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Marsupilami

Anmeldungsdatum: 19.05.2005 Beiträge: 671 Wohnort: UL / Baden-Württemberg Synchronschwimmen ;-)
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Verfasst am: So Jan 21, 2007 2:19 pm Beitrag speichern Titel: Fasten, Tag 4: 4. Fastentag (von voraussichtlich 7 oder 8 ) |
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Körpermessung, Stand 20.01.2007, 8:15 Uhr
Befinden: Bin ziemlich genervt langsam von der Trinkerei und der mir auferlegten Enthaltsamkeit, obwohl es mir eigentlich relativ gut geht. Nur: Mein Kreislauf scheint irgendwie vollkommen im Arsch zu sein. Innerlich ist bei mir alles auf Zeitlupe gedreht, ich bin langsam, fast wie besoffen, dennoch mit klarem Verstand. Obwohl auch das so nicht ganz stimmt: Man hat Konzentrationsschwierigkeiten. Merken kann ich mir vieles echt schlecht (Zum Beispiel Zapfsäule 8 beim Tanken - hab drei mal hingesehen und beim Zahlen trotzdem vergessen, wo ich getankt habe), auch habe ich leichte Probleme zu verstehen / zuzuhören, wenn man mir was sagt / erklärt. Das ist aber alles nicht ganz so wild – viel mehr kotzt mich langsam an, dass ich ANDAUERND an Essen denke. Ich hab sogar Bock auf Hüttenkäse, Pilze oder Mais - Sachen, die mir normalerweise weniger bis überhaut nicht zusagen. Ich denke an Essen, und wenn ich nicht an Essen denke, denke ich an die Anzahl der Tage, die mein Experiment noch dauern soll. Fühl mich schlapp, habe aber komischerweise keinen Hunger, nur Appetit. Großen Appetit. Ne Tafel Schokolade wär jetzt geil. Egal. *gg* Jedenfalls entwickelt sich das ganze langsam aber sicher zu einer Grenzerfahrung. Überlege mir, aus den ursprünglich angedachten 10 Tagen (wäre bis nä. Freitag) nur 7 oder 8 Tage (bis Dienstag o. Mittwoch) zu machen. Mal sehen. Langsam nervts mich. Positives: Der Körper scheint echt zu entgiften. Man kriegt ne ganz andere Haut, irgendwie "festere" Haare, und das Befinden ist - netto ohne die Entzugserscheinungen und die Kreislauf / Blutdruckprobleme - recht gut eigentlich. Achso – am Freitag hab ich noch etwa 3 Stunden Möbel geschleppt - danach war ich mal richtig bedient.
So, die Messung:
Gewicht: 72,75 kg (73,40 kg)
KfA: 17,3 % (17,5 %)
Wasser: 62,9 % (62,9 %)
So, vielleicht noch kurz was zum heutigen Stand (der Bericht beschrieb mein Befinden von Freitag): Nachdem ich am Samstag immer noch schlapp und irgendwie "fertig" war, bekam ich am Nachmittag ein vorher nie dagewesenes Leistungshoch. Ich hab ein bissi Sport gemacht (3 x 20 "V-Ups" am Sambaglider, 2 x 15 Liegestütze und 5 Klimmzüge im OG), und ab da war ich TOPFIT. Der Kreislauf ist noch immer gepusht, ich habe weder Hunger noch Appetit. Klar, ich freu mich schon wieder aufs Essen, aber im Moment könnte ich Bäume ausreissen. Keine Spur von Schlappheit oder Trägheit. Ich führe das darauf zurück, dass ich mich Do und Fr in so einer Art Umstellungsphase (Energiezufuhr von Außen über Nahrung >> Energiezufuhr von innen übder Depots) befand, die nun abgeschlossen zu sein scheint.
Mal sehen, wie lange ich das noch durchziehe. Heute ist erstmal Sonntag - für gewöhnlich ein Tag, an dem ich ganz besonders ungesund aß: Deftiges Mittagessen (Braten, Soße, Spätzle), nachmittags Kuchen und Abends zu Primetime noch Süßkram. Naja. Sinn und Zweck des ganzen ist ja, dass diese Zeiten von nun an vorbei sein sollen.
Die aktuelle Messung folgt dann heute Abend …
M. _________________ …Damit wir eines gleich mal klarstellen: Marsupilami hat den längsten… *fg* |
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Guest
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Marsupilami

Anmeldungsdatum: 19.05.2005 Beiträge: 671 Wohnort: UL / Baden-Württemberg Synchronschwimmen ;-)
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Verfasst am: Mo Jan 22, 2007 10:01 am Beitrag speichern Titel: Fasten, Tag 6: 6. Fastentag (von voraussichtlich 7 oder 8 ) |
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Körpermessung, Stand 21.01.2007, 16:00 Uhr und
Stand 22.01.2007, 6:30 Uhr
Befinden:Also, eigentlich geht es mir sehr gut. Am gestrigen 5. Tag wars dann auch so, dass ich das locker durchhielt. Ich bin fit, und morgens zum Beispiel bin ich bereits vor dem Wecker glockenwach und ausgeschlafen. Nachmittags hab ich immer so nen kleinen Hänger – aber ansonsten kann ich mich nicht beklagen. Trotzdem freu ich mich schon langsam aufs Essen – ich ess einfach zu gerne. Für mich ist Essen nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern Leidenschaft, Freude, Genießen. Achso – apropos: Es ist wirklich der Hammer, wie sich mein Geruchssinn verbessert hat. Ich hab Schnitzel, Schokolade, Seife, egal was vorher noch nie so intensiv gerochen. Der Geschmacksinn soll sich ja auch erheblich verbessern - kann das noch nicht beurteilen, freue mich aber wie gesagt schon auf den ersten Bissen.
So, die Messung:
21.01.2007:
Gewicht: 72,50 kg (72,75 kg)
KfA: 16,6 % (17,3 %)
Wasser: 63,3 % (62,9 %)
22.01.2007 (heute):
Gewicht: 71,70 kg (72,50 kg)
KfA: 17,8 % (16,6 %)
Wasser: 62,7 % (62,9 %)
Sodale. Ab jetzt passt alles. Habe keinen Hunger, nur Lust auf Essen. Aber das ist im Griff. Mein Kreislauf ist auch stabil - und leicht Sport hab ich auch getrieben. (Immer ein paar Klimmzüge, Liegestützen und so.) Damit die Muskelmasse halbwegs erhalten bleibt. Das Gefühl während der Übungsausführung ist jedesmal top - sehr energiegeladen.
Jedenfalls ist es morgen 7 Tage her, seit ich das letzte Mal was gegessen habe. Am Mittwoch wärens 8 Tage, solange will ich das eigentlich durchziehen. Und ab da entscheide ich mich dann spontan, wann ich wieder anfange zu essen. Entweder am Donnerstag, Freitag, oder aber spätestens Samstag - dann wärens 10 Tage gewesen.
Vielleicht noch was zur "Ernährung": Zur Zeit hau ich mir morgens und Abends immer ne Tasse Tee rein (Kräutertee), Mittags gibts meistens ne Suppe (Gemüsebrühe, Tomatensuppe), Den Tag zwischendurch um die 3 L Wasser. That´s it.
Guß –
M. _________________ …Damit wir eines gleich mal klarstellen: Marsupilami hat den längsten… *fg* |
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Marsupilami

Anmeldungsdatum: 19.05.2005 Beiträge: 671 Wohnort: UL / Baden-Württemberg Synchronschwimmen ;-)
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Verfasst am: Di Jan 23, 2007 10:57 am Beitrag speichern Titel: Fasten, Tag 7: 7. und LETZTER Fastentag! |
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Körpermessung, Stand 23.01.2007, 20:15 Uhr
Befinden:Also, eigentlich geht es mir ziemlich gut. Mehr dazu weiter unten ...
