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Phylanx
Anmeldungsdatum: 17.07.2008 Beiträge: 123 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Mi Jul 30, 2008 10:57 am Beitrag speichern Titel: |
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| Du bist also der festen Überzeugung, dass die Evolutionstheorie Schwachsinn ist und dass Gott die Erde mit allem drum und dran in 6 Tagen erschaffen hat und sich am 7. ausgeruht hat? |
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Guest
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Shaolos
Anmeldungsdatum: 13.10.2007 Beiträge: 2077
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Verfasst am: Mi Jul 30, 2008 11:09 am Beitrag speichern Titel: |
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Nein Nightowl, du glaubst nicht an alles was dort drinsteht, das wäre Wahnsinn. Das hiesse, dass du mich alleine für diesen Satz töten müsstest, Menschen steinigen für Homosexualität und all diese Dinge.
Im Gegensatz zu dir (Du MÜSSTEST einen langen Bart tragen. Daher lebst du bereits nicht 100% nach der Bibel.) gibt es jemanden, der dies bereits 100% versucht hat. Versucht, weil es so gut wie unmöglich war und doch hat er sein "Projekt" 1 ganzes Jahr durchgezogen.
http://www.ted.com/index.php/talks/a_j_jacobs_year_of_living_biblically.html
Hör also auf jemand, der dies bereits getan hat. Die Bibel ist nicht nur eine Schrift voller Liebe sondern auch voller Rachsucht und Zerstörung.
| Zitat: | Ich persönlich denke dass es eine Grenze gibt, sowohl physiologisch als auch psychisch, wenn diese Grenze erreicht ist, kann der Mensch sich selber nicht mehr helfen. Diese Grenze gibt es, unsere Psychiatrien sind voll, die Selbstmordquoten sind auch immer noch verhältnismäßig hoch, die Menschen verrohen und verdummen zusehends. Wo ist da ein Raum für Selbsthilfe ?! Wenn man wirklich tragische Geschichten hört - nicht á la, ich bin frustriert weil meine Brüste oder mein Pullermann zu klein sind Rolling Eyes Twisted Evil - sondern wirklich herzerweichende, tragische Geschichten von Menschen die sowas von kaputt waren und dann durch Gott gerettet wurden, so ist da einfach kein Raum mehr für eine "Kraft aus sich selber" - woher soll sie denn auch kommen wenn das Limit erreicht ist, was ein Mensch ertragen kann ?!
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Das ist ein gutes Beispiel. Aber kein Beispiel für die Kraft einer Entität sondern dafür, dass viele Menschen ausserstande sind sich selbst zu helfen, bis sie nicht den absolutesten tiefsten und schmerzhaftesten Tiefpunkt ihres Lebens erreichen. Die Projektion auf eine höhere Macht erzeugt einen therapeutischen Metaframe der die neue Änderung im Leben erklären und erhalten kann, da der Belief an die eigene Schwäche noch relativ gross ist. Genausogut könnte ich die vielen Limiting Beliefs auflösen, anstatt sie durch den Gott-Frame ausser Kraft zu setzen.
Lass uns aber nicht ins Detail gehen was hier passiert, das wäre zu aufwendig und zu "sachlich" für eine solche Diskussion. Wen es interessiert, der soll selbst eine Ausbildung zum Hypnosetherapeuten machen.
| Zitat: | | Überleg' doch mal wie die Welt aussehen würde, wenn jeder Mensch diese Illusion aufgäbe und praktisch ohne Gewissen lebte - die Erde wäre schlichtweg noch mehr eine Hölle als sie es heute schon ist und das will etwas heißen. |
Um in biblischen Worten zu sprechen : Paradies.
Die Illusion erschaffen durch das Ego verschwindet und bleiben tut die reine Essenz des Menschen. Eine Welt von Erleuchteten, ein Ort ewigen Friedens. Utopia.
| Zitat: | so sorry, aber ich kann beim besten Willen nicht erkennen, dass sich die Menschen großartig gebessert hätten.
Auch das Argument der „politischen Ebene“ überzeugt mich nicht wirklich, denn auf mehr als eine gemeinsame Erklärung kann man sich bei nationalen und internationalen Konferenzen selten einigen. Zudem ist der wirkliche Wille zur Umsetzung wohl häufig nicht vorhanden (vgl. nur das leidige Thema des Kyoto Protokolls in den USA) – unterm Strich für mich also mehr Schein als Sein !
Nein, für mich hat sich diese Welt nicht gebessert und wird es auch nie.
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Das liegt an mehreren Dingen, die ich sogar erklären kann.
1. Du schaust nach dem Bösen und konzentrierst dich auf was ist. Nicht auf das, was war und was geworden ist und wie es sich entwickelt hat.
2. Du setzt eine Geschwindigkeit der Entwicklung voran, die du nicht verstehst. Ich werde dir gleich dazu mal ein Vorträge geben, von Leuten die in den von dir genannten Ländern leben und die nicht nach dem bösen suchen, sondern ohne Vorurteile ( Und die hast du en masse. Ich auch, das weiss ich, denn aus der Sozialpsychologie wissen wir dass die Aktivierung von Stereotypen und Vorurteilen immer dann erfolgt, wenn uns das passende Wissen fehlte. Das mixt sich bei dir noch mit etwas anderem.) sich mit diesen Themen beschäftigt haben. Die Entwicklung alleine von Afrika in den letzten Jahrzehnten ist bahnbrechend. China hat diesem aber noch eins draufgesetzt. Die Zeit vom Mittelalter bis heute in teilweise 40-50 Jahren! In zwei Generationen!
Zu diesen Themen, schau bitte mal hier :
Gewalt :
http://www.ted.com/index.php/talks/steven_pinker_on_the_myth_of_violence.html
Entwicklung:
http://www.ted.com/index.php/talks/hans_rosling_shows_the_best_stats_you_ve_ever_seen.html
Armut :
http://www.ted.com/index.php/talks/hans_rosling_reveals_new_insights_on_poverty.html
| Zitat: | Für mich heißt das nichts anders als "Gott spielen" oder wie soll ich diese Passage jetzt verstehen. Der Mensch soll auswählen, welche Spezies nötig sind und welche nicht ?! Shocked Ich will man ganz frech darauf antworten und sagen, dass der Mensch hierzu viel zu dumm ist - er stopft mit seinem Kopf ein Loch und merkt in seiner Dummheit gar nicht, dass er mit seinem Allerwertesten drei neue Löcher (= Probleme) schafft Twisted Evil .
Wie soll denn der Mensch eine "ordentliche Auswahl" treffen können ? Wer entscheidet denn, welche "Replikatoren wünschenswert sind". Wer weiß denn überhaupt, ob man nicht den Ast absägt auf dem man sitzt und durch einen dummen, vorschnellen Eingriff in das Biosystem alles zum Einsturz bringt (vgl. auch Problematik des Klimawandels) ?
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Hör auf zu Essen! Sofort! Dein Essen, deine Früchte! Alle von Gott spielenden Menschen verändert! Das meiste auch noch in Klöstern im Mittelalter gemacht!
Gott spielen? Wir sind keine Götter und nutzen die uns gegebenen Fähigkeiten zur Entwicklung. Menschen, die die Genetik nicht verstehen, reden dann vom Spielen mit göttlichen Dingen.
Aber soweit sind wir noch nicht. Die Wahrheit ist, dass jeder der sich gegen diese Dinge einsetzt Menschen zum leiden verdammt, sie in die Knie zwingt mit ihrer antiken Moral, sie zu Boden bringt und ihnen sagt dass die Forschung für ihr Wohl und gegen ihre Krankheiten gegen die göttliche Ordnung ist! Du hast Recht! Manche Menschen denken nicht nach und sind anscheinend böse!
