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Morph

Anmeldungsdatum: 21.02.2006 Beiträge: 270 Wohnort: Bad Kissingen Fighter-Fitness, Aikido, Football, Mittelalterlichen Schwertkampf
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Verfasst am: Mo Jul 03, 2006 9:02 pm Beitrag speichern Titel: Starkes Übergewicht bei Kindern & Jugendlichen |
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Servus,
heute Abend ist mir wieder mal klargeworden das die heutige gesellschaft eher zu extremen neigt! Zum Beispiel mit Über und Untergewicht! SChaut euch doch mal um, es gibt immer weniger bis kaum noch Kinder mit "NORMALEM" Gewicht! Ich arbeite als Animateur in einem Deutschen Hotel und da sehe ich die Ferien über schon recht viele Kinder! Viele sind teilweise schon untergewichtig (genau wie die Eltern, schon fast Magersüchtig) und mehr wie die Hälfte stark Übergewichtig! Komme gerade von der arbeit und wir hatten Kinderessen! Heute gabs Hamburger die sich die Kinder selbst belegen konnten! Dazu gabs noch salat (Habe durschgesetzt das es nicht zu jedem Essen Pommes geben muss). Natürlich haben wir, also die Angestellten, auch was mit gegessen. Ich habe mir einen Hamburger und etwas Nachtisch genemigt und war satt! Ich hatte unter anderem 3 Belgische Kinder dabei, wobei die Nationalität eigentlich egal ist, die haben sage und schreibe jeder
>>> 4<<<
Hamburger Reingehauen (mit dick Majo und Ketchup, das grüne haben sie gleich weckgelassen) und jeder 2 Portionen Nachtisch! Also selbst bei mir hätte diese menge Fatale folgen! danach sind sie auf den Spielplatz und der eine wollte sich wie die anderen Kinder an einer stange herunterhangeln und konnte sich natürlich nicht lange halten. ich schätze mal von der Figur der 3 bringen die min. 100kg auf die wage und das mit 11 bis 12 jahren! (waren drillinge) Die Eltern hatten übrigens ziemlich die gleiche Figur!
Kann das so weiter gehen? Sollten wir nicht irgend wann mal alle, nicht nur die Sportler in diesem Forum, verstehen das unser Körper ein gut ist das wir hegen und Pflegen müssen! (So wie unsere Erde, moment, die Pflegt und hegt ja auch keiner, misst!!) Ich meine ich war auch sehr stark übergewichtig (145kg mit 20 und 115kg schon mit 16) Bei mit hat es ergendwann klick gemacht, aber wie schaut es mit anderen aus? Erkennen Eltern nicht was sie ihren Kindern damit antun? Wollen sie nicht das ihre Kinder vieleicht mal ohne Astmaspray laufen könne oder ohne 3 mal Pause zu machen in den 3 Stock zu fuß kommen oder mal ohne 2fachen Bandscheibenvorfall das 25. Lebensjahr erreichen.
ich persönlich bin der Meinung das sehr sehr viel in der Erziehung falsch gemacht wird! Ich möchte jetzt meinen Eltern keinen großen Vorwurf machen, aber ein Kind von 8 Jahren weis nicht wann Schluß ist mit essen! ich habe auch gegessen wie ein scheunendrescher (Aber 4 hamburger habe ich nicht geschafft) aber es hat nie jemand stop zu mir gesagt! Ist das nicht aufgabe der ELTERN?!? Bei uns im Kindergarten (wo ich als Kinderpfleger gearbeitet habe) Gibt es extra Wochenthemen über gesunde Ernährung und co. Aber Kindergarten und Schule erziehen nicht, sondern die Eltern!! Fals hier Eltern im Forum sind! Wie achtet ihr darauf? bzw an alle evtl. zukünftigen Eltern, was würdet ihr tun?
Morph _________________ Egal wer dein Vater ist, solang ich hier angle, läuft keiner übers Wasser!
Gewinner des Fitness-Battles |
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Guest
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Astrell
Anmeldungsdatum: 11.06.2006 Beiträge: 93
Running, FF
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Verfasst am: Mo Jul 03, 2006 9:50 pm Beitrag speichern Titel: |
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Ich, als Zukünftiges Elternteil, würde sogar als MANN ( Oho Oho ) nur Gesundes Essen kochen, geschweige denn auf den Tisch stellen.
Gesundes Essen ist für mich bewiesenermaßen auch Leckeres Essen.
Das viele Kinder zu dick sind empfinde ich als Erziehungsfehler seitens der Eltern. Pädagogen in form von Erzieher in Kinderhorten und Lehrern sind mit dem "Grundzügen" der Sozialen erziehung schon total überlastet. Das bisschen Sozialbewusstsein was in den meisten Existiert ist schon schwierig genug aufrechtzuerhalten. Das einzige was z.b. Kinderhorte machen können, reines Gesundes Essen auf den Tisch und des öfteren Eltern einladen für Erziehungstipps.
Dummerweise sind Eltern oft so gepolt, das sie lieber etwas "falsch" machen, statt um Hilfe zu fragen. Getreu dem Motto: "Ich weiß was für mein Kind am besten ist". Sind die Eltern dick so werden sie auch ihre Kinder so erziehen. Dadurch das diese Viel Essen und viel Kochen, schlägt das automatisch auf die Kinder.
z.b. eine Klassenkameradin aus meiner Berufsschulklasse - sie ist schon Mutter. Sie erzieht eine Tochter die mit 5 schon Fluchen kann wie ein Rohrspatz. Darauf sprach ich sie mal an.
"Du weist das du eine totale Chickse erziehst ja?"
"Ja lieber so als wenn meine Tochter kein Selbstbewusstsein hat."
"Und du bist Stolz drauf?"
"Nö."
"Aber machst es trotzdem..."
"Ja."
"Hast du schonmal Erziehungsberatung aufgesucht?"
"Nö - wieso auch?"
"Naja ich finde das ein bisschen extrem wenn ein Kleinkind schon ausdrücke benutzt die ich nichtmal in den Mund lege."
"Wieso was ist denn daran zu schlimm?"
"Hallo? Fehlendes Sozialbewusstsein, Anstand, Moral?"
"Das braucht mein Kind nicht - das lernt es von alleine."
*erstmal sprachlos*
"Also lieber erstmal Falsch machen als um Hilfe/Rat fragen, ja?"
"Ja!"
Das kann man wohl auch auf die Ernährung abzielen. Das einzige was man da machen kann -> besser machen! _________________ Meinst du ich hab Angst vor dir? Ich bin schon vor viel größeren Weggelaufen! |
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Comrade

Anmeldungsdatum: 29.03.2006 Beiträge: 1411
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Verfasst am: Mo Jul 03, 2006 11:13 pm Beitrag speichern Titel: |
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Vllt. nicht ganz am Thema,aber ich glaub man könnte gegen Übergewicht auch gut abhilfe schaffen wenn man den Sportunterricht in der Schule wieder ausweiten würde.
Als ich in der 5. war hatten wir zumindest 2mal die Woche Sport.
Ab der 6./7. wars dann auch noch 2mal,aber einmal am nachmittag und später dann bis zur 13. nur noch einmal die Woche.
Wenn man das ein bisschen besser durchziehn würde wär schon einiges aufzuholen.
Ansonsten zum Essen...wie schon erwähnt fängt dass bei den Eltern ,setzt sich in der Schule fort und bleibt dann wohl auch so im Arbeitsleben.
