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FAQ: Grundlagen zum BWE-Training

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Wursti



Anmeldungsdatum: 27.08.2006
Beiträge: 1134

Boxen, Funktionstraining

BeitragVerfasst am: Fr Dez 29, 2006 2:05 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Zitat:
Zur Schlagkraft: Es kommt zu 90% nur auf die richtige Technik (Hüfteinsatz, Schulter), das Timing und die Trefferzone an ob ein Schlag hart ist.
Für einen Amateurboxer reichen Liegestütze, Medizinball und Pratzentraining aus für einen richtigen Bums.
Als Vollzeit-Profi kann man dann noch mit Max. Kraft, Schnellkrafttraining, Plyometrischen Übungen, Doping etc. nachhelfen.

Ich bin etwas vorsichtiger, was prozentuale Angaben betrifft. So genau kann man das nicht sagen. Aber Technik ist schon wichtig.
Ob etwas "reicht" liegt immer im Auge des Betrachters.

Zitat:
Es ist ein Mythos, dass wenn einer viel drückt auch einen starken Schlag hat.

Exclamation

Zitat:
Ich denke, dass beim Boxen vorallem Kondition und Technik entscheidend sind. Krafttraining wird sehr oft überbewertet. Erst wenn man eine super Ausdauer hat, sollte man über Max. Krafttraining usw. nachdenken.

So rigoros würde ich das nicht sagen. Es kommt immer auf den Boxer an. Schlagkraft war immer meine Schwäche. Die konnte ich durch Veränderung meines Krafttrainings in eine Stärke umwandeln. Dabei habe ich dreimal pro Woche Krafttraining gemacht.
Auch der Stil beeinflusst die Rolle der einzelnen Trainingskomponenten.
Ich würde eher sagen, dass man ein paar Jahre eine körperliche Grundlage mit gleichmäßiger Schwerpunktverteilung schaffen und dann das Training an seine Bedürfnisse anpassen.
Jemand der viele lange Haken schlägt profitiert von einem Maximalkrafttraining mehr als jemand der ziemlich trocken und gerade boxt. Er hat nämlich dadurch den längeren Weg mehr Zeit seine Masse zu beschleunigen.
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Guest







Verfasst am:  Beitrag speichern    Titel: Sponsored Link  

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nightowl 27



Anmeldungsdatum: 30.08.2006
Beiträge: 1571


BeitragVerfasst am: Fr Dez 29, 2006 9:08 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Ich persönlich freue mich das du mein training damit untermauerst , in dem du sagst lieber 2klimmzüge mit jeweils 2 sec dauer als einer mit 4 sec . habe gestern aber auch nochmal in power to the people reingeschaut und pavel empfiehlt 3-5 sec pro bewegungsrichtung, das heisst 6 bis 10 sec pro wiederholung Exclamation Exclamation Exclamation als zu wählen. also, wenn ich das machen würde könnte ich mein gewicht ja wieder gleich runterschrauben oder halt die wdh reduzieren. derzeit mache ich so ca 3-4 sec für einen klimmzug und habe auch nicht das gefühl das das jetzt irgendwie zu schnell wäre....hab wegen dieser sache heute nacht echt scheisse geschlafen, unter anderem auch ,weil ich heute das gesamtgewicht auf 97.5 kilo erhöht habe/bei 67.2 kilo körpergewicht. werde trotzdem versuchen , die geschwindigkeit so beizubehalten und nicht schneller zu werden.
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ice-cold



Anmeldungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 622
Wohnort: Erftstadt
Muay Thai, Grappling, Segeln, Fitness

BeitragVerfasst am: Fr Dez 29, 2006 10:43 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Wursti hat folgendes geschrieben:
Wahrscheinlich beziehst du dich auf Ross Enamait, der das Wegfallen des Abbremsens als Vorteil des Medizinballtrainings gegenüber dem Freigewichttraining darlegt.


Exakt! Wink

Ja gut, ich hatte jetzt mehr an die Abbremsarbeit von positiver zu negativer Bewegung gedacht. Naja, man lernt nie aus Wink

Bezüglich der Autodidaktik denke ich, dass du recht hast, dass man eigenständig seinen Weg gehen muss, aber speziell diese Frage war mir nicht ganz klar und ich hatte auch nix dazu gefunden.



