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nightowl 27

Anmeldungsdatum: 30.08.2006 Beiträge: 1571
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Verfasst am: Do Dez 28, 2006 3:22 pm Beitrag speichern Titel: |
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@wursti: vor einiger zeit hat mir janden mal erklärt das es seiner max kraft nicht dienlich ist , langsam zu trainieren.jetzt ist es jedoch so das eine langsame wiederholung ja eigentlich viel schwerer ist.da sollte man als laie ja meinen man müsse auch langsam trainieren um das zu erreichen.nachdem ich deinen text gelesen hab, bin ich mit meinen hirnwindungen zu dem entschluss gekommen , das es meinem muskel evtl egal ist, wieviel wdh er macht , sondern das nur entscheidend ist, wie lange er der belastung ausgesetzt ist. also zum beispiel: 1KZ mit 4 sec dauer ist gleich wie 2 KZ mit jeweils 2 sec dauer. würde dann ja erklären warum langsame bewegungsausführung mehr auf kraftausdauer geht.das hatte ich bei deinem text so rausgelesen. das müsste dann ja heissen das man ruhig erstmal nen bischen zügiger trainieren kann und dann bei gewünschter belastungsstärke das tempo immer ein wenig reduziert um beim gewünschten langsamen ausführen der bewegung zu landen. irgendwo hatte ich schon mal so was gelesen nur es irgendwie nicht verinnerlicht.hoffe ich lag jetzt richtig damit. _________________ Don´t dream it-do it!
http://www.youtube.com/profile?user=nightowl27 |
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Guest
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Wursti

Anmeldungsdatum: 27.08.2006 Beiträge: 1134
Boxen, Funktionstraining
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Verfasst am: Do Dez 28, 2006 4:22 pm Beitrag speichern Titel: |
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Ich bin mal so frei und zeige an dem von polderi gezeigtem FAQ einige Dinge auf, die ich in einem FAQ immer für etwas fragwürdig halte. Meist sind es sogenannte Pseudoregeln. Das heisst, regeln, die nicht allgemeingültig sind aber als solche dargestellt werden. Oder es sind Empfehlungen die erst in ihrer Kombination wirksam sind. Manchmal werden auch Ansichten oder Mangel an Überblick zu Regeln, die sich dann als Dogmen in den Köpfen der Leute festsetzen, die in dem Poster eine Autorität sehen oder ein gesteigertes Bedürfnis haben Richtlinien zu Gesetzen zu machen.
| Zitat: | 1. Maximalkrafttraining:
- Wiederholung: 2-6 (95 bis 100 % der Maximalleistung)
- Sätze 3-5
- Ausführung explosiv
- Pausen lang (3 bis 5 Minuten oder länger, je nach Veranlagung; Kreatinphosphatspeicher müssen sich wieder komplett erholen) Um die Pausen konstruktiv zu gestalten, kann man eine andere Muskelgruppe derweil trainieren. Empfehlenswert sind antagonistische Übungen (der Gegenspieler der eben trainierten Muskelgruppe wird beansrpucht; Beispiel: Bankdrücken- Rudern).
- Häufigkeit: einmal die Woche
- Wenn Periodisierung, dann eher kurze Phase, da sich das ZNS innerhalb von 3 Wochen an die Übung gewöhnt hat. Die Folge ist eine Stagnation. Deshalb sollten die Maximalübungen regelmäßig variiert werden (z.B. Stand- und Griffbreite).
- Maximalkrafttraining lebt zu einem großen Teil von der Schnellkraftkonditionierung, daher macht es Sinn, es mit einem Schnellkrafttraining zu verbinden:
5 bis 10 Sätze mit 3 Wiederholungen; 50 % der Maximalleistung (für „Punsher“ eher weniger, für „Grappler“ 55%) mit sehr kurzen Pausen á 15 Sekunden; explosive Ausführung. Das Schnellkrafttraining sollte circa 72 Stunden vor dem Maximalkrafttraining stattfinden oder die Sätze können abwechselnd mit den Maximalsätzen durchgeführt werden („russische Komplexsätze“)
- Maximalkrafttraining kann man auch in sein „normales“ Training einbauen, indem man alle 3 Wochen die Hauptübungen auf diese Weise trainiert.
Schnellkrafttraining kann auch ohne Maximalkrafttraining durchgeführt werden. Auch hier reicht einmal die Woche.
- Generell sollten nur die Hauptübungen im Maximalbereich trainiert werden. Alle anderen Übungen bleiben im „üblichen“ Hypertrophiebereich von 8-12 (siehe unten) |
1. Der Krafteinsatz ist explosiv, die Ausführung ist zügig/kontrolliert. Wenn man das Gewicht explosiv hochbringen kann, ist es zu wenig.
2. Die Häufigkeit richtet sich rein nach den Bedürfnissen und Fähigkeiten des Trainierenden. Gewichtheber trainieren mehrmals täglich in niedrigen Wiederholungsbereichen.
3. Nur drei Wochen? Dass das Gewicht nicht mehr so rapide steigt, liegt daran, dass erst eine rein übungsspezfische Anpassung erfolgt. Dass dann die Steigerungen nicht mehr so rasend schnell gehen, ist klar, aber kein Grund nur drei Wochen Maximalkraft zu trainieren.
4. Der Zusammenhang von Maximal- und Schnellkraft wird nicht transparent hergestellt.
5. Wie passen die Empfehlungen Schnell- und Maximalkrafttrainingseinheiten drei Tage auseinander zu halten oder sie in Komplexsätzen in eine Trainingseinheit zu packen?
6. Schnellkrafttraining wird auf die Muskelleistungsmethode reduziert (so nennt die Methode bei der man 50-60% des Maximalgewichtes so explosiv wie möglich bewegt).
7. Bei russischen Komplexsätzen werden 10 Maximalkraftsätze gemacht. Warum wird russisches Komplexsatztraining empfohlen, aber gleichzeitig die Anzahl der Sätze anders empfohlen?
| Zitat: | 2. Hypertrophietraining/ Muskelaufbau- bzw. Muskelerhalttraining:
- Wiederholungen: 8-12 bis zum Muskelversagen
- Sätze: 3-6
- Ausführung langsam und kontinuierlich
- Häufigkeit ein- bis zweimal die Woche
- Pausen kurz (1 Minuten oder gar weniger)
- Hypertrophietraining ist die Basis jedes Kraftprogramms. Hier wird der Körper daran „erinnert“, was er bitte behalten und von er abbauen darf, bzw. was man „vermehren“ möchte (v.a. wichtig bei Fettabbau). Muskelaufbau geht nicht sehr schnell je nach Trainingsalter und anderen individuellen Faktoren braucht es Jahre, bis sich „etwas tut.“
- Oft wird zu vielen unterschiedlichen Übungen für eine Muskelgruppe geraten. Man kann aber mit genügend Intensität und Satzzahlen die Muskelgruppen auch mit ein bis zwei Übungen (z.B. wechselnde Sätze, so genannte Supersätze) gut „reizen.“ Nicht die Vielzahl der Übungen macht es, sondern die Intensität (Stichwort „positive Stickstoffbilanz“; dazu braucht es neben Intensität ausreichend Protein in der Nahrung 1,2 bis maximal 1,8 gr pro Kilo Körpergewicht am Tag; und es braucht KEINEN Kalorienüberschuss für den Muskelaufbau). |
1. Muskelversagen?
2. Übungsausführung langsam/kontinuirlich? Warum? Bewusst langsame Übungsausführung macht langsam. Was haben Kadenzen (Dauer der Phasen einer Wiederholung) mit Hypertrophie zu tun?
