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Johannes88 Gast
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Verfasst am: Do Dez 28, 2006 10:27 am Beitrag speichern Titel: Höhen und Tiefen eines Sportlers - Eure Erfahrungen! |
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Moin moin,
Ich habe diesen Thread eigentlich aus keinem konkreten Anlass heraus geöffnet. Also, es ist nicht so, dass ich aus irgendwelchen Gründen gute Tipps bräuchte; obwohl man die ja immer gut gebrauchen kann.
Vielmehr ist mir durch den Kopf gegangen, dass es doch einmal ganz wichtig wäre, die mentale Seite - Motivation, Verzweiflung, Neid, Überheblichkeit, Faulheit etc. - des Sports zu beleuchten.
Das Ganze soll dann somit ein Sammelbecken eurer persönlichen Erfahrungen sein und wie ihr darauf reagiert habt bzw. wie ihr das aus heutiger Sicht seht.
Wo habt ihr falsch gehandelt und wo richtig? Was habt ihr daraus gelernt?
Ich lasse das Thema bewusst so allgemein, damit ihr wirklich alles das, was euch wichtig erscheint, hier hinein schreiben könnt. Alles, was ihr als wissenswert erachtet.  |
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Guest
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nightowl 27

Anmeldungsdatum: 30.08.2006 Beiträge: 1571
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Verfasst am: Do Dez 28, 2006 11:05 am Beitrag speichern Titel: |
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Tja, dann kann ich mich nach einem so guten start heute morgen wohnur zu den momentanen höhen äussern.Habe heute morgen das erste mal so richtig schön die straddle Planche gehalten.nicht nur kurz ausstrecken oder so sondern 5sek richtig gehalten wobei bestimmt das doppelte drin gewesen wär. ist nen geiles gefühl ne übung zu schaffen auf die man dann seit einiger zeit hintrainiert.hatte aber auch vor einiger zeit rückschläge zu verkraften.bei den klimmzügen entwickelte sich das alles nicht so schnell in die gewünschten dimensionen.aber auch das gehört doch zum sport dazu.um so tiefer die tiefpunkte umso höher die erfolgsgipfel....jetzt wo ich mich heute so saumässig stark fühle könnte ich den ganzen tag trainiere.das wiederum wäre jedoch kontraproduktiv und zu viel des guten. ich denke es ist wichtig immer wieder die eigene mitte zu finden . egal ob man gerade ein tief oder hoch durchschreitet.nur so befindet man sich auf einer basis von der man alles neutral überblicken kann.trotzdem wirkt das hoch motivierend und das tief manchmal demotivieren.vor allem wenn man nicht weiterkommt und das gefühl hat, umsonst zu trainieren.deswegen versuche ich mein training auch zu rational wie möglich zu sehen um nicht durch emotionen überheblich oder schwach zu werden.denke das auch gerade beim training die ehrlichkeit zu sich selbst das wichtigste ist, um voran zu kommen.fängt doch schon bei der durchführung der einzelnen übungen an. was ist ein klimmzug? bei mir fängt er mit gestreckten armen an. manche sehen das genauso doch wenn die belastung höher wird bescheissen sich viele selbst und machen nur noch halbe wdh. um die gestiegene intensität zu kompensieren.das würde bei mir wiederum ein tief verursachen weil ich merken würde , ich hab mich nicht gesteigert sondern ich hab mich selbst verarscht. sogesehen eine doppelte niederlage.ich will hiermit aber keinesfalls die übung der halben Klimmzüge schlecht machen oder über cheating ablästern. nur halbe Klimmzüge sind halbe und keine ganzen.und cheating ist auch wieder ne andere sache.soviel erstmal dazu, bin jetzt leer  _________________ Don´t dream it-do it!
http://www.youtube.com/profile?user=nightowl27 |
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Johannes88 Gast
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Verfasst am: Do Dez 28, 2006 11:23 am Beitrag speichern Titel: |
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So, dann fange ich auch mal an:
Hassübungen!
