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andy Site Admin

Anmeldungsdatum: 16.01.2004 Beiträge: 2876
Eskrima
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Verfasst am: Do Sep 06, 2007 10:38 pm Beitrag speichern Titel: |
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| FingO hat folgendes geschrieben: | | Was ich eigentlich mit obigen Beitrag nur sagen wollte, ist, daß ich es albern finde, wenn man Naturwissenschaften und Religion gegeneinander ausspielen will. Religion/Weltanschauung geht an die Fragen der Welt mit einer ganz anderen Fragestellung als Naturwissenschaft ran. |
Das sehe ich genauso.
Vielleicht haben sich Wissenschaftsgläubige, die das Göttliche verdammen, und Gottgläubige, die die Wissenschaft per se verdammen, noch nicht genug über die "Gegenseite" informiert. Für die ersteren scheint der Glaube an Gott die Vorstellung vom weißbärtigen, alten Mann zu sein, während für letztere die Wissenschaft mit dem Glauben an den Mensch als Maschine gleichzusetzen ist. Beide Seiten haben bisher nur an der Oberfläche gekratzt. Oder wie es Heisenberg sagte:
"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott"
Es hat sicher einen Grund, dass die genialsten Köpfe der Wissenschaften - also jene, die sich am weitesten vorgewagt haben - oft auch an Gott glaubten. |
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Guest
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Wikinger
Anmeldungsdatum: 05.03.2007 Beiträge: 4
Kampfsport,American Football,Kraftsport
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Verfasst am: Do Sep 06, 2007 11:19 pm Beitrag speichern Titel: |
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| Über Glauben kann man sich wirklich stundenlang unterhalten.Und in Klöstern wurden riesige Bibliotheken geschrieben.Glauben beginnt vorallem im Herzen .Ich bin über einige Umwege bei den germanischen Göttern gelandet.Und ich fühle mich wohl mit diesem Glauben.Er verbindet intensiv einen mit der Natur.Jeder Glaube hatte und hat seine Schattenseiten.Und noch heute werden wegen Glaubensfragen Kriege geführt.Deshalb hört auf ,darüber zu diskutieren,welcher Glaube der bessere ist.Wie einige vor mir schon erwähnt haben.Wenn man einen oder mehere Götter in seinem Herzen trägt,sind manche schwere Wege oft leichter zu bewältigen.Ich habe schon von Berufswegen erleben müssen,das Menschen mit einem Glauben viel friedlicher diese Welt verlassen haben,als "Ungläubige".Und schon der Dalai Lama hat mal gesagt.Du mußt zu Deinem Glauben finden.Nicht der Glaube zu Dir. |
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Protz
Anmeldungsdatum: 07.11.2007 Beiträge: 7
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Verfasst am: Do Nov 08, 2007 12:21 pm Beitrag speichern Titel: |
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Ich poste hier mal die Ansicht die ich im BEzug auf Glauben vertrete (in äußerst komprimierter Form):
Ich glaube an mich.
Ich tue das deswegen, weil ich der Meiung bin, dass der Glaube an einen (oder mehrere Götter) nur dazu führt, die Verantwortung die man seinem Leben gegenüber hat, nicht zu 100 Prozent wahrzunehmen. Letztlich nach meiner Meinung sowas wie Feigheit.
Felsenfest bin ich schließlich davon überzeugt, dass der Sinn des Lebens nicht darin besteht seinen Glauben zu suchen, sondern der Sinn des Lebens besteht im Leben. |
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Shaolos
Anmeldungsdatum: 13.10.2007 Beiträge: 2056
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Verfasst am: Di Nov 13, 2007 1:31 am Beitrag speichern Titel: |
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Glauben ist eine wunderbare Variante, jeglichen Selbstwert unwichtig zu machen.
Indem man etwas "höheres" als sich selbst verantwortlich macht und verehrt, gibt man eine Menge Verantwortung ab.
Es ist ein Outframing (Hypnose oder NLP interessierte dürften wissen was ich meine) sämtlicher Limiting Beliefs im höchsten Sinne.
Da viele Dinge mit einem selbst verbunden sind und somit ein Reframing im eigenen Sinne oft keine Veränderung bringt da ein Belief mit einem Selbst verbunden ist, ist ein God-Outframing oft ein sehr guter Weg.