[url]Und wie sieht der deiner Meinung nach aus ? (interessiert mich jetzt wirklich auch persönlich) [/url]
Bereits letztes Jahr hat Craig Venter künstliches Leben erschaffen und den ersten Virus gebootet. Bald werden es Bakterien und in wenigen Jahren Eukaryonten sein. Diese werden mit grosser Wahrscheinlichkeit die Energiekrisen beenden, da sie CO2 atmen und Methan herstellen können, was durch die Schaffung eines neuen Kreislaufs, einer geschaffenen Veränderung des natürlichen Kreislaufs unserer Fabriken und ihres Abdrucks auf die Natur, eine neue Era einläuten wird, in der wir unseren Abfall nutzen um zu überleben anstatt ihn in die Natur zu werfen. Wir schaffen Lebewesen, die von unserem Abfall leben können, damit wir die Natur nicht mehr zerstören.
Und bevor du sagst : Dass ist Gott spielen!
Craig Venter hat einen Ethikrat einberufen mit Vertretern JEDER Religion dieser Erde. Sie alle haben diskutiert und in ihren Büchern gewälzt, hochrangige Vertreter des Katholizismus und des Protestantismus, Schiiten und Sunniten, Vertreter der vielen Sekten des Hinduismus und Lamas aus Tibet. Sie alle waren dort und haben dem ganzen ihren Segen gegeben.
Auf dass unsere Fähigkeiten uns in eine neue Zukunft führen und wir endlich den Staub der Vergangenheit hinter uns lassen.
| Zitat: |
Zu diesem Teil deines Posts möchte ich aber eine kurze Frage stellen: Wer von all den genannten Göttern hat so viel getan, so viel geopfert, so viel aufgegeben um deine Liebe zu gewinnen. Wer von ihnen hat seinen Sohn unter schrecklichsten Qualen am Kreuz verrecken lassen ? Wer hat sich - hier auf der Erde offenbart - und alles aufgegeben, was ihm lieb war .. |
Warum sollte ich einer Entität folgen die ein Wesen schafft, dass es quälen lässt? Diese Perversion dieses Gottes ist unaushaltbar. Ich schaffe ein Wesen, meinen Sohn! Und dann, obschon ich die Allmacht besitze und die Gesetze der Natur meinem Willen folgen, ich diese Gesetze geschaffen habe und mich nichts davon abhält diese zu ändern... So schicke ich meinen eigenen Sohn an das Kreuz in der Hoffnung für mich Gerechtigkeit zu finden durch meinen Schmerz?
Das ist Wahnsinn und Feigheit. Keine Liebe.
Du siehst das Böse in den Menschen? Ich sehe es jedesmal wenn jemand sagt ich sollte etwas nachfolgern das seinen Sohn opfert!
Nicht eingreift! Obwohl jegliche Macht dort ist!
Ich habe mich lange mit vielen Religionen beschäftigt, aufgewachsen bin ich jedoch im Christentum. Ich kenne die Schriften und ich kenne die Lehren. Doch jede einzelne Form der Lehre ist abgewandelt und somit eine Interpretation des Menschen, eine Schönung des Menschen wie er seine Religion möchte. Und somit ist dieser Wunsch nach Gerechtigkeit und dieser Wunsch nach Erlösung der Wunsch eines Menschen, nicht der eines Gottes. |
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Quax
Anmeldungsdatum: 11.10.2007 Beiträge: 108
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Verfasst am: Mi Jul 30, 2008 12:20 pm Beitrag speichern Titel: |
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Hallo,
| Zitat: | Das hiesse, dass du mich alleine für diesen Satz töten müsstest, Menschen steinigen für Homosexualität und all diese Dinge.
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Das ist aber wohl AT oder nicht ? Wenn du nach der Lehre Jesu gehst, wird überhaupt keiner gesteinigt - bedingungslose Nächstenliebe ist das Thema ...
| Zitat: | Im Gegensatz zu dir (Du MÜSSTEST einen langen Bart tragen. Daher lebst du bereits nicht 100% nach der Bibel.) gibt es jemanden, der dies bereits 100% versucht hat. Versucht, weil es so gut wie unmöglich war und doch hat er sein "Projekt" 1 ganzes Jahr durchgezogen.
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Mag ja sein das es dieser Mann versucht und mit Ernst probiert hat, aber die Motivation war doch die falsche ! Was wollte man damit bezwecken ? Es ein Jahr lang zu versuchen und es dann wieder sein zu lassen. Mit solchen Aktionen setzt man sich genau ins Gegenteil von dem, was Gott von einem will, das sollte man sich klarmachen. Insofern ist das Argument "... ich kenne einen, der das wirklich mal ein Jahr lang versucht hat ..." nicht wirklich treffend. Es ist eben die falsche Motivation dahinter.
| Zitat: | Hör also auf jemand, der dies bereits getan hat. Die Bibel ist nicht nur eine Schrift voller Liebe sondern auch voller Rachsucht und Zerstörung.
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Habe ich das je bestritten ?! Du darfst aber nicht vergessen, dass der neue Bund zählt, Jesus hat diese "Aug' um Aug, Zahn um Zahn"-Mentalität aufgehoben und folglich außer Kraft gesetzt.
| Zitat: | | Aber kein Beispiel für die Kraft einer Entität sondern dafür, dass viele Menschen ausserstande sind sich selbst zu helfen, bis sie nicht den absolutesten tiefsten und schmerzhaftesten Tiefpunkt ihres Lebens erreichen. |
Auf Deutsch: man wird sich nicht ändern (können), bis man wirklich derart auf die Schnauze fällt, das einem auf einmal alles klar wird ?! So eine Art "Schocktherapie" also oder doch eher etwas wie "...ist der Ruf erst ruiniert ...".
Ich weiß ja nicht, aber woher frage ich dich, soll denn der Junkie die Kraft nehmen aus diesem vicious circle von Stoffen, Rausch, Beschaffung, Stoffen, Rausch ... herauszukommen ? Schon körperlich könnten sie es ja gar nicht, weil ihr Körper immer wieder nach dem Zeugs schreit und ansonsten zugrunde geht.
| Zitat: | Lass uns aber nicht ins Detail gehen was hier passiert, das wäre zu aufwendig und zu "sachlich" für eine solche Diskussion. Wen es interessiert, der soll selbst eine Ausbildung zum Hypnosetherapeuten machen.
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Eben. Ich bin kein Hypnotiseur und würde doch sehr anregen nicht allzusehr ins Detail zu gehen, ansonsten müsste ich mich ja erst noch einige Wochen einlesen
| Zitat: | Um in biblischen Worten zu sprechen : Paradies.
Die Illusion erschaffen durch das Ego verschwindet und bleiben tut die reine Essenz des Menschen. Eine Welt von Erleuchteten, ein Ort ewigen Friedens. Utopia.
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Warum würdest du eine gewissenlose Welt als Paradies bezeichnen. Ich würde das eher die Hölle nennen, weil uns dann auch das letzte bisschen Gottesfurcht abhanden gekommen wäre. Das Gewissen - als interne moralische "Kontrollinstanz" - ist nämlich immer auch stark von den jeweiligen Glaubensgrundsätzen geprägt. Verlören wir unser Gewissen, dann könnten wir keine Unterscheidung mehr treffen zwischen "gut" und "böse", eine Sichtweise die letztlich dem Atheismus innewohnt, zumindest wenn man ihn konsequent zu Ende denken würde.
| Zitat: | 1. Du schaust nach dem Bösen und konzentrierst dich auf was ist. Nicht auf das, was war und was geworden ist und wie es sich entwickelt hat.