Jeder hat irgendeine Übung, die er nicht mag. Das kann aus unterschiedlichen Gründen sein. Bei mir waren es lange Zeit die normalen Liegestütze. Bis ich dann gemerkt habe, dass ich da ein verhältnismäßiges Defizit habe. Also wollte ich da was dran machen. Aber irgendwie konnte ich mich nicht ernsthaft dazu motivieren.
Da habe ich mich nach einiger Zeit natürlich gefragt: Warum? Ich kam dann zu der Erkenntnis, dass es nicht die Übung an sich ist, sondern vielmehr die Tatsache, dass ich jedesmal, wenn ich Liegestütze geübt habe, gesehen habe, wie schlecht ich doch in dieser Übung war. Aber wer will schon gerne das Gefühl haben, schlecht in einer Übung zu sein, die doch eigentlich recht einfach ist?
Also versucht man das zu verdrängen, indem man die Übung erst gar nicht macht. Na, ihr merkt sicherlich schon, auf was das hinaus läuft? Genau: Teufelskreis.
Als ich das erkannt habe, also dass ich eigentlich eine Übung nur als Hassübung abgestempelt habe, um meine Defizite zu verdrängen, war es dann kein großes Problem mehr mich dafür zu motivieren.
Heute schaffe ich fast 100 Wiederholungen... meiner ehemaligen "Hassübung"!
Übrigens auch eine ehemalige Hassübung von mir: Spagat.
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Anderes Thema:
Einbauen des Sports in den Alltag!
Wer kennt das nicht: Du hast dir einen guten Trainingsplan erstellt, doch irgendwie passt es gerade jetzt nicht zu trainieren.
Man merkt nämlich, selbst wenn man ganz ehrlich zu sich selber ist, dass man absolut keine Zeit hat, weil man noch etwas wichtigeres zu erledigen hat. Scheiße! Schlechtes Gewissen!
Naja, in vielen Fällen, wenn es wirklich an Zeit und nicht an Motivation mangelt, dann ist der Fehler schon vorher gemacht worden.
Also muss man einen Weg finden, den Tag besser zu organisieren. Du denkst, das geht nicht? Du hast sonst doch auch schon immer so einen straffen Zeitplan? Ok, wenn du irgendein Topmanager bist, dann meinetwegen. Aber die meisten von uns sind das nicht, zumindest die Schüler, Studenten und Azubis.
Wie kann man also schon im voraus, darauf achten, dass man nicht in die Zeitfalle gerät:
1. Immer wenn du gerade etwas machen willst, was dir eigentlich nichts bringt, aber von dem du denkst "Das gönne ich mir mal" oder ähnlichen Scheiß, mache Sport. Zu solchen meist überflüssigen Dingen gehört: Zeitung, Fernsehen, PC-Spiele, Internet, ausartende Nickerchen etc.
Ihr wisst, was ich meine! Das gönnt ihr euch erst, wenn ihr euer Sportpensum für den Tag abgeleistet habt! Vorher nicht.
2. Nachdem ihr also mal ein wenig mehr Zeit habt für den Sport kann man mal mit der richtigen Organisation anfangen.
Meine konkreten Ratschläge sehen folgendermaßen aus: Schaut, wieviel Zeit ihr für die jeweilige Trainingseinheit benötigt.
Bis auf das Ausdauertraining sollte das Training kurz, aber intensiv sein. Damit schlagt ihr zwei Fliegen auf einmal: Erstens ist kurz und intensiv zeitsparender und zweitens effektiver (im sportlichen Sinne).
Ausdauertraining (Laufen, Schwimmen...): ~ 45 bis 120 min
Krafttraining: ~ 30 bis 60 min
Kraftausdauertraining (anaerobe Ausdauer): ~ 10 bis 20 min
So, das ist mal ganz allgemein. Aber was ich euch - nicht nur wegen des Zeitmanagements - empfehlen kann ist GTG! Also, wenn ihr wirklich kaum Zeit habt - aber nicht nur dann! - ist GTG einfach Gold wert. Man sollte aber nicht unbedingt Übungen wählen, die im Kraftausdauerbereich liegen.
