andy Site Admin

Anmeldungsdatum: 16.01.2004 Beiträge: 2877
Eskrima
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Verfasst am: Do Dez 01, 2005 7:25 am Beitrag speichern Titel: Deutsches Gemüse pestizidverseucht |
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Photo by liam60 (@sxc.hu)
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Die Umweltorganisation Greenpeace hat Gemüse aus deutschen, schweizerischen und österreichischen Supermärkten auf Pestizide untersucht. Dabei wurden insgesamt 658 Obst- und Gemüseproben gekauft und ins Labor geschickt. Die Ergebnisse sind alarmierend:
In 100 Fällen, also bei 15 Prozent der Proben, wurden die gesetzlichen Höchstmengen erreicht oder überschritten. 16 Proben wiesen Extrembelastungen auf, so dass für Kleinkinder nach dem Verzehr nur geringer Mengen akute Gesundheitsgefahr bestand. Darüber hinaus besteht bei 27 von 112 untersuchten deutschen Gemüseproben der Verdacht, dass illegale Pestizide eingesetzt wurden.
Pestizidbelastete Lebensmittel gefährden vor allem Kinder, sagt Dr. Kurt Müller, Vorstand des Deutschen Berufsverbands der Umweltmediziner am Montag in Hamburg. Sie können Hormonhaushalt und Immunsystem beeinträchtigen, Krebs auslösen oder das Nervensystem schädigen. Die steigenden Belastungen und zunehmende Pestizidcocktails gefährden unsere Gesundheit
Ganz schlecht schnitten die Handelskette Lidl und der Metro-Konzern mit seiner Kette Real ab, sie verkaufen in Deutschland das am stärksten mit giftigen Pestiziden belastete Obst und Gemüse. Im Mittelfeld lagen Edeka/Spar, Tengelmann, Rewe und der Regionalanbieter tegut. Die Frischware des österreichischen Marktführers Billa, gefolgt vom deutschen Discounter Aldi, schnitt am besten ab.
Greenpeace empfiehlt den Verbrauchern Bioware zu kaufen, denn die ist in der Regel ganz frei von künstlichen Spritzmitteln.
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Interview mit dem Greenpeace-Chemieexperte Manfred Krautter
Zuletzt bearbeitet von andy am Mo Dez 12, 2005 7:16 pm, insgesamt einmal bearbeitet |
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