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r.e.g
Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 7
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Verfasst am: Mo Aug 14, 2006 5:56 pm Beitrag speichern Titel: Mein inneres Schweinehund ist stärkere als ich |
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Hallo zusammen! Ich hoffe das ich dieses Thema hier richtig geschrieben habe
Also... ich habe eure Seite gesehen und möchte umbedingt fiter und muskolöser werden. Eure Übungen sehen einfach genial aus. Aber ich habe ein Problem. Mein inneres Schweinehund will nicht. Weil ich langweile mich schnell und icih weiss nicht wie lange es dauert. Könnte mir jemand sagen wie ihc gegen mein inneres Schweinehund kämpfen kann und wie lange es dauert bis man Resultate sieht? Ich danke im Voraus
mfg r.e.g |
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Guest
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Might

Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 1569 Wohnort: Österreich BWE, zocken, coden
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Verfasst am: Mo Aug 14, 2006 9:51 pm Beitrag speichern Titel: |
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Der innere Schweinehund lässt sich am besten bekämpfen, indem man sich Ziele setzt. Kurzfristige, wie langfristige. Ein langfristiges Ziel wäre ein muskolöser Körper. Ein kurzfristiges Ziel wäre die Steigerung in einer Übung um 5 Wiederholungen. Es hilft auch manchmal die Videos von anderen (Trickern, Athleten, Ross Enamait....) anzusehen um zu sehen, was man erreichen kann.
Die ersten Resultate habe ich ca. nach 3 Monaten regelmäßigen Trainings gesehen, aber das ist bei jedem unterschiedlich. Manche sprechen früher manche später auf das Training an... Aber spätestens nach 4 Monaten solltest du schon erste sichtbare Fortschritte erkennen können... _________________ Bruce Lee Homevideo |
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Comrade

Anmeldungsdatum: 29.03.2006 Beiträge: 1411
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Verfasst am: Mo Aug 14, 2006 10:13 pm Beitrag speichern Titel: |
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Der Schlüssel ist dass du dir überlegst wie du deine Motivation behälst.
Ich mach dass z.B. wie Might schon schrieb,indem ich mir irgendwelche Videos reinzieh oder einfach schau dass ich genug Abwechslung hab...
Generell gilt dass für vieles im Leben.Manchmal ist es allerdings auch einfach mal nötig den Schweinehund in Arsch zu treten.Man muss sich dann eben fragen ob man das akzeptieren kann,dass irgendeine innere Stimme den eigenen Willen untergräbt und einen von der Verwirklichung seiner Ziele abhält. |
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mipooh
Anmeldungsdatum: 13.10.2005 Beiträge: 2065 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: Di Aug 15, 2006 2:03 am Beitrag speichern Titel: |
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Ich hab ja immer ein wenig Bauchschmerzen, wenn vom "inneren Schweinehund" die Rede ist und davon, den zu bekämpfen. Auch wenn ich durchaus verstehe, dass man in dieser Weise mit einem Problem umgeht.
Mit sich selbst zu kämpfen kann dazu führen, dass man verliert. Da man oft nicht so trennen kann, was bin eigentlich ich und was der "innere Schweinehund", besteht da auch das Risiko, sich selbst zu schwächen.
Lust zu haben oder eben keine Lust zu haben sind unsere Motivationslagen. Sie haben eigentlich nur ganz aktuell irgendeine Bedeutung und können in einer Minute anders sein als gerade vorher. Oft wissen wir gar nicht woher eigentlich diese Stimmung kommt.
Wir stehen ständig unter dem Einfluss einer Umwelt. Das sortieren wir nicht groß, das wäre unendlich viel Arbeit. Das lassen wir zum großen Teil einfach so durchgehen. Und da ist unendlich viel Mist mit dabei. Allein der ständige Lärm wenn ich in einer Großstadt an einer Straße langgehe oder die dummen Werbeplakate, die ich dabei sehe. Auch wenn ich sie bei genauem Hingucken belächele, sobald ich nicht genau hingucke, wirken sie auf mich so, wie es die Werbepsychologen sich ausgerechnet haben.