3. Wieder so eine Häufigkeitsempfehlung. Gilt die auch für ein Splittraining?
4. Warum die Pausen so kurz? Schon wieder fehlt der Beleg dafür.
5. Hypertrophietraining als Muskelerhalttraining. Dabei wird nicht auf den Unterschied von sarkoplastischer und myofibriller Hypertrophie eingegangen. Hypertrophietraining die Basis allen Krafttrainings? Das ist nicht so. Es kommt auf Bedürfnis und Betrachtungsweise an.
6. Was ist genügend Intensität? Genügend relative Intensität oder genügend Ausbelastungsintensität?
| Zitat: | 3. Kraftausdauer
- Wiederholungen: 30 bis 60 bis zur totalen Übersäuerung (oft feststellbar durch „Brennen,“ das man bis zum Muskelversagen ertragen sollte)
- Sätze: 2 bis 4
- Ausführung: langsam bis zügig; kontinuierlich
- Häufigkeit: zweimal die Woche (wenn ausschließlich KA trainiert wird, können es auch dreimal sein. Doch die Resultate sind meist genauso wie mit zweimal)
- Pausen kurz
- Kraftausdauer sollte man nicht in einer extra Periode trainieren. Es reicht aus, die Sätze an das Ende der anderen Krafttrainingssätze anzuhängen. Die schon vorerschöpften Muskeln müssen „noch einmal ran.“ So wird die Toleranz gegen Ermüdung noch besser trainiert (Ziel des KA-Trainings)
- Bei Kraftausdauer kommt es wegen der hohen Ermüdung oft zu schlampigen Übungsausführungen. Daher macht es Sinn, sich auf bestimmte Übungen (sportunterstützend) zu konzentrieren und auf genaue Ausführung zu achten. Vor allem von Kreuzheben ist abzuraten. |
1. Die Wiederholungen richten sich nach dem Gewicht. Man spricht erst von Kraft bei über 30% der statischen Maximalkraft.
2. Die Anzahl der Sätze variiert von Methode zu Methode.
3. Als Sportler würde ich die Ausführung niemals verlangsamen. Was ist kontinuirliche Ausführung?
4. Kraftausdauertraining zu wie es hier beschrieben wird, ist für die meisten Sportler insgesamt nicht zu empfehlen. Dem eine eigene Periode einzuräumen wäre fern jedem leistungsorientiertem Training.
| Zitat: | Generell zu Krafttraining:
- Vor jeder Einheit 5 bis 10 Minuten leichtes aerobes Training, evt. Mobilisieren. Immer mindestens ein Aufwärmsatz mit circa 40% der Maximalleistung; nach der Einheit locker 5 bis 10 Minuten aerobes Training
- SAUBERE Ausführung
- Nicht in den Gelenken hängen oder die Gelenke voll durchstrecken; in der übungsrelevanten Bewegungsamplitude bleiben und die Spannung in der Zielmuskulatur während der ganzen Übung halten
- Kein Dehnen davor oder danach
- Wer alle Bereiche in einer Sitzung ausführt, sollte diese Reihenfolge beachten: Maximalkraft/ Schnellkraft- Hypertrophie – Kraftausdauer
- Kraft- und Ausdauertraining möglichst an getrennten Tagen. Wenn das nicht geht, Kraft vor Ausdauer.
- Übertraining im Krafttraining ist eher „erregender“ Natur. Das heißt, das ZNS „spinnt“ (Erschöpfung oder starke Nervosität). Mit mehr Futter oder sonstigen „Hausrezepten“ ist da nichts zu machen. Also einfach eine Woche aussetzen. Die klassischen Übertrainingssyptome aus dem Ausdauerbereich gelten hier nicht, obwohl das oft von vielen Kraftsportlern behauptet wird.
- Ein bis zwei Stunden nach dem Training sollten „schnelle“ Kohlenhydrate in Kombination mit Protein zugeführt werden (es muss kein Shake sein).
- Eine Trainingseinheit sollte möglichst kurz gehalten werden (Regel "kurz und heftig"). Je nach Trainingsform und persönlicher Erholungsfähigkeit zwischen den Sätzen kann eine Einheit kürzer oder länger ausfallen. Solange die Intensität aufrecht erhalten werden kann, ist kein Limit gesetzt. Ein absolutes Maximum sollten 90 Minuten sein, denn solange halten in der Regel die Kohlenhydratspeicher der Muskeln für intensive Belastungen. Also Durchsschnittsempfehlung gelten bis zu 70 Minuten. Mit einem Split kann man die Übungen auf mehrere Einheiten verteilen und damit die Einheiten verkürzen.
- Splittraining ist erforderlich, wenn man in einem Ganzkörperprogramm aufgrund der Länge oder der Übungszahl die Intensität des Trainings nicht mehr aufrecht erhalten kann. Die Übungen werden nach bestimmten Kriterien auf mehrere Einheiten verteilt. Bewährt haben sich als 2er-Split das "Oberkörper- Unterkörper"- Prinzip. Als 3er-Split die Aufteilung Beine/ Rumpf - Brust/ Schultern/ Armstrecken - Rücken unten/ Rücken oben/ Armbeugen/ Rumpf. |
1. Richtet sich das Aufwärmen nicht nach eine bestimmten Zeit. Einige sind nach fünf Minuten schon warm, andere brauchen zwanzig um richtig auf Touren zu kommen.
2. Mobilisieren ist nicht schlecht, nur werden viele nichts damit anfangen können.
3. Die Schnelligkeit vor Kraft vor Ausdauerregel kehrt sich sich bei mehreren Trainingseinheiten am Tag um. In einer Trainingseinheit macht man die Übungen, die am anspruchsvollsten sind logischerweise zuerst, weil mit steigender Ermüdung die Fähigkeit Anspruch zu erfüllen sinkt. Wenn ich aber Morgens und Abends trainiere, mache ich morgens die Trainingseinheit, von der ich mich am schnellsten erhole. Sprich Ausdauer. Komplizierter wird es bei dreimaligem oder noch noch häufigerem Training pro Tag.