So, die Messung wird heute Abend erfolgen - ich editier das dann mal rein, wenns soweit ist:
23.01.2007:
Gewicht: 70,40 kg (71,70 kg)
KfA: 16,7 % (17,8 %)
Wasser: 63,3 % (62,7 %)
So, heute ist mein letzter Tag. Arschlecken. Ich muss dazu sagen, dass ich mich eigentlich gut fühle – und ich würde auch locker noch bis Freitag packen. Sogar noch länger. Das ist überhaupt nicht das Problem. Das Problem ist, dass ich einfach ZU GERNE ESSE. Obwohl ich wirklich keinerlei Hungergefühle habe (vielleicht 1 Stunde am Tag, wenns hochkommt), habe ich einen wahnsinnigen Appetit (was wiederum diese 1 Std. Hunger auslöst, vor allem Abends vor dem Einschlafen). Ich WILL wieder essen. Und ich freue mich schon auf morgen. Morgen werde ich den ersten von zwei Kostaufbautagen starten, d.h. ich werde leichte und gut bekömmliche Sachen zu mir nehmen, um meine Verdauung wieder anzukurbeln. Obstsalat, Knäckebrot, ein bißchen Studentenfutter.
Ich freue mich einfach darauf, mal wieder was zu beißen zu kriegen. Ich liebe Essen. Ich bin ein Genießer, und wenn ich in dieser Fastenzeit eines gemerkt habe, dann dass mir Essen wirklich Spaß macht. Essen bedeutet für mich Lebensqualität, und hier liegt der Hase begraben:
Obwohl ich vom körperlichen Befinden und von der Disziplin (da bin ich schon stolz auf mich) wirklich weitermachen könnte, stimmt einfach das Gefühl bei der Sache nicht mehr. Ich kann mich selbst nicht mehr davon überzeugen, warum ich auch nur einen Tag mehr diesen Einschnitt in Sachen Lebensqualität hinnehmen sollte. Will ich nicht mehr.
Dass ich heute nicht schon mit dem Fasten breche, liegt auch nur daran, dass ich die Woche voll machen will - nach 6 Tagen aufzuhören hätte ich mir nie verziehen …
Klar, die Fastenzeit hatte auch was gutes. Ich habe deutlich Körperfett abgebaut, von ca. 19 % auf ca 16 %, Tendenz fallend. Das bringt mich meinen Septemberziel von 8-12 % schon näher - der Rest wird wie gehabt durch Sport und harte Arbeit geschafft - und natürlich durch eine grundlegende Ernährungsumstellung, welche ich durch diese Fastenwoche und durch den bewussten "Schussstrich" unter ein willkürliches und disziplinloses Essverhalten einzuleiten gedacht habe. Dazu schreibe ich in Kürze separat was – im Kopf habe ich momentan einen eiweißbasierten Ernährungsplan, der 3 größere Mahzeiten pro Tag und 3 kleinere Snacks zwischendrinn vorsieht. Den Feinschliff werde ich dann mit der Warriordiät versuchen, sobald ich den Tag dafür als gekommen sehe.
Was hat sich noch verändert?
Die Disziplin. Hätte nie gedacht, dass ich das packe. Es ist schon ein gutes Gefühl, und mit genau der selben Disziplin will ich zukünftig an mein Training und an mein Tagesgeschäft gehen.
Dann, rein körperlich: Die Haut. Bin fast 27, sehe aber wieder aus wie um die 20. Schon der Hammer. Nur das Gesicht ist ein wenig dünn, das gefällt mir nicht so … aber was solls. In 3 Wochen wird sich auch das wieder leicht "füllen."
Mein Geruchsempfinden ist sensationell – und ich freue mich schon aufs Essen wie gesagt, da sich auch der Geschmacksinn sehr verbessern soll.
Leistungsmäßig kann ich sagen, dass ich relativ früh wach bin und von da an auch ziemlich fit bis in den Abend – abends allerdings werd ich schneller müde.
Gut, negativ kann ich eigentlich nichts bewerten, außer, dass ich unter dem Strich täglich unangenehm oft an Essen denken muss. Das aber liegt wohl eher an meiner Leidenschaft zum Thema. *gg*
Ob ichs wieder machen würde? Keine Ahnung. Warum nicht. Vielleicht jedes Jahr einmal. Ich muss erstmal das Schlussfazit abwarten - in drei bis 8 Wochen. Solange dauert es, bis mein Stoffwechsel wieder normal läuft. Und in dieser Zeit kann ich auch beurteilen, ob sich dieses dauerhaft positiv ausgewirkt hat, wie es sich auf mein Training ausgewirkt hat (Leistungsmäßig - bin ja jetzt leichter) usw.
Was ich auf alle Fälle gut finde ist die Tatsache, dass ich künftig auch mal einen oder zwei Tage gänzlich ohne Essen auskomme, ohne dabei gleich zu kollabieren. Vorher undenkbar gewesen. Glaubt man den Fachbüchern, ist mein Körper nun in der Lage, schneller zwischen den Programmen I (Energie von außen) und II (Energie von innen) umzuschalten / zu wechseln. Ich lass mich überraschen.
Ne Erfahrung wars wert.
Guß –
M. _________________ …Damit wir eines gleich mal klarstellen: Marsupilami hat den längsten… *fg*
Zuletzt bearbeitet von Marsupilami am Mi Jan 24, 2007 11:59 am, insgesamt einmal bearbeitet |
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Marsupilami

Anmeldungsdatum: 19.05.2005 Beiträge: 671 Wohnort: UL / Baden-Württemberg Synchronschwimmen ;-)
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Verfasst am: Di Jan 23, 2007 11:26 am Beitrag speichern Titel: |
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| Zitat: | | - Das Gefühl kennenlernen: Es soll ungeheuer geil sein, die Kraft, Vitalität, Agilität etc. zu spüren, wenn die ersten Tage erstmal rum sind. Hab ich nun schon oft gehört. Hab hier auch ein Buch vor mir liegen (von GU), nach welchem ich das Fasten durchziehe. Wenn jemand von Euch Erfahrungen diesbezüglich hat – würd mich über kleine Anekdoten / Erfahrungsberichte sehr freuen. |
Das war mein Post VOR der Fastenwoche. Darauf möchte ich noch kurz eingehen.
Zunächst einmal gibt es zu sagen, dass die Kraft, Vitalität und Agilität auf jedenfall gegeben ist. Nicht ganz so "geil" wie erwartet, aber defintiv vorhanden. Habe die letzten Tage auch immer mal wieder Klimzüge (2-3 x 5) oder Liegestütze (2-3 x 15) gemacht, und hatte dabei keine Probleme. Alles in allem jedoch würde ich jetzt nicht in Jubel ausbrechen, was die Netto-Effekte betrifft.
| Zitat: | | - Änderung des Esseverhaltens: Ich will meine Ernährung sowieso umstellen, bin aber Süßigkeitensüchtig. Diese Woche soll mir helfen, a) von der Sucht wegzukommen und b) den perfekten Einstieg in eine von jetzt ab gesunde Ernährung darstellen. |
Wenn ich mir das so durchlese, bin ich mir gar nicht mal so sicher, ob das mit Punkt a) nicht ein Schuss in den Ofen wird. Ich hab momentan so einen Heißhunger auf Schokolade, dass ich mich die nächsten Tage hundertpro zügeln muss. Aber ich habe vor, weniger zu essen, deutlich weniger. (Punkt b) ) Dazu soll und wird mir die neu erlebte Disziplinfähigkeit verhelfen.
| Zitat: | Nach-Fastenwoche:: GTG-Woche. Marsupilami´sches GTG. Ich weiß, dass GTG in erster Linie dazu gedacht ist, Fortschritte selbst auf hohem Niveau noch zu erreichen, wenn man anders irgendwo „hängt“. Aber ich dachte mir – nachdem mein Organismus ne Diätwoche hinter sich hat, will ich nicht gleich 100 Prozent geben, sondern mich langsam an die Belastungen gewöhnen und nebenbei vielleicht durch GTG in Verbindung mit der Trainingspause ein paar Fortschritte in den Leistungen erzielen zu können. Dazu unten mehr.