Gruß
Julian
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Tokkotai



Anmeldungsdatum: 06.11.2006
Beiträge: 205


BeitragVerfasst am: Fr Dez 29, 2006 10:53 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Ich hab ja das gefühl, das manche hier mehr im Forum rumhängen, als zu trainieren, weil Theorie ist ja schön und gut, aber trainieren darf man dabei nicht vergessen, nur mal so ne Idee, ich mein jetzt niemand bestimmtes. Wink
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Johannes88
Gast






BeitragVerfasst am: Fr Dez 29, 2006 11:03 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Naja, Tokkotai, kommt mir manchmal auch so vor, aber du solltest auch nicht vergessen, dass z.Zt. viele Ferien oder Urlaub haben. Warte noch eine Woche, dann legt sich das alles auch wieder... Wink
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nightowl 27



Anmeldungsdatum: 30.08.2006
Beiträge: 1571


BeitragVerfasst am: Fr Dez 29, 2006 11:37 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Naja, ist ja nicht schlimm wenn man zu oft im Forum rumhängt....
Da gibts kein Übertraining Very Happy Ne , im Ernst, ich hab zum Glück auf der Arbeit die Möglichkeit, immer ab und zu mal ins Inet zu gehen.Hab ja meinen eigenen PC.Von zu Hause schaff ich das eher selten. Da trainiere, esse und schlafe ich nur Smile Ausserdem will man doch , das die eigene Leistung durch richtige Trainingsmethoden belohnt wird...
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Marsupilami



Anmeldungsdatum: 19.05.2005
Beiträge: 671
Wohnort: UL / Baden-Württemberg
Synchronschwimmen ;-)

BeitragVerfasst am: Fr Dez 29, 2006 12:15 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Me, too.

@Wursti: Alles klar, vielen Dank! Keine weitere Fragen … *g*

Vor allem das gleichmäßig

Wursti hat folgendes geschrieben:
Ich würde eher sagen, dass man ein paar Jahre eine körperliche Grundlage mit gleichmäßiger Schwerpunktverteilung schaffen und dann das Training an seine Bedürfnisse anpassen.


hat mich doch sehr beruhigt. Wink
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…Damit wir eines gleich mal klarstellen: Marsupilami hat den längsten… *fg*
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Wursti



Anmeldungsdatum: 27.08.2006
Beiträge: 1134

Boxen, Funktionstraining

BeitragVerfasst am: Fr Dez 29, 2006 12:59 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

@nightowl 27: Wo genau steht das im Buch drin?

@Tokkotai: Ferien+ausgekugelte Schulter kurieren. Wink
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Tokkotai



Anmeldungsdatum: 06.11.2006
Beiträge: 205


BeitragVerfasst am: Fr Dez 29, 2006 1:41 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

@Wursti: Faule Ausrede, so ne klitzekleine ausgekugelte Schulter, was einen nicht umbringt macht einen nur stärker Laughing . Nee im ernst, was/wie trainierst dann jetzt? Und wie ist das passiert, beim Training?
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nightowl 27



Anmeldungsdatum: 30.08.2006
Beiträge: 1571


BeitragVerfasst am: Fr Dez 29, 2006 2:37 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

also, kann dir die seitenzahl nicht so genau ausem kopf sagen, glaube 67 oder 64. vorne im inhaltsverzeichnis findet man zwei seiten. die eine ist 34 wo steht das langsam besser ist und auf seite 67 oder so steht dann halt das man 3-5sec für die aufwärtsbewegung und 3-5sec für die abwärtsbewegung brauchen sollte. ich denke trotzdem das bei einem maxkrafttraining das gewicht was bewegt wird das entscheidende ist. und da ich mich mit den 29 kilo zuladung bei drei klimmzügen heute richtig gut gefühlt habe,werde ich so weitermachen wie gehabt. Langsamer werden kann ich dann immer noch wenn ich genug gewicht bewege...
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Dark_Tranquillity



Anmeldungsdatum: 20.04.2006
Beiträge: 217
Wohnort: Essen

BeitragVerfasst am: Sa Dez 30, 2006 12:11 am Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Was ich mich allerdings noch frage:
Wenn man langsam trainiert, a la Pavel, dann hält man die Luft ziemlich lange an. Wenn ich das mache klappt es entweder gar nicht oder es fühlt sich, für mich, sehr ungesund an.
Trainiert man schnell mache ich mir Sorgen um die Sehnen und Bänder. Vor allem frage ich mich wie schnell die wachsen wenn man wenige Wiederholungen macht und dabei ein hohes Gewicht benutzt. Schnell und viel Gewicht müsste doch eine extreme Belastung sein?!
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Wursti



Anmeldungsdatum: 27.08.2006
Beiträge: 1134

Boxen, Funktionstraining

BeitragVerfasst am: Sa Dez 30, 2006 10:55 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Worauf Pavel anspielt sind Innervierungsmuster bei gleichmäßiger Kraftentfaltung und explosiver Kraftentfaltung.
Das heißt nicht, dass man die Bewegung absichtlich verlangsamen sollte, sondern es heißt, dass man das Gewicht so hoch wählen sollte, dass das Gewicht auch bei Vollstoff sich langsam bewegt.

