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Buddhismus - Bücher, Texte, Links

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andy
Site Admin


Anmeldungsdatum: 16.01.2004
Beiträge: 2894

Eskrima

BeitragVerfasst am: Fr Jun 15, 2007 4:25 pm Beitrag speichern    Titel: Buddhismus - Bücher, Texte, Links Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

rob hat mich gestern in einem anderen Thread um Buchempfehlungen über den Buddhismus gebeten. Diesen Thread möchte ich dazu nutzen.

Ich möchte kurz erwähnen, dass meine Herangehensweise an den Buddhismus nicht sehr wissenschaftlich ist. Ich habe bisher wenig Grundlagenforschung betrieben und einfach gelesen, was mir Spaß macht, somit kann ich momentan nur wenige Bücher für den Einstieg empfehlen.

Bücher

1. Dialog mit dem Dalai Lama - Link zu Amazon
Meine aktuelle Lektüre handelt von dem Mind and Life-Zusammentreffen hochkarätiger Wissenschaftler aus den Bereichen der Philosophie, Psychologie und Neurowissenschaften mit dem Dalai Lama im Jahr 2001. Geklärt werden sollten dabei so wichtige Frage wie: Was sind negative Emotionen? Wie entstehen sie? Inwiefern lassen sie sich durch Meditation und andere Techniken beeinflussen?.
Viel kann ich noch nicht über das Buch sagen (ich lese gerade Seite 131 von etwa 550), außer, das es wahnsinnig spannend ist. Es beleuchtet sowohl die östliche, als auch die westliche Sicht der negativen Emotionen jeweils auf den Grundlagen des Buddhismus und denen westlicher Philosophien und modernster wissenschaftlicher Forschung. Die Erkenntnisse über Meditation und ihre Auswirkung sind bahnbrechend und eine großartige Motivation, sich mit dem Buddhismus und der Schulung des Geistes zu beschäftigen. Ein tolles Buch!

2. Wie Siddhartha zu Buddha wurde - Taschenbuch oder gebundene Ausgabe
Das Buch des bekannten buddhistischen Mönchs Thich Nhat Hanh beschreibt das Leben des Siddharta Gautama, der später Buddha, der Erleuchtete, und Gründer des Buddhismus wurde. Die schöne Erzählung, die Thich Nhat Hanh hier niederschreibt, gründet auf zahlreichen alten Schriften, die den Werdegang des Buddha belegen: Vom Königssohn zum Bettelmönch zum Erleuchteten.
Das Buch ist sehr gut für den Einstieg in den Buddhismus geeignet, erklärt es doch viele Begriffe in ihrer Entstehung und Bedeutung. Der Edle Achtfache Pfad, die Vier Edlen Wahrheiten, Sangha und die Drei Juwelen - was es damit auf sich hat und wie Siddhartha zu diesen Erkenntnissen kam, wird hier beschrieben. Eine rührende und herzliche Geschichte über ein Leben, das sich der Befreiung des Leids der gesamten Menschheit widmet.

3. Mit Buddha das Leben meistern - Link zu Amazon
"Ich arbeite damit nun schon einige Tage dh. ich mache die Übungen und meditiere 2x täglich. Übungen sind beispielsweise...
Der Tagesrückblick: Ich betrachte den Tag rücklaufendvom zuletzt erlebten bis zum Aufstehen am morgen.
Eine andere Übung ist das Feststellen des Zeitaufwandes: Ich führe Buch wieviel Zeit ich womit verbringe. Das halte ich minutengenau und detailliert fest. So sehe ich was ich durchschnittlich aus den 24 Stunden meines Tages mache...
Der Mensch erschafft sich durch das, was er tut, zu großen Teilen selbst. Womit er Tag um Tag verbringt, prägt seinen Charakter. Wer Änderungen wünscht, muss zunächst klar sehen, was ist.
Für den Einstieg in den Buddhismus kann ich dieses Buch für 7,95€ wirklich jedem empfehlen!" (samuraigladiator)
"das ist wirklich ein tolles Buch, mich hat es umgehauen! Gehört unbedingt zu den Empfehlungen. Ist auch für Nicht-Buddhisten geeignet." (andy)

Links & Texte

  • http://www.dhamma-dana.de/buecher.htm - diverse E-Books
  • Zazen - Eine ausführliche Anleitung für die Zen-Meditation


Zuletzt bearbeitet von andy am Fr Jul 06, 2007 2:34 pm, insgesamt 8-mal bearbeitet
Empfehlung

von andy
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Guest







Verfasst am:  Beitrag speichern    Titel: Sponsored Link  

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mipooh



Anmeldungsdatum: 13.10.2005
Beiträge: 2055
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: Fr Jun 15, 2007 5:12 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Es gibt auf einer Webseite einige Bücher zum Download.
http://www.dhamma-dana.de/buecher.htm
_________________
Es gibt gar keine "Zivilisationskrankheiten", es gibt nur verschiedene Symptome einer einzigen Krankheit und die heisst "Zivilisation".
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andy
Site Admin