(…)
Marsupilami´sches GTG
Normalerweise soll man nur wenige Übungen machen, und sich in diesen verbessern. Ich hab mich entschlossen, deren 6 Übungen zu absolvieren:
5 x Klimmzüge OG
10 x Liegestützen normal
6 x Dands
10 x Kniebeugen normal
30 Sek. Blank
10 x Rollout Evil-Wheel (auf Knien)
Anfangen werde ich morgens um 7:00, dann immer jede Stunde bis um 20:00. Ab und an wird sichs nicht vermeiden lassen, eine oder zwei "Einheiten" sausen zu lassen, da ich vielleicht gerade unterwegs bin. Ich möchte aber im Schnitt auf 10 x Pro Tag kommen. |
Dabei wird es bleiben. Ich hätte zwar auch Bock, gleich wieder richtig einzusteigen, aber GTG hat mich schon immer interessiert und da ich mich derzeit ohnehin in einer Experimentierphase befinde, will ich auch GTG und seine Effekte auf meine Leistungen ausprobieren.
Ich werde damit am Montag, den 29.01.2007 beginnen und das ganze eine Woche bis zum Sonntag fortführen. Zu Beginn und danach werde ich einen Leistungstest machen. Während der GTG-Woche werde ich nach Möglichkeit 3-4 Ausdauereinheiten einschieben, weil ich wegen der Fastengeschichte und dem Wiederbeginn der Nahrungsaufnahme auf meinen Stoffwechsel aufpassen muss - ich will nicht unkontrolliert Fett aufbauen, wo vorher vielleicht keines war.
| Zitat: | | Ab Woche 29.01.2007: Training nach neuem, gescheiten Plan, den ich mir noch überlegen muss. |
Gut, das verschiebt sich jetzt natürlich um eine Woche nach hinten. An dem Plan fange ich in Kürze an zu tüfteln. Es wird Basisübungen im BWE-Bereich geben, aber auch Hanteltraining nach wechselnden Schwerpunkten beinhalten. Außerdem muss ich mir noch Gedanken zur Trainingszeit machen, und wo ich Sachen wie zielgerichtetes Training (z.B. Handstand, Planche, Koordination etc.) unterbringen kann.
Den Plan würde ich dann natürlich hier reinstellen und mich über Verbesserungsvorschläge und Feedback freuen.
Achso – an dem Wochenende VOR dem "Trainingsstart nach neuem Plan" besuche ich einen Capoeira-Workshop - gut möglich also, dass ich die ersten zwei Tage der darauffolgenden Woche nur "limitiert" trainieren kann. *g*
Gruß – M. _________________ …Damit wir eines gleich mal klarstellen: Marsupilami hat den längsten… *fg* |
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Marsupilami

Anmeldungsdatum: 19.05.2005 Beiträge: 671 Wohnort: UL / Baden-Württemberg Synchronschwimmen ;-)
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Verfasst am: Mi Jan 24, 2007 12:09 pm Beitrag speichern Titel: Fasten, Tag 8: 1. Kostaufbautag (von 2) |
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Körpermessung, Stand 24.01.2007, 8:45 Uhr
Befinden:Von der Fastengeschichte ginge es mir eigentlich echt prima. Aber …… Mehr dazu weiter unten ...
Gewicht: 70,75 kg (70,40 kg)
KfA: 17,0 % (16,7 %)
Wasser: 63,1 % (63,3 %)
So, das wars eigentlich. Habs bis 00:00:00 Uhr ausgehalten, dann nachts aber was gegessen … komm ich gleich zu.
Jedenfalls mache ich heute meinen ersten Kostaufbautag von Zweien – leichte Kost, viel Obst. Heute morgen hab ich mir einen Lebkuchen gegönnt … yeah … *g*, dann ne Banane gegessen und ne Handvoll Studentenfutter. Nachher gibts Kartoffeln mit Spinat, Obssalat, Annanas … damit komme ich gut durch. Morgen dann dasselbe, vielleicht noch Nudeln mit Tomatensoße und so. Ab Samstag ess ich dann endlich wieder Fleisch … *geifer*
So, warum hab ich heute Nacht was gegessen? Weil es mir gestern wieder ins Kreuz gefahren ist. Genauer in den Nacken / Hals. Der ist wieder steif, kann mich nicht rühren. Die Nacht war ne echte Katastrophe, und so gegen 2:30 Uhr beschloss ich dann, Voltaren-Tabletten gegen die Schmerzen (und die Entzündung des Nackenwirbels oder was da auch immer so weh tut) zu nehmen. Jetzt ist es halt so, dass die Tabletten Hammerdinger sind, die zig Nebenwirkungen haben und welche man möglichst NICHT auf nüchternen Magen nehmen sollte.
Klasse, hab ich mir gedacht. Wer gut aufgepasst hat wird festgestellt haben, dass ich seit über 7 Tagen gar nichts gegessen hatte, und mein Magen nicht nüchtern war, sonder stocknüchtern. *g*
War mir aber echt scheißegal - hatte schlimme Schmerzen. Also hab ich zwei Scheiben leeres Brot gegessen und die Tablette nebenher aufgelöst und eingenommen. Hat meinem Magen nich geschadet, gottseidank - aber die Schmerzen wurden irgendwann besser. Naja, besser ist übertrieben - aber ich konnte offensichtlich schlafen irgendwann.
So, das ganze ist jetzt natürlich blöd, weil ich die nächsten 3 bis 5 Tage schätzungsweise keinen "richtigen" Sport machen kann, wegen dem Nacken. Muss ich mal schauen, wann ich da wieder angreifen kann.
Jetzt mach ich erstmal die Kostaufbautage, notier mir morgen alle Werte / Maße und mach ne Fotogegenüberstellung, und dann schau ich mal, was sich optisch getan hat. Körperlich hats mir jedenfalls nicht geschadet, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann.
Gruß –
M. _________________ …Damit wir eines gleich mal klarstellen: Marsupilami hat den längsten… *fg* |
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Marsupilami

Anmeldungsdatum: 19.05.2005 Beiträge: 671 Wohnort: UL / Baden-Württemberg Synchronschwimmen ;-)
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Verfasst am: Do Jan 25, 2007 12:11 pm Beitrag speichern Titel: |
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Kurze Zwischeninfo … War eben beim Heilpraktiker wegen meinem Nacken (eingeklemmter Nerv). Er sagt, dass das durch massive Verspannungen meiner rechten Seite herrührt. Es sind muskuläre Dysbalancen vorhanden, und dadurch, dass die rechte Seite ständig angespannt und verspannt ist, drückt es die Wirbel (2. HW und 1. Brustwirbel) zusammen und "quetscht" dabei den Nerv ein. Das wiederum führt zu Reizungen und Entzündungen, erzeugt Schmerzen und Schonhaltung, die Muskulatur kann sich erst recht nicht mehr entspannen und alles wird schlimmer.
Lange Rede kurzer Sinn: Er hat mich ganz vorsichtig "eingerenkt", bzw. gelockert. Die Auswirkungen an den Wirbeln sind nun wieder in Ordnung, die Ursache allerdings (Nervreizung und Verspannung) braucht noch seine Zeit. Durchblutungsfördernde Salben, viieeeel Wärme – und wenn ich fit bin soll ich Krankengymnastik machen.
Hmmm. Das hört sich für mich so nach Rentnerkurs an. Weiß da jemand, was man da so macht? Ich soll halt gezielte Gymnastik machen, und lieber erstmal KEINE Liegestütze, Klimmzüge und dergleichen machen, da dies für die Entspannung der Muskulatur kontraproduktiv sei.