Bewegt sich das Gewicht nicht, dann herrscht ein Kräftegleichgewicht. Wenn die eine Kraft (hoffentlich die Ausgeübte) größer ist, dann bewegt sich das Gewicht in die gewünschte Richtung. Wenn wir immer Vollstoff geben steigt natürlich die Geschwindigkeit, wenn das Gewicht sinkt.

[F=m*a]

Wir senken dabei die Masse m. Da aber unsere Kraft F konstant ist (wir geben weiterhin Vollstoff), nimmt die Beschleunigung a zu. Sprich die Bewegungsausführung wird explosiver.

Jetzt ist es aber so, dass je höher die Kontraktionsgeschwindigkeit des Muskels ist, desto kleiner ist die totale Kraftentfaltung (innere Reibung, Innervierungsblabla, usw.). Also muss dafür gesorgt werden, dass die Kontraktionsgeschwindigkeit gering ist. Das Gewicht aber einfach langsamer zu bewegen würde heißen, dass die Kraft F kleiner wird (siehe Formel). Das ist natürlich nicht Sinn der Sache, da wir ja trainieren wollen, dass die Kraft F möglichst groß ist. Deswegen erhöht man einfach das Gewicht (den Widerstand) auf das Niveau, bei der die Bewegungsausführung nicht explosiv sein kann.

Ob schnell oder langsam ist hier natürlich unter dem Strich nicht die Frage, da die Kraft F gleich bleibt. Da man allerdings nicht in der Lage ist bei schneller Kontraktionsgeschwindigkeit so hohe Spannungen zu erzeugen, ist die Kraft auf Gelenke und Sehnen bei explosiver Ausführung sogar kleiner.

Es stimmt natürlich, dass bei ständiger maximaler Belastung (sei es Schnellkraftbelastung oder Maximalkraftbelastung) der passive Bewegungsapparat überlastet werden kann. Daher sollte man nicht immer volle Kanne 52 Wochen im Jahr trainieren, bis die Scharte kracht. Wink
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Dark_Tranquillity



Anmeldungsdatum: 20.04.2006
Beiträge: 217
Wohnort: Essen

BeitragVerfasst am: Sa Dez 30, 2006 11:33 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Selbst nicht bei einmal die Woche?

Aber wenn ich mich bei Klimmzügen herunter lasse sollte das doch eher langsam geschehen, richtig? Schnell hoch und kontrolliert runter!?
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nightowl 27



Anmeldungsdatum: 30.08.2006
Beiträge: 1571


BeitragVerfasst am: So Dez 31, 2006 12:03 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Dann kann ich ja nochmal 20 kilo drauflegen Very Happy ne im ernst , werde nächste woche dann doch mal schauen,wie es sich entwickelt und wie hoch ich das gewicht wählen muss damit die bewegung automatisch so langsam wird.halte 5sec für eine bewegungsrichtung echt für nen bischen krass...
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ice-cold



Anmeldungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 622
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Muay Thai, Grappling, Segeln, Fitness

BeitragVerfasst am: So Jan 14, 2007 1:35 pm Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden 

Wursti hat folgendes geschrieben:
Worauf Pavel anspielt sind Innervierungsmuster bei gleichmäßiger Kraftentfaltung und explosiver Kraftentfaltung.
Das heißt nicht, dass man die Bewegung absichtlich verlangsamen sollte, sondern es heißt, dass man das Gewicht so hoch wählen sollte, dass das Gewicht auch bei Vollstoff sich langsam bewegt.


Pavel in "Bulletproof Abs" hat folgendes geschrieben:

Q: What do you think of super slow training for the abs?

The force-velocity curve says it works. The lower is the velocity, the higher is
the tension. Super slow works. But, like everything else, it works best if you
switch to something else after a while. A 1975 Russian study by S. I. Lelikov
determined that a program which varied the exercise tempo over a period of
time was roughly 150% more effective in developing strength than constant
super slow training!




Ich weiß jetzt nicht, wie die Übertragbarkeit auf andere Übungen ist, müsste aber eigentlich das gleiche sein!



Julian[/img]
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