Ist wohl ein Resultat unserer schnell-lebigen Gesellschaft.Oftmals muss das Essen schnell gehn und i.d.R. hat man eben ungesunde Sachen schneller parat.Gesundes Essen ist oftmals zeitaufwändiger... |
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fab

Anmeldungsdatum: 02.05.2005 Beiträge: 1489
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Verfasst am: Di Jul 04, 2006 12:44 am Beitrag speichern Titel: |
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"gesundheit ist nicht alles aber alles ist nichts ohne gesundheit"
ka von wem der is ... aber auch egal
bei uns in der familie gabs die probs nie
wenn wir von der schule gekommen sind dann gings erst mal raus innen garten ( das lange sitzen inner schule war mir schon damals nicht sonderlich sympatisch) als wir dann zum essen gerufen wurden haben wir das eigendlich eher als störung empfunden
das ist ja auch nicht nur ne sache der ernährung..... der ganze lebensstil der einem im jungen alter vermittelt wird ist ja eigendlich das wichtige
als ich n kleener pupser war:
-hatten wir n tv mit 3 programmen ( von denen ich damals eh alle langweilig fand)
-keinen pc
--> lesen wollte ich nicht... war mir zu langweilig damals
--> was bleibt übrig... klar draußen rum rennen ... is ja auch viel spannender
ich hab mir letztens mal gedanken gemacht
damals war hier son gammliger spielplatz mit ner drehscheibe ner affenschaukel nem sandkasten nem wald rum und halt den normalen schaukeln
der war immer voll
wir ham uns drum gekloppt wer denn nu mal auf die drehscheibe darf
heute is der spielplatz super ausgebaut
und spielburgen und was das herz begehrt is da....
naja... alles außer kinder
mittags um 3 ... kein arsch da
wenn mal paar kiddies aufm spielplatz hocken dann auffer bank mit irgendwelchen pokemon-karten inner hand und unterhalten sich über die letzte folge
ich find's bescheuert und geb auch alleine den eltern die schuld an der sache
denn die können bestimmen wie der alltag der kiddies aussieht was die zum essen bekommen |
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DragonMaster

Anmeldungsdatum: 24.01.2005 Beiträge: 837 Wohnort: Essen Früher (TKD;Karate;WC;Seven Star Mantis Kung Fu); heute (Muay Thai/Kickboxen, JF/Jeet Kune Do)
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Verfasst am: Di Jul 04, 2006 12:46 am Beitrag speichern Titel: |
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Ich habe gemerkt, das viele einfach nichts wissen über gesunde Ernährung bzw. viele wissen bisher recht wenig über richtige Ernährung.
Woran kann das liegen? Ein Problem ist z.B. Zeitmangel, mangelnde Interesse ...und bestimmt noch einiges.
Ich empfinde das nicht als Erziehungsfehler, sondern schlicht und einfach als
Bildungslücke wenn es um das Kochn zu Hause geht. Es gab auch mal dazu ein Bericht im Netz!
Das Thema einschreiten ist wiederum ein anderes Thema!
Was Süßes angeht, da wird jedes Kind nie nein sagen und auch so lange Essen, bis die sich übergeben würden. Wenn da die Eltern nicht einschreiten, ist es wirklich ein Erzierhungsfehler und da sind dann ausrede wie, ach ist ja Urlaub oder so verkehrt. Alles in masen Essen ist es Ok abe rnicht übertreiben. Nur warum da die Eltern nicht einschreiten, kann man nicht genau sagen. Ist es für die Eltern evt. eine Auszeit, wo die mal ruhe haben vor dem Kind, oder wollen die sich nicht blamieren wenn das Kind nörgelt...ect.
Es ist leichter darüber zu schreiben/reden, als es heute oder später selber richtig zu machen. Ich habe da noch ein wenig Zeit bis mein kleiner Sohn in dem alter ist. Nur möchte ich nicht wissen, was ich später bewusst/unbewusst für Fehler mache.
Aber zum schluss muss ich sagen, das es nicht nur an den Eltern liegt sondern an den ganzen Umfeld. _________________ Kenne dich selbst, kontrolliere dich, verstehe dich, stähle dich, reinige dein Denken und halte deinen Körper fit!» (Andy Hug) |
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mipooh
Anmeldungsdatum: 13.10.2005 Beiträge: 2065 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: Di Jul 04, 2006 3:29 pm Beitrag speichern Titel: |
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Das Problem ist wohl weniger das Essen allein. Was mir eindeutig fehlte, war ein Anreiz meinen Körper zu benutzen.
Ich bin ja inzwischen gute 52 und habe erst vor einem Jahr wirklich erkannt, dass ich meinen Körper bald abhaken kann, wenn ich so weitermache.