Jetzt weiß ich natürlich auch nicht. Ich schätze ich geh mal zu nem Physiotherapeuten, sobald die Schmerzen weg sind – und Gymnastik werde ich auf jedenfall jeden Tag machen ab jetzt.
Hat da jemand Tipps für mich, vielleicht wegen der selben Problematik? Wie kann ich mittels Gymnastik meine Muskulatur "entspannen", dehnen oder was auch immer? Es handelt sich um im großen und ganzen um den Tapezius, Latissimus und die Streckmuskeln der Wirbelsäule (Erector spinae).
Ich halt Euch auf dem Laufenden. _________________ …Damit wir eines gleich mal klarstellen: Marsupilami hat den längsten… *fg* |
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Marsupilami

Anmeldungsdatum: 19.05.2005 Beiträge: 671 Wohnort: UL / Baden-Württemberg Synchronschwimmen ;-)
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Verfasst am: Mi Jan 31, 2007 4:28 pm Beitrag speichern Titel: |
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Servus!
Meinem Nacken / Rücken gehts gut, als wenn nie was gewesen wäre. Schon komisch.
Auf jedenfall bin ich ja gerade am Trainingsplan-Basteln, und das ganze erweist sich als so schwierig wie ich gedacht habe.
Mein Probleme sind vor allem, dass ich momentan zwischen 2 Wohnorten wechsele, was sich auf Trainings-Equipment, auf die Zeit und auch auf die angestrebte Regeneration auswirkt. Bissi kompliziert, werd das mit Veröffentlichung des Plans auflösen.
Jedenfalls hab ich mir vorgenommen, zukünftig ein kurzes Morgen-Workout zu machen, und zwar wenns geht an JEDEM Tag. Außer Sonntag vielleicht. Mal sehen.
Das Guten-Morgen-Workout habe ich heute morgen gestestet, für gut befunden und wird so aussehen:
Dauer: 15 - 20 Minuten
50 Hampelmänner
3 x 10 Liegestütze (o. 2 x 15)
2 x 1 Min. Blank
2 x 1 Min. Schulterbrücke
3 x 15 Kniebeugen (o. 2 x 20)
3 x 10 Crunches mit nach hinten ausgestreckten Armen (o. 2 x 20)
3 x 20 Sekunden Superman
5 Klimmzüge OG
5 Klimmzüge UG (bei den Klimmies vllt. in Zukunft 2 Sätze à 5 Wdh.)
Dann Dehnen, Gymnastik (Pilates-ähnlich)
Das ist also mein GMW. Ich mach das jetzt jeden Morgen, auch wenn ich am Abend zuvor intensiv trainiert haben sollte. Meine Frage dazu wäre nun, ob das eventuell meiner Regenerationszeit dazwischenfunken würde?
Der Rest des Plans ist in Bearbeitung. Ich weiß WAS, nur noch nicht genau WIE (Ganzkörper o. Split) und WANN (Wochentage, Abends oder Morgens).
Mal sehen.
Gruß – M.
PS: Die Maße und Fotos des Fastens hab ich ja ganz vergessen. Hmm, Coming Soon … _________________ …Damit wir eines gleich mal klarstellen: Marsupilami hat den längsten… *fg* |
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Marsupilami

Anmeldungsdatum: 19.05.2005 Beiträge: 671 Wohnort: UL / Baden-Württemberg Synchronschwimmen ;-)
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Verfasst am: So Feb 04, 2007 11:40 am Beitrag speichern Titel: Here we go - mein neuer 12-Wochen-Trainingsplan ... |
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Moin moin!
Das könnte jetzt etwas länger werden. Also, an alle geneigten Leser: Geht noch mal aufs Klo, nehmt Euch nen Keks und entspannt Euch …
Habe die letzten Tage sehr intensiv an einem Trainingsplan gebastelt, und möchte heute mal den Prototyp sozusagen zur Diskussion frei geben - ich habe nämlich so das Gefühl, dass ich zuviele Übungen je Workout reingepackt habe.
Also, ich überarbeite das noch und vermutlich werde ich die Workouts an Volumen abspecken, und lieber die Reserve-Übungen mit den "Stammspielern" periodisch wechseln ... Dennoch würde mich Eure Meinung interessieren. Ich mache morgen auf jeden Fall mal ein Workout zur Probe und kuck, wie das mit der Zeit und der Intensität hinkommt.
So, auf gehts. Bei der Planung meiner Trainingseinheiten bin ich analytisch vorgegangen, und habe mit für alle Muskelgruppen alle diejenigen Übungen aus Büchern und Internet rausgesucht, die mir geeignet erschienen und die ich zu tun gedenke.
Anschließend habe ich Prioritäten gesetzt, die Übungen nochmal aufgeteilt ins Basis- (z.B. Liegestützen) und Wechselübungen (z.B. Bankdrücken).
Das kam dabei raus (Habe alles wichtige in Zitat-Form gesetzt, damit es übersichtlicher wird):
Trainingsarten:
| Zitat: | Kraft: BWE und Hanteltraining gemischt
Ausdauer: Joggen, Sprint-Intervalltraining, Schwimmen
Flexibilität, Regeneration: Dehnen, Pilates-Übungen |
Trainingsform:
| Zitat: | 2er Split RÜCKEN/BEINE/BIZEPS + BRUST/BAUCH/TRIZEPS
- natürlich ist das die Grobzusammenfassung - am "Bizeps-Tag" kommt auch der Unterarm mal dran, am "Trizeps-Tag" vielleicht die Schultern und Rotatoren, etc. Aber ich hab die Tage grob in DRUCK- und ZUG-Tage eingeteilt, jetzt mal abgesehen vom Rumpf und den Beinen ...
Davon je 2 Einheiten pro Woche.
Zusätzlich 1 x Ganzkörperkrafttraining pro Woche. |
Wochenaufteilung:
Ich werde 5 Trainingseinheiten pro Woche absolvieren, und zwar wie folgt:
Dienstag: T1 // Rücken/Beine/Bizeps
Mittwoch: T2 // Brust/Bauch/Trizeps
Donnerstag: T1
Freitag: T2
Sonntag: Ganzkörperplan - die wichtigsten Übungen querbeet
Ich trainiere also 4 Tage hintereinander, und teile mir dies so ein ...
Zeiteinteilung:
| Zitat: | Dienstag ABENDS, ca. 20:30 - 21:30 Uhr (T1a)
Mittwoch MORGENS, ca. 7:00 - 8:00 Uhr (T2a)
Donnerstag ABENDS, ca. 20:30 - 21:30 Uhr (T1a)
Freitag MORGENS, ca. 7:00 - 8:00 Uhr (T2a)
Sonntag NACHMITTAG (GK)
(Wegen den “a” und “b” hinter den Einheiten: Erklärung weiter unten.) |
Ich trenne die Workouts also nicht nur hinsichtlich der Muskelbelastungen (Zug/Druck), sondern schaffe auch ein Mindestmaß (will ich meinen) an Regeneration zwischen dem ersten Block (Abends-Morgens) und dem zweiten. Zwischen Mittwoch morgen (Ende erster Block) und Donnerstag Abend (Beginn zweiter Block) liegen so ca. 32 Stunden - sollte ausreichend sein (auch für den zu erwartenden Muskelkater ).
Nach den beiden Blocks (also insgesamt 4 Einheiten) folgen um die 48 Stunden Regeneration und am Sonntag eine Ganzkörpereinheit, dann wieder gute 2 Tage Regeneration bis zum Beginn des nächsten Blocks am Dienstag abend.
Die Regenerationstage werde ich je nach Befinden leicht joggen, Sonntags eventuell zusätzlich Sprintintervalle (die darauffolgende Trainingsauszeit bis Dienstag ist ja recht lange), schwimmen oder what ever.