Nur zwei kleine Beispiele für Dinge, die einen inneren Schweinehund machen, mit dem ich gar nichts zu tun habe.
Die Taktik, zu gewinnen ohne gekämpft zu haben, besteht darin, sich die Einflüsse selber auszusuchen. Natürlich nicht völlig, das wäre unmöglich. Aber allein die Tatsache, selbst ausgesucht zu haben bringt großen Gewinn. Denn ich kann ja viel gezielter auf mich einwirken als das irgendein Werbefachmann, dummer Politiker oder sonst ein äusserer Schweinehund überhaupt könnte.
Ich kann mich nämlich fragen, woran ich wirklich Freude habe. Und wenn das zB die Schönheit eines natürlichen menschlichen Körpers ist, der auf einer Wiese oder einem Waldweg seinen ganz natürlichen Bestimmungen nachgeht, nähmlich fröhliches Herumtollen jeder Art, dann habe ich den Ansatzpunkt.
Womit ich mich vollstopfe, das kommt auch raus. Immer wieder dieselben öden Filme ansehen, die mit meiner Realität überhaupt nichts zu tun haben, macht dann auch innerlich öde. Stattdessen sich mit den Dingen zu beschäftigen, die wirklich begeistern können, wird als "steter Tropfen den Stein" meines Unterbewusstseins "höhlen", egal wie fett der "innere Schweinehund" war.
Ich mache es ebenso wie die Jungs vorher beschrieben haben. Ich schaue mir Sachen an die mich faszinieren. Und dann lese ich darüber im Net oder auch mal in einem Buch. Der Wunsch dies selber zu tun erwacht von ganz allein (wieder, er war ja vorher genauso da, nur halt mit "Schweinehundmüll" überlagert). Wenn ich das dann tue, zB mein Training, dann kommt natürlich auch immer mal etwas hoch, was so dem "inneren Schweinehund" zugeschrieben wird. Ich hab mich daran gewöhnt, es möglichst zu ignorieren. Mein Programm stand fest also tue ich das auch. Meine Erfolge, mich nämlich mit dem wohlzufühlen, wie ich eigentlich bin und auch sein möchte, geben mir recht. Und das zu wissen, mit der Zeit immer mehr, gibt auch eine gewisse Souveränität diesen "Schwächeanfällen" gegenüber.
Ich glaube, es ist wichtig zu verstehen, dass Anstrengungen sich auch nach Anstrengungen anfühlen müssen. Der Spaß daran ist ja nicht das Gefühl völlig fertig zu sein, sondern das Gefühl, die Belastungsgrenze mal wieder ein Stückchen verschoben zu haben, allen Unkenrufen zum Trotz. Und zwar in eine Richtung, die ich mir gewünscht habe. Mal wieder gewonnen zu haben, mir gezeigt zu haben, dass man diesen Körper tatsächlich noch benutzen kann und dass Bequemlichkeit mir genau dies kaputtmacht, während Anstrengung mich immer wieder zum Sieger macht.
Jeder Berg ist nur kurze Zeit zwischen mir und meinem neuen Horizont. Die Vorfreude lässt mich ihn bezwingen. Und wenn danach noch ein höherer Berg erscheint, dann nur um mir einen noch größeren neuen Horizont zu versprechen. Und den hole ich mir auch noch!