Anmeldungsdatum: 16.01.2004
Beiträge: 2894

Eskrima

BeitragVerfasst am: Fr Jun 15, 2007 5:23 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Danke für den Link! Ich werde alles gesammelten Tipps in den ersten Thread übernehmen.
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rob



Anmeldungsdatum: 10.05.2007
Beiträge: 414


BeitragVerfasst am: Mo Jun 18, 2007 1:56 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Ist schon sehr interessant.
Alleine aus den 10Seiten "Einführung in die Meitation" von Berzin, hab ich 100x mehr gelernt als aus Tobin Blakes "Meditation".


Ne Frage:
Zitat:
Danke für den Link!


Warum hast du dich bedankt? Ich habe aus dem Text entnommen, das stäniges für alles Bedanken nicht unbedingt förderlich ist.
(Ich will dir nicht vorwerfen das du Danke gesagt hast und auch nicht das du dich nicht mehr bedankst , nur Interesse/Neugierde/Frage zur Theorie)
Bedankst du dich wegen der, in der westlichen Welt, standardisierten Höflichkeit.
Ohne wirklich dankbar zusein, einfach Danke zusagen, wie mans ständig tut?
Erwartest du im täglichem Leben, das die Leute denen Du was gutes tust, dir Dank entgegen bringen?
Wenn nicht, denkst du dir dann insgeheim doch noch: "Man hätte ja auch mal danke sagen können!".
Oder bist du schon soweit, dass Du auf sowas nicht achtest?
Ist natürlich auch komisch, wenn man nicht mehr Danke sagt. Was sollen die Leute dann von einem halten, dabei meint man das ja nicht böse, sondern eher gut.
Wie mit dem Gesundheit sagen, soll ja unhöfflich sein, jmd Gesundheit zu wünschen, weil man damit sagen würde er sei krank.
Aber wenn man nicht Gesundheit sagt, sehen manche Leute das irgendwie negativ.


Viele Fragen, ich hätte noch einige mehr, aber ich les erstmal noch ein Bisschen, vermutlich erübrigen sich dann einige Fragen.
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andy
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Anmeldungsdatum: 16.01.2004
Beiträge: 2894

Eskrima

BeitragVerfasst am: Mo Jun 18, 2007 7:15 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Hallo rob,

interessante Fragen, die Du das stellst. Welchen Text meinst Du genau? Kannst Du mir einen Link schicken?
Auf Deine Fragen antworte ich Dir später in einem eigenen Thread "Fragen zum Buddhismus im Alltag" oder "Bedanken" o.s.ä. Vielleicht eröffnest Du ihn schonmal. Ich gehe dann heute oder morgen darauf ein.
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andy
Site Admin


Anmeldungsdatum: 16.01.2004
Beiträge: 2894

Eskrima

BeitragVerfasst am: Fr Jun 22, 2007 6:45 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Wie Siddhartha zu Buddha wurde

Das Buch des bekannten buddhistischen Mönchs Thich Nhat Hanh beschreibt das Leben des Siddharta Gautama, der später Buddha, der Erleuchtete, und Gründer des Buddhismus wurde. Die schöne Erzählung, die Thich Nhat Hanh hier niederschreibt, gründet auf zahlreichen alten Schriften, die den Werdegang des Buddha belegen: Vom Königssohn zum Bettelmönch zum Erleuchteten.
Das Buch ist sehr gut für den Einstieg in den Buddhismus geeignet, erklärt es doch viele Begriffe in ihrer Entstehung und Bedeutung. Der Edle Achtfache Pfad, die Vier Edlen Wahrheiten, Sangha und die Drei Juwelen - was es damit auf sich hat und wie Siddhartha zu diesen Erkenntnissen kam, wird hier beschrieben. Eine rührende und herzliche Geschichte über ein Leben, das sich der Befreiung des Leids der gesamten Menschheit widmet.

Verkaufslinks von Amazon:
Taschenbuch oder gebundene Ausgabe


Zuletzt bearbeitet von andy am So Feb 17, 2008 1:32 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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samuraigladiator



Anmeldungsdatum: 20.07.2006
Beiträge: 257
Wohnort: Mannheim
Boxen,Ringen,Fighter Fitness

BeitragVerfasst am: Fr Jul 06, 2007 1:22 pm Beitrag speichern    Titel: Mit Buddha das Leben meistern - Buddhismus für Praktiker Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Hallo,

folgendes Buch kann ich jedem nur wärmstens empfehlen. Es ist von Volker Zotz und heißt "Mit Buddha das Leben meistern-Buddhismus für Praktiker.

