Verfasst am: Fr Jun 27, 2008 10:10 am Beitrag speichern Titel: |
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Microtraumata müssen (!!!) rein gar nichts mit Muskelkater zu tun haben...
Der beruht ja bekanntlich auf einer Überlastung bzw. einer neuen Trainingssituation.
Durch die Microtraumata wird ein größerer Hypertrophiereiz gesetzt, als durch deine beschriebene metabole Methode! Dadurch wird quasi der Nährstoffvorrat im Muskel erhöht, jedoch nur sehr bedingt sein Faserquerschnitt.
Microtraumata könnte man vereinfacht so definieren:
leichte Traumata = Wachstumsreiz -> Satellitenzellen verschmelzen mit den Muskelzellen -> Muskel gewinnt an Querschnitt und dementsprechend an Kraft
starke Traumata = Risse im Muskelgewebe -> Entzündungen -> Muskel schwillt an -> dadurch Druck- und Dehnungsschmerz
Man könnte auch immer voll auf den Muskelkater hin trainieren (Vorermüdung, Rip-Sätze, erzwungene Wiederholungen, etc.) also den Muskel wirklich bis zum Ende bringen und total überlasten. Der dabei induzierte Wachstumsreiz ist dementsprechend größer, aber die Regenerationszeit ist immens lang. (siehe Trainingsmethoden M.Mentzer Heavy Duty) Aber gerade für Anfänger ist diese Methode absolut ungeeignet, da die Muskulatur am Anfang selbst auf kleinste Reize reagiert und es somit besser (und schneller) geht, wenn ich 2-3 x pro Woche trainiere anstatt einmal pro Woche. Im High-End Bereich ist Heavy Duty sicher sinnvoll, da die Muskulatur eben immer größere Reize braucht um sie mit Wachstum zu quitieren...
Man könnte Heavy Duty mit dem 2 Schritte zurück und 4 nach vorne beschreiben. (Pro Woche macht man dann also 2 symbolische Schritte nach vorn!)
Die normale Trainingssituation für einen Anfänger geht da aber eher von einem Schritt zurück und 2 nach vorne aus! (Bei 3x Training pro Woche würde dies 3 symbolische Schritte bedeuten)
Daher sieht man deutlich, dass leichtes Training (und damit verbundene leichte Traumata) z.B. auf einen Monat gerechnet 12 Schritte bedeuten und die Heavy Duty Methode "nur" 9 Schritte...) |
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