4. Die Nährstoffe sollten so schnell wie möglich zugeführt werden. Warum sollte man ein bis zwei Stunden warten?
5. "Kurz und heftig". Warum? Hier wird Intensität in verschiedenen Zusammenhängen benutzt, welche aber nicht ausdifferenziert werden. So entstehen noch mehr Verwirrungen um den Begriff Intensität
6. Die Pausenlänge sollte nicht möglichst kurz gehalten werden, sondern möglichst passend. Es macht beim Maximalkrafttraining keinen Sinn ein Auge immer auf der Uhr zu behalten.
7. Die Speicher werden durch Arbeit geleert. Hier wird ein Zusammenhang hergestellt, der auf vorangegangen Pseudoregeln beruht. Nehmen wir ein Training mit russischen Komplexsätzen und drei Übungen als Beispiel:
Pistols mit Zusatzgewicht + gesprungene Kniebeuge
Dips + gesprungene Liegestütz
Klimmzüge + gesprungene Klimmzüge
Die Dauer der Übungsausführung vernachlässigen wir einfach mal.
Die Pause nach den schweren Übungen setzen wir auf vier Minuten (Durchschnittswert der Empfehlung dieses FAQs) und bei den explosiven Übungen auf drei (sind nicht so anstrengend). Haben wir bei jeweils einem Satz pro Übung eine Trainingsdauer von 3*4min+3*3min. Macht zusammen 21min. Dann könnten wir bei den empfohlenen 70min Trainingsdauer gerade drei Sätze pro Übung machen.
Dann nehmen wir die drei Sätze und dehnen die Pausenzeiten so aus, dass eine Trainingseinheit zwei Stunden dauert. Gleiche Arbeitsleistung-->gleicher Energieverbraucht und siehe da. Die Glykogenspeicher halten auf einmal unmenschliche zwei Stunden.
| Zitat: | Hauptübungen:
- Kniebeuge
- Kreuzheben
- Bankdrücken
- Schulterdrücken
- Rudern
Zusatzübungen ("assistance exercises") zum Verbessern der "weak links"/ "schwachen Glieder der Kraftkette":
- Bauchübungen
-Isolationsübungen für Schultern, Arme, Rücken, Gesäße, etc. |
1. Was qualifiziert Kniebeugen zu einer Hauptübung und Ausfallschritte nicht? Warum ist die größte und kräftigste aller Druckübungen nicht auch eine Hauptübung (Dips). Klimmzüge?
2. Wenn ich Boxer bin und mittels Weakpointtargeting (gezieltes trainieren der übungsspezifischen Schwachpunkte) meine Bankdrückleistung verbessere, habe habe ich damit meine Schlagkraft verbessert?
| Zitat: | Spezielle Übungen:
Maximalkraft:
komplexe Ganzkörperübungen
- Kniebeuge
- Kreuzheben
-Bankdrücken
- evt. Schulterheben im Stand
- sportartspezifische Übungen (z.B. Umsetzen für Grappler, Schrägbankdrücken für Kugelstoßer, für Treter Kniebeuge mit niedrigem Winkel aber mit hoher Last: circa 40 Grad, etc. ) |
Ok, hier werden bloß die Begriffe durcheinandergewürfelt:
1. Allgemeinen Übungen: Übungen die nichts mit der Zieldisziplin zu tun haben. Beispiel: Bankdrücken beim Boxen.
2. Sportartspezifische Übungen: Übungen die Teile der Disziplin isolieren.
Beispiel: Kugelstoßen beim Boxen (gerade) , Antritte gegen den Widerstand eines Schlittens aus dem tiefen Stand beim Grappler (Takedownbewegung)
3. Wettkampfübungen: Sandsacktraining beim Boxen.
| Zitat: | Schnellkraft:
abhängig davon, welche Muskeln für die Bewegungen gebraucht werden. Am Besten daran orientieren, wie ähnlich die Bewegungen der tatsächlichen Ausführung sind.
- für "Hauer und Treter": Bankdrücken und Rudern; Kniebeuge; Trizepsstrecker (vorsichtig mit Gelenken)
- für "Greifer und Werfer": Rudern; Kreuzheben, Bauchübungen, Umsetzen, Reissen, etc.
- plyometrische Übungen mit eigenem Körpergewicht bzw. nur geringem Zusatzgewicht wie Tiefsprünge, Medizinballwerfen, Weitsprünge, etc. können die sportspezifische Schnellkraft unterstützen. Das ZNS wird dadurch noch mehr gefordert. Dehalb reichen ein bis höchstens zwei Einheiten pro Woche aus. Ähnlich wie beim Schnellkrafttraining sollten die Wiederholungen niedrig (3-6), die Pausen lang gehalten werden. Die Satzzahl ist eher gering zu halten. Auch hier nur im vollkommen ausgeruhten und aufgewärmtem Zustand (KEIN Dehnen) trainieren.
-Schnellkraft ist "vergänglich", daher kann man seine Topform nur für eine bestimmte Zeit halten. Also sollte man diese Übungen möglichst in der Wettkampfvorbereitung durchführen. |
1. Vollkommen abstruse Übungszuweisung:
Schnellkraftübunge für den Bauch sind für alle Kampfsportler nützlich und nahezu für jeden anderen Sportler auch.
Trizepsisolationsübungen für das Schnellkrafttraining benutzen? Die Scherkräfte sind nicht nur Hinweisbedürfdig. Ich würde das niemals machen.
Umsetzen ist eine der Basisübungen für die Hüftstreckung. Diese den Grapplern zu reservieren finde ich etwas gemein.
2. Zu den plyometrische Übungen sind eines der wichtigesten Mittel um das Explosivkraftdefizit (der Anteil der Maximalkraft, der nicht in dem gegebenen Zeitrahmen ausgenutzt werden kann) möglichst klein zu halten. Diese werden hier recht stiefmütterlich behandelt.
3. Dass man nicht immer in Topform sein kann, stimmt natürlich, aber motorische Programme bleiben das ganze Leben lang erhalten. Ich würde nicht nur in der Wettkampfzeit daran arbeiten.
| Zitat: | Hypertrophie/ Muskelaufbau bzw. Muskelerhalt:
Neben den Hauptübungen, die "defizitären Muskeln" mit Zusatzübungen angehen. Defizit mein hier nicht "Optik", sondern vor allem Haltungsprobleme und Schwachstellen in der Kraftkette der Hauptübungen (gut Diagnosemethode). Muskel sprießen ja nicht so schnell, dass man gleich etwas sieht. |
Siehe oben. Man kann an Hand der Kraftkette der Hauptübungen nicht direkt auf die Zieltätigkeit schließen.
| Zitat: | Kraftausdauer:
Wie Hypertrophie und eher sportspezifisch relevante Bewegungen |
Wenn sie gebraucht wird. Leider wird hier nichts über den sich ausstechenden Intereferenzeffekt von Kraftausdauer und Maximalkraft gesagt, der sehr bewegungsspezifisch ist. Sprich Kraftausdauertraining mindert die Maximalkraft in gleicher Bewegung. Das liegt an der motorischen Programmierung. Trainiert man Kraftausdauer, trainiert man mit den Kräften sparsam zu sein. Trainiert man Maximalkraft, trainiert man möglichst viel davon gleichzeitig einzusetzen.