Abends habe ich mir zusätzlich Pilates vorgenommen und 10 bis 15 Minuten zusätzliches leichtes Stretching, und zwar an JEDEM TAG (7 Tage die Woche). Ich hab ja da diese Rückenprobleme, und da will ich entgegenwirken.
So, jetzt zum Eingemachten: Wie gedenkt Marsupilami, künftig seine Muskeln platzen zu lassen?
Die Übungen
1. Das Jeden-Abend-Programm: Stretching und Pilates
Stretching kennt jeder. Ich machs wie im Kampfsporttraining, jeder Körperpart kommt dran. Dauer etwa 15 Minuten. Verstärkt kümmern werde ich mich um meine Schwachstellen:
- Rücken rechts (Dysbalance, komm mit dem rechten Arm nicht anähernd so gut hinter´n Rücken wie mit links - die dauernd verspannte rechte Seite führt dann immer zu meinen Nackenschmerzen und eingeklemmten Nerven - da muss ich UNBEDINGT was tun)
- Oberschenkelrückseite und Hüftstrecker - Auch hier hab ich Defizite. Komme bei durchgestreckten Armen nicht bis zum Boden, und das wird sich jetzt definitiv ändern.
- Adduktoren - Fange demnächst wieder mit Kampfsport an, und für einen wenigstens annähernden Spagat sowie hohe Kicks ist auch hier Nachholbedarf angesagt.
Zusätzlich am Abend: Kurzes PILATES-Programm, welches sich hervorragend mit dem Stretching verbinden lässt, wie ich meine. Ich habe mir folgende Übungen rausgesucht:
Das letzte hört sich richtig maskulin an, ich weiß. Aber bevor mir hier jemand sagt: "Das gayt ja mal gar nicht" - *g* - ich stelle mir die Übungen sehr wohltuend vor, vor allem weil ich ja was für die Wirbelsäule und die Flexibilität des Rumpfes machen muss.
Das sind eigentlich alle Pilates-Übungen, die ich machen werde. Auch hierzu ist mir Eure Meinung sehr willkommen!
Nach den Pilates-Übungen mache ich noch ein paar Stabilitäts-/Koordinationsübungen, z.B.:
| Zitat: | // Bei geschlossenen Augen auf einem Bein stehen
// Imaginären Faustschlägen durch Körperdrehung ausweichen
// Kampfstellung mit Twist (Ein Bein vors andere, dann Rumpfdrehung)
// Pferdestellung - wie Wandsitzen, nur ohne Wand und mit nach vorne ausgestreckten Armen
// Pfeil- und Bogen: Stellung wie im Ausfallschritt, nur nicht ganz so tief. Einen Arm ausstrecken und den Rumpf zur anderen Seite drehen - z.B. linker Arm raus, Drehung nach Rechts.
// Einbeinstand mit vorgebeugtem Oberkörper - Balance halten |
Solche Sachen eben. Ausführung intuitiv, d.h. nicht unbedingt immer alles jeden Abend.
2. Die Aufwärmübungen vor jeder Trainingseinheit (außer dem Jeden-Abend-Programm ... )
... vor dem JAP mache ich vielleicht 30 bis 50 Hampelmänner. Das müsste reichen.
Ansonsten wärme ich mich immer mit
| Zitat: | - Hampelmännern (3 x 50)
- Mountain-Climbers (3 x 20)
- Dynamischen Stretching (schnelle Ausführung, wie z.B. vor Kampfsport-Training) (1-2 Minuten)
- und Seilspringen auf. (2-5 Minuten, am Stück oder in 2-3 "Sätzen") |
Wie und was ich wann mache entscheide ich nach Lust und Laune. 5 Minuten Aufwärmen sind das angestrebte Minimum.
Zum Trainingsplan / Split noch kurz Grundsätzliches vorab: Ich hab v.a. deshalb gesplittet, weil ich nicht alle Übungen in ein Ganzkörperprogramm SINNVOLL integrieren könnte, ohne je Workout die 2 Stunden-Grenze zu passieren. Und dass so ausgedehntes Training kontraproduktiv ist, ja, davon hab ich nun schon oft gelesen, und ich glaube das auch. Also, was machen? Splitten. Kann man öfter die Woche trainieren, ohne auf die Muskelpartien bezogen ins Übertraining zu geraten, und man kriegt die Übungen auch in ca. 1 Stunde unter. Das ist meine angestrebte Trainingsdauer.
Die Pläne T1 und T2 splitte ich dann nochmals separat (T1a, T1b, T2a, T2b), um nicht immer die selben Übungen zu machen. Ob das sinnvoll ist, oder ob ich tatsächlich besser 4 Wochen am stück die selben Übungen trainieren sollte, bevor ich wechsle, weiß ich nicht ... ich lass mich überraschen, was die Fortschritte angeht. Und dann vllt. auch mal die andere Variante ausprobieren.
So, jetzt der Plan / die Übungen:
Achtung:
1. Erklärungen zu unbekannten Übungen im Abspann
2. Wahrscheinlich sind die Übungen zu viel je Workout, wie gesagt. Ich überarbeite das aber noch, berücksichtige Eure Tipps wenn vorhanden und probier die Intensität aus. Kann auch gut sein, dass ich die folgenden Pläne abspecke - muss auch mal sehen, wie das zeitlich hinhaut. Vor allem morgens sollte ich mit einer Stunde unbedingt hinkommen.
3. Die Reihenfolge muss ich ermitteln. Denke, dass ich die statischen Übungen am Anfang mache, dann die komplexen nach Muskelgröße. Generell die komplexen, schwierigen vor den weniger komplexen (Dips vor Liegestütz, als Beispiel). Vielleicht der Reihe, vielleicht querbeet - ich lass mich treiben.
4. Gewichte bei Hantelübungen stehen noch nicht fest, werden dann im Laufe des Contests protokolliert. Ich muss mich da rantesten, hab ehrlich gesagt überhaupt keine Ahnung, wie viel ich zum Beispiel momentan im Kreuzheben bewältige. Ich gebe aber die Anzahl der Wiederholungen an - und diese liegen im Bereich Kraft bis Masseaufbau. Und so werde ich auch die Kilos wählen.
5. Generell sind die Wiederholungszahlen kalkuliert - werden je nach Leistungsstand angepasst. Die angeführten Zahlen (3 Sätze, etc.) wären jedenfalls der Wunschverlauf …
6. Bei Übungen, die man sowohl mit als auch ohne Zusatzgewichte machen kann (außer Klimmies - die mache ich erstmal grundsätzlich ohne Zusatzgewicht, bis ich mindestens 15 - 20 kann), habe ich wie folgt unterschieden: oG = ohne Gewicht, mG = mit Zusatzgewicht (Hanteln)
7. Steigerungen: ich fang mit dem an, und zieh das erstmal 4 Wochen durch. Danach überlege ich mir, ob ich Gewicht erhöhe, Übungen tausche oder was auch immer.