"Ich arbeite damit nun schon einige Tage dh. ich mache die Übungen und meditiere 2x täglich. Übungen sind beispielsweise...

Der Tagesrückblick: Ich betrachte den Tag rücklaufendvom zuletzt erlebten bis zum Aufstehen am morgen.

Eine andere Übung ist das Feststellen des Zeitaufwandes: Ich führe Buch wieviel Zeit ich womit verbringe. Das halte ich minutengenau und detailliert fest. So sehe ich was ich durchschnittlich aus den 24 Stunden meines Tages mache...

Der Mensch erschafft sich durch das, was er tut, zu großen Teilen selbst. Womit er Tag um Tag verbringt, prägt seinen Charakter. Wer Änderungen wünscht, muss zunächst klar sehen, was ist.

Für den Einstieg in den Buddhismus kann ich dieses Buch für 7,95€ wirklich jedem empfehlen!
Empfehlung

von NoPainNoGain
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andy
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Anmeldungsdatum: 16.01.2004
Beiträge: 2894

Eskrima

BeitragVerfasst am: Fr Jul 06, 2007 2:30 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

@samuraigladiator: das ist wirklich ein tolles Buch, mich hat es umgehauen! Gehört unbedingt zu den Empfehlungen. Ist auch für Nicht-Buddhisten geeignet.
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Raphneck



Anmeldungsdatum: 30.11.2007
Beiträge: 109
Wohnort: Passau
MMA, Dog Brothers Stickfighting

BeitragVerfasst am: Mo Feb 04, 2008 7:29 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Hallo!

Bücher:
Brad Warner: "Hardcore Zen" und "Sit Down and Shut Up!"

Links:
http://hinsetzen.blogspot.com

Bei dem Link handelt es sich um die deutsche Version des Blogs von Brad Warner. Texte kommen demnächst! Vorsicht: Brad schreibt im Vergleich zu den meisten buddhistischen Autoren ziemlich "anders". Wink
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NoPainNoGain



Anmeldungsdatum: 28.01.2007
Beiträge: 1503

MMA, Messerkampf

BeitragVerfasst am: Di Feb 05, 2008 5:33 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Ich hab hier auch nen Link für euch

http://www.engaged-zen.org/Zen%20Karmics/

Man sollte Zen und "Buddhismus-allgemein" trennen.

Typen wie der Dalai Lama , und das japanische sowieso westliche Verständnis zum Zen-Buddhismus sind soweit auseinander wie die Katholische Kirche im 11. Jahrhundert und die Amish in Amerika.
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andy
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Anmeldungsdatum: 16.01.2004
Beiträge: 2894

Eskrima

BeitragVerfasst am: Di Feb 05, 2008 7:54 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Danke für die Links!

NoPainNoGain hat folgendes geschrieben:
Typen wie der Dalai Lama , und das japanische sowieso westliche Verständnis zum Zen-Buddhismus sind soweit auseinander wie die Katholische Kirche im 11. Jahrhundert und die Amish in Amerika.


Was Begrifflichkeiten angeht, hast Du sicher recht. Doch sind die buddhistischen Traditionen stark mystisch geprägt und auf die mystische Erfahrung ausgerichtet. Und meiner Meinung nach ist eben diese Erfahrung das, was alle Religionen eint (Willigis Jäger). Daher ist die "letzte Wahrheit" (auch Gott genannt) stets die gleiche, egal ob im Buddhismus, Hinduismus, Christen- oder Judentum. Das wiederum heißt für mich, dass sich lediglich die Art darüber zu sprechen unterscheidet.
Der Katholizismus und viele andere christliche Anschauungen (die meisten?) legen hingegen mehr Wert auf das Wort als auf die Erfahrung. Da macht eine Unterscheidung und Abgrenzung mehr Sinn, finde ich.
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Raphneck



Anmeldungsdatum: 30.11.2007
Beiträge: 109
Wohnort: Passau
MMA, Dog Brothers Stickfighting

BeitragVerfasst am: Di Feb 05, 2008 11:06 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

NoPainNoGain hat folgendes geschrieben:

http://www.engaged-zen.org/Zen%20Karmics/



Cooler Link!

Was die "mystische Prägung" der buddhistischen Traditionen angeht: Da muss ich mit Bezug auf Zen widersprechen. Möglicherweise stimmt es, dass die Ausrichtung auf eine solche Erfahrung alle Religionen eint. Zen ist dann halt keine Religion. Es geht nicht darum, mystische Erfahrungen zu suchen, die der Alltagserfahrung entgegengesetzt sind und irgendwie besser oder erfahrenswerter sind. Die ganzen Vorstellungen von besseren und schlechteren Erfahrungen, von niedrigeren und höheren Geisteszuständen sind genau das: Vorstellungen, Konstrukte, die nicht das geringste mit der Realität zu tun haben.