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Das würde ich nicht sagen. Die Montan- bzw. Europäische Union z.B. konnte nur wachsen aufgrund der Schrecken des zweiten Weltkrieges. Insofern ist man dort bspw. ein großes Stück weitergekommen. Ich schaue nicht kategorisch nach dem Bösen, es gibt durchaus auch Dinge auf der Welt die sehr gut laufen, unterstützungswürdig und gottgefällig sind, aber der Mensch ist nun mal von Natur aus Böse und stets auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Davon bin ich fest überzeugt und das ist auch der Grund, warum man die Welt nicht "gut" machen kann. Wie soll man denn eine "gute" Welt realisieren können, wenn der Mensch an sich schlecht ist. Das schließt sich doch aus.
| Zitat: | | sondern ohne Vorurteile ( Und die hast du en masse |
Ich hätte gerne gewusst, wo in diesem Tread du das festmachst. Ich bestreite nicht, dass ich Vorurteile habe (aber wie du bereits angedeutet hast: jeder Mensch hat sie), aber ich hätte doch gerne gewusst, was dir auf den Magen geschlagen ist.
Eine spannende Frage wäre auch, wie Vorurteile eigentlich zu definieren sind.
| Zitat: | Die Entwicklung alleine von Afrika in den letzten Jahrzehnten ist bahnbrechend. China hat diesem aber noch eins draufgesetzt. Die Zeit vom Mittelalter bis heute in teilweise 40-50 Jahren! In zwei Generationen!
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Nochmal: ich habe nie bestritten, dass Fortschritte erzielt wurden und werden. Ob und inwieweit diese Verbesserungen jedoch Bestand haben werden ist fraglich. Zudem muss man sich immer fragen, ob ein s.g. Fortschritt immer (auch global gesehen) positiv sein muss. Ich spreche hier v.a. China an, dessen (technologische ?!) Entwicklung du ja erwähnt hast.
| Zitat: | Hör auf zu Essen! Sofort! Dein Essen, deine Früchte! Alle von Gott spielenden Menschen verändert! Das meiste auch noch in Klöstern im Mittelalter gemacht!
Gott spielen? Wir sind keine Götter und nutzen die uns gegebenen Fähigkeiten zur Entwicklung. Menschen, die die Genetik nicht verstehen, reden dann vom Spielen mit göttlichen Dingen.
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Aus meiner Sicht stellen sich immer zwei Fragen:
1. inwieweit ist eine Technologie mit Gottes Wille in Einklang zu bringen ?
2. muss meine Technologie ggf. aus moralischen Gründen verworfen werden, sprich "darf / sollte ich alles tun, was ich tun könnte" ?
Nimm' doch als Beispiel mal die Abtreibung. Wenn man sich hier nicht anmaßt, Gott zu spielen, also (menschliches) Leben zu vernichten, dann weiß ich auch nicht. Du zerstörst Gottes Plan für ein Leben indem du das ungeborene tötest. Im Endeffekt entscheidest du (bzw. die Mutter / der Gynäkologe), dass ein Kind nicht leben soll (aus welchen Gründen auch immer). Die Frage ist, wer uns das Recht dazu gibt solche Maßnahmen zu ergreifen, wie rechtfertigen wir moralisch die willkürliche Vernichtung von Leben, die fast auf einer Stufe mit einem handfesten Mord steht. Was gibt uns das Recht einen anderen Menschen vorsätzlich und oftmals aus niedersten Motiven aus seiner Familie zu reißen ? Das ist es, was ich bei dieser Thematik immer nicht verstehe ... diese bodenlose Anmaßung in allem was wir tun. Wir haben keinen Respekt mehr vor gar nichts und das ist - so sehe zumindest ich das - ein großes Problem.
Ich bin leider ein wenig zeitlich knapp, deshalb noch kurz ein Wort zu dieser Sache:
| Zitat: | Warum sollte ich einer Entität folgen die ein Wesen schafft, dass es quälen lässt? Diese Perversion dieses Gottes ist unaushaltbar. Ich schaffe ein Wesen, meinen Sohn! Und dann, obschon ich die Allmacht besitze und die Gesetze der Natur meinem Willen folgen, ich diese Gesetze geschaffen habe und mich nichts davon abhält diese zu ändern... So schicke ich meinen eigenen Sohn an das Kreuz in der Hoffnung für mich Gerechtigkeit zu finden durch meinen Schmerz?
Das ist Wahnsinn und Feigheit. Keine Liebe.
Du siehst das Böse in den Menschen? Ich sehe es jedesmal wenn jemand sagt ich sollte etwas nachfolgern das seinen Sohn opfert!
Nicht eingreift! Obwohl jegliche Macht dort ist!
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Gottes Heilsplan richtet sich nicht zunächst an Jesus !
Jesus musste durch die Hölle, damit wir es nicht müssen. Sein Heilsplan gilt also dieser Welt und dem Menschen ! Gott hat alles aufgegeben, was er liebt, um unsere Liebe zu gewinnen. Wenn das keine Liebe (zu uns) ist, dann weiß ich auch nicht. Gott war nicht feige, weil er seinen Sohn gab, feige wäre es gewesen, wenn Jesus für Gott gebüßt hätte, aber Jesus hat für uns gebüßt !
So, ich muss wirklich weg ...
Ich freue mich auf eine weitere Diskussion
Alles Gute und BB
BERND  |
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Shaolos
Anmeldungsdatum: 13.10.2007 Beiträge: 2077
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Verfasst am: Mi Jul 30, 2008 12:24 pm Beitrag speichern Titel: |
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Entweder du warst richtig fix oder hast die Vorträge nicht angeschaut... ich habs nämlich gerade getan und sie dauern ca 1 Stunde 10 Minuten... Schaue mir den Rest gern nochmal an, aber man muss schon aufeinander eingehen, und die Dinge ernst nehmen...
Langsam weiter :
| Zitat: | Gottes Heilsplan richtet sich nicht zunächst an Jesus !
Jesus musste durch die Hölle, damit wir es nicht müssen. Sein Heilsplan gilt also dieser Welt und dem Menschen ! Gott hat alles aufgegeben, was er liebt, um unsere Liebe zu gewinnen. Wenn das keine Liebe (zu uns) ist, dann weiß ich auch nicht. Gott war nicht feige, weil er seinen Sohn gab, feige wäre es gewesen, wenn Jesus für Gott gebüßt hätte, aber Jesus hat für uns gebüßt !
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Gott ist allmächtig, Jesus musste gar nichts. Er hat etwas erschaffen, kaputt gemacht, umgeformt und an seine Seite gesetzt. Da er allmächtig sein soll, vielleicht aufgrund seines eigenen Gewissens? Ein allmächtiges Wesen mit Gewissen? Dann mangelt es der Entität an Perfektion.
| Zitat: | Mag ja sein das es dieser Mann versucht und mit Ernst probiert hat, aber die Motivation war doch die falsche ! Was wollte man damit bezwecken ? Es ein Jahr lang zu versuchen und es dann wieder sein zu lassen. Mit solchen Aktionen setzt man sich genau ins Gegenteil von dem, was Gott von einem will, das sollte man sich klarmachen. Insofern ist das Argument "... ich kenne einen, der das wirklich mal ein Jahr lang versucht hat ..." nicht wirklich treffend. Es ist eben die falsche Motivation dahinter.
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Die Motivation ist irrelevant. Es ging nicht um diese.
Es ging darum, wie man nach der Bibel leben müsste und ob man sich Dinge heraussuchen sollte.
| Zitat: | Ich hätte gerne gewusst, wo in diesem Tread du das festmachst. Ich bestreite nicht, dass ich Vorurteile habe (aber wie du bereits angedeutet hast: jeder Mensch hat sie), aber ich hätte doch gerne gewusst, was dir auf den Magen geschlagen ist.
Eine spannende Frage wäre auch, wie Vorurteile eigentlich zu definieren sind. Wink
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Das mit dem Vorurteile definieren können wir gerne wann anders machen, ich hatte allerdings bereits genug davon, wie sie sich manifestieren und wie man sie auseinander baut und wie sie wirken. Sozialpsychologie Modul 1 lässt grüssen
Dein heftiges Vorurteil was mich ansprang ist : Der Mensch ist grundsätzlich böse.
