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Gerwin
Anmeldungsdatum: 13.07.2004 Beiträge: 222
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Guest
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Gerwin
Anmeldungsdatum: 13.07.2004 Beiträge: 222
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Verfasst am: Do Aug 26, 2004 11:49 am Beitrag speichern Titel: |
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hier auf deutsch von der österreichischen nachrichtenagentur apa:
APA0355 5 CI 0427 XI Do, 26.Aug 2004
Wissenschaft/Ernährung/Gesundheit/USA
Wissenschafter raten: Essen wie ein Urzeitjäger im 21.Jahrhundert
Utl.: Viel Gemüse, Obst und Proteine, kaum verarbeitete
Getreideprodukte =
Wien/Washington (APA) - Auf der Suche nach der idealen Ernährung
für den Menschen, richten Wissenschafter neuerdings den Blick weit
zurück in die Vergangenheit. "Immer mehr Hinweise weisen darauf hin,
dass das Missverhältnis zwischen unserer modernen Diät sowie
Lifestyle und unserem unveränderten altsteinzeitlichen Genom eine
Hauptursache für das epidemische Übergewicht, Bluthochdruck,
Diabetes, Atherosklerose und Herz-Kreislauferkrankungen sind", so
Mediziner der renommierten Mayo-Klinik im US-Bundesstaat Minnesota.
Ihre Lösung: Unsere Nahrungsaufnahme sollte sich an jener der
urzeitlichen Jäger und Sammler orientieren.
Die landwirtschaftliche Revolution vor etwa 10.000 Jahren
veränderte die Ernährung des Menschen schlagartig. Die rund 2,5
Millionen Jahre davor konsumierten Jäger und Sammler vor allem wilde
und unbehandelte Nahrungsmittel wie Obst, Wurzeln, Gemüse, Nüsse,
Fisch und Fleisch, aber kaum raffinierte Getreideprodukte. "Diese
Umstände führten zu einer Diät, die sich aus einer hohen Menge an
magerem Protein, mehrfach ungesättigten Fetten, Vitaminen, Mineralien
und anderen hilfreichen Inhaltsstoffen zusammensetzte", so James H.
O' Keefe und Loren Cordain in ihrer Untersuchung "Cardiovascular
Disease Resulting From a Diet and Lifestyle Odds With Our Paleolithic
Genome: How to Become a 21st-Century Hunter-Gatherer".
Diese Ernährung dürfte den Jägern und Sammlern recht gut bekommen
sein. "Historische und anthrolopogische Studien zeigen, dass die
Jäger und Sammler generell fit und gesund waren sowie weitgehend
keinerlei Herz-Kreislauferkrankungen aufwiesen", argumentieren die
Autoren.
Die Annahme, dass unsere Ahnen unternährt waren, ist den
Wissenschaftern zufolge völlig falsch. Die Ernährungsweise enthielt
zwei bis drei Mal so viele Ballaststoffe wie die heutige, 1,5 bis
zwei Mal so viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren, vier Mal mehr
Omega-Fettsäuren, zwei bis drei Mal so viel Protein und drei bis vier
Mal so viel Kalium. Zucker und raffinierte Getreideprodukte kamen in
dieser Diät überhaupt nicht vor.
Die gegenwärtige Ernährung in den westlichen Industrienationen ist
jener der ehemaligen Jäger und Sammler genau entgegengesetzt. Nicht
allein, dass wir uns unser Essen nicht mehr selber erlegen müssen und
so nicht mehr dazu gezwungen sind, uns zu bewegen, wir konsumieren
vor allem verarbeitete, künstliche Nahrungsmittel, mit einem geringen
Anteil an frischem Obst und Gemüse. "Auf sozialer Ebene sind wir
vielleicht Menschen des 21. Jahrhunderts, aber genetisch leben wir
immer noch in der Altsteinzeit", kritisieren die Autoren.
Die Wissenschafter schlagen vor, die Ernährung unserer Ahnen
nachzuahmen. Dabei sollten gesättigte Fette durch mehrfach
ungesättigte ersetzt und besonders mehr Omega-3-Fettsäure konsumiert
werden. Weiters sollte die Einnahme von frischen Nahrungsmitteln wie
Obst, Gemüse und Nüssen auf bis zu acht Portionen am Tag drastisch
erhöht werden. Weiters am Speiseplan stehen: Mageres Fleisch und
Fisch. Zucker und verarbeitete Getreideprodukte sind hingegen
weitgehend zu meiden.
Ein weiteres Fitnessrezept unserer Urahnen: Sie gingen oder liefen
jeden Tag bis zu 15 Kilometer.