Denn somit trickst man sich selbst aus, eliminiert in kürzester Zeit viele der Probleme jeglichen Zweifels an einen selbst und ist auf einmal produktiver, glücklicher, erfolgreicher etc und weiss nicht warum.
Damit dies nun wirklich funktioniert muss jegliches Erfolgserlebnis auf den Glauben nun gemünzt werden, und ist ein "Reinforcer" für alle, die operantes konditionieren als psych. Konzept kennen erkennbar denke ich.
Was passiert ist, dass der Glaube einem hilft, positive Veränderungen hat und somit sich selbst verstärkt als Belief System.
Im Endeffekt kann man sagen es war Gott, das Universum, das eigene Spirit, Thor, Odin, Seth, Zeus, Hades, Luzifer, Satanas, Theodyn, der Namenlose, Shiva, Kali, Moradin... etc.
Ich habe nicht vor, in irgendeiner Weise jemanden zu verletzen, und gebe zu bedenken dass all dies unbewusst abläuft und nicht zu erkennen sein KANN wenn es funktioniert. Das erkennen eines Prozesses nennt man Deframing und ist mit besonderes Analyse der erste Schritt zum dekonstruieren und entkräften eines Systems.
(Ein bischen Groundwork, bei weitem nicht genug hier : http://en.wikipedia.org/wiki/Framing_%28social_sciences%29 )
( Ein relativ interessanter Artikel über Conversion Technik, und welchen Effekt diese auf einen hat : http://www.dicksutphen.com/html/battlemind.html |
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Comrade

Anmeldungsdatum: 29.03.2006 Beiträge: 1323
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Verfasst am: Di Nov 13, 2007 1:59 am Beitrag speichern Titel: |
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@Shalos:
Ein sehr schöner Post!
Ähnliche Gedanken hab ich mir auch schon oft zu dem Thema gemacht,kanns allerdings fachlich nicht so gut untermauern wie du das eben gemacht hast. |
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andy Site Admin

Anmeldungsdatum: 16.01.2004 Beiträge: 2876
Eskrima
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Verfasst am: Di Nov 13, 2007 10:37 am Beitrag speichern Titel: |
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@Shaolos: ich verstehe Deine Einstellung (hatte mal eine ähnliche) und gebe Dir teilweise recht. Vor allem bei den monotheistischen Religionen, bei denen der Gott stark personifiziert und nach außen projiziert wird, ist die Gefahr groß, die Verantwortung abzugeben. Es gibt jedoch auch Glaubenssysteme, deren Gottheiten bewusst symbolisch verwendet werden, und das Höhere, Göttliche, wieauchimmer, ein höheres Potential der Wesenheiten (Menschen usw.) darstellt. In meinen Augen ist das Eigenverantwortung pur.
Meine eigene Erfahrung ist: Als Atheist ohne wirklich eingehende Kenntnis der Essenz und Bedeutung der Religionen/Glaubenssysteme ist es recht einfach, diese als naiv zu betrachten. Das Äußere einer Religion, also das, was sie im Alltag nach außen spiegelt, erscheint oft oberflächlich. Wenn man sich dann noch auf anderen Gebieten (z.B. in den Naturwissenschaften oder in der westlichen Psychologie) für sehr kompetent hält, fällt es noch leichter, eine Religion mit hochtrabenden Worten abzutun.
Wissenschaft ohne Religion ist lahm,
Religion ohne Wissenschaft ist blind!
Albert Einstein |
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Shaolos
Anmeldungsdatum: 13.10.2007 Beiträge: 2056
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Verfasst am: Di Nov 13, 2007 11:38 am Beitrag speichern Titel: |
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| andy hat folgendes geschrieben: | @Shaolos: ich verstehe Deine Einstellung (hatte mal eine ähnliche) und gebe Dir teilweise recht. Vor allem bei den monotheistischen Religionen, bei denen der Gott stark personifiziert und nach außen projiziert wird, ist die Gefahr groß, die Verantwortung abzugeben. Es gibt jedoch auch Glaubenssysteme, deren Gottheiten bewusst symbolisch verwendet werden, und das Höhere, Göttliche, wieauchimmer, ein höheres Potential der Wesenheiten (Menschen usw.) darstellt. In meinen Augen ist das Eigenverantwortung pur.