Im Zen geht es darum, die Realität des Jetzt zu erfahren, ohne eine Vorstellung von "besser" oder "schlechter", ohne eine Vorstellung davon wie es sein SOLL, sondern mit der völligen Hinwendung zu dem, was IST. Quälende Langeweile und schmerzende Beine haben mehr mit Erleuchtung zu tun als Zustände mystischer Verzückung. Letztere sind bloß eine Geisteskrankheit, die hoffentlich wieder vorbei geht.
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andy
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Anmeldungsdatum: 16.01.2004
Beiträge: 2894

Eskrima

BeitragVerfasst am: Di Feb 05, 2008 11:28 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Raphneck hat folgendes geschrieben:
Quälende Langeweile und schmerzende Beine haben mehr mit Erleuchtung zu tun als Zustände mystischer Verzückung. Letztere sind bloß eine Geisteskrankheit, die hoffentlich wieder vorbei geht.


Ich denke nicht, dass eine mystische Erfahrung gleich einer Verzückung oder Weltentrücktheit sein muss (das wurde ihr mit der Zeit vielleicht angedichtet). Nach meinem bisherigen Verständnis ist es eine Erfahrung, die in jedem Fall zur Alltäglichkeit, wie Du sie beschreibst, zurückführt und ihr eine neue Qualität verleiht. Klar ist das alles nur Gerede in Begrifflichkeiten, aber wichtig, wenn es um die Frage geht worin sich Religionen und Erfahrungen unterscheiden und gleichen.
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Shaolos



Anmeldungsdatum: 13.10.2007
Beiträge: 2164


BeitragVerfasst am: Di Feb 05, 2008 12:30 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

[quote="Raphneck"]
NoPainNoGain hat folgendes geschrieben:

http://www.engaged-zen.org/Zen%20Karmics/



Cooler Link!

Was die "mystische Prägung" der buddhistischen Traditionen angeht: Da muss ich mit Bezug auf Zen widersprechen. Möglicherweise stimmt es, dass die Ausrichtung auf eine solche Erfahrung alle Religionen eint. Zen ist dann halt keine Religion. Es geht nicht darum, mystische Erfahrungen zu suchen, die der Alltagserfahrung entgegengesetzt sind und irgendwie besser oder erfahrenswerter sind. Die ganzen Vorstellungen von besseren und schlechteren Erfahrungen, von niedrigeren und höheren Geisteszuständen sind genau das: Vorstellungen, Konstrukte, die nicht das geringste mit der Realität zu tun haben.

/quote]

Der letzte Satz ist sooo nicht ganz richtig.

De facto gibt es verschiedene Level von Hirnaktivitäten mit verschiedenen Leveln von Wellenstrukturen. Man unterscheidet hier hauptsächlich in Beta, Alpha, Theta und Delta Wellen.

Diese beschreiben Bewusstseinszustände und je nach vorherrschender Wellenform im EEG kann man auf den Bewusstseinszustand der Person schliessen.

Es gibt allerdings viele verschiedene Möglichkeiten diese zu erreichen.

Mihaly Csikszentmihalyi beschreibt einen "Satori" Moment meiner Meinung nach als "Flow" Gefühl in seinem Buch :"Flow - The Psychology of Optimal Experience".

In der Meditation erreichen wir Zustände von teilweise bis in den tiefen Theta Level. Ein "beibehalten" des Zustandes ist von vielen Meditierenden bereits beschrieben worden.
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Raphneck



Anmeldungsdatum: 30.11.2007
Beiträge: 109
Wohnort: Passau
MMA, Dog Brothers Stickfighting

BeitragVerfasst am: Di Feb 05, 2008 1:59 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Es mag schon sein, dass es irgendwelche Theta-, Beta-, Godzilla- und Gorillawellen gibt, aber mich interessieren die nicht großartig. Ich sitze täglich eine halbe Stunde Zazen, eine Aktivität die Dogen Zenji nicht als Meditation bezeichnet hat, und auch ich habe Schwierigkeiten, sie so zu nennen. Ich glaube nicht, dass einer dieser o.g. Geisteszustände hochwertiger ist, als ein anderer. Wenn ich andere Geisteszustände will, kann ich auch Drogen nehmen, aber das ist nicht so mein Ding. Wink

Der Zustand, in dem ich mich jetzt gerade befinde, während ich diese Zeilen ins Forum schreibe, ist nicht im Geringsten schlechter als der, in dem sich Buddha befand, als er die Erleuchtung erlangte. Cool, was?
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