(Schluss) hai/ww
APA0355 2004-08-26/12:47
261247 Aug 04 |
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meddl

Anmeldungsdatum: 13.03.2004 Beiträge: 587 Wohnort: Aachen
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Verfasst am: Do Aug 26, 2004 1:08 pm Beitrag speichern Titel: |
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naja, die lebenserwartung war halt trotzdem auch net so arg hoch, denk ich. _________________ Die Sonne scheint mir aus dem Arsch
Und das ohne Unterlass
Bin heut all der Dinge Freund
Heute träum ich nicht
Heut lebe ich was ihr träumt. |
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Bernd
Anmeldungsdatum: 30.06.2004 Beiträge: 8
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Verfasst am: Do Aug 26, 2004 6:09 pm Beitrag speichern Titel: |
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| das lag wohl eher am harten lebensstil, als an der ernährung. |
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Gast
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Verfasst am: Do Aug 26, 2004 8:00 pm Beitrag speichern Titel: |
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| Bernd hat folgendes geschrieben: | | das lag wohl eher am harten lebensstil, als an der ernährung. |
Kann man auch nur vermuten.
Fakt ist jedoch dass unsere Lebenserwartung stetig steigt... |
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Bernd
Anmeldungsdatum: 30.06.2004 Beiträge: 8
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Verfasst am: Fr Aug 27, 2004 9:55 am Beitrag speichern Titel: |
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denkst du die sind morgens um halb acht aus ihrem daunenbett gestiegen und haben sich erstmal kellogs und nutellabrot rausgelassen ? dann sind sie zu ihrem 7,5 stunden bürojob getrampt und abends schön trainieren im studio. bei einer erkältung haben sie erstmal ne aspirin geschmissen und 5 tage urlaub genommen und im internet die foren durchsucht...im sommer war das wahrscheinlich noch ne tolle sache, wenn ich da an fellsandalen im winter denke...
dass unsere lebenserwartung stetig steigt, verwundert mich auf jeden fall nicht. medikamente, komfort und bequemlichkeit tragen ihren anteil daran.
verfolge mal das leben von z.b. massai-kriegern in afrika. da ist jeder tag ein roulette-spiel ums überleben. sowas zehrt ganz schön an der substanz...von kindersterblichkeit wegen mangelnder hygiene und arznei mal ganz zu schweigen... |
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Bernd
Anmeldungsdatum: 30.06.2004 Beiträge: 8
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Verfasst am: Fr Aug 27, 2004 9:58 am Beitrag speichern Titel: |
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off-topic-alarm
die diät finde ich gut. ist auf jeden fall natürlicher als die fabrik-kacke, die wir uns heutzutage ohne nachzudenken reinstopfen bis der arzt kommt.
gruß
bernd |
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Oli
Anmeldungsdatum: 30.06.2004 Beiträge: 184
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Verfasst am: Fr Aug 27, 2004 11:02 am Beitrag speichern Titel: |
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| Ich denke nicht das nudeln, reis und brot daran schuld sind das es zuviel übergewicht gibt, sondern eher an den bewegungsmangel der heutigen zeit, die steinzeitmenschen sind täglich über 15km gelaufen, wieviel läuft ein normaler schüler am tag? Ich halte diese ernährungsweise auch für sinnvoll, aber dennoch bin ich gegen das generelle verteufeln von nahrung wie brot und nudeln und reis, welche eine grundnahrung heutzutage herstellen. |
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Bernd
Anmeldungsdatum: 30.06.2004 Beiträge: 8
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Verfasst am: Fr Aug 27, 2004 12:34 pm Beitrag speichern Titel: |
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das ist ja das problem. unsere verarbeiteten getreideprodukte sind viel zu kalorienträchtig für eine gesellschaft voller sesselfurzer.
du hast natürlich recht. die bewegung fehlt. aber wenn schon kein mensch mehr den stress der nahrungsbeschaffung hat, dann muss ich doch nicht noch anfangen, schon den kleinkindern beizubringen, dass ich morgens als erstes ne schüssel gezuckerte kornflakes (aus auszugsmehl noch obendrein) essen muss um groß und stark zu werden. die menschen unserer gesellschaft werden nämlich eher groß und schwach, nämlich fett.
dazu kommt noch, dass die qualität unserer nahrungsmittel natürlich immer mehr den bach runtergeht. ich selbst bin gärtner und weiss nur zu gut, wie obst,gemüse und getreide heutzutage "aufgezogen" wird, nämlich mit der chemischen keule. bei unserem "guten" fleisch sieht es noch übler aus. wir vergiften uns selber.
sorry, wenn ich sehr ausschweifend werde bei dem thema aber es kotzt mich brutal an.
gruß
bernd |
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Gast
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Verfasst am: Fr Aug 27, 2004 1:46 pm Beitrag speichern Titel: |
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Nudeln reis und Brot gibt es schon seit Ewigkeiten, daran liegt es bestimmt nicht. Eher an dem ganzen Süßigkeiten/Fertigproduktekram.
Allerdings esse ich auch jede Menge Süßigkeiten und bin schlank ---> liegt wohl am Sport, ansonsten esse ich auch kräftigst. |
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Hell_Butcher
Anmeldungsdatum: 14.03.2004 Beiträge: 110
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Gast
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Verfasst am: Fr Aug 27, 2004 5:21 pm Beitrag speichern Titel: |
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lol 2000 Jahre sind wohl keine Ewigkeit oder was?
Ich zweifle stark an solchen "wissenschaftlich belegten" Dingen, das sagen sie nämlich alle.
Außