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andy Site Admin

Anmeldungsdatum: 16.01.2004 Beiträge: 2877
Eskrima
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Verfasst am: Fr Nov 18, 2005 11:53 am Beitrag speichern Titel: Seltener krank mit der richtigen Einstellung? |
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Photo by lusi (@sxc.hu)
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So langsam herbstet und wintert es wieder und viele wissen schon jetzt: die dicke Erkältung ist nur noch eine Frage der Zeit. Oder vielleicht doch eher eine Frage der Einstellung?
Kann der feste Grundsatz, nicht krank zu werden, vor einer Erkältung schützen?
«Im Prinzip ist es durchaus möglich, seine Gesundheit mental zu beeinflussen», sagt Maximilian Rieländer, stellvertretender Fachbereichsleiter für Gesundheitspsychologie im Berufsverband Deutscher Psychologen. «Denn das zentrale Nervensystem hat im Körper viele Schnittstellen mit dem Immunsystem», betont Rieländer. «Wir steuern quasi durch unser Denken die Nerven. Deshalb ist gerade das Abwehrsystem oft ein Spiegelbild des allgemeinen Lebensenergiegefühls.» Doch die erfolgreiche Beeinflussung der Gesundheit müsse geübt werden, so Rieländer. Ein simples "Ich werde nicht krank!" vor dem zu Bett gehen reicht nicht um eine positive und schützende Einstellung zu erlangen.
In der Psychologie spricht man bei dem Prinzip der Selbstbeeinflussung von Autosuggestion. «Mit entsprechenden Begriffen kann dabei durch eine freundliche Grundeinstellung das körperliche Bewusstsein beeinflusst werden», sagt Rieländer. Während die Autosuggestion bei z.B. Krebserkrankungen schon eine anerkannte und wichtige Rolle spielt, ist sie beim Thema Erkältungskrankheiten noch wenig weit entwickelt und erforscht. Rieländer sieht einen Ansatzpunkt im Wärmegefühl, das viele Menschen mit Erkältungen in Verbindung bringen. «So ist eine Suggestion wie 'ich lebe mit innerer und äußerer Wärme' oder 'ich atme mit innerer Wärme' sinnvoll, um einer Erkältung vorzubeugen», sagt Rieländer. Diese suggestiven Leitsätze sollten laut dem Experten täglich sechmal nacheinander bewusst beim Ausatmen aufgesagt werden. «Eine Wirkung ist nach mehreren Wochen zu spüren. Wer die Autosuggestion erfolgreich anwendet merkt dann, dass er sein Wärmegefühl positiv beeinflussen kann und so einen Schutz aufbaut.» Ein Garant für einen erkältungsfreien Winter ist das natürlich auch nicht und so betont Rieländer, dass die positvie Einstellung auch dann wichtig ist, wenn bereits ein Infekt im Körper wütet.
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Quelle: Netdoktor
Zuletzt bearbeitet von andy am Di Nov 22, 2005 9:45 am, insgesamt einmal bearbeitet |
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Guest
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mipooh
Anmeldungsdatum: 13.10.2005 Beiträge: 2055 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: So Nov 20, 2005 1:57 am Beitrag speichern Titel: |
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In einer Welt, in der man von Urlaub, Krankheit und Frührente oder Lottogewinn träumt, haben Wehwehchen eine ganz andere Bedeutung als wenn man da lebt wo andere Urlaub machen und sowieso nicht arbeiten darf.
So ist meine Erfahrung, dass obwohl mein Körper (noch) in einem miserablen Zustand ist, ich nie zum Arzt gehe, mich nie krank fühle.
Krankheit bringt mir nichts (also keinen Krankenschein), also ist sie, wenn sie denn mal auftaucht, einfach nur eine kleine lästige Randerscheinung. Letztes Jahr hab ich mir mal in einer kühlen Nacht (17 Grad plus) einen Schnupfen geholt (weil ich bereits an ständige 30 Grad gewöhnt bin). Früher wäre ich wohl damit ein paar Tage im Bett geblieben. Jetzt fand ich es eher witzig...
Autosuggestion funktioniert prinzipiell, macht aber symptomatisch angewendet wenig Sinn, da sie meist zu spät kommt. Ständig zu suggerieren, dass man nicht krank wird ist wesentlich uneffektiver als sich klarzumachen (aktiv, durch Bewegung und genussreiches Essen), dass man sich gut fühlt.
Der Ablauf in der Psyche ist derselbe wie bei der Autosuggestion. Ich halte ihn für realistischer, angemessener. Dass dabei das eigene Wohlbefinden eine zentralere Bedeutung bekommt als das so üblich ist und dass es dabei nicht ausbleibt, dass man sich von schlechten Angewohnheiten verabschiedet, ist zwangsläufig. _________________ Es gibt gar keine "Zivilisationskrankheiten", es gibt nur verschiedene Symptome einer einzigen Krankheit und die heisst "Zivilisation". |
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