Es gab aber wirklich keine Herausforderungen im Sinne von Spaß und da wo wir sowas sahen wurden wir ständig zurückgehalten mit Hinweis auf Verletzungsgefahren. Wenn man dann erstmal einige Jahre bewegungsarm ist wird das zum Selbstläufer.
Und dann beginnt ein Seiltanz mit Untergewicht auf der einen Seite und Übergewicht auf der anderen. Einziger wirksamer Regulationsmechanismus ist dann das Essen. Das ist eindeutig bei unserer Genetik falsch. Wir brauchen den Gebrauch unseres Körpers dringend um unseren Energieumsatz zu regeln.
Klar spielt die zweite Geige für mich auch das Essen.
Was man tun kann? Ich denke, die Kinder zu animieren, ihnen Wege aufzeigen sich zu verbessern ohne allzusehr auf frustrierende Vergleiche mit anderen einzugehen. Spielerisch bewegen mit Leistungsanforderungen, wozu wohl gehören würde, dass die Erwachsenen dies auch selber tun. Denn Kinder machen ja zunächst einmal nach.
Klettern, Herumhangeln, das sind so Dinge, bei denen man ganz automatisch Klimmzüge und Dips lernen kann oder Bauchtraining macht, wenn man sich an den Beinen hängend herunterlässt und wieder hochkommt. Deshalb gehören mE überall Klettergerüste hin und da könnte man sich eine Menge einfallen lassen wie man die gestaltet, nicht nur so relativ einfallslos wie meines (was ich übrigens mangels Kraft noch fast gar nicht nutzen kann).
Freude an Bewegung und Kraft, verbunden mit umsichtiger Auswahl der Nahrung und dem Weglassen eines Überangebots an Genußmitteln könnten den Genuß einen leistungsfähigen Körper zu haben enorm vergrößern.
Da fällt mir gerade ein, dass ich heute morgen am meinen Ringen Übungen zu KZ und LS gemacht habe und zwar kurze Sätze. Dazwischen habe ich statt einer Pause jongliert. Ich hab heute bis zu 12 Ballwürfe geschafft, bevor einer auf den Boden fiel (3 Tennisbälle, Übung nennt sich Kaskade ). Finde ich extrem anspruchsvoll und nach einigen Minuten Übung bin ich auch ohne andere Übungen naßgeschwitzt. Eine tolle Koordinationsübung und scheinbar auch muskulär nicht ganz ohne. Denn im Gegensatz zu Pausen habe ich die Beanspruchung meiner Arme durch die LS/KZ-Übungen durchgehend deutlich gefühlt. _________________ Es gibt gar keine "Zivilisationskrankheiten", es gibt nur verschiedene Symptome einer einzigen Krankheit und die heisst "Zivilisation". |
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Staub

Anmeldungsdatum: 18.11.2005 Beiträge: 221 Wohnort: Laudenbach
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Verfasst am: Di Jul 04, 2006 10:22 pm Beitrag speichern Titel: |
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Naja, ein unglaublich wichtiges Thema wie ich finde... Darum schreib ich, als "Vorführmodel" quasi mal wie es bei mir ist.
Also. Meine Eltern trennten sich als ich 8 Jahre alt war. Ich zog mit meiner Mutter zu meiner Oma, für die ich natürlich der "Schatz" schlechthin war. Sie bot mir immer was zu essen an und kochte sogar wenn ich wollte.
Dann meine Mutter ebenso. Oft waren wir nach der Schule/ ihrer Arbeit zu McDoof gefahren und haben einen Burger eingeschoben, dann noch Mittagessen bei meiner Oma (davon wusste meine Mutter nichts... ) und dann ab mit der Pocke vor den Computer.
Freunde?
Konnten ja zu mir kommen.
Sport?
Allerhöchstens mal 5 Minuten in die Stadt runter laufen, da dann oft ein Eis essen.