Für mich als Zen Philosoph sehe ich hier bereits Wertung und Wertung ist eine Illusion geschaffen durch den Menschen. Der Mensch ist. Mehr können wir nicht sagen. Im NLP würde man was du dort hinlegst als eine semantische Generalisierung nach dem Milton Modell sehen, die dazu führt dass die Welt einfacher erklärt aber auch Wertung einfacher vollzogen werden kann.
| Zitat: | Warum würdest du eine gewissenlose Welt als Paradies bezeichnen. Ich würde das eher die Hölle nennen, weil uns dann auch das letzte bisschen Gottesfurcht abhanden gekommen wäre. Das Gewissen - als interne moralische "Kontrollinstanz" - ist nämlich immer auch stark von den jeweiligen Glaubensgrundsätzen geprägt. Verlören wir unser Gewissen, dann könnten wir keine Unterscheidung mehr treffen zwischen "gut" und "böse", eine Sichtweise die letztlich dem Atheismus innewohnt, zumindest wenn man ihn konsequent zu Ende denken würde.
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Menschen sind im Namen von Gott gestorben. Sogar sehr sehr viele.
Ist Gott nun böse? Sein Name? Oder sind die Menschen die den Namen missbraucht haben böse? Oder haben sie nur falsch verstanden? Sind sie nun gut, weil sie gutes tun wollten aber missverstanden haben? Wurden sie vielleicht fehlgeleitet?
Gut und Böse sind eine Illusion.
Im Namen von Buddha wurde bisher nie Krieg geführt.
Der Atheismus bedeutet den Glauben an keinen Gott. Konsequent bedeutet dass, das du Atheist gegenüber Zeus bist sowie gegenüber Vishnu und Marduk.
Der Atheist hat in sich keine Moralvorstellung durch seinen Atheismus. Atheismus ist keine Philosophie sondern alleine das Statement, es gibt keinen Gott bzw es gibt Gott/Göttin X nicht.
Atheismus mit Moralvorstellungen gleichzusetzen, ist absurd.
Da mit grosser Wahrscheinlichkeit nun gleich Hitler und Stalin als Atheisten und das Fehlen von Moralvorstellungen dieser beiden Figuren genannt werden, lass mich auch diesmal wieder sagen, dass solch ein Argument absurd ist.
Wenn alle Menschen die Illusionen von Gut und Böse ablegt, das Ego seine macht verliert und jegliches Verlangen somit endet. Das nennst du die Hölle? Ich nenne es ein Paradies der Weisen. Die nächste Stufe der menschlichen geistigen Evolution.
Man braucht keine Kontrollinstanz mehr wenn das Verlangen und das Ego nicht mehr die Kontrolle haben. Denn man braucht sie nicht mehr im Zaum zu halten. |
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mipooh
Anmeldungsdatum: 13.10.2005 Beiträge: 2055 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: Mi Jul 30, 2008 2:58 pm Beitrag speichern Titel: |
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| Zitat: | alles schoen und gut mipooh.du redest von leuten die das nt als glaubensgrundlage nehmen von religioesen fanatikern die das alles nicht richtig verstanden haben. du zitierst den historischen jesus wie du ihn nennst. naja, gottes sohn soll er nicht gewesen sein aber einiges was er gesagt hat glaubst du dann doch. eine seiner kernaussagen ist uebrigens gewesen: keiner kommt zum vater als durch den sohn. auch hat er gesagt das keiner durch das gesetz gerecht wird, nur durch den glauben. und zwar durch den glauben an ihn. weiterhin: der pfeiler den die bauleute verworfen haben ist zum eckstein geworden. damit hat er sich gemeint. selbst im alten testament finden sich viele textstellen die das kommen des menschensohnes ankuendigen. ach ja, im bezug auf all die leute die ja nicht richtig verstehen: selig sind,die da geistig arm sind,denn ihrer ist das himmelreich.
zu dem was die tolle wissenschaft alles so sagt heisst es im nt: die weisheit der menschen ist torheit vor gott.
ich denke das man sich ueberlegen sollte welchen stellenwert man der bibel zukommen laesst. wenn man sich einiges raussucht aber einiges weglaesst, dann finde ich kann man sich ja gleich ne religion basteln, die einem genau passt.
ich nehme die bibel als heilige schrift an, und das heisst an alles zu glauben was darin steht.
wenn es einen gott gibt und dies sein buch an uns ist, die chance ihm ein wenig entgegenzukommen wenn man so will, dann wird er wohl schon dafuer gesorgt haben, das wir sie so vorfinden wie er es will.
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Nightowl, Du sprichst Dinge an die ich kenne als Propagandatricks von recht extremen christlichen Sekten. Wahrscheinlich bist Du da selbst darauf hereingefallen.
Ich finde, Jesus war ein großartiger Lehrer. Ob er nun Gottes Sohn war, dann womöglich noch der einzige... und dies während wir alle Gottes Kinder sein sollen... da haben wir schon eine Menge Nüsse zu knacken.
Für mich war er Gottes Sohn und alle anderen Menschen auch. Wichtig an ihm ist mir, dass er sich dessen bewusst war und dazu gehört dann schon etwas mehr als dies nur zu denken. Da hätten wir schon etwas, was wir ihm nachmachen könnten (worin wir ihm folgen könnten, denn da ist auch ein Erkenntnisweg).
Keiner kommt zum Vater, es sei denn dadurch daß er Sohn/Kind ist. Was hältst Du davon? Würde jedenfalls mehr Sinn ergeben als sich einen Kassenwart vorzustellen, der die Eintrittskarten abreisst.
Gerecht werden durch den Glauben... wenn wir hier mal von der Nuance "Vertrauen" ausgehen würden, dann entsteht viel Sinn. Ein Mensch der sich vertrauensvoll durch sein Leben begibt, wird in Begegnungen wesentlich freundlicher sein können als jemand der zwar eine Menge Regeln kennt, aber nicht einmal in sich selbst vertraut. Dieser Mensch wird durch seinen Glauben/sein Vertrauen anderen gerecht, ja so ist das.
Nicht aber dadurch, dass er denkt, er müsse Buchstabenauslegungen von Fanatikern folgen, denn das ist nicht Glaube, das ist Angst.
Der Eckstein, der verworfen wurde, ja den kenne ich. Geht mir auch so, dass mir alles mögliche erzählt wurde was wichtig sei im Leben. Natürlich nicht das was ich als Grundlage meines Lebens erlebe, sondern das was man mir gern aufdrücken wollte. Den Eckstein meines eigenen Fühlens, den habe ich auch schon fast verworfen, bis ich bemerkte, dass ich völlig den Halt verliere wenn ich nicht auf das Fundament setze, was ganz natürlich vorhanden war. Dieser Eckstein ist natrlich auch für Jesus derselbe gewesen. Wir Menschen wären gar nicht so dumm, würde man uns nicht ständig für dumm verkaufen.
Selig sind die geistig armen. Damit sind sicher ganz eher nicht geistig Behinderte gemeint, sondern Menschen, die nicht den Kopf voll haben mit Regeln, Geboten und Ängsten vor Verstößen. Zum Beispiel Menschen, die im (stillen) Gebet (und hier meine ich nicht verbales Geplapper, auch nicht rein gedanklich, sondern eine Stille des Kopfes die notwendig ist, den Reichtum des Herzens zu erkennen) sich auf ihre Begegnung mit Gott vorbereiten. Ich würde dies heute eher als Meditation bezeichnen, aber ok, Gebet wäre dann nicht schlecht, wenn wenigstens nicht ständig dieses erbärmliche Geplapper verstörter Sünder gemeint wäre, die kein(en) Glauben/Vertrauen haben, sondern wie Bettler versuchen einen schrecklichen Gott (ihrer Vorstellungen) zu besänftigen.
Gott hat kein Buch geschrieben. Er hatte keine Schreibmaschine und vor allem, dies war nicht nötig. Er existiert in uns selbst und somit haben wir die Möglichkeit, aus erster Hand unser Wissen um ihn zu beziehen. Ganz direkt und ohne Erpressung.
Dass es dabei vorkommt, dass die Stimmung recht familiär wird, man sich als Kind fühlt, die Grenzen zwischen ihm und uns verschwinden bis zu einem "ich und mein Vater sind eins", das ist nur natürlich.
Gott wirklich zu erkennen bedeutet nicht, den Inhalt eines Buches daherzuplappern. Egal ob da welche reingeschrieben haben, dass diejenigen die das nicht tun, die größten Qualen erleiden werden.
Eine Bibel kann Anregung sein, das lebendige Verhältnis zwischen Gott und Mensch erfahren zu wollen. Es gibt darüberhinaus viele Anregungen, auch in anderen Kulturen. Wären wir nicht so verdammt selbstherrlich, dann könnten wir das auch erkennen und zumindest in uns selbst bereits jetzt die Erfahrung machen, dass es himmlisch ist zu existieren.
Dies steht nicht einmal in einem Widerspruch zu dem, dass die Welt oft sehr schrecklich erscheint. Aber da gehört dann schon der Mut dazu, sich wirklich ganz zu verlassen. In östlichen Religionen spricht man dann schonmal von Erleuchtung. Im Christentum heisst das, "selig die reinen Herzens sind, denn sie sehen Gott".
Das macht dann schonmal etwas sprachlos und es ist leider nicht möglich (die Freiheit des Einzelnen verhindert das), dies jemandem aufzudrängen.
Aber diese Erfahrungen geben genügend Gewissheit, so dass das Vertrauen eine gesunde Grundlage hat und nicht zu einem blinden Glauben verkommt, der keine andere Grundlage hat als die Angst erbärmlicher Kreaturen, denen Gott unbekannt ist. Selbst wenn sie tagein tagaus darüber sabbeln...
Ich sag Dir das alles, weil ich schon vertraue, dass Du es im Grunde ernst meinst. Wie übrigens bisher jeder Mensch, dem ich begegnet bin...
Verstehe, was Jesus sagt, was Gott "wirklich will". Da ist etwas das fühlt sich himmlisch an. Jetzt, nicht irgendwann in ungewisser Zukunft. Lass Dich nicht verarschen. Guck hin, ob diese Leute, die Dir Angst machen wollen, überhaupt so etwas wie Liebe oder Güte verkörpern. Oft sehen die ziemlich grimmig aus... _________________ Es gibt gar keine "Zivilisationskrankheiten", es gibt nur verschiedene Symptome einer einzigen Krankheit und die heisst "Zivilisation". |
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nightowl 27

Anmeldungsdatum: 30.08.2006 Beiträge: 1571
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Verfasst am: Do Jul 31, 2008 8:08 am Beitrag speichern Titel: |
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@phylanx:falls die frage an mich gestellt war, ja!
@shaolos: liebe deinen naechsten wie dich selbst wuerde mir das morden verbieten.
weiterhin heisst es in der bibel: richte nicht oder du wirst zuerst gerichtet werden.
weiterhin: das mass mit dem ihr messt, mit dem werdet auch ihr gemessen werden.
und wer von euch ohne suende ist, der werfe den ersten stein.
jesus hat die vergebung der suenden wichtig geheissen. ich kann fuer mich selbst nachdenken was ich tun kann und was nicht. allerdings kann ich nicht sicher sein das es alles richtig ist, was mein kopf so entscheidet. deswegen kann und soll ich auch auf keinen fall andere menschen bewerten oder gar bestrafen. das waere auch eine art gott spielen. den menschen den gott geschaffen hat soll ich nicht toeten da auch er eine schoepfung gottes ist.
mit den worten jesu: und was ihr einem dieser geringsten angetan habt, das habt ihr mir angetan!
ich denke nur dieser satz sagt alles ueber die einstellung jesu zu gewalt oder hass oder nicht ? wenn man dann noch an die kreuzigung jesu denkt und sich mal vorstellt was er fuer die menschen getan hat und was ihm angetant wurde dann ist das schon echt heftig. wenn man sieht wie schlecht man manchmal selbst ist , dann ueberlegt man doch schon ob man andere verurteilen soll oder nicht....mein entschluss steht fest.
suche nicht den span in deines bruders auge, siehst du nicht den balken in deinem eigenen?
@mipooh:wenn jesus in deinen augen gottes sohn ist, dann finde ich das sehr gut. allerdings halte ich die bibel fuer die wichtigste grundlage fuer den glauben an ihn(ich bin kein kirchengaenger,lese nur die bibel), ohne die bibel wuessten wir nicht besonders viel von ihm . und glaub mal, wenn jesus will das wir von ihm per bibel erfahren , dann wird da das drin stehen was er will. ihm ist nichts unmoeglich. selbst wenn einiges nicht wahr waere und wir nur fuer ihn daran glauben wuerden, so wuerde es uns hoch angerechnet werden. der mensch wird durch den glauben gerecht, nicht durch werke. auch hier ist das wieder anzuwenden. und eins steht fest: wir betrachten immer zu viel die sachlichkeit der ganzen dinge mit auswirkung auf unser leben. wir werden den himmel auf erden aber nie erschaffen. die erde wird irgenwann untergehen. das wenigste was wir gott und jesus entgegenbringen koennen ist gehorsam und dankbarkeit. wir koennen gott oder jesus nicht helfen. sie brauchen uns nicht. aber sie lieben uns und sind uns nahe. nichtsdestotrotz hat gott uns das leben geschenkt und das sollten wir anerkennen. _________________ Don´t dream it-do it!
http://www.youtube.com/profile?user=nightowl27 |
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mipooh
Anmeldungsdatum: 13.10.2005 Beiträge: 2055 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: Do Jul 31, 2008 8:40 am Beitrag speichern Titel: |
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@ Nightowl,
ich würde das ziemlich anders ausdrücken, aber das soll uns nicht trennen. Bis auf die Bibel als unangefochtene Autorität stimme ich weitgehend überein. Deine Ausdrucksweise ist eben dadurch geprägt.
Du hast schon recht, ohne die Bibel wüssten wir nicht viel von Jesus. Der Nachteil aus meiner Sicht besteht im wortwörtlichen Nachdenken der dort niedergeschriebenen Gedanken. Dies tue ich normalerweise nichtmal im Alltag, sondern versuche eher zu verstehen, was ein Mensch mir eigentlich sagen will. Diese Haltung hat für mich auch bewirkt, dass ich manches als sehr sinnvoll akzeptieren kann, manches ist lediglich in einer recht veralteten Sprache ausgedrückt, und grundsätzlich schonmal nicht falsch, manches ist auch irreführend oder schlicht unrichtig. Das ändert sich auch nicht dadurch, dass man es einfach glaubt.
Aber es gibt ganz wesentliche Dinge, die goldrichtig sind und auch im normalen Alltag probiert und bestätigt werden können.
Da stimme ich grundsätzlich mit Dir überein.
Was den Himmel angeht, da denke ich auch nicht, dass wir ihn schaffen könnten. Er existiert ja bereits und ist ganz sicher auch erfahrbar. Nur eben nicht ausserhalb von uns, bzw im Zusammenleben eher selten. Daran kann man ja arbeiten.
Religion (ich bin da etwas ungebundener) ist eine ganz praktische Angelegenheit, wenn man sie nicht reinweg theoretisiert. Das meiste was ich für wesentlich halte würde einem der gesunde Menschenverstand auch bereits sagen können. _________________ Es gibt gar keine "Zivilisationskrankheiten", es gibt nur verschiedene Symptome einer einzigen Krankheit und die heisst "Zivilisation". |
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Shaolos
Anmeldungsdatum: 13.10.2007 Beiträge: 2077
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Verfasst am: Do Jul 31, 2008 10:00 am Beitrag speichern Titel: |
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Vieles könnten wir allerdings auch aus dem Koran oder den Apokryphen lernen, die nicht in die Bibel gekommen sind. Denn wenn man es genau nimmt, sind die Bibel ja eher "gesammelte Werke" als zusammenhängend.