Meine eigene Erfahrung ist: Als Atheist ohne wirklich eingehende Kenntnis der Essenz und Bedeutung der Religionen/Glaubenssysteme ist es recht einfach, diese als naiv zu betrachten. Das Äußere einer Religion, also das, was sie im Alltag nach außen spiegelt, erscheint oft oberflächlich. Wenn man sich dann noch auf anderen Gebieten (z.B. in den Naturwissenschaften oder in der westlichen Psychologie) für sehr kompetent hält, fällt es noch leichter, eine Religion mit hochtrabenden Worten abzutun.
Wissenschaft ohne Religion ist lahm,
Religion ohne Wissenschaft ist blind!
Albert Einstein |
Ich denke, das Wort Religion an sich gefällt mir nicht.
Ich bin Zen Bhuddist und in vielen Dingen äusserst spirituell.
Aber trotzdem bin ich Atheist.
Ich bin wissenschaftlich motiviert und gehe Dingen gerne auf den Grund.
Aber sind meine Worte so hochtrabend?
In keinster Weise. Allerdings sehe ich Chaos Magick, Rituale, singende Gottesdienste, Götzendienste etc sehr klar als eine besondere Form der Hypnose an. Meditation ist im Endeffekt nichts anderes, nur selbstgeleitet.
Die physiologischen Eigenschaften bei Hypnose und tiefer Meditation sind 1:1 gleich, nur die Wahl der Induktion ist anders.
Es kann eine Predigt, ein Ritual etc sein.
Es kann alles mögliche sein, doch in Wahrheit sind wir es, die wir die Dinge tun. Wir sind keine Götter, wir sind keine Einzeller mehr. Wir sind im Endeffekt sehr verlorene Wesenheiten, die sich noch immer an etwas höheres klammern aus Angst vor unserem eigenen Potential.
Während die folgende Aussage leider das Wort Gott beinhaltet, trifft sie doch voll, was meine Meinung zu diesem Thema ist :
| Zitat: |
Our greatest fear is not that we are inadequate,
but that we are powerful beyond measure.
It is our light, not our darkness, that frightens us.
We ask ourselves, Who am I to be brilliant,
gorgeous, handsome, talented and fabulous?
Actually, who are you not to be?
(You are a child of God.)
Your playing small does not serve the world.
There is nothing enlightened about shrinking
so that other people won't feel insecure around you.
(We were born to make manifest the glory of God within us.)
It is not just in some; it is in everyone.
And, as we let our own light shine, we consciously give
other people permission to do the same.
As we are liberated from our fear,
our presence automatically liberates others.
|
Oft sehe ich göttliche Wesenheiten und die Idee jener als reine Meditationssymbolik als sehr nützlich an. Die Meditation über das rasen Kalis als Symbol weiblicher Sexualität und Gefühle.
Shiva als männlicher Gegenpart der "Kalis Wut stoppt und sie beruhigt".
Ein Teil ist nichts ohne den anderen und diese Rollenverteilung spielt zum Beispiel noch eine sehr grosse Rolle, was sich auch nie ändern wird. (Vermutlich, die Evolution hält viele Überraschungen parat.)
Doch all dies ist KEINE Religion. Es ist in keinster Weise die Verehrung einer Wesenheit, deren Existenz nicht beweisbar ist, in extremstem Masse unwahrscheinlich ist und vor allen Dingen das eigene Leben beeinflusst.
Und das ist selbst in der ethisch wohl am hoch entwickeltsten Religion, dem Buddhismus, noch oft der Fall. In Thailand werden kleine Opfergaben an Bhuddastatuen gegeben.
Bhudda selbst aber sagte "Wenn Bhudda dir im Weg zu Erleuchtung steht, so töte Bhudda."
Symbolik, Meditation, Reframing, Symbolische Morphologie, Metaphorisches Storytelling... all diese Dinge sind sehr mächtige Werkzeuge in Therapie und im Leben. Aber genau dann tut man nur das, was ich bereits vorher beschrieben habe, man reframed die Dinge.