Sich geistig vollmüllen zu lassen, das geht ganz automatisch in einer Gesellschaft die derart negativ ist wie die moderne Welt. Da muss man nun absolut nichts tun und kommt immer schlechter drauf. Dich selber zu verwirklichen ist nur eine ganz kleine Änderung im Programm. Du suchst Dir den Film in dem Du die Hauptrolle spielst selber aus, indem Du Dich damit beschäftigst. Quellen der Inspiration gibt es in dem Müllhaufen Internet kostenlos in Mengen, und erstmal begeistert von einer Sache, brauchst Du Dich von nichts mehr großartig aufhalten zu lassen. _________________ Es gibt gar keine "Zivilisationskrankheiten", es gibt nur verschiedene Symptome einer einzigen Krankheit und die heisst "Zivilisation". |
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stringbender
Anmeldungsdatum: 20.07.2006 Beiträge: 837
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Verfasst am: Di Aug 15, 2006 9:21 am Beitrag speichern Titel: |
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Warte nicht auf Resultate in Form von "dicke Arme".Setze dir ein Ziel: Das erste mal, als ich in einem Kraftraum war (ich war 1 hatte ich überhaupt keine Vorstellung was ich wollte. Da waren dann 12 jährige Leistungsschwimmerinen die etliches mehr auf der Beinpresse bewegten als ich. Kannst dir vorstellen wie das am Ego nagt. Das war Motivation.Habe mich von dann von 35 kg auf 120 kg Bankdrücken steigern können.Wie lange hat es gedauert? 2,5 Jahre.
Mit 31 (jetzt gehts bergab) habe ich mich gefragt, ob ich in dem für einen Sportler hohen Alter neue Bewegungen lernen kann: Habe mir eine Übung ausgesucht:den Handstand und dabei geblieben. 4 Monate und mein Handstand ist solide. Schöner Nebeneffekt dieses Trainings :die Schultern wachsen wie blöde und ich konnte auf Anhieb den Tucked Planche, 5 s nur aber...Nächstes Ziel (laaaaaangfristig) Stradle Planche push ups,.......
Wenige Ziele und wenig Internet...Wie mipooh schon sagt ist das ein ganz schöner Müllberg.
Mich bringen die ganzen neuen Trainingsweisen nach dem Motto 3x10 ist verschwendete Zeit...HIT ist besser etc...nur aus dem Konzept. Ich vergesse dabei, dass ich die besten kraftzuwächse zu einer Zeit hatte, als ich am wenigsten über das Training wusste.
Nachschlag: Such dir ein Trainingsprinzip aus, dass zu dir passt. Für GTG z.B. (so effektiv es auch ist) ist eine andrere Motivation von nöten als klassische Programme. |
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Hanswurst
Anmeldungsdatum: 04.07.2006 Beiträge: 135
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Verfasst am: Di Aug 15, 2006 10:08 am Beitrag speichern Titel: |
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Mal abgesehen das man bei GTG (im Extremfall) sich alle 15 Minuten motivieren muss um die Übung zu machen und das "normale" Leben so erheblich darunter leiden kann  |
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Might

Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 1569 Wohnort: Österreich BWE, zocken, coden
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Verfasst am: Di Aug 15, 2006 10:21 am Beitrag speichern Titel: |
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Und such dir genug Abwechslung. So schön Liegestütze auch sind, aber spätestens nach 3 Monaten Liegestütz Training öden sie dich nur mehr an. Variiere ruhig mal deine Übungen. Wenn du dir vorm Training denkst, du hast Lust auf Dands, dann mach sie auch, denn das was einem Spaß macht, geht viel leichter von der Hand...
@ Hanswurst: Alle 15 Minuten macht kaum jemand GTG, außer er fühlt, dass er das momentan braucht. Bei GTG ist der Trick, dass ich mich schnell mal aufrapple um einen Satz Liegestütz zu machen, weil der ja nur 1 Minute dauert und danach, kann ich wieder meiner Arbeit oder sonstigem nachgehen. Für ein Ganzkörpertraining muss ich mich schon ganz schön aufrappeln, dass ich irgendwann am Tag eine Dreiviertelstunde "opfere"... _________________ Bruce Lee Homevideo |
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r.e.g
Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 7
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Verfasst am: Di Aug 15, 2006 1:06 pm Beitrag speichern Titel: |
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Danke für die schnellen Antworten werd ihc amchen. Aber wie lange dauert es etwa bis man Resultate sieht? Ich schwitze eigentlich sehr schnell und viel. Man sieht bei den Bauchmuskeln den ersten aber der sieht wie ein grosse fettes Stück fleisch und muss ich auch schauen was ihc esse. Weil ich esse jetzt z.b beim Mittagessen weniger und beim Abendessen vielmals gar nichts. Ist das so gut?
mfg r.e.g |
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