| Zitat: | | Welche Methode für wen? |
Das finde ich gut. Die Ansprüche an Krafttraining sind individuell.
| Zitat: | | Eine gewisse Grundkraft ist für jeden Menschen wichtig für die Gesundheit und Fitness. Basis für alle Kraftäußerungen ist die Maximalkraft, für die die Muskelmasse und die intramuskuläre Koordination (Fähigkeit der Fasern innerhalb eines Muskels, "zweckmäßig" zu arbeiten). Das bedeutet in der Praxis ein Training der Maximalkraft und der Hypertrophie/ des Muskelaufbaus bzw. -erhaltes. Wegen der hohen Belastung von Bewegungsapparat und Nevensystem sollte Maximalkrafttraining entweder nur für kurze Perioden (siehe Bemerkung zur relativ schnellen Anpassung des Systems an den Reiz) oder in gewissen Abständen durchgeführt werden. Werden beide Methoden in einer Einheit angewandt, sollten die Maximalkraftsätze vor den Hypertrophiesätzen durchgeführt werden (Prinzip der "umgekehrten Pyramide": die anspruchvollsten Bewegungen und Belastungen immer zuerst ausführen und dann die Belastung immer so senken, dass man im gewünschten Wiederholungsbereich bleibt). Auch innerhalb derselben Methode ist es zweckmäßig, das höchste Gewicht zuerst zu bewältigen und dann die Last so zu reduzieren, dass man stets im selben Wiederholungsbereich liegt. Außerdem ist im Maximalkraftbereich zu berücksichtigen, dass das Nervensystem stark beansprucht wird, was für Kampfkünstler eine Beeinträchtigung der Koordination und Konzentrationsfähigkeit bedeuten kann. ´Hier muss jeder sich genau beobachten und die Belastungen abstimmen. |
1. Hier steht Maximalkrafttraining ist teil des Gesundheitstrainings. Ich würde das nich so unterschreiben.
2. Powerlifter und Gewichtheber quasi nur schwer. Das ist nicht mit der Empfehlung des phasenweisen oder seltenen Maximalkrafttrainings vereinbar.
3. Powerlifter trainieren nicht nach dem Prinzip der umgekehrten Pyramide. Wenn man also nach Kraft strebt, warum sollte man das Gegenteil von dem machen, was die Spezialisten der Kraft machen? Soll nicht heißen, dass ich eine der beiden Methoden über die andere stelle, aber hier riecht es wieder nach einer Pseudoregel
4. Warum ist es zweckmäßig im gleichen Wiederholungsbereich zu bleiben?
5. Verschlechterte Koordination wäre auch für die mehrmals täglichen Gewichtheber fatal. Trotzdem machen die es.
6. Hier steht, dass jeder sich selbst genau beobachten solle und also die Intensität und das Volumen entsprechend anpasse. So werden alle genauen Zahlenangaben hinsichtlich beider Dinge hinfällig.
| Zitat: | | Für Kampfkünstler- sportler sowie bewegungsaktive Menschen sind außerdem Schnelligkeit und eine Ermüdungsresistenz zweckmäßig. Daher ist ein Training der Schnellkraft und der Kraftausdauer sinnvoll. Schnellkrafttraining sollte ähnlich wie das Maximalkrafttraining nur im ausgeruhten und gut aufgewärmten Zustand stattfinden. Es sollte immer vor allen anderen Trainingsmethoden trainiert werden. Kraftausdauersätze können am Ende jeder Übung angehängt werden (wieder das Prinzips der "umgekehrten Pyramide"). Plyometrische Übungen können die Explosivität noch verbessern. |
1. Kraftausdauertraining ist in den schlagenden Kampfsportarten von höchst geringer Bedeutung. Höchstens punktuell. Ich als Boxer brauche Kraftausdauertraining in den Schultern. Die Waden werden hinsichtlich der Kraftausdauer schon durch das sonstige Training belastet. Ansonsten spüre ich keine Übersäuerung beim Boxen und sportartspezifischen Übungen.
2. Wieder werden die plyometrischen Übungen so am Rande erwähnt, obwohl sie ein mächtiges Mittel sind.
| Zitat: | Freie Gewichte haben den Vorteil, dass sie das Gleichgewicht schulen und die intermuskuläre Koordination verbessern. Außerdem muss hier eine "Abbremsarbeit" geleistete werden, die vor allem bei der Entwicklung der Maximal- und Schnellkraft zusätzliche Reize liefert. Inwieweit das für die Hypertrophie entscheidend ist, ist noch nicht geklärt. Geräte (sofern sie die Belastung auf die ganze Kraftkurve gleichmäßig verteilen; eine Anforderung, die nur wenige erfüllen) bieten eine höhere Sicherheit, weil sie keinen großen "Lernprozess" erfordern und beim Muskelversagen nicht "bedrohlich" sind. Auch der psychische Aspekt ist nicht zu unterschätzen (Kniebeugen mit hohem Gewicht sind eine mentale Herausforderung, die viele Leute - auch Profis- immer wieder spüren; ähnliches gilt für das Kreuzheben und andere Übungen). Eine "gesunde" und situationsangepasste Mischung dürfte das richtige sein.
Für Sportler/ Kampfkünstler machen aufgrund der oben genannten Aspekte freie Gewichte mehr Sinn. |
Ok, hier stimme ich zwar in einigen Teilen der Argumentation nicht überein, aber ich stimme der Grundaussage "ProfFreie Gewichte - kontra geführte Gewichte" zu. Das liegt daran, dass mehr Muskeln gleichzeitig für die Bewegung entscheidend sind (intermuskuläre Koordination) und die Bewegungsachsen nicht vorgegeben sind (Gleichgewicht). Beide Aspekte überschneiden sich dabei in Ursache und Wirkung. Abremsarbeit muss auch bei Maschinen geleistet werden.
| Zitat: | | Körpergewichtsübungen (hier öfters als "Bodyweightexercises"/ BWEs bezeichnet) können in Ermangelung einer Ausrüstung mit entsprechenden Intensivierungsmaßnahmen den obigen Anforderungen durchaus gerecht werden. Vor allem im Kraftausdauer- und Schnellkraftbereich sind sie praktisch einsetzbar (z.B. im Kampfsportunterricht oder zu Hause). Mit einigen Tricks (Rucksack, mit Sand gefüllte Plastikflaschen, gefüllte Kisten, etc. als Zusatzgewichte oder bestimmte Ausführungsvarianten z.B. einbeinige Kniebeuge) kann man auch in den Hypertrophiebereich kommen. Maxialkrafttraining ist allerdings schwer zu realisieren. |
Maximalkrafttraining ist sehr wohl möglich. Man muss die Übungen nur entsprechend erschweren/modifizieren. Dass das schwer zu realisieren ist, wird hier nur behauptet, aber es werden keinen Argumente oder Beispiele genannt.