3. Trainingsplan T1a - DIENSTAG (Rücken/Beine/Bizeps)
| Zitat: | Übungen 1: Aufwärmen
Übungen 2: Basis
// Blank (2 x 1 Minute)
// Schulterbrücke (2 x 1 Minute)
// Superman (3 x 20 Sekunden)
// Dampfmaschine (3 x 10)
Übungen 3: Rücken
// Klimmzüge OG (3 x 6)
// Klimmzüge UG (3 x 6)
// Klimmzüge halbproniert (3 x 3)
// Kreuzheben (3 x 8 )
// Reverse Fly (3 x 8 )
// Nackenheben, mG (3 x 10)
Übungen 4: Beine
// Kniebeuge Normal, oG (5 x 20)
// Dirty Dog (3 x 15)
// Eselskick (3 x 15)
// Wadenheben an Treppe, oG (3 x 20)
// Wandsitzen (2 x 1 Minute)
Übungen 5: Arme (Bizeps, Unterarm, Griff, Rotatoren)
// Bizeps-Curl (3 x 8 ) - entfällt vielleicht wg. Der Klimmies
// Handgelenk-Curl, beide Richtungen (je 3 x 10)
// Handgelenk-Rotation mit langem Vorschlaghammer, beide Richtungen (3 x 8 )
// Y, T und I (5 x 5)
// Schulterrotation (Außendrehung) in Seitenlage (3 x 8 )
Zeitaufwand: ca. 60 Minuten angestrebt |
4. Trainingsplan T1b - DONNERSTAG (Rücken/Beine/Bizeps)
| Zitat: | Übungen 1: Aufwärmen
Übungen 2: Basis
// Blank (2 x 1 Minute)
// Schulterbrücke (2 x 1 Minute)
// Superman (3 x 20 Sekunden)
// Mountain Climbers (2 x 25)
Übungen 3: Rücken
// Klimmzüge OG (3 x 6)
// Klimmzüge UG (3 x 6)
// Klimmzüge halbproniert (3 x 3)
// Kreuzheben (3 x 8 )
// Back Extensions am Gymball, oG (3 x 15)
// Rudern vorgebeugt mit Langhantel (3 x 8 )
// Nackenheben, mG (3 x 10)
Übungen 4: Beine, alle oG
// Ausfallschritte vorwärts (5 x 15)
// Seitliches Beinheben im Stehen (3 x 10)
// Hüftadduktion im Liegen (3 x10)
// Squat Jupps (3 x 10)
// Wandsitzen (2 x 1 Minute)
Übungen 5: Arme, Schultern´, Rotatoren
// Bizeps-“Hammer“-Curls (3 x 8 )
// Reverse Curls mit Langhantel (3 x 8 )
// Handgelenk-Rotation mit Vorschlaghammer (3 x 8 )
// Handgripper (3 x 20)
// Frontheben mit Kurzhanteln (3 x 10)
// Schulterrotation(Außendrehung) in Seitenlage (3 x 8 )
Zeitaufwand: ca. 60 Minuten angestrebt |
5. Trainingsplan T2a - MITTWOCH (Brust/Bauch/Trizeps)
| Zitat: | Übungen 1: Aufwärmen
Übungen 2: Basis
// Blank (2 x 1 Minute)
// Side Blank (3 x 30 Sekunden)
// Katzenbuckel (3 x 30 Sekunden)
// Dampfmaschine (2 x 10)
Übungen 3: Brust
// Liegestütz Normal (3 x 10)
// Bankdrücken Normal (4 x 10)
// Frogstand (3 x 10 Sekunden)
Übungen 4: Trizeps, Schultern
// Dips, oG (3 x 5)
// Military Press (3 x 8 )
Übungen 5: Bauch / Rumpf
// Beinheben Hängend (5 x 5)
// Roll-Out Evil Wheel auf Knien (3 x 10)
// Russian Twist (3 x 10)
// Twist mit Langhantel (3 x 10, beide Richtungen)
Zeitaufwand: ca. 60 Minuten angestrebt |
6. Trainingsplan T2b - FREITAG (Brust/Bauch/Trizeps)
| Zitat: | Übungen 1: Aufwärmen
Übungen 2: Basis
// Blank (2 x 1 Minute)
// Side Blank (3 x 30 Sekunden)
// Katzenbuckel (3 x 30 Sekunden)
Übungen 3: Brust
// Liegestütz erhöhte Beine (3 x 10)
// Dands o. Dive Bombers (3 x 10)
// Kurzhantel Flys (3 x 8 )
// Pull-Over (3 x 10)
// Frogstand (3 x 10 Sekunden)
Übungen 4: Trizeps, Rotatoren, Schultern
// Dips rückwärts, im Sitzen oder an Stuhlkante (3 x 10)
// Trizepsstrecken über Kopf, im Sitzen mit Kurzhantel (3 x 10)
// Trizeps Kickback (3 x 8 )
// Kubanisches Pressen (3 x 5)
Übungen 5: Bauch / Rumpf
// Bauchpresse Samba-Glider (5 x 15)
// V-Ups (3 x 10)
// Radfahren, im Liegen (3 x 20 Sekunden)
// Twist mit Langhantel (3 x 10, beide Richtungen)
Zeitaufwand: ca. 60 Minuten angestrebt |
7. Trainingsplan Ganzkörpereinheit - SONNTAG
| Zitat: | Übungen 1: Aufwärmen
Übungen 2: Basis
// Blank (2 x 1 Minute)
// Schulterbrücke (2 x 1 Minute)
// Wandsitzen (2 x 1 Minute)
// Superman (3 x 20 Sekunden)
Übungen 3: aus T1
// Dive Bombers o. Dands (3 x 10)
// Bankdrücken Normal (4 x 10)
// Military Press (3 x 8 )
// Dips, oG (5 x 5)
// Frogstand (3 x 10 Sekunden)
// Beinheben Hängend (5 x 5)
// Roll-Out Evil Wheel (3 x 10)
// Russian Twist (3 x 10)
Übungen 4: aus T2
// Klimmzüge OG (5 x 6)
// Klimmzüge UG (3 x 5)
// Klimmzüge Kommando, je Seite (3 x 3)
// Reverse Fly (3 x 10)
// Rudern aufrecht (3 x 10)
// Back Extensions (3 x 10)
// Eselskick (3 x 15)
// Y, T und I, oG (5 x 5)
// Kreuzheben (5 x 5)
// Kniebeugen Normal, oG (5 x 20)
// Ausfallschritte vorwärts, oG ( 3 x 15)
// Ausfallschritte zu Seite, oG (3 x 15)
Zeitaufwand: ca. 90 Minuten maximal |
Das wars erstmal. Wie gesagt: Wahrscheinlich ist reduzieren angesagt. Und dann wechsele ich halt die Übungen, tausche das Rudern mit umgedrehten Liegestützen, zum Beispiel, oder Kniebeugen mit Bethaks. Je nach dem. Was meint Ihr?
Übungsbeschreibung:
So, nachfolgend eine Kurzbeschreibung von Übungen, die Ihr vielleicht noch nicht kennt, und die ich aus Büchern habe. Bzw. eine kurze Erklärung meiner Übungsausführung.
| Zitat: | Dampfmaschine: Aufrechter Stand, Hände hinter die Ohren (Ellenbogen hoch), dann Knie anziehen und Ellenbogen zu den Knien führen. Linker Ellenbogen zum rechten Knie, und andersrum.
Y, T und I: Trainiert die Rotatorenmanschetten - man liegt bäuchlings auf einer Bank, streckt die Arme nach seitlich-vorne aus (Y), dann - immer bei konzentrierter Bewegung - zur Seite oben (T), dann nach hinten oben (I)
Dirty Dog: Auf alle Viere, dann Bein zur Seite abspreizen wie ein Hund, der sich mit dem Ordnunsamt anlegt.
Eselskick: Auf alle Viere, Bein nach hinten oben ausstrecken
Hüftadduktion im Liegen: Auf den Boden legen (seitlich), oberes Bein aufstellen, unteres Bein nach oben anheben.
Seitliches Beinheben im Liegen: Auf den Boden legen, unteres Bein liegt ausgestreckt, oberes Bein nach oben bewegen.
Squat-Jumps: Aus Kniebeuge explosiv hochspringen, und wieder in die Kniebeuge abfedern …
Katzenbuckel: Auf alle Viere, Hohlkreuz machen (Kopf oben) und aus diesem kontrolliert nen Buckel (Kopf unten zwischen Armen), usw.
Kubanisches Pressen: Aufrechter Stand, in die Endposition eines aufrechten Ruderns (Stange im Obergriff auf Brusthöhe, Unterarme zeigen nach unten, Oberarme parallel zum Boden). Dann ohne die Position der Oberarme zu verändern die Unterarme nach oben führen, anschließend die Schulterpresse.