Es hat spirituelle Wirkung, eine heilende Wirkung. Dafür braucht man aber eben keine Götter, keine Erniedrigung durch Erschaffung mächtigerer Dinge als man selbst.
Wir haben die Werkzeuge, aber wir verwechseln sie einfach nur zu oft mit den Produkten, die in alter Zeit herauskamen, als die Menschen die Werkzeuge noch nicht geschliffen hatten.
De facto waren diejenigen Menschen, die für mich die beeindruckendste spirituelle Ausstrahlung hatten, Wissenschaftler und Kampfsportmeister.
Westliche Psychologie unterscheidet sich in keiner Weise übrigens von östlicher Psychologie, nur die Befunde aufgrund gesellschaftlicher Konditionierung sind teilweise grundverschieden, die Disziplin bleibt die gleiche
Und zum Quote von Albert Einstein : Auch wenn der gute etwas gesagt hat, iheisst das nicht, dass andere es verstanden haben. Albert Einstein wird immer und immer und immer wieder mit diesen Sätzen zitiert, doch der tiefe Sinn hinter seiner Aussage bleibt verschlossen, auch wenn er oft gleichzeitig sich als Atheist bekannt hat und seine Aussage erklärt hat.
Was Einstein meinte ist eine spirituelle Suche, eine Leidenschaft für die Suche nach Antwort.
Richard Dawkins hat ein vollständiges Buch namens "Der entzauberte Regenbogen" über die Spiritualität und die Faszination moderner Wissenschaft geschrieben.
In seinem Buch "Der Gotteswahn" hat Dawkins auch gleich am Anfang mit der "Einsteinian Religion" aufgeräumt und es hoffentlich ein für alle mal als Debatte bereinigt. |
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andy Site Admin

Anmeldungsdatum: 16.01.2004 Beiträge: 2876
Eskrima
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Verfasst am: Di Nov 13, 2007 12:43 pm Beitrag speichern Titel: |
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| Shaolos hat folgendes geschrieben: | Ich denke, das Wort Religion an sich gefällt mir nicht.
Ich bin Zen Bhuddist und in vielen Dingen äusserst spirituell.
Aber trotzdem bin ich Atheist.
Ich bin wissenschaftlich motiviert und gehe Dingen gerne auf den Grund.
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All das teile ich mit Dir.
| Shaolos hat folgendes geschrieben: | | Aber sind meine Worte so hochtrabend? |
Nein eigentlich nicht, viele Fremdwörter und/oder Anglizismen machen mich nur stutzig, auch wenn sie in Deinem Fall sicher von Wert sind. Oft läuft der Diskurs aber wie von mir beschrieben ab und davor wollte ich warnen.
| Shaolos hat folgendes geschrieben: | | Allerdings sehe ich Chaos Magick, Rituale, singende Gottesdienste, Götzendienste etc sehr klar als eine besondere Form der Hypnose an. Meditation ist im Endeffekt nichts anderes, nur selbstgeleitet. |
Zustimmung.
| Shaolos hat folgendes geschrieben: | | Die physiologischen Eigenschaften bei Hypnose und tiefer Meditation sind 1:1 gleich, nur die Wahl der Induktion ist anders. |
Wirklich 100%ig? Da bin ich mir nicht ganz sicher. Was die Hirnfrequenz und bestimmte aktive Hirnareale angeht, mag das sein. Reines Interesse: Hast Du da tiefergehende Informationen?
| Shaolos hat folgendes geschrieben: | | Es kann alles mögliche sein, doch in Wahrheit sind wir es, die wir die Dinge tun. Wir sind keine Götter, wir sind keine Einzeller mehr. Wir sind im Endeffekt sehr verlorene Wesenheiten, die sich noch immer an etwas höheres klammern aus Angst vor unserem eigenen Potential. |
Stimme ich Dir auch zu. Der Begriff "Höheres" ist vielleicht unglücklich gewählt. Ich bin da zen-buddhistisch/daoistisch: Alles ist in uns. Alles entsteht aus dem Einen. Und das ist nichts besonders. Am Ende sind wir aber keine verlorenen Wesenheiten mehr, sondern der eine Geist. Aber das wäre dann vielleicht Haare gespalten.
| Shaolos hat folgendes geschrieben: | Westliche Psychologie unterscheidet sich in keiner Weise übrigens von östlicher Psychologie, nur die Befunde aufgrund gesellschaftlicher Konditionierung sind teilweise grundverschieden, die Disziplin bleibt die gleiche  |
Auch hierzu würde mich weiteres interessieren. Hast Du Bücher/Texte zu dem Thema, die Du mir empfehlen kannst?
| Shaolos hat folgendes geschrieben: | | Und zum Quote von Albert Einstein : Auch wenn der gute etwas gesagt hat, iheisst das nicht, dass andere es verstanden haben. |
Da hast Du recht.