Außerdem: Kurze Workouts für zwischendurch. Z.B. die Iso-workouts von Ross Enamait. Oder VRT-Übungen.
Zusammenfassend:
Unsinniges Zeug kommt nach dem Sport!
Kurze und intensive Workouts im KA-Bereich!
Extensive Workouts im Maxkraftbereich!
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So, das waren mal die ersten Sachen von mir. Vielleicht kommt die nächsten Tage noch was dazu.
Ich hoffe, ich konnte dem ein oder anderen ein wenig helfen. |
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Marsupilami

Anmeldungsdatum: 19.05.2005 Beiträge: 671 Wohnort: UL / Baden-Württemberg Synchronschwimmen ;-)
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Verfasst am: Do Dez 28, 2006 11:46 am Beitrag speichern Titel: |
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Seh ich genauso, @nightowl. Daher sind auch meine Maxzahlen momentan noch relativ niedrig, weil ich zwar 5 mehr Liegestütze schaffen könnte, diese jedoch nicht mehr konzentriert ausführen würde. Das ist mir wichtig.
Angefangen hab ich sicherlich aus eitlen Gründen: Eine bessere Optik zu erhalten, stolz auf einen Waschbrettbauch sein zu können. Was gibts auch schöneres als nen durchtrainierten Körper? Wenn dann noch 10 Kilo runter müssen, kein Problem ... man hat ja ständig das Ziel im Kopf, und freut sich schon während eines Wintertrainings auf den einen Tag im Freibad, an dem dich die Leute fragen: "Was hast´n Du gemacht sag mal?"
Das ist jetzt überspitzt. Ich bin eigentlich nicht so eitel, aber im großen und ganzen hab ich tatsächlich wegen der Optik angefangen. Nicht beim Contest, sondern schon früher, wohlgemerkt.
Nach und nach jedoch hab ich ein immer stärkeres Körperbewusstsein entwickelt. Die Optik ist in den Hintergrund getreten, und die Funktionalität rückte in den Vordergrund. Mir wurde bewusst, dass man dieses nutzlose Ding namens Körper, mit wem ich jeden Morgen aufwache, auch benutzen kann. Und schlagartig wurde mir auch bewusst, was ich tatsächich bislang damit angefangen hatte: Aufstehen, Essen, TV, PC, Internet, Autofahren, Essen, Konsolen, TV, Essen, Schlafen. Ab und zu mal rumlaufen.
Kann es das wirklich sein? Was hab ich meinem Körper angetan? Ich hab ja nur den einen, und der sollte mir noch die nächsten 50, 60 Jahr Freude bereiten. Und nicht Schmerzen, irgendwann ……
Jedenfalls seh ich nun alles deutlicher. Ich sehe, was andere Leute sich selbst antun, ohne es zu merken, ohne aufzuwachen. Rein ins Auto und ab zum 50 m enttfernten Zigarettenautomaten. Oder Wohnung im 1., 2. OG und Fahrstuhl nehmen. Solche Sachen. Niemand ist sich mehr bewusst, was für ein Glück es ist, Beine zu haben, Finger, Feinmotorik, andere Sinnesleistungen, Sehen, Riechen, Schmecken. Niemand ist sich mehr bewusst, dass der Körper eine geniale Einrichtung ist, eine ökonomische Maschine, die man pflegen muss, und mit welcher sich so unglaubliche Sachen anstellen lassen ………
Ich für meinen Teil achte nun auf meinen Körper, und ich will ihn mit klugem Training schmieden, verfeinern, ausbilden. Ich will das Grundgerüst optimal nutzen, um später länger was davon zu haben, und um im Jetzt meine Leistungsfähigkeit zu vergrößern. Die Optik ist sekundär – ein „Waschbrettbauch“ (nenne wir es lieber: durchtrainierter Rumpf) zum Beispiel wäre mir jetzt vor allem aus dem Grund wichtig, weil ich das Gefühl kennen und lieben gelernt habe, einen starken Rumpf zu besitzen. Diese Flexibilität, diese Dynamik.