| Zitat: | | Für Anfänger ist ein Ganzkörperprogramm bestehend aus den "großen Fünf" (tiefe Kniebeuge, Kreuzheben, Bankdrücken, Schulterdrücken und Klimmzug/ Rudern) zu empfehlen. Drei Sätze mit Wiederholungen im Hypertrophiebereich (also 8 bis 12) jedoch ohne Muskelversagen (zwei bis drei Wiederholungen sollten noch "drinnen" sein). Zweimal die Woche ist eine sinnvolle Häufigkeit. Es geht darum, die Bewegungsabläufe der Übungen genau zu beherrschen. Nach circa sechs Monaten (je individueller Sicherheit) kann man sich an das Muskelversagen heranwagen. Nach einem Jahr sollte man auch an eine Variation des Programms denken. |
1. Wo bleiben Dips?
2. Was haben Klimmzüge und Rudern gemeinsamt, was Bankdrücken und Schulterdrücken nicht gemeinsam haben?
3. Warum ist Muskelversagen bei Anfängern nicht sinnvoll und bei Fortgeschrittenen schon? (Große Muskelversagendiskussion )
| Zitat: | Allgemeiner Hinweis zur Maximalkraft:
Es darum geht ein sehr hohes Gewicht (90 bis 100 Prozent der Maximalleistung, sprich von dem, was Du einmal sauber bewältigen kannst) über die volle Bewegungsamplitude zu bewegen. Im Training bedeutet das: Eine so hohe Belastung ist zu wählen, dass man 2 bis 6 Wiederholungen explosiv aber kontrolliert schafft bis das Nerven- und Energiesystem "versagt", d.h. es geht keine weitere Bewegung mehr. Für einen Anfänger ist ein Maximalkrafttraining (vor allem bis zur vollen Leistungsgrenze) nicht angezeigt/ empfehlenswert. |
Was hat diese Empfehlung am Schluss noch verloren? Außer der Nichtempfehlung von Maximalkrafttraining für Anfänger steht da nichts Neues. _________________ Muscle-Corps |
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Eye_of_the_tiger

Anmeldungsdatum: 07.05.2006 Beiträge: 702 Wohnort: Bonn Kraft/Fitness,MTB,laufen,klettern(zu selten),boxen(sporadisch) etc
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Verfasst am: Do Dez 28, 2006 5:51 pm Beitrag speichern Titel: |
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ruhig Brauner
aber beeindruckendes wissen. woher? privat oder durch schule/ausbildung?
viele grüße |
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Marsupilami

Anmeldungsdatum: 19.05.2005 Beiträge: 671 Wohnort: UL / Baden-Württemberg Synchronschwimmen ;-)
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Verfasst am: Do Dez 28, 2006 6:15 pm Beitrag speichern Titel: |
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Hola, dieses Mal sind nicht ganz so viele Fragen, die Dein (sehr guter) Post in mir aufwühlt … da wäre nur diese:
| Zitat: | Schnellkraftübunge für den Bauch sind für alle Kampfsportler nützlich und nahezu für jeden anderen Sportler auch.
Trizepsisolationsübungen für das Schnellkrafttraining benutzen? Die Scherkräfte sind nicht nur Hinweisbedürfdig. Ich würde das niemals machen. |
Welches sind zum beispiel Schnellkraftübungen für den Bauch? Schnelle V-Ups zum Beispiel? Und könntest Du den zweiten Parts des Zitats kurz erklären – warum würdest Du das niemals machen?
Andere Frage, weil mich das immer durcheinanderbringt: Man kann ja ncht Kraftausdauer- und Maximalkraft gleichzeitig trainieren, wegen der motorischen Programmierung, wie Du so schön sagtest. Das leuchtet mir ein. Wie sieht es nun mit abwechselndem (periodisiertem) Training aus? Kann man auch beides (nacheinander) gut entwickeln, oder geht immer nur A oder B? _________________ …Damit wir eines gleich mal klarstellen: Marsupilami hat den längsten… *fg* |
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Comrade

Anmeldungsdatum: 29.03.2006 Beiträge: 1323
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Verfasst am: Do Dez 28, 2006 6:17 pm Beitrag speichern Titel: |
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| Eye_of_the_tiger hat folgendes geschrieben: | ruhig Brauner
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Johannes88 Gast
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Verfasst am: Do Dez 28, 2006 6:40 pm Beitrag speichern Titel: |
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Ich habe auch mal meinen Senf zu dem o.g. Link gegeben. Vielleicht nicht so ausführlich wie Wursti, aber im Fazit ähnlich.
Naja, was denkt ihr denn jetzt:
Sollten wir mal einen "Neuanfang" machen, also nicht mehr die ganze Zeit das Falsche auseinandernehmen. Es wäre doch viel sinnvoller, dann mal etwas Akzeptables selber zu entwerfen.
Möglichst aber auf die jeweilige Gruppe zugeschnitten, bspw. Anfänger.
Was haltet ihr denn davon? |
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Wursti

Anmeldungsdatum: 27.08.2006 Beiträge: 1134
Boxen, Funktionstraining
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Verfasst am: Do Dez 28, 2006 7:58 pm Beitrag speichern Titel: |
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| Zitat: | | – Heißt das im Klartext, dass die langsame Ausführung von Liegestützen oder Klimmzügen die Kraft nicht steigern, sondern lediglich die Ausdauer. Ich könnte also irgendwann 10 statt nur 8 Klimmzüge, aber dafür nicht unbedingt 2 mit Zusatzgewichten .... ? |
Es kommt einfach auf die Ähnlichkeit der Beanspruchung an. Wenn du dich von 3 auf 5 Klimmzüge gesteigert hast, ist große Kraftsteigerung, da du in der Lage warst dein Ursprüngliches 3RM in dein 5RM umzuwandeln. Alles noch innerhalb des Kraftrahmens.
Wenn du dich von 20 auf 22 Klimmzüge steigerst, waren ganz andere Barrieren die schranken. Die reine Kraft war nicht mehr das, was dich aufgehalten hat, sondern es spielten noch Ausdauerelemente hinein. Wenn du also stärker werden willst (anstatt normale einarmige Klimmzüge), dann lohnen sich Steigerungen der maximalen Wiederholungszahlen mehr je niedriger der Wiederholungsbereich an sich ist. Übungen langsam auszuführen heißt nur, dass lernst über die Dauer einer Wiederholung die Kraft aufrecht zuerhalten. Das Aufrechterhalten von Kraft nennt sich Kraftausdauer.
| Zitat: | – Mir ist es wichtig, effektiv zu trainieren. Auch ich beschränke mich momentan auf Grundübungen, die allerdings alle ziemlich in den Bereich Ausdauer gehen. Sprich: Ich will 15 Klimmzüge aufwärts schaffen, und mich dann schwereren Übungen widmen. Zum Beispiel einarmige Klimmzüge, Handstandliegestützen, Pistols, Planche .....[
Dafür jedoch brauch ich Kraft. Ist mein Kraftausdauertraining (zum Beispiel 10 Sätze á 5 Klimmzüge) nun im Hinblick auf meine Zielsetzung kontraproduktiv, also Zeitverschwendung? Sollte ich stattdessen gleich Maxkraft anfangen? Also nur drei oder vier Sätze Klimmzüge, dafür jedesmal so viele wie möglich sind? |
10 Sätze á 5 Wiederholungen muss noch keine Kraftausdauer sein. Es kommt noch auf deine Pausenzeiten an. 10 Sätze über den Tag verteilt (GTG) sind auch kein Kraftausdauer, oder?