Meine Befürchtung, dass die Diskussion mit großen Worten an der Oberfläche schwimmen könnte, hat sich als falsch erwiesen. Sehr inspirierend, danke! |
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Underdog

Anmeldungsdatum: 20.07.2006 Beiträge: 584
BWE,KB,BJJ
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Verfasst am: Di Nov 13, 2007 1:00 pm Beitrag speichern Titel: |
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Hi !
Interessante Theorie ! Ein netter Versuch was zu erklären, was nie zu erklären sein wird. Der Glaube ist für mich in erster Linie mein Ego zu besiegen, meinen Charakter zum Wohle anderer und auch für mich selbst zu verändern. Ich denke eine größere Verantwortung kann man für seine Umwelt und für sich selbst nicht übernehmen. Von daher ist diese Theorie haltlos.
Gruss
Underdog |
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Shaolos
Anmeldungsdatum: 13.10.2007 Beiträge: 2056
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Verfasst am: Mi Nov 14, 2007 12:34 am Beitrag speichern Titel: |
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| Underdog hat folgendes geschrieben: | Hi !
Interessante Theorie ! Ein netter Versuch was zu erklären, was nie zu erklären sein wird. Der Glaube ist für mich in erster Linie mein Ego zu besiegen, meinen Charakter zum Wohle anderer und auch für mich selbst zu verändern. Ich denke eine größere Verantwortung kann man für seine Umwelt und für sich selbst nicht übernehmen. Von daher ist diese Theorie haltlos.
Gruss
Underdog |
Aaaaha. Du definierst glaube anders und damit ist alles haltlos?
In erster Linie dein Ego zu besiegen, Charakter zum WOhle andere und für dich selbst zu verändern ist eine Zieldefinition aber kein Glaube.
Du kannst glaubem, dass das eine gute Idee ist. Stimme ich dir zu.
Du kannst glauben, dass du das alleine kannst. Auch da würde ich dir zustimmen.
Du kannst genauso glauben, dass nur Gott der Weg ist, das zu erreichen.
Da würde ich dir nicht zustimmen.
Was du beschrieben hast war eine Zieldefinition, eine Beschreibung eines Wegs vielleicht. Theorien umwerfen kannst du damit nicht wirklich, denn dies hat an sich keine Aussage ausser des Inhalts.
@Andy : Ich kümmer mich noch um all deine Fragen, no problem, aber später. Zu den Anlizismen : Die Worte stehen und ich sehe es in keinster Weise ein dass ich extra einen deutschen Begriff für stehende Dinge brauche. Diese "wir brauchen deutsche Begriffe" Debatte ist für mich ein absoluter Groll, da er globalisierte Forschung einfach nur schwieriger macht anstatt echten Nutzen zu haben.
Schau wegen der Meditation mal beim Monroe Institut, ist zwar nicht 100% abgesichert, aber viele Dinge die dort beschrieben sind findet man auch in wissenschaftlichen Arbeiten wieder. Die Forschung zum Thema ist aber noch bei weitem nicht abgeschlossen. Allerdings sind Zustände identisch und haben identische Auswirkungen auf z.B. Suggestibilität. (Viele Kulte nutzen dies und indokttrinieren ihre Anhänger direkt nach der eigenen Meditation, somit sparen sie sich hypnotische Techniken. Dann kommt per operanter Konditionierung ein Enforcer im gemeinsamen Ritual dazu, voila, fertig ist der "wahre Gläubige". Die Geheimwaffe aller Kulte und der Schrecken aller klar denkenden Menschen.