Meiner Mutter fiel das natürlich auf, das mein Gewicht... nunja gelinde gesagt "stieg". Also sie alles süße weggeschlossen und versucht mich auf Diät zu setzen. Naja, alles schön und gut, ich nahm auch nicht mehr zu und sogar etwas ab, aber sportliche Aktivität fehlte weiterhin komplett.
Dann kam der erste Knackpunkt in meinem Leben. Da ich ultrafaul war, schaffte ich die 9.te klasse nicht.
Das hat zwar nicht sooo viel verändert aber als ich mich dann das erste Mal so richtig verliebte und mir klar wurde das es mit dem Körper den ich hatte nie was werden würde... Naja. Abnehmen war mein Ziel. Erfolg? Nein, wäre ja mit anstrengung verbunden, das war unangenehm... Damals ein Teufelskreis für mich mittlerweile 15-jährigen Teenager.
Dann kam der Wendepunkt. Das, was mir wirklich klar machte wie ich es zu tun habe und auch muss.
Eine Kur.
Ich wurde von meinem Eltern in Kur geschickt und das half unglaublich.
Seit dem habe ich 10 Kilorunter (war schon weiter aber die Liebe und ablehnung und niedergeschlagenheit + Motorradunfall... naja...)
Und jetzt stehe ich vor genau dem selben Problem wieder.
Ich will abnehmen und mache auch Sport wie ein Irrer, schaffe so das ich nur schwitze und esse mehr oder minder gesund...
Trotzdem bleibt mein Gewicht... Aber ich seh etwas Muskeln... Somit denke ich vll. Muskelwachstum. Naja.
Und was ich glaube, ja, wo ich mir sicherbin, ist, das in diesem Teufelskreis viele dieser Jugendlichen gefangen sind.
-Fernsehn ist immer da, ohne was dafür tun zu müssen.
-Sport? Nein, da schwitze ich nur und andere lachen.
(Das hatte ich grade im mienm Umfeld, der Bruder eines Freundes is stark übergewichtig und wir haben ihn überredet mit uns schwimmen zu gehen... und siehe da, es macht ja doch Spaß)
-Essen? Jahaaa am Besten fett und viel... das macht Glücklich.
Gut, genug Ironie...
Ich bin zwar ein Feind der "Anti-Medien-Bewegung" aber ich selbst sehe an mir und Bekannten sowie meinen Mitschülern das zu viel Medien schlecht ist, vor allem im jungen Alter. Es is zu angenehm sich mit Chips oder Schokolade vor den Fernseheer zu flötzen und zu "chillen" wie das heute heißt.
Der Medienkonsum ist in jungem Alter einfahc nicht zu kontrolieren, auch wenn man selbst glaubt man hat es unter Kontrolle.
Auch das Essen... jaja... Wieviele finden (oder wissen?) das eine gekühlte Paprika aus dem Kühlschrank mehr erfrischt als ein Glas kalte Cola?
Das sind diese Sachen, die die Leute wissen und vermitteln sollten, meiner Meinung nach.
Maaann is das viel geworden ...
Sorry aber ich war in Schreiblaune...
MfG Tim _________________ Sicherlich ist es etwas bedenkenswert, wenn einem nur Verrückte und Wahnsinnige zustimmen. |
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the_ANSWER

Anmeldungsdatum: 05.09.2004 Beiträge: 1319
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Verfasst am: Mi Jul 05, 2006 12:03 am Beitrag speichern Titel: |
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Ich denke, dass Problem ist nicht den Kindern die Freude an der Bewegung beizubringen, sondern sie ihnen nicht abzugewöhnen.
Kinder, die "normal" erzogen werden, toben den ganzen Tag rum ohne Ermüdungserscheinungen. Doch das ist natürlich anstrengender für die Elterm, als ein Kind, das still und leise vor dem Fernseher sitzt.
Ähnlich wie die aufrechte Haltung sollte man Kinder dazu ermuntern sich zu bewegen. Eigentlich wollen sie's ja, wenn sie nicht zum Faulsein erzogen werden. Und wer schon in der Kindheit körperlich faul ist, hat es umso schwerer die Kurve zu kriegen. Denn wie "Staub" schon schreibt, ist der Weg zu einem gesunden Körper, lang und hart.