Twist mit aufgestützter Langhantel: Das eine Ende einer Langhantel mit wenig Gewicht oder gänzlich ohne beladen und in eine Ecke platzieren, das andere Ende mit Gewicht beladen und mittels Rumpfdrehung (Füße und Oberkörper gleichzeitig) die Stange drehen: von links Kniehöhe über vorne Kopfhöhe nach rechts Kniehöhe. Ähnliches Prinzip wäre auch mit neu Medizinball oder Sandsack durchführbar.
Beinheben Hängend: Hier erstmal mit angewinkelten Knien zur Brust, später irgendwann mit ausgestreckten Beinen zum -V-
Frogstand: Ich möchte nun ebenfalls auf komplexe, schwere BWE wie z.B. die Planche hintrainieren. Ich mache also den Frogstand und steigere mich in den Haltezeit-Intervallen, und dann seh ich weiter. |
Steigerungen und Ziele:
Wie gesagt, eines meiner langfristigen Ziele für 2007 ist die Erlernung schwerer BWE.
Im Augenmerk habe ich folgende:
| Zitat: | // Planche, Varianten der Planche
// HSPU, vorher erstmal Handstand lernen
// Pistols
// Dragon Flag
// L-Sit, Front lever
// einhändige Liegestützen bzw. einarmige Klimmzüge
// Evil Wheel im Stehen, usw. |
Mit der Erlernung dieser Sachen beginne ich jetzt noch nicht. Da muss ich erst Grundlagen schaffen.
Beispiel Klimmies: Erst will ich 15 - 20 saubere Wiederholungen (aus dem Deadhang) schaffen, dann wird mit Zusatzgewichten bis 50 % des Körpergewichts (ungefähr) gearbeitet, und DANN fang ich mit einarmigen an.
Was die Steigerungen bei Hantelübungen betrifft, versuche ich wöchentlich zu steigern, lasse mich da aber von meinem individuellen Gefühl leiten.
Beispiel Bankdrücken: Pro Woche 2,5 Kilo drauf sollten machbar sein.
Dauer des Trainingsplans:
| Zitat: | | Der Plan wie oben (also 5 Einheiten pro Woche) ist für die nächsten 12 Wochen gedacht. |
Danach prüfe ich meinen Leistungsstand und überarbeite meinen Trainingsplan. Wenige Basisübungen, dafür intensivere Ausführung (Also auf gut deutsch will ich dann mit den schweren BWE (Zusatzgewichte) und zielorientierten komplexen Übungen (Planche, …) beginnen.
Ernährung:
Grundsätzlich natürlich gesund und bedacht, Schwerpunkte liegen auf Eiweiß.
Also Fleisch (Rind, Pute), Thunfisch, Fisch, Hüttenkäse, …
Darüberhinaus viel Obst und Gemüse, Rohkost …
Zum Naschen Trockenfrüchte und Nüsse in Maßen, mal nen Joghurt …
Also im Grunde so, wie man es allerorten vorgeschrieben bekäme, fragte man nach gesunder Sporternährung.
Was die Menge betrifft, will ich auf 6 Mahlzeiten am Tag kommen. 3 normale Mahlzeiten, und 3 Snacks.
Einer der Snacks wird z.B. jeweils vor dem Training konsumiert: Zum Beispiel 1 Banane o. 1 Apfel, kleiner Joghurt (fettarm) oder kleine Schale Müsli, oder vielleicht ne Scheibe Knäckebrot mit magerem Schinken.
Ich achte darauf, wenig Kohlehydrate zu essen, und im Großen und ganzen ein leichtes Kaloriendefizit zu erreichen. Verbunden mit dem Trainingsplan (Kraft und Masse) sollte ich dennoch ganz gut aufbauen können, aber auch vermehrt Körperfett verbrennen …
Nach jedem Training werde ich außerdem ein Glas (0,5) Protein-Shake (fettarme Milch plus Protein 80-Pulver) zu mir nehmen - hab das schon mal angetestet und muss sagen, dass sich das bei mir deutlich positiv auf die Regeneration auswirkt.
Nachfolgend zwei Ernährungsbeispiele je nach Trainingszeit:
| Zitat: | Training morgens
Vor dem Training:
// 1 Glas O-Saft, 1 Banane und 1 hartgekochtes Ei, oder 1 Knäckebrot mit Schinken, oder kl. Müsli
Direkt nach dem Workout:
// Protein-Shake
Frühstück:
// 1 Glas O-Saft, Müsli, oder Omelette mit Ei und Gemüse, oder 2 Knäckebrote mit Wurst o. Käse, etc.
Vormittagssnack:
// Joghurt oder Obst
Mittagessen:
// Salat mit Putenbrust o. Hähnchenstreifen, dazu Olivendressing, oder
// Thunfisch oder Schinkensandwich (mit Vollkornbrot)
// Nudeln mit Tomatensoße
Nachmittags-Snack:
// 1 Apfel, ungesalzene Erdnüsse oder Cashewnüsse, oder Handvoll Studentenfutter mit Rosinen
// oder Joghurt
// oder Protein-Riegel - wenn schee macht. Sauteuer die Teile, also eher nicht.
Abendessen:
// Fisch, oder Hähnchenbrust bzw. Lendensteak gegrillt, je nachdem
// dazu Grüner Salat oder Tomaten-Mozarella (letzteres eher weniger) |
| Zitat: | Training abends
Frühstück:
// 1 Glas O-Saft, Müsli, oder Omelette mit Ei und Gemüse, oder 2 Knäckebrote mit Wurst o. Käse, etc.
// oder Rührei mit Vollkorntoast
Vormittagssnack:
// Joghurt oder Obst
Mittagessen:
// Salat mit Putenbrust o. Hähnchenstreifen, dazu Olivendressing, oder
// Thunfisch oder Schinkensandwich (mit Vollkornbrot)
// oder Hähnchenbrust
Nachmittags-Snack:
// 1 Apfel, ungesalzene Erdnüsse oder Cashewnüsse, oder Handvoll Studentenfutter mit Rosinen
// oder Joghurt
// oder Protein-Riegel - wenn schee macht. Sauteuer die Teile, also eher nicht.
Vor dem Training:
// 1 Banane und 1 Knäckebrot mit Schinken
Direkt nach dem Workout = Abendessen:
// Protein-Shake
// Fisch, oder Hähnchenbrust bzw. Lendensteak gegrillt, je nachdem
// dazu Grüner Salat oder Tomaten-Mozarella (letzteres eher weniger)
// Oder Gericht mit Wildreis |
_____________________________________________________________
Das wars eigentlich. Sorry, dass ich nicht ausführlicher geworden bin. *gg*
Die tatsächliche Übungseinteilung mit aktueller Gewichtsbestückung poste ich dann im Laufe der Zeit, nach dem ich die einzelnen Einheiten ausprobiert habe.
Verbesserungsvorschläge und Kritik natürlich jederzeit willkommen!
Sportliche Grüße,
Marsupilami _________________ …Damit wir eines gleich mal klarstellen: Marsupilami hat den längsten… *fg* |
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Marsupilami

Anmeldungsdatum: 19.05.2005 Beiträge: 671 Wohnort: UL / Baden-Württemberg Synchronschwimmen ;-)
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Verfasst am: Mi Feb 07, 2007 10:13 am Beitrag speichern Titel: |
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Moin auch!
Habe gestern Abend meinen Rücken/Bizeps/Bein-Plan und heute morgen meinen Brust/Trizeps/Bauch-Plan gemacht, und ich muss sagen: Ich bin zufrieden. Angenehmes Gefühl, dass die Muskulatur mal wieder zu spüren ist.
Hab ja bestimmt 2 Wochen nicht mehr gescheit trainiert jetzt, da waren zum einen die Nachwehen der Fastenkur (davor war ich gut am Ball, während der Fastenkur hab ich dann kreislaufbedingt ein paar Gänge runtergeschalten, und alles in allem hat mich das ganze von der Regelmäßigkeit meines Trainierens aus dem Konzept gebracht), und dass ich in letzter Zeit nen ziemlich vollen Terminkalender hatte.