Zum Thema Psychologie wird es etwas schwierig, da ich dir die Skripte meiner Universitätsdozenten nicht geben darf, und die dafür nötigen Bücher meist relativ teuer sind da es Lehrbücher für unseren relativ jungen Bereich der Wirtschaftspsychologie sind.
Ein Beispiel ist aber : Smileys. Smileys haben sich völlig anders entwickelt im Westen als im Osten.
Wir alle haben dieselben Emotionen, und dieselben Abläufe aus der allg. Psychologie. NUR wir drücken sie anders aus. Im Westen schaut man auf den Mund als Indikator für Stimmung in Japan zum Beispiel auf die Augen.
Das findet man in Smileys wieder, bei uns wäre ein weinender Smiley ":'(" während der japanische Smiley/Emoticon dazu "T_T" ist.
Ein nettes Beispiel, aber nur ein kleines. |
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andy Site Admin

Anmeldungsdatum: 16.01.2004 Beiträge: 2876
Eskrima
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zigarry
Anmeldungsdatum: 07.11.2007 Beiträge: 796
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Verfasst am: Sa Nov 17, 2007 4:24 pm Beitrag speichern Titel: |
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ich hab schon einiges nicht-schöne miterleben dürfen in meinem leben,der großteil aber war ein traum.
dadurch kam ich zu dem schluss: ich glaube an die kraft im menschen.diesen einen funken in einem den man nie löschen kann,vielleicht mal für ne zeit aus den augen verlieren oder unter bürden begraben kann.aber funkeln wird er immer.
was dieser funke nun für jeden ist sei dahingestellt.manche sehen ihn in der religion,manche im sport,manche in der kunst.
greetz |
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Underdog

Anmeldungsdatum: 20.07.2006 Beiträge: 584
BWE,KB,BJJ
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Verfasst am: Mo Nov 19, 2007 1:00 pm Beitrag speichern Titel: |
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| Shaolos hat folgendes geschrieben: |
| Du kannst glauben, dass du das alleine kannst. Auch da würde ich dir zustimmen. Du kannst genauso glauben, dass nur Gott der Weg ist, das zu erreichen. Da würde ich dir nicht zustimmen.[/quote]
Hallo, Shaolos !
Ich stimme Dir da nicht zu. Jehova und der Glaube an ihn ist der einzige Weg. Der Mensch kann aus sich heraus nicht Gut sein. Ich meine damit keinen vorübergehenden Zustand. Er scheitert längerfristig immer an seinem EGO, seinem Charakter.
Gruss
Underdog |
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andy Site Admin

Anmeldungsdatum: 16.01.2004 Beiträge: 2876
Eskrima
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Verfasst am: Mo Nov 19, 2007 2:55 pm Beitrag speichern Titel: |
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| Underdog hat folgendes geschrieben: | | Jehova und der Glaube an ihn ist der einzige Weg. Der Mensch kann aus sich heraus nicht Gut sein. Ich meine damit keinen vorübergehenden Zustand. Er scheitert längerfristig immer an seinem EGO, seinem Charakter. |
Ich will Dich nicht bekehren, aber beschäftige Dich doch mal z.B. mit dem Buddhismus. Dann wird Deine Aussage nicht mehr haltbar sein. |
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andy Site Admin

Anmeldungsdatum: 16.01.2004 Beiträge: 2876
Eskrima
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Verfasst am: Di Nov 20, 2007 12:10 pm Beitrag speichern Titel: |
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Ich lese gerade das unglaublich gute Buch Wiederkehr der Mystik von Willigis Jäger. Hier ein schönes Zitat, das wohl zu nahezu jeder Glaubensdiskussion passt.
Religion ist zu vergleichen mit dem Mond, der die Erde erleuchtet, aber seine Strahlkraft von der Sonne erhält. Wenn der Mond der Erde zu nahe kommt und sich zwischen Sonne und Erde schiebt, gibt es keine Sonnenfinsternis und es wird dunkel auf der Erde.
Die Sonne ist zu vergleichen mit dem Göttlichen. Es strahlt die Religion an, damit sie dem Menschen leuchtet auf seinem Weg zur Erfahrung. Wenn aber Religion sich zu wichtig nimmt und sich zwischen Gott und den Menschen schiebt, verdunkelt sie Gott. Es gibt eine Gottesfinsternis. |
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