Wen es interessiert, was nicht in der Bibel steht sollte in einem übersetzten Koran einfach nach Isa bin Maryam.
Immerhin ist er ja einer der wenigen, der Bahamut in der Überlieferung der 496. Nacht den Bahamut, Behemoth in der Bibel, zu Gesicht bekam! Den Fisch, der die Welt auf seinen Schultern trägt!
Dies hat man aus unserer Schöpfungsgeschichte allerdings rauseditiert. Denn so heisst in den gestrichenen Passagen :
| Zitat: | | Gott schuf die Erde, aber die Erde hatte keinen Halt, und so schuf er unter der Erde einen Engel. Aber der Engel hatte keinen Halt, und so schuf er unter den Füßen des Engels einen Felsen aus Rubin. Aber der Felsen hatte keinen Halt, und so schuf er unter dem Felsen einen Stier mit viertausend Augen, Ohren, Nasen, Mäulern, Zungen und Füßen. Aber der Stier hatte keinen Halt, und so schuf er unter dem Stier einen Fisch namens Bahamut und unter den Fisch tat er Wasser und unter das Wasser Finsternis, und die menschliche Wissenschaft weiß nicht, was sich jenseits dieses Punktes befindet. |
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Quax
Anmeldungsdatum: 11.10.2007 Beiträge: 108
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Verfasst am: Do Jul 31, 2008 11:57 am Beitrag speichern Titel: |
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| Zitat: | | Für mich war er Gottes Sohn und alle anderen Menschen auch. Wichtig an ihm ist mir, dass er sich dessen bewusst war und dazu gehört dann schon etwas mehr als dies nur zu denken. Da hätten wir schon etwas, was wir ihm nachmachen könnten (worin wir ihm folgen könnten, denn da ist auch ein Erkenntnisweg). |
Ich halte diese Aussage nur teilweise für richtig. Jesus war Mensch, das ist klar, aber Jesus war auch Gott. Der Mensch per se ist weder Gottes Kind, noch Gottes Sohn. Jesus nur zu einem "bewussten Menschen" zu erklären hieße den gesamten christlichen Glauben zu leugnen, wir sind nämlich gerade nicht Gottes Kinder bzw. solange nicht Gottes Kinder, bis wir Jesus haben. Das ist eigentlich der Kernsatz des christlichen Glaubens.
| Zitat: | | Keiner kommt zum Vater, es sei denn dadurch daß er Sohn/Kind ist. Was hältst Du davon? |
Genau darum geht es ja. Du musst ein Kind werden und ein Kind wirst du durch Jesus !
| Zitat: | | Ein Mensch der sich vertrauensvoll durch sein Leben begibt, wird in Begegnungen wesentlich freundlicher sein können als jemand der zwar eine Menge Regeln kennt, aber nicht einmal in sich selbst vertraut. |
Müssen sich christlicher Glaube und ein Vertrauen in sich denn ausschließen ? Ich denke nicht. Es geht ja darum, dass du Gott bzw. Jesus in den Leben einbeziehst, gewissermaßen als Freund und Helfer. Das soll aber keineswegs bedeuten, dass man sich zu Hause nur noch ins Bett legen, seine Arbeit nicht mehr erledigen, seine Familie nicht mehr versorgen sollte, so nach dem Motto "Gott macht ja schon". Darum geht es genau nicht.
Problematisch wird es aus christlicher Sicht immer dann, wenn man nur noch sich selber vertraut ("ich werde diese Prüfung schaffen, weil ich so viel gelernt habe"), denn dann lässt man Gott außen vor. Es ist ein großer Unterschied zwischen "ich werde diese Prüfung schaffen, weil ich so viel gelernt habe" und "ich habe getan, was ich konnte, hilf mir du, Herr jetzt bitte und gib deinen Teil dazu" oder nicht ?!
| Zitat: | Nicht aber dadurch, dass er denkt, er müsse Buchstabenauslegungen von Fanatikern folgen, denn das ist nicht Glaube, das ist Angst.
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Da hast du teilweise Recht. Angst sollte es nicht geben, ganz im Gegenteil, man dürfte ja in der Gewissheit leben, dass man bereits errettet ist. Es liegt aber m.A.n. in der Natur des Menschen wankelmütig und schwach zu sein und auch von Zeit zu Zeit Angst vor dem Tode zu haben.
In diesem Zusammenhang hätte ich gerne noch gewusst, wie du denn einen Fanatiker definierst oder provokativ gefragt: bin ich für dich einer ?!
| Zitat: | | Selig sind die geistig armen. Damit sind sicher ganz eher nicht geistig Behinderte gemeint, sondern Menschen, die nicht den Kopf voll haben mit Regeln, Geboten und Ängsten vor Verstößen. |
Das würde ich auch so sehen, es geht einfach um das kindliche Vertrauen, das in der Praxis - das gestehe ich unumwunden zu - leider oftmals mangelt und wackelt, das soll hier m.M.n. deutlich gemacht werden. Kinder leben nicht in Konventionen, Regeln, Zwängen etc. - sie glauben einfach, dass ihr Vater und ihre Mutter alles zum Besten macht und überhaupt die allertollsten sind obwohl sie das objektiv betrachtet noch gar nicht beurteilen können.
| Zitat: | Zum Beispiel Menschen, die im (stillen) Gebet (und hier meine ich nicht verbales Geplapper, auch nicht rein gedanklich, sondern eine Stille des Kopfes die notwendig ist, den Reichtum des Herzens zu erkennen) sich auf ihre Begegnung mit Gott vorbereiten. Ich würde dies heute eher als Meditation bezeichnen, aber ok, Gebet wäre dann nicht schlecht, wenn wenigstens nicht ständig dieses erbärmliche Geplapper verstörter Sünder gemeint wäre, die kein(en) Glauben/Vertrauen haben, sondern wie Bettler versuchen einen schrecklichen Gott (ihrer Vorstellungen) zu besänftigen.
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Beten heißt nicht plappern ! Das hat schon Jesus so gelehrt. Tatsächlich muss zum Beten nicht einmal gesprochen werden. Ich denke aber, dass die Kirche hier eine Mitschuld daran trägt und das Beten in einer extremen Form trivialisiert. Beten heißt nicht hirnlos sein Vater-Unser hinunter zu sabbeln, nein ... sprich bzw. denke einfach normal. Wenn du dich an einem Tag wie ein Arschloch verhalten hast, dann sag' es so und verklausuliere es nicht in irgendwelchen abgedroschenen Phrasen. Es ist eine große Gefahr in diesen Phrasen, das weiß ich selber nur zu gut, aber man muss sich dann bewusst sein, dass das nicht das wahre Beten ist.
Und noch kurz ein Satz zum Bettler: man muss keinesfalls immer nur als Bettler oder Bittsteller vor Gott treten, er ist da nicht so empfindlich ! Man kann Gott durchaus auch mal die Meinung geigen, warum denn nicht ? Er soll dein Freund sein und unter Freunden darf man sich sagen, was man voneinander erwartet und was vielleicht schief läuft, das ist nur natürlich.
| Zitat: | jesus hat die vergebung der suenden wichtig geheissen. ich kann fuer mich selbst nachdenken was ich tun kann und was nicht. allerdings kann ich nicht sicher sein das es alles richtig ist, was mein kopf so entscheidet. deswegen kann und soll ich auch auf keinen fall andere menschen bewerten oder gar bestrafen. das waere auch eine art gott spielen. den menschen den gott geschaffen hat soll ich nicht toeten da auch er eine schoepfung gottes ist.