Ich habe früher nichts vermisst, weil ich gar nicht wusste, was möglich ist!
Ein Gedanke, der mich ab und zu motiviert ist auch, dass ich nicht einsehen will, dass ich, nur mit meinem Verstand und meinem Körper ausgerüstet (also Basisvoraussetzungen), in der Wildniss wohl keine 2 Tage überleben könnte. Das regt mich auf. Wie weit hat den Menschen die Evolution gebracht? Wir haben einen scharfen Verstand, haben mit feinmotorischen Händen samt Daumen die perfekten Werkzeuge in die Wiege gelegt bekommen, haben zwei Beine, die sich perfekt für Ausdauer und die Jagd eignen. Wir können laufen, rennen, schwimmen, und (u.a.) dank unserer ausgeprägten Rückenmuskulatur auch klettern.
Das muss doch zu mehr nütze sein also zum Autofahren, Fernsehglotzen und PISA-Studien-Ausfüllen.
Wenn ich in der Wildniss wäre, könnte ich weder jagen noch flüchten. 50 m vor nem Bären davonsprinten, dann wär Ende gelände. Oder schwimmen: Ich hab bei meinen ersten Bekanntschaften mit dem Bahnenschwimmen im Schwimmbad schmerzlich feststellen müssen, dass ich keine Chance hätte, 200 m gegen Wellen an ein Ufer zu schwimmen. Ich wär schon wet vorher platt. Ich wär aufgeschmissen. Und daran will ich wenigstens in der Theorie was ändern. Ich werd mein Lebtag kein Mammut jagen, noch nicht mal nen Hasen, und gottbewahr werde ich auch niemals vor irgendwelchen "natürlichen Feinden" um mein Leben rennen müssen – aber ich will körperliche Voraussetzungen schaffen. Ich denke, das bin ich der Evolution schuldig, dass ich nicht zum stupiden Couchhocker abstumpfe.
Jedes Tier hat einen natürlichen Bewegungsdrang, nur der Mensch hat diesen gegen Bequemlichkeit eingetauscht. Wo man hinsieht – überall wird einem der Arsch hinterhergetragen. Und wenn man mal auf sich allein gestellt ist, versagt man auf ganzer Linie. Ich könnte mir gut vorstellen, dass der heutige (Wohlstands-)Mensch ohne seine technischen Errungenschaften nicht mehr in der Lage wäre zu überleben. Der Großteil schafft es ja noch nicht einmal mehr, 1, 2 km zu Fuß zu gehen. Und würde dann ein Taxi vorbeikommen, würden sie glatt wieder zurückfahren …
Das ist, wie der Sport an sich, eine Einstellungssache geworden. Ich bin mir sicher, auf dem richtigen Weg zu sein, und werde diesen nie wieder verlassen.
Sorry fürs Abschweifen, aber Sport und Körperbewusstsein gehören für mich einfach zusammen, und dementsprechend auch die Gedanken dahinter. _________________ …Damit wir eines gleich mal klarstellen: Marsupilami hat den längsten… *fg* |
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Marsupilami

Anmeldungsdatum: 19.05.2005 Beiträge: 671 Wohnort: UL / Baden-Württemberg Synchronschwimmen ;-)
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Verfasst am: Do Dez 28, 2006 11:53 am Beitrag speichern Titel: |
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Das mit den Hassübungen ist interessant. Bei mir ist das genauso, und auch die Gründe dahinter sind einleuchtend. Eben weil man in einer Übung schlecht ist, graut es einem davor. Mir gehen die Liegestützen momentan auch "auf den Sack", aber ich zwinge mich in Zeit, in denen ich keinen Bock habe, um dann irgendwann einmal die Zeiten zu genießen, in denen es läuft.
Bei den Klimmzügen ist es ähnlich gewesen. Was musste ich mich am Anfang quälen, um läppische anderthalb Klimmzüge hinzubekommen? Jetzt bin ich soweit, dass ich einige Wiederholungen in lockerem Tempo "wie von selbst" mache, und was soll ich sagen: Darin steckt Suchtpotential!