Mehr Schulsport ist natürlich richtig, kann aber nicht mehr als ein Ansatz sein. Wenn ich mich an meinen Schulsport erinnere, war es immer so, dass sich die Sportlichen präsentieren konnten, während die Unsportlichen froh waren, wenn die Stunden endlich vorbei waren. Zu frustrierend ist es, die eigene Unfähigkeit vor Augen geführt zu bekommen und gerade als Teenager besitzen die wenigsten den Willen, an dieser Schwäche zu arbeiten. Die allermeisten werden versuchen diese Schmach zu vermeiden. "Sport ist Mord" ist dann das Motto. |
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mipooh
Anmeldungsdatum: 13.10.2005 Beiträge: 2065 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: Mi Jul 05, 2006 5:08 am Beitrag speichern Titel: |
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Ja, das ständige Messen an den "guten" ist schon eher negative Verstärkung.
Was mir eben so noch einfällt, stellt Euch mal vor, ein Erwachsener würde im Doppelhüpfschritt (zwei mal links, zweimal rechts, träume ich jetzt manchmal von und war in früher Kindheit eine meiner Lieblingsbewegung) durch eine Fußgängerzone laufen. Da kämen doch sicher die Männer mit der weissen Jacke ohne Ärmel...
Ständiges gesittetes Benehmen ist auch so eine Bewegungsvermeidungsform, die wenn sie zur Gewohnheit führt auch beinhalten kann, dass man sich niemals mehr auf den Boden setzt.
(Für mich ein Thema, da Thai am liebsten auf dem Boden sitzen, was ich für längere Zeit noch überhaupt nicht kann.) _________________ Es gibt gar keine "Zivilisationskrankheiten", es gibt nur verschiedene Symptome einer einzigen Krankheit und die heisst "Zivilisation". |
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Staub

Anmeldungsdatum: 18.11.2005 Beiträge: 221 Wohnort: Laudenbach
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Verfasst am: Mi Jul 05, 2006 6:38 am Beitrag speichern Titel: |
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Das mit dem Schulsport von the_ANSWER ist auch eine sehr gute Überlegung und trifft meine eigene Erfahrung. Wobei es denoch so ist, das man sich als Übergewichtiger respekt verdienen kann.
Ich z.B. bin mittlerweile von meinem Sportkurs akzeptiert und nicht mehr der letzte der beim Fussball gewählt wird. Das is auch so was. Klar werden die besten immer zuerst gewählt aber ... Nuja
Es tut schon weh immer der letzte zu sein. Beim Dauerlauf nich durchzuhalten oder bei Mannschaftswahlen als letzter da zu stehen und zu hören wie die Leute stöhnen...
Naja ich bin froh dass das bei mir nich mehr so ist. Klar, Witze über meine größe muss ich ertragen wie der Spitzname"Goliath" beim Fussball, da ich recht gut im Tor bin, aber da der Name mir vom kleinsten im Kurs verliehen wurde mache ich mir nix draus (Er is David oder so ne ?)
Und die Bewegung abgewöhnen... ja. Korrekt. Wenn ich merke das manche Leute schon auser Atem kommen wenn sie nur spazieren gehen...
MfG Staub _________________ Sicherlich ist es etwas bedenkenswert, wenn einem nur Verrückte und Wahnsinnige zustimmen. |
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Morph

Anmeldungsdatum: 21.02.2006 Beiträge: 270 Wohnort: Bad Kissingen Fighter-Fitness, Aikido, Football, Mittelalterlichen Schwertkampf
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Verfasst am: Mi Jul 05, 2006 7:15 am Beitrag speichern Titel: |
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Servus,
| mipooh hat folgendes geschrieben: | Ja, das ständige Messen an den "guten" ist schon eher negative Verstärkung.