Ansonsten siehe oben. Ab einer bestimmten Wiederholungszahl führt eine Steigerung der maximal möglichen Wiederholung nicht unbedingt zu Kraftzuwächsen, sondern zu Kraftausdauer oder Ausdauerkraftzuwächsen.
| Zitat: | | – Was war noch? Achja, die Sache mit den Waden. Ich mach momentan eigentlich auch nur Kniebeugen, und ab und zu Wadenheben. Langt das aus, oder fehlen mir noch grundsätzliche Übungen, zum Beispiel für den Beinbizeps? Ich geh laufen, sprinten … ist dies ausreichend? |
Das musst du selber wissen. Es kommt darauf an, was du machen willst. Für den Beinbizeps bietet sich ja auch noch Gluthamraise an. Oder Hyperextensions.
| Zitat: | | – Wie lassen sich die Trainingsmethoden kombinieren? Kraftausdauer, Maxkraft, Schnellkraft – nach meinem Verständnis bildet der Körper doch nur DIE Fasern oder JENE Fasern. Wenn ich also vier Wochen Kraftausdaier trainiere, und dann im nächsten Monat den Schwerpunkt auf Maxkraft lege, als Beispiel: Verbessere ich mich dann insgesamt gesehen in beidem, oder war der Kraftausdauermonat vorher „überflüssig“? |
Und es gibt Systeme, die mit Kombinationen von Kraftausdauer und Maximalkraft arbeiten. Auf Westside Barbell, meine ich etwas gefunden zu haben. Die Grenzen sind nicht so starr. Wenn du 6 Wiederholungen machst bist du nicht automatisch im Hypertrophiebereich und mit 5 noch im Maxkraftbereich. Du setzt mit anderem Training nur andere Schwerpunkte.
Solange du über 70% deines 1RM bewegst hat es nahezu keinerlei negative Auswirkung auf deine Maximalkraft.
| Zitat: | | Klimmzüge im Obergriff ökonmischer, richtig? Aber eng ausgeführt? Nur damit das auch bei mir angekommen ist. |
supriniert=Untergriff
eng=etwa schulterbreit
Und ja, normalerweise kann man von diesen Klimmzügen am meisten ausführen, wenn man keine anderen Variationen verstärkt geübt hat.
| Zitat: | | Werden außer den Waden auch noch Muskeln benachteiligt? Ich hab immer gedacht, mit Kniebeugen zum Beispiel wird auch der Rumpf mittrainiert, der untere Rücken … oder bei Crunches / V-Ups nicht nur die geraden, sondern auch die seitlichen Bauchmuskeln ……… ? bin ich da auf dem richtigen Dampfer? Oder bedarf es zusätzlicher Übungen, um Dysbalancen zu vermeiden …? |
Die seitlichen Bauchmuskeln werden vornehmlich bei Drehung des Rumpfes oder seitlicher Krümmung.
Bei Kniebeugen wird die Rumpfstützmuskulatur nur mit einer schweren Hantel auf dem Buckel mittrainiert.
Bezogen auf Crunches und Konsorten kannst du dir selber ausrechnen, was die seitlichen Bauchmuskeln machen müssen. Wird der Körper verdreht oder seitlich gekrümmt?
Das mit dem Nacken war wohl etwas missverständlich:
Hals (Nods, Ringerbrücke):
http://www.exrx.net/Muscles/Sternocleidomastoid.html
http://www.exrx.net/Muscles/Splenius.html
Nacken:
http://www.exrx.net/Muscles/TrapeziusUpper.html (Shruggs)
| Zitat: | | Kann man generell sagen, dass Übungen mit Funktion für den Alltag Übungen ohne diese zu bevorzugen, weil öknomomischer sind? Was wäre dann zum Beispiel die funktional sinnvollere Alternative zu den Crunches? Roll-Outs? |
Wenn du etwas brauchst, dann lohnt es sich das zu trainieren.
Generell kann man folgendes sagen:
Es gibt Dinge, die lässt der Körper ohne Schaden zu und andere lässt er zu, nimmt aber schaden. So lange du dem Körper nicht schadest (schlechte Übungsausführung), kannst du machen, was du willst.
Es kommt eben darauf, was du machen willst.
Wenn du Holzhacken machen willst, können Crunches sinnvoll sein, weil sie eine Teilbewegung der Hackbewegung darstellen.
| Zitat: | | Sollte man daher im Verhältnis mehr Zug- als Druckübungen ausführen, um Dysbalancen zu vermeiden? Man sollte ja auch immer mehr Rücken als Brust machen, um ein vielzitiertes Beispiel zu nennen … Richtig? |
Nein, das Verhältnis sollte ausgeglichen sein.
| Zitat: | | Was ist der Unterschied? |
Time under Load=Zeit unter Last
Time under Tension=Zeit unter Spannung (gibt es auch passiver Dehnung)
| Zitat: | | Also wenn ich mein Workout dahingehend "organisiere", dass ich sagen wir mal 50 Klimmzüge machen will. Dann in Zirkeln, da ich mit dem Satzsystem meine Muskeln zu sehr ermüde, oder? Also so mach ich es jedenfalls ... Oder mein Erschöpfungsorganisation was anderes? |
Es kommt darauf an. Es ist mehr eine verschiebung der Müdigkeit. Durch Zirkeln ist die lokale Muskelermüdung niedriger (weil man von zwischen Sätzen gleicher Übungen viele andere Übungen hat und die Pause für diese Muskeln größer ist), aber die globale Ermüdung größer, weil mehr Arbeit pro Zeit geleistet werden kann. (global - lokal kommt noch)
aerob=ohne Sauerstoffschuld
anaerob=mit Sauerstoffschuld (Übersäuerung)
lokal=<1/3 der Muskulatur beteiligt (nach Saziorski)
global=>2/3 der Muskulatur beteiligt ( '' )
Kraft ist die Fähigkeit Spannung zu erzeugen. Die hängt von den kontraktilen Elementen ab und von der nervalen Ansteuerungen dieser.
Alles andere dient der Aufrechterhaltung der Kraft. Aufrechterhaltung ist Ausdauer. Niemals kann man reine Kraft trainieren, da man die Zeit der Kraftbeanspruchung unendlich klein werden lassen müsste.