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ganz meine Meinung. Wir sind keine ordentliche Instanz um zwischen gut und böse immer, überall, vorurteilsfrei und neutral zu entscheiden.
| Zitat: | mit den worten jesu: und was ihr einem dieser geringsten angetan habt, das habt ihr mir angetan!
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Kleine Korrektur. Diese Bibelstelle hast du im falschen Kontext gebraucht. Es heißt wörtlich glaube ich "getan" - das ist ein Unterschied ! In dieser Stelle geht es um das Gute, dass man jedem Menschen tun solle, nicht um das Schlechte. Vorsicht !
| Zitat: | mein entschluss steht fest.
suche nicht den span in deines bruders auge, siehst du nicht den balken in deinem eigenen?
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Diesen Satz könnte ich persönlich jeden Tag bejahen.
| Zitat: | | allerdings halte ich die bibel fuer die wichtigste grundlage fuer den glauben an ihn(ich bin kein kirchengaenger,lese nur die bibel), ohne die bibel wuessten wir nicht besonders viel von ihm . und glaub mal, wenn jesus will das wir von ihm per bibel erfahren , dann wird da das drin stehen was er will. |
Auch hier Zustimmung. Ein Wort jedoch zum Kirchgang. Gemeinschaft ist für Christen sehr wichtig ! Man darf nicht allein bleiben, schon allein wegen der Diskussionen und Erfahrungen. Ob das unbedingt die Kirche sein muss sei dahingestellt aber es gibt ja auch andere Möglichkeiten (gute Freunde, Hauskreise, Chor etc.)
| Zitat: | | Der Nachteil aus meiner Sicht besteht im wortwörtlichen Nachdenken der dort niedergeschriebenen Gedanken. Dies tue ich normalerweise nichtmal im Alltag, sondern versuche eher zu verstehen, was ein Mensch mir eigentlich sagen will. |
Wir sprechen doch hier im wesentlichen von Parabeln bzw. Gleichnissen. Es ist also nicht falsch, den "tieferen Sinn", die Grundaussage eines Textes erfassen zu wollen. Auch ich hafte nicht 100 % an den Buchstaben, wenn es das ist, was du meinst.
| Zitat: | | Das meiste was ich für wesentlich halte würde einem der gesunde Menschenverstand auch bereits sagen können. |
Jungfräulichkeit bis zur Ehe ?! Für ein gutes Ergebnis (egal welcher Art) Gott zu danken bzw. überhaupt einer höheren Instanz Danke zu sagen ?!
Zuerst die Schuld / Verfehlung bei dir zu suchen und dann erst bei deinem Nächsten ?!
Das sind nur einige Beispiele wo ich sagen würde, dass es dem Menschen sehr sehr schwer fallen würde diese aus dem gesunden Menschenverstand ableiten zu können, hier steht ihm sein Egoismus einfach zu sehr im Weg !
| Zitat: | Vieles könnten wir allerdings auch aus dem Koran oder den Apokryphen lernen, die nicht in die Bibel gekommen sind. Denn wenn man es genau nimmt, sind die Bibel ja eher "gesammelte Werke" als zusammenhängend.
Wen es interessiert, was nicht in der Bibel steht sollte in einem übersetzten Koran einfach nach Isa bin Maryam.
Immerhin ist er ja einer der wenigen, der Bahamut in der Überlieferung der 496. Nacht den Bahamut, Behemoth in der Bibel, zu Gesicht bekam! Den Fisch, der die Welt auf seinen Schultern trägt!
Dies hat man aus unserer Schöpfungsgeschichte allerdings rauseditiert. Denn so heisst in den gestrichenen Passagen :
Zitat:
Gott schuf die Erde, aber die Erde hatte keinen Halt, und so schuf er unter der Erde einen Engel. Aber der Engel hatte keinen Halt, und so schuf er unter den Füßen des Engels einen Felsen aus Rubin. Aber der Felsen hatte keinen Halt, und so schuf er unter dem Felsen einen Stier mit viertausend Augen, Ohren, Nasen, Mäulern, Zungen und Füßen. Aber der Stier hatte keinen Halt, und so schuf er unter dem Stier einen Fisch namens Bahamut und unter den Fisch tat er Wasser und unter das Wasser Finsternis, und die menschliche Wissenschaft weiß nicht, was sich jenseits dieses Punktes befindet.
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In diesem Zusammenhang muss ich mir immer wieder eine Frage stellen. Wie kommt es, dass an der historischen Entstehungsgeschichte der Bibel immer so viel Kritik geäußert wird. Tatsache ist, dass die Bibel verhältnismäßig zeitnah, komplett und gut überliert wurde. Schaut man sich z.B. einmal die Überlieferungen über das Leben und Wirken von Alexander dem Großen an, so sind diese wirklich "löchriger" und "unaktueller", dennoch zweifelt keiner in einem Maße an dem Leben und dem Wirken von Alexander dem Großen, nein, man meint sogar verschiedene Todesursachen veri- bzw. falsifizieren und ins kleinste Detail nachweisen zu können.
Einig sind sich viele Menschen nur in einem: Sperrfeuer auf die Bibel, denn diese ist 1. nicht zeitnah verfasst worden, 2. zensiert worden, 3. falsch abgeschrieben und übertragen worden, von der falschen Auslegung einmal ganz zu schweigen. Bei anderen Texten wird komischerweise nie so ein Aufstand gemacht und wenn dann zumindest nicht öffentlich. Das finde ich wirklich sehr verwunderlich ! Warum will man denn die Bibel eigentlich immer schwächer stellen als sie ist ?
In diesem Sinnne wünsche ich alles Gute und BB (muss leider wieder - Mittagspause ist rum)
Bernd  |
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mipooh
Anmeldungsdatum: 13.10.2005 Beiträge: 2055 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: Do Jul 31, 2008 1:08 pm Beitrag speichern Titel: |
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| Zitat: | Jesus war Mensch, das ist klar, aber Jesus war auch Gott. Der Mensch per se ist weder Gottes Kind, noch Gottes Sohn. Jesus nur zu einem "bewussten Menschen" zu erklären hieße den gesamten christlichen Glauben zu leugnen, wir sind nämlich gerade nicht Gottes Kinder bzw. solange nicht Gottes Kinder, bis wir Jesus haben. Das ist eigentlich der Kernsatz des christlichen Glaubens.
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Nein, da stimme ich nicht zu. Für mich ist die Kernaussage, dass das Himmelreich in mir ist und dass ich mich dem durch Liebe nähere.
Ob Gott oder Gottes Sohn oder erst zu Gottes Kind werden durch ein "Haben" des Jesus, was immer das sein soll, das sind Spitzfindigkeiten, die in keiner Weise weiterhelfen. Solche Behauptungen dienen lediglich der Ausgrenzung anderer und sind somit lieblos.
| Zitat: | Genau darum geht es ja. Du musst ein Kind werden und ein Kind wirst du durch Jesus !
| Nein, das trifft nicht zu. Ich mag Jesus, aber ich mag ihn nicht mehr als mehrere andere Personen, die sich ebenfalls viel Mühe gaben anderen den Zugang zu sich selbst und somit zu Gott zu finden.
| Zitat: | In diesem Zusammenhang hätte ich gerne noch gewusst, wie du denn einen Fanatiker definierst oder provokativ gefragt: bin ich für dich einer ?!
| Fanatiker legen keinen Wert auf die Wahrheit/Wirklichkeit, sondern hängen an einem Wertesystem, selbst wenn dieses der allgemeinen Erfahrung widerspricht. Von daher musst Du Deine Frage beantworten. Sprichst Du aus Erfahrung oder aus angelernten "Glaubenssätzen"? Hast Du das alles selbst geprüft? Offenbar zumindest unvollständig.
| Zitat: | Und noch kurz ein Satz zum Bettler: man muss keinesfalls immer nur als Bettler oder Bittsteller vor Gott treten, er ist da nicht so empfindlich Wink ! Man kann Gott durchaus auch mal die Meinung geigen, warum denn nicht ? Er soll dein Freund sein und unter Freunden darf man sich sagen, was man voneinander erwartet und was vielleicht schief läuft, das ist nur natürlich.
| In einen wie auch immer gearteten verbalen Dialog mit Gott zu treten ist schon etwas hirnrissig. Ich hab das ja auch mal so gelernt und habe gelegentlich noch mal einen Rückfall, den ich aber zum Glück schon währenddessen als meine Hirnrissigkeit begreife.