Fürs neue Jahr werde ich mir auch einige Dinge (Übungen) vornehmen, auf die ich hintrainieren werde, und ich bin mir fast sicher: Eine jede dieser Übungen wird zunächst gehasst werden … die Motivation aber kommt direkt aus diesem Forum, und zieh die Sache durch!  _________________ …Damit wir eines gleich mal klarstellen: Marsupilami hat den längsten… *fg* |
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nightowl 27

Anmeldungsdatum: 30.08.2006 Beiträge: 1571
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Verfasst am: Fr Dez 29, 2006 9:31 am Beitrag speichern Titel: |
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hatte gestern nen richtig schönen text verfasst und dann schmierte der rechner ab echt nervig. um das kurz zu fassen. erstmal finde ich das belohnungsprinzip von johannes echt gut, praktiziere das auch auf ne gewisse art.mache morgens mittags und abends meine mini workouts und esse tagsüber ja auch fast nichts.abends nach dem letzten training gibt es dann zur belohnung ne richtig geiles essen.Selbst wenn ich am we nen Bier trinke seh ich es als belohnung für meinen einsatz in der woche. davon gibt es dann halt nur nicht zu viel belohnung ähm , meistens zumindest. marsu wollte ich auch noch was schreiben, genau, finde das gut das du den weg als ziel siehst und dich nicht nur auf die resultate freust.denke mit der einstellung wirst du einiges erreichen. ich sehe darin auch einen unterschied zwischen bodybuilding und krafttraining.beim ersten versuche ich mittels training nur optische veränderungen hervorzurufen.beim zweiten ist das training an sich schon der hammer, wenn man ne straddle Planche oder auch nen Handstand steht, dann finde ich das das nen geiles gefühl ist, in dem moment die volle kontrolle über den köper zu haben. ging mir vor vielen jahren im fitness studio nicht so. trotzdem spiegelt dies nur meine persönliche meinung wieder und soll nicht (herab)wertend aufs BB bezogen sein. wenn ich dann daran denke das ich vor jahren sportarten wie snowboarden und surfen viel lieber gemacht hätte muss ich sagen das sich das nen bischen geändert hat. klar ist bei den funsportarten der adrenalinausstoss höher und man kann es jetzt auch nicht direkt vergleichen,aber mein krafttraining und meine übungen kann ich immer und überall ausführen und der spass an den letzten ist durch neue übungen und dieses forum erheblich gestiegen
möchte genau wie marsu nicht mehr drauf verzichten.
@johannes: sag mal , ist die signatur neu? hast am we wohl forrest gump gekuckt?! ich auch.... _________________ Don´t dream it-do it!
http://www.youtube.com/profile?user=nightowl27 |
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Johannes88 Gast
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Verfasst am: Fr Dez 29, 2006 10:21 am Beitrag speichern Titel: |
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@nightowl: Ja, genau so is es!  |
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bluntex
Anmeldungsdatum: 15.01.2006 Beiträge: 360
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Verfasst am: Fr Jan 12, 2007 4:26 pm Beitrag speichern Titel: |
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so will ich auch mal ein bisschen was posten zu folgenden punkten "Motivation, Verzweiflung, Überheblichkeit, Faulheit" posten
in den letzten monaten war ich eigentlich sehr motiviert mein training kontinuierlich und vernünftigt durchzuziehen (vllt liegts auch an meiner freundin ). vorallem lerne ich immer wieder neue sachen dazu und kann somit mein training effektiver gestalten wodurch ich optisch&leistungstechnisch bessere erfolge erziele.
allerdings immer wenn ich denke, ich hätte wieder einen fortschritt gemacht, find ich auch schnell neue defizite an denen ich arbeiten will. ist bestimmt jeden bekannt, diese unzufriedenheit, kaum besser geworden, passts einem woanders nicht mehr
naja aber gegen ende november/anfang dezember rum kamen ständig neue trainingsideen,möglichkeiten hinzu und ich verlor langsam die übersicht. hier gings dann langsam in die verzweiflung über wie ich denn jetzt weitermachen sollte, hab zwar weiterhin trainiert, aber war mir sicher ich würde nen neuen ordentlich zusammengestellten trainingsplan vertragen können. im dem moment fand ich mein training eher erhaltend aber nicht mehr effektiv (effektiv ist es für mich, wenn ich auch besser werde).