Dazu:
http://www.natural-bb.de/phpBB_CMS/index.php?cat=3&topic=1866&post=17200
http://www.natural-bb.de/phpBB_CMS/index.php?cat=3&topic=1866&post=17198
http://www.natural-bb.de/phpBB_CMS/index.php?cat=3&topic=1866&post=17202
| Zitat: | | Das freut mich. Also heißt das, dass es nur relevant wird, wenn man dauerhaft so trainiert. Und in dem Moment, in dem man mit Beendigung der Trainingseinheit die Ruhephase einleitet, wird ja das Cortisol schon wieder abgebaut, oder? Von Aufrechterhaltung könnte also nicht die Rede sein … richtig? |
http://www.ironsport.de/forum/viewtopic.php?t=41638&postdays=0&postorder=asc&highlight=cortisol&start=15
Wenn du immer nur die Wiederholungszahlen erhöhst, was die einzige Perspektive bei dem im FAQ dargebotenen Trainings ist, kommt man vom Kraftausdauerbereich irgendwann in den der Ausdauerkraft (nur noch ein sehr bisschen Kraft und sehr viel Ausdauer)
| Zitat: | | Ich dachte, diese würde sich durch ein gesteigertes Körpergefül / Kontrolle verbessern? |
Wo steht das man Übungen bewusst langsam ausführen sollte?
| Zitat: | | Meinst Du das relativ oder absolut? Also wird man durch REINES Kraftausdauertraining seine Kraft nicht erhöhen können, jedenfalls nicht nennenswert? Kapier ich nicht. Wenn ich irgendwann 30 Klimmzüge packe, hab ich doch automatisch auch mehr Kraft. Oder hast sich lediglich die intramuskuläre Koordination verbessert, so dass ich vorhandene "Muskelmasse" besser zu nutzen weiß ... Anders gefragt: Sind 30 Klimmzüge allein durch Kraftausdauer überhauot zu erreichen, da dies doch eine erhebliche Kraft (neben der Koordination und der K-Ausdauer) erfordert? Bin einigermaßen verwirrt … *g* |
Ich meine das relativ. Ein bisschen wird immernoch passieren. Wie du die 30 Klimmzüge erreichst, steht in 234234 Threads hier.
http://gin.uibk.ac.at/thema/sportundernaehrung/uebertraining.html
http://gin.uibk.ac.at/thema/sportundernaehrung/Das_Uebertrainingssyndrom.pdf
Vollständige/Lohnende Pause:
http://www.jws.pf.bw.schule.de/schule/sportag/sporT/seiten/ltrprinz.html
Heterochronismus:
http://www.veloteam.com/velosport/Training.html (steht da irgendwie mitten drin)
Dual-Faktor-Theorie:
http://www.natural-bb.de/phpBB_CMS/index.php?cat=3&topic=1866&post=17207
Mischung von Maximalkraft- und Schnellkrafttraining hat sich bewährt.
Siehe dazu:
Russisches Komplexsatztraining
| Zitat: | | @wursti: vor einiger zeit hat mir janden mal erklärt das es seiner max kraft nicht dienlich ist , langsam zu trainieren.jetzt ist es jedoch so das eine langsame wiederholung ja eigentlich viel schwerer ist.da sollte man als laie ja meinen man müsse auch langsam trainieren um das zu erreichen.nachdem ich deinen text gelesen hab, bin ich mit meinen hirnwindungen zu dem entschluss gekommen , das es meinem muskel evtl egal ist, wieviel wdh er macht , sondern das nur entscheidend ist, wie lange er der belastung ausgesetzt ist. also zum beispiel: 1KZ mit 4 sec dauer ist gleich wie 2 KZ mit jeweils 2 sec dauer. würde dann ja erklären warum langsame bewegungsausführung mehr auf kraftausdauer geht.das hatte ich bei deinem text so rausgelesen. das müsste dann ja heissen das man ruhig erstmal nen bischen zügiger trainieren kann und dann bei gewünschter belastungsstärke das tempo immer ein wenig reduziert um beim gewünschten langsamen ausführen der bewegung zu landen. irgendwo hatte ich schon mal so was gelesen nur es irgendwie nicht verinnerlicht.hoffe ich lag jetzt richtig damit. |
Energetisch richtet man sich nach der Belastungsdauer. Das hat sich schon so bewährt. Aber es ist schon ein Unterschied zwischen einem oder zwei Klimmzügen in vier Sekunden. Bei letzterem hat man Belastungspitzen, auxotonische Belastung (dynamische, mit wechselnder Spannung). _________________ Muscle-Corps |
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Wursti

Anmeldungsdatum: 27.08.2006 Beiträge: 1134
Boxen, Funktionstraining
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Verfasst am: Do Dez 28, 2006 8:22 pm Beitrag speichern Titel: |
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| Johannes88 hat folgendes geschrieben: | Ich habe auch mal meinen Senf zu dem o.g. Link gegeben. Vielleicht nicht so ausführlich wie Wursti, aber im Fazit ähnlich.
Naja, was denkt ihr denn jetzt:
Sollten wir mal einen "Neuanfang" machen, also nicht mehr die ganze Zeit das Falsche auseinandernehmen. Es wäre doch viel sinnvoller, dann mal etwas Akzeptables selber zu entwerfen.
Möglichst aber auf die jeweilige Gruppe zugeschnitten, bspw. Anfänger.
Was haltet ihr denn davon? |
Ich bitte darum. _________________ Muscle-Corps |
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nightowl 27

Anmeldungsdatum: 30.08.2006 Beiträge: 1571
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Verfasst am: Do Dez 28, 2006 9:04 pm Beitrag speichern Titel: |
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Ok,das das nicht ein und dasselbe ist leuchtet mir ein,aber vom prinzip hab dich dann ja richtig verstanden.habe da nen bischen falsch gedacht denn ich bin davon ausgegangen das ich damit was gutes tue wenn ich langsam trainiere obwohl ich auf maxkraft aus bin.zu schnell werd ichs deswegen trotzdem nicht werden lassen.habe nur versucht nen bischen physikalisch zu denken da es ja im endeffekt die gleiche arbeit ist die verichtet wird.
Arbeit=kraft in wegrichtung x weg .Das die kraft natürlich von ihrer beschleunigung abhängt,soweit bin ich nicht gekommen.Dachte ja immer das Krafttraining nur was für dumme Menschen ist.... hat mir zumindest mal jemand erzählt.... _________________ Don´t dream it-do it!
http://www.youtube.com/profile?user=nightowl27 |
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nightowl 27

Anmeldungsdatum: 30.08.2006 Beiträge: 1571
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polderi
Anmeldungsdatum: 04.06.2004 Beiträge: 330
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Verfasst am: Do Dez 28, 2006 10:03 pm Beitrag speichern Titel: |
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@ Wursti
Schön auseinandergenommen das FAQ
Fürs Amateurboxen reicht eigentlich das normale Boxtraining (Technik, Taktik, spezifische Ausdauer, Sparring, BWE, Schnellkraftübungen etc. ) und zusätzlich Joggen aus.