Was mir eben so noch einfällt, stellt Euch mal vor, ein Erwachsener würde im Doppelhüpfschritt (zwei mal links, zweimal rechts, träume ich jetzt manchmal von und war in früher Kindheit eine meiner Lieblingsbewegung) durch eine Fußgängerzone laufen. Da kämen doch sicher die Männer mit der weissen Jacke ohne Ärmel... |
Wie du warscheinlich recht hast ist das bei den meisten Menschen so! Mir ist das egal! ich mache das oft
Schulsport ist imme so ein ding. Wie ich das kenne, immer der letzte im Team zu sein, immer ausgelacht zu werden, vom lehrer "Hängebauchschwein" genannt zu werden, nach der schule immer verprügelt zu werden weil ich beim Fußball versagt habe (zumindestens haben die das immer versuch mit dem Verprügeln )
Mittlererweile gibt es an verschiedenen schulen "Sportleistungsgruppen" bzw Sportwahlfächer! So z. B. für Fußball, Handball, Schwimmen, Badminton und und und... Finde ich eine Tolle sache, das ganze machen unsere Lehrer in der Freizeit in bis 2 mal die Woche und fahren dann auch auf wettkämpfe und so. Gut, wir die dicken haben dann wieder das problem der Überwindung, wir müssen wieder den Spot ertragen.
Besser ist es, wie schon oft gesagt, die Kinder Spielerisch heran zu führen. Als gelernter Kinderpfleger (Kindergärtner) ist Bewegungserziehung eine wichtige aufgabe. Aber auch die Eltern sollten sich ran halten! Mit den kindern raus gehen, spazieren gehen, schwimmen, Fußballschpielen, Federball, Seilhüpfen usw... Was es nicht alles gibt! Ich habe beschlossen, da ich jetzt stolzer Hausbesitzer bin und einen großen garten habe, das ich ein schönes klettergerüßt bauen wreden wenn ich mal Vater werde. 1. Können meine Kinder dann toben und 2. kann ich meine Klinnzüge und weitere dinge weiter ausbauen
Und wenn kinder sehen wie die Eltern aktiv sind, wollen sie meistens auch mitmachen! (Hatten wir ja auch schon mal)
MfG
Morph _________________ Egal wer dein Vater ist, solang ich hier angle, läuft keiner übers Wasser!
Gewinner des Fitness-Battles |
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the_ANSWER

Anmeldungsdatum: 05.09.2004 Beiträge: 1319
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Verfasst am: Mi Jul 05, 2006 12:38 pm Beitrag speichern Titel: |
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Nochmal zum Schulsport: Ich verstehe auch nicht, wieso die wenigsten Sportlehrer auf die Idee kommen, die Mannschaften anders zu bestimmen als durch Wahlen. Staub, ich benutze dich wieder als Beispiel, schreibt ja, dass er froh ist, nicht mehr der letzte zu sein. Das Problem ist dadurch aber nicht gelöst.
Für effektiver halte ich es, den Kindern mehr Möglichkeiten zur Bewegung zu geben. Ordentliche Sportplätze sind in Städten selten geworden oder werden sogar abgeschlossen. Einfacher, als in einen Verein einzutreten, ist es sich zwanglos auf einem Sportplatz zu treffen. Wer dann Blut leckt, findet meist ein gutes und kostengünstiges Sportprogramm vor. Doch meist sind die Plätze so "ranzig", dass dort keiner gerne hingeht.
Gerade jetzt zur Fußball-WM kann man einen regelrechten Boom auslösen mit guten Sportplätzen. |
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mipooh
Anmeldungsdatum: 13.10.2005 Beiträge: 2065 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: Mi Jul 05, 2006 3:19 pm Beitrag speichern Titel: |
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| Zitat: | | Ich habe beschlossen, da ich jetzt stolzer Hausbesitzer bin und einen großen garten habe, das ich ein schönes klettergerüßt bauen |
So sieht meins derzeit aus. War aber schon jetzt betrachtet ziemlich Einfallslos gebaut. Ein Netz aus dickem Seil hätte ich noch gern, so schräg angebaut vielleicht, wo man von oben, aber auch von unten klettern kann.