Gott, dem ich vertrauter bin als ich mir selbst, zu einem Objekt zu machen mit dem ich spreche ist etwa so sinnvoll wie Selbstgespräche zu führen um sicher zu gehen, dass man seine eigenen Gedanken auch mitkriegt.
| Zitat: | Jungfräulichkeit bis zur Ehe ?! Für ein gutes Ergebnis (egal welcher Art) Gott zu danken bzw. überhaupt einer höheren Instanz Danke zu sagen ?!
Zuerst die Schuld / Verfehlung bei dir zu suchen und dann erst bei deinem Nächsten ?!
Das sind nur einige Beispiele wo ich sagen würde, dass es dem Menschen sehr sehr schwer fallen würde diese aus dem gesunden Menschenverstand ableiten zu können, hier steht ihm sein Egoismus einfach zu sehr im Weg !
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Beendigung von Jungfräulichkeit ist für mich dasselbe wie eine Ehe einzugehen. Für andere allerdings nicht. Hat mir einigen Schmerz bereitet.
Dankbarkeit ist ein tolles Gefühl, ich möchte es nicht missen. Dabei weiss ich nichtmal, wem ich eigentlich dankbar bin oder für was... das ist mir aber auch egal, solange ich dankbar bin.
Wenn ich in Konflikten bin, denke ich immer darüber nach, ob ich eigentlich richtig verstanden habe. Schuld brauche ich eigentlich nicht, weder für mich noch für andere. Das ist für mich alles noch ganz normaler Menschenverstand, keine Tricks, nichts Übersinnliches...
| Zitat: | | Wie kommt es, dass an der historischen Entstehungsgeschichte der Bibel immer so viel Kritik geäußert wird. |
Da nehme ich an, dass "gute Erziehung" einen Umweg produziert. Eigentlich sollte man viele sogenannte Christen ganz locker mit einem "Arschloch" abwehren oder ihnen eins auf die Nase geben statt unnötig herumzudiskutieren.
Ich selbst habe noch sehr wenige Christen kennengelernt, die auch nur ansatzweise erkennen liessen, dass sie es ernst meinen. Lippenbekenntnisse auf der einen, Haß auf der anderen Seite. Das ist was ich vorwiegend beobachte. Deswegen sind mir "angeborene" Religionen auch grundsätzlich verdächtig.
Andererseits erlebe ich in sämtlichen Fraktionen immer mal einen Menschen, der ganz offensichtlich "gottgefällig" lebt. Mir ist also egal, welcher Religion sich jemand zurechnet. Wichtig ist mir, was ich an ihm erkennen kann. _________________ Es gibt gar keine "Zivilisationskrankheiten", es gibt nur verschiedene Symptome einer einzigen Krankheit und die heisst "Zivilisation". |
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Shaolos
Anmeldungsdatum: 13.10.2007 Beiträge: 2077
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Verfasst am: Do Jul 31, 2008 1:20 pm Beitrag speichern Titel: |
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Jungfräulichkeit bis zur Ehe ist definitiv eine Sache der ich aus therapeutischer Sicht nicht zustimmen kann.
Der Unterschied ist, Quax, dass die Geschichte Alexander des Grossen nunmal eben als das gesehen wird, was es ist. Eine löchrige, geschichtliche Erzählung.
Aus moderner Sicht weiss man zumindest nichtmal, ob Jesus von Nazareth wirklich gelebt hat. Aus historischer Sicht spricht jedoch sehr viel dafür.
Die Wahrscheinlichkeit ist, dass er sehr sehr anders aussah, als in den Darstellungen. Die akkurateste Beschreibung wäre die eines Arabers.
Das was du als Tatsache beschreibst, beschreibe ich als laufende Untersuchung. Jegliche Schlüsse zu ziehen über den historischen Wert der Bibel ist fraglich. Ausser man schaut Kreationisten TV.
Ausserdem die Sache mit der Übersetzung ist schon was.
Denn so gut wie jeder nennt Maria heute eine Jungfrau. Obwohl dies übersetzerisch falsch ist. Aus junger Frau wurde die Jungfrau und somit die unbefleckte Empfängnis. |
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mipooh
Anmeldungsdatum: 13.10.2005 Beiträge: 2055 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: Do Jul 31, 2008 4:02 pm Beitrag speichern Titel: |
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| Zitat: | | Jungfräulichkeit bis zur Ehe ist definitiv eine Sache der ich aus therapeutischer Sicht nicht zustimmen kann |
Ich weiss nicht woher Du die Autorität einer "therapeutischen Sicht" nimmst.
Ich finde Sex ausserhalb fester Beziehungen absolut überflüssig. Ebenso überflüssig finde ich Trauscheine. Die Leute sollten schon wissen was sie tun und somit auch, dass Sexualität zu einer tiefen Bindung führen kann. _________________ Es gibt gar keine "Zivilisationskrankheiten", es gibt nur verschiedene Symptome einer einzigen Krankheit und die heisst "Zivilisation". |
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Shaolos
Anmeldungsdatum: 13.10.2007 Beiträge: 2077
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Verfasst am: Do Jul 31, 2008 4:18 pm Beitrag speichern Titel: |
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| mipooh hat folgendes geschrieben: | | Zitat: | | Jungfräulichkeit bis zur Ehe ist definitiv eine Sache der ich aus therapeutischer Sicht nicht zustimmen kann |
Ich weiss nicht woher Du die Autorität einer "therapeutischen Sicht" nimmst.
Ich finde Sex ausserhalb fester Beziehungen absolut überflüssig. Ebenso überflüssig finde ich Trauscheine. Die Leute sollten schon wissen was sie tun und somit auch, dass Sexualität zu einer tiefen Bindung führen kann. |
Während es für einige zu einer tiefen Erfüllung in einer Bindung führt, führt es in so vielen Fällen eher zu Angst.
Heutzutage treffe ich mehr Menschen die in ihrer Sexualität durch Hemmung behindert sind, als Menschen, die wirklich tief darin aufgehen.
Die meisten sehen Sex als Schlecht und schmutzig und nicht als einen integren Teil ihrer Selbst. Persönlich sehe ich das stark bei Mädels, die sich, wenn sie sich öffnen völlig verändern, sobald sie diese Limiting Beliefs ablegen können. |
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mipooh
Anmeldungsdatum: 13.10.2005 Beiträge: 2055 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: Do Jul 31, 2008 6:28 pm Beitrag speichern Titel: |
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| Zitat: | | Heutzutage treffe ich mehr Menschen die in ihrer Sexualität durch Hemmung behindert sind, als Menschen, die wirklich tief darin aufgehen. |
... aber sind das nicht gerade diejenigen, die hirnlos überall rumvögeln?
Ein bischen mehr Hemmung fände ich durchaus angebracht, Behinderung allerdings nicht...
Also mich hat im Laufe des Lebens die mangelhafte Vögelhemmung anderer doch erheblich behindert...  _________________ Es gibt gar keine "Zivilisationskrankheiten", es gibt nur verschiedene Symptome einer einzigen Krankheit und die heisst "Zivilisation". |
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Marcel-S.

Anmeldungsdatum: 04.06.2008 Beiträge: 221 Wohnort: "Hier Wohnort einfügen." "Hier Werbefl... - Sportart einfügen!"
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