Aber was würdest denn du für Grundlagen-Krafttraining als Ergänzung zum Boxen (oder andere Sportart) empfehlen?
Für 1-2 Krafteinheiten die Woche, weil bereits 3-5 Mal Boxtraining.
1-2 Mal um Übertraining zu vermeiden.
Für ein Ganzkörperkrafttraining mit BWE oder Hanteln:
Welche Grundübungen?
Wiederholungen?
Häufigkeit?
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ice-cold

Anmeldungsdatum: 06.03.2006 Beiträge: 622 Wohnort: Erftstadt Muay Thai, Grappling, Segeln, Fitness
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Verfasst am: Do Dez 28, 2006 10:10 pm Beitrag speichern Titel: |
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| Wursti hat folgendes geschrieben: |
2. Übungsausführung langsam/kontinuirlich? Warum? Bewusst langsame Übungsausführung macht langsam. Was haben Kadenzen (Dauer der Phasen einer Wiederholung) mit Hypertrophie zu tun?
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Soweit ich weiß geht es bei Hypertrophie wie bei jedem anderen Training auch um die TUT. Was bedeutet, dass es sehr wohl auf die Übungsausführung ankommt.
Michael Boyle hat einen Artikel zum Thema "Hypertrophie" geschrieben, in dem er sagt, dass man rein theoretisch mit einer TUT von 30-70 Sekunden für Hypertrophie trainieren muss(Poliquin). Bei Tests, die er mit Hilfe eines Metronoms mit 60 bpm gemacht hat, hat sich jedoch herausgestellt, dass die meisten weit weniger TUT haben, weshalb auch weniger Hypertrophie stattfindet.
Es müsste eine Zeit von 4-0-4 sein, um eine TUT zwischen 32 und 48 Sekunden zu erzielen. In den meisten Fällen sieht es jedoch so aus, dass 1-0-1 die Regel ist. Wenn man den exzentrischen Teil der Bewegung auf 2 Sekunden erhöht, aus 2-0-1, würde man die untere Grenze für die für Hypertrophie benötigte TUT erreichen (Dies sagt er aus eine persönlichen Neigung, da er keine absichtlich langsamen Bewegungen mag).
Habe ich da jetzt was falsch verstanden?
Bei sarkoplasticher Hypertrophie geht es doch nicht um Schnelligkeit, sondern um einen möglichst großen Muskelqueerschnitt.
Gruß
Julian
edit: Hier der Link: http://www.michaelboyle.biz/documents/articles/The%20Mythology%20of%20Hypertrophy-V2.pdf _________________ "The elevator to success is out of order. You'll have to use the stairs ... one step at a time."
Joe Girard |
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ice-cold

Anmeldungsdatum: 06.03.2006 Beiträge: 622 Wohnort: Erftstadt Muay Thai, Grappling, Segeln, Fitness
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Verfasst am: Do Dez 28, 2006 10:34 pm Beitrag speichern Titel: |
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| Wursti hat folgendes geschrieben: |
| Zitat: | | Freie Gewichte haben den Vorteil, dass sie das Gleichgewicht schulen und die intermuskuläre Koordination verbessern. Außerdem muss hier eine "Abbremsarbeit" geleistete werden, die vor allem bei der Entwicklung der Maximal- und Schnellkraft zusätzliche Reize liefert. |
Ok, hier stimme ich zwar in einigen Teilen der Argumentation nicht überein, aber ich stimme der Grundaussage "ProfFreie Gewichte - kontra geführte Gewichte" zu. Das liegt daran, dass mehr Muskeln gleichzeitig für die Bewegung entscheidend sind (intermuskuläre Koordination) und die Bewegungsachsen nicht vorgegeben sind (Gleichgewicht). Beide Aspekte überschneiden sich dabei in Ursache und Wirkung. Abremsarbeit muss auch bei Maschinen geleistet werden.
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Also da habe ich aber was anderes in Erinnerung. Ist die "Abbremsarbeit"
nicht eher hinderlich für die Entwicklung von Schnellkraft?
Und @Wursti: Man sieht (bzw. mit meinem aktullen Wissensstand vermute ich eher), dass du einiges an Wissen parat hast. Meiner Meinung nach stellst du bei deiner Erläuterung jedoch zu viele Fragen, die du dann nicht beantwortest. Die wenigsten werden das verstehen (ich eingeschlossen)!
Ein Beispiel:
| Zitat: | | 2. Wenn ich Boxer bin und mittels Weakpointtargeting (gezieltes trainieren der übungsspezifischen Schwachpunkte) meine Bankdrückleistung verbessere, habe habe ich damit meine Schlagkraft verbessert? |
Ich vermute mal, dass ich dadurch nicht meine Schlagkraft verbessert habe (-> rhetorische Frage?!?), jedoch würde mich schon der Hintergrund dieser Aussage interessieren.
Gruß
Julian _________________ "The elevator to success is out of order. You'll have to use the stairs ... one step at a time."
Joe Girard |
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polderi
Anmeldungsdatum: 04.06.2004 Beiträge: 330
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Verfasst am: Do Dez 28, 2006 10:58 pm Beitrag speichern Titel: |
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@ ice cold
Zur Schlagkraft: Es kommt zu 90% nur auf die richtige Technik (Hüfteinsatz, Schulter), das Timing und die Trefferzone an ob ein Schlag hart ist.
Für einen Amateurboxer reichen Liegestütze, Medizinball und Pratzentraining aus für einen richtigen Bums.
Als Vollzeit-Profi kann man dann noch mit Max. Kraft, Schnellkrafttraining, Plyometrischen Übungen, Doping etc. nachhelfen.
Es ist ein Mythos, dass wenn einer viel drückt auch einen starken Schlag hat. Bei uns im Boxclub werden viel BWE gemacht. Nur sehr selten wird mit Gewichten trainiert und dann spezifisch für Kraftausdauer und Schnellkraft. Ein paar Boxer haben einen extrem harten Punch, obwohl sie nur ca. 70kg wiegen.
Mein Trainer der langjähriger Boxprofi ist, macht in der Offseason bisschen Max. Kraft (5 Wdh.), aber sonst nur BWE und Schnell-/Kraftausdauer mit leichten Gewichten.
Also entweder ein Niedriger Wiederholungsbereich (-6 Wdh.) dafür explosiv oder viele Wiederholungen für Kraftausdauer.
Ich denke, dass beim Boxen vorallem Kondition und Technik entscheidend sind. Krafttraining wird sehr oft überbewertet. Erst wenn man eine super Ausdauer hat, sollte man über Max. Krafttraining usw. nachdenken.
Ich selbst mache nur die BWE-Grundübungen, um Verletzungen und Abnutzung vorzubeugen und eine Kraft-Grundlage zu haben. Der Rest wird im Boxtraining gemacht. | | |