nun kam noch eine leichte erkältung dazu, über die ich aber einfach weggeschaut habe und in der woche auch noch so doof war und intensive einheiten gemacht habe. klar war mir bewusst, dass sowas nich gut ist, aber die leichte erkältung hab ich nich als gefahr gesehen und da wären wir dann schon beim thema überheblichkeit.
ja schön blöd dann auch noch unterwegs gewesen und dann kamen auch andere krankheitserscheinungen und steigerte sich immer mehr. ne woche vor weihnachten hab ich dann das training eingestellt in der hoffnung in den ferien fit weitermachen zu können! aber nix da...kurz vor silvester zum arzt. pfeiffersches drüsenfieber, prost!
naja hat mich nur lasch erwischt, husten & dicke mandeln und bin inzwischen auch wieder fit...aber die folge is dennoch, dass ich ab jetzt weitere 4wochen kein sport machen darf und danch nur, wenn meine blutwerte(leberwerte) wieder normalisiert haben. nun hab ich im günstigsten fall ne pause von 8 wochen gehabt, vllt länger aber das sagt mir dann der bluttest in 4wochen.
wahrscheinlich ist das alles nur so schlimm gekommen, weil ich mich gar nich geschont habe, die intensiven einheiten mein immunsystem noch mehr geschwächt haben und diskobesuche bekanntlich auch nich grad gesundheitsfördernd sind.
also total überheblich gewesen nur weil bei der leichten erkältung nicht pausieren wollte, da ich ja schon bisschen festhing und nicht auch noch mein erhaltendes training an nagel hängen wollte. naja blöd gelaufen, aber aus fehlern lernt man ja bekanntlich und das nen fehler den ich bestimmt NIE wieder begehen werde.
ich sags euch, wenn ihr sportbegeisterte seid, es ist die größte scheisse solange pausieren zu müssen...da kriegt man echt zuviel. aber was solls, aufregen bringt einen auch nicht weiter.
also habe ich die zeit schonmal genutzt und in aller ruhe alle trainingsaspekte die ich in zukunft angehen will aufgeschrieben und mir pläne für die wochen wenn ich wieder fit bin erstellt.
siehe da ich habe mehr als ich mir vorstellen konnte, erstaunlich gut unter einen hut gebracht. und jetzt schon bin ich richtig motiviert wieder anzufangen, strukturiert die sache anzugehen. vorallem denk ich mir, dass die neue struktur und übungen mir zusätzlich helfen werden leistungen und optik zu entwickeln.
davor habe ich eher verdrängt und die übungen weggelassen auch wenn ich sie gerne machn wollte, weil ich halt nich integrieren konnte. aber da kommt auch noch die faulheit ins spiel, hätte mir von anfang an mal nen neuen plan erstellen sollen.
hätte ich dann noch auf meinen körper gehört, rechtzeitig geschont, dann wäre ich jetzt schon voll im programm.
aber durch überheblichkeit und faulheit nen neuen plan zu erstellen hats mich nun ganz gut rausgehaun und habe somit ca. 2-3monate pause!
also für eure zukunft, überlegt euch gut wie ihr was angeht und seid bloß nich überheblich. setzt euch auseinander mit dem was ihr vorhabt, verdrängt nicht (gutes beispiel auch von johannes ->hassübungen), setzt euch ziele. ohne läufts einfach nich auch wenn man nach ner zeit denkt man bekommt alles gut hin, irgendwann kommt wieder neues hinzu und man sollte sich zwangsläufig damit auseinandersetzen, da sonst das training auch irgendwo stagniert und einen verzweifeln lassen könnte.wäre somit natürlich wieder ein minus für die motivation.
naja das war mal bissl was von mir, hoffe ihr verstehts und lernt aus meinen fehlern;) |
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