So, wie gesagt - ich hab in der Zeit ja auch an meinem Plan gesessen und habe diesen nun erstmalig "angetestet". Die verwendeten Gewichte bei den Hantelübungen trage ich nach, hab den Zettel grad nicht bei mir.
Aber trotzdem ein kurzes Fazit:
Den Dienstags-Plan muss ich nochmal überarbeiten - hab fast 90 Minuten statt der 60 Minuten gebraucht. Gut, hatte auch ein paar Pausen drin, was ich auf die kurze Trainingspause und die ungewohnte Trainingsbelastung zurückführe. Daher werde ich am Anfang wohl die Satz- bzw. Wiederholungszahl drosseln. In 2 Wochen komme ich dann vielleicht mit 60, 70 Minuten hin.
Der heutige Mittwochsplan war genau richtig: 50 Minuten, 60 wären geplant gewesen. So muss das sein. Von den Übungen her passt das alles, nur "Katzenbuckel" lass ich wohl raus - die Übung nervt. *g*
Ich fühle nicht, dass die irgendwie irgendwas sonderlich beanspruchen würde - stattdessen geht man bei der Ausführung sehr stark ins Hohlkreuz (um sich dann zum Buckel hin aufzurichten), was sich nicht angenehm anfühlt. Das muss ich mir nicht antun, zumal ich mit anderen Übungen genug für den Rumpf/Rücken mache.
Gruß,
M. _________________ …Damit wir eines gleich mal klarstellen: Marsupilami hat den längsten… *fg* |
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Marsupilami

Anmeldungsdatum: 19.05.2005 Beiträge: 671 Wohnort: UL / Baden-Württemberg Synchronschwimmen ;-)
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Verfasst am: Fr Feb 09, 2007 12:18 am Beitrag speichern Titel: |
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Moin, kurze Zwischenmeldung … hab echt fiesen Muskelkater, und zwar in wirklich jedem einzelnen Körperteil bis auf einem … das lässt Rückschlüsse zu, ich weiß
Auf jedenfall musste ich heute Abend auf meine 2-jährige Nichte aufpassen – ich nenns einfach mal Cardio. Der normale Donnerstagplan entfällt, ebenfalls sausen lassen werde ich die morgige Frühschicht.
Am Samstag und Sonntag bin ich auf einem je 6stündigem Capoeira-Workshop – da krieg ich noch genug zu tun. Und ab nächster Woche dann normal nach Plan.
Achso – habe beschlossen, von nun an wenn möglich auf englische Begriffe zu verzichten. Ging mir irgendwie schon immer auf den Sack - jetzt hab ich ert kürzlich wieder "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" gelesen und, was soll ich sagen: Die Verlotterung meiner schönen Muttersprache ist mir nach wie vor ein Dorn im Auge. Also will ich meinen bescheidenen Teil dazu beitragen, Schillers Erbe zu erhalten und künftig Brücken statt Blanks machen, oder Schulterpressen statt Military Press. *g*
Ok, wo sichs nicht vermeiden lässt, aber ansonsten …
N8!
PS: Achso, und Wandsitzen is' raus. Mach ich künftig meinen Knien zuliebe nicht mehr, siehe Diskussion "Betthakeln gegen Kniebeugen". _________________ …Damit wir eines gleich mal klarstellen: Marsupilami hat den längsten… *fg* |
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Marsupilami

Anmeldungsdatum: 19.05.2005 Beiträge: 671 Wohnort: UL / Baden-Württemberg Synchronschwimmen ;-)
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Verfasst am: So Feb 11, 2007 9:43 pm Beitrag speichern Titel: |
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Moin!
Meine Fresse ... hatte am Wochenende nen Capoeira-Workshop.
Samstag von 14:00 bis 19:00 Uhr, heute von 10:00 bis 16:00 Uhr.
Das
war
anstrengend.
Anstrengend ist eigentlich nicht der richtige Begriff dafür.
Meine Handgelenke sind im Arsch glaube ich, und der Arsch erst recht. So nen Muskelkater hüftabwärts hatte ich noch nie. Und die Handgelenke ... erwähnte ich schon, dass meine Handgelenke weh tun? *g*
Also der Sport ist echt geil. Ich kann jetzt zumindest ein Rad (Aú), sondern auch Handstand (an der Wand wenigstens) und so Scherze. Weiß nicht, wer von Euch schonmal Capoeira gemacht hat ... aber das ganze findet NUR am Boden statt. Zumindest Capoeira de Angola, welches im Workshop praktiziert wurde. Und das um die 10 Stunden in 2 Tagen ... Also auf jedenfall sinds meine Handgelenke nicht gewohnt, das steht fest.
Trotzdem: Der Sport reizt mich. Frage hierzu: Ich bin knapp 27, und ich will meine Hände auch in 5 Jahren noch als solche gebrauchen können. Gewöhnen sich Gelenke nach und nach an solche Belastungen (natürlich keine Wochenendmarathons, sondern 2 - 3 x Training / Woche), oder muss ich da ganz besonders aufpassen?
Keine Ahnung. Auf jedenfall stehts ganz oben auf meiner Liste.
Gruß – M., der grade ziemlich fertig ist.  _________________ …Damit wir eines gleich mal klarstellen: Marsupilami hat den längsten… *fg* |
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Marsupilami

Anmeldungsdatum: 19.05.2005 Beiträge: 671 Wohnort: UL / Baden-Württemberg Synchronschwimmen ;-)
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Verfasst am: Mo Feb 12, 2007 6:54 pm Beitrag speichern Titel: |
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Nabend ... kurz was in eigener Sache: Ich war ja immer schwer am Überlegen, welche Kampfsportarten ich betreiben sollte. Ich bin nunmal sehr offen für verschiedene Stilrichtungen, und grundsätzlich liegt in fast jeder Kampfkunst ihr ganz spezieller Reiz. Für mich standen folgende KKs auf dem Wunschzettel - dummerweise hat die Woche nur 5 Tage ...
Muay Thai – sehr hoher Fitnesslevel und sehr gute SV. Hatte da schonmal ein paar Probetrainings gemacht und würde sofort loslegen, wenn nicht ... die Zeit, und die Prioritäten.
Kobudo: Sais, Kamas, Tonfas, Bo's ... Fasziniert mich. Ist aber zu weit weg. Fällt also flach.
Taekwondo: Stand bereits kurz vor dem Grüngurt, und das ganze hat mir auch Spaß gemacht. Wollte eigentlich noch den Schwarzen machen, aber ich hab mich anders entschieden ...
Kenjtsu: Kill Bill, was soll ich sagen ... Ich hab ein Faible für Katanas, und Kenjutsu würd mich schon unheimlich reizen. Schon allein der Ästhetik wegen.
Wie dem auch sei – ich hab mich nun für zwei KKs entschieden, die ich fortan (Start im April oder Mai wsl.) parallel betreiben werde - Schwerpunkte werde ich nach Lust und Laune setzen, je nach dem wo grade Verbesserungsbedarf besteht. Ansonsten schaue ich, dass ich je KK auf 2-3 Einheiten pro Woche komme. Von den Zeiten her liegt das geschickt ...
Als da wären:
Capoeira: Hat mich schon immer fansziniert. Einfach nur ne geile Sportart mit schöner Geschichte, hohem Spaß- und Suchtfaktor und perfekt für Körperbeherrschung und Fitness. Ich habe die Möglichkeit, in meiner Nähe Capoeira Regional zu betreiben - da hab ich dann Taekwondo-Elemnte zusätzlich drin. Ein Video, das mir dazu auch recht gut gefällt, aber wohl kein perfektes Capoeira zeigt, ist aktuell dieses: http://www.youtube.com/watch?v=4U8QvgeZJG0& | | |