 _________________ Es gibt gar keine "Zivilisationskrankheiten", es gibt nur verschiedene Symptome einer einzigen Krankheit und die heisst "Zivilisation". |
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thomas_c

Anmeldungsdatum: 05.02.2004 Beiträge: 405
Taijiquan, Qigong, allg. Fitness
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Verfasst am: Mi Jul 05, 2006 6:32 pm Beitrag speichern Titel: |
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@Morph:
Das mit den Extremen sehe ich genau so. Ich wusste nur nicht, wie extrem es sein kann. Ich hatte neulich zwecks Artikelrecherche ein Treffen mit einer Kindergartengruppe, und wir haben auch gegrillt. Und plötzlich sagt ein sechsjähriges(!) Mädchen zu mir: "Ich esse keine Bratwurst, ich muss abnehmen."
Ich wäre am liebsten schreiend ins Lagerfeuer gerannt! Allein das man mit sechs Jahren so einen Satz sagt, ist schlimm genug. Und die war auch noch reichlich dünn.
Früher, an der Uni, hatten wir im Sportinstitut immer einen "Tag der offenen Tür" pro Semester. Und da habe ich das auch beobachten können: Entweder, die Kiddies rollten nur wie fette Robben durch die Hallen, oder sie waren so dürr, dass man Angst hatte, was kaputtzumachen. Normalos waren wenig vertreten. Unser damaliger Prof hat uns zusätzlich während der Vorlesung immer mit - leider realen - Schauergeschichten erschreckt. So haben Untersuchungen z.B. gezeigt, dass
- eine Gruppe Fünftklässler aus Schleswig-Holstein nicht in der Lage war, 100 Meter am Stück geradeaus zu laufen, wobei die Betonung auf "geradeaus" liegt. Die 100 Meter haben sie zwar geschafft, waren koordinativ aber nicht in der Lage, in ihrer vorgegebenen Bahn zu bleiben!
- die meisten Schulkinder nicht rückwärts gehen, geschweige denn laufen können.
- ein simpler Purzelbaum für viele Kindergartenkinder schon eine übermäßige Koordinationsleistung darstellt, die zu bewältigen sie kaum im Stande sind.
Sowas ist natürlich bitter. Und lässt mich die kommenden Jahre zitternd erwarten, wenn wegen der exorbitanten Behandlungskosten dieser armen Kinder unser Gesundheitssystem vollkommen zusammenbrechen wird ...
@mipooh:
Sieht cool aus bei Euch. Mit so einem Gerüst kann man richtig viel anstellen!
Aber was mich interessieren würde: die Wippe am unteren Bildrand - katapultiert Ihr damit den Mülleimer durch die Gegend? Sieht so danach aus
| fab hat folgendes geschrieben: | "gesundheit ist nicht alles aber alles ist nichts ohne gesundheit"
ka von wem der is ... aber auch egal |
Arthur Schopenhauer _________________ Agere Contra
"At its best, life is completely unpredictable." - Christopher Walken |
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mipooh
Anmeldungsdatum: 13.10.2005 Beiträge: 2065 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: Do Jul 06, 2006 3:09 am Beitrag speichern Titel: |
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| Zitat: | | Aber was mich interessieren würde: die Wippe am unteren Bildrand - katapultiert Ihr damit den Mülleimer durch die Gegend? |
Im "Mülleimer" ist Sand und das Ding über der Wippe ist eine Klimmzugstange...
Mein Übergewicht ist derzeit etwas geringer als das Gegengewicht, vielleicht noch so max 10 Kilo.
Nachteil dieser Wippe, keine vollständige Bewegung. Ich werde sie demnächst (am besten heute, hab noch nichts vor) mal ausbuddeln, denn sie ist etwa 30 cm tief eingebuddelt, und dann unter die KZ-Stange des neuen Gerüsts stellen, was um einiges höher ist. Die Stange sieht man nicht so deutlich auf dem Foto. Die Ringe hängen daran.
Weiterer Nachteil der Wippe, sie ist wenn sie naß ist sehr rutschig. Ohne geeignete Turnschuhe schon leicht gefährlich. _________________ Es gibt gar keine "Zivilisationskrankheiten", es gibt nur verschiedene Symptome einer einzigen Krankheit und die heisst "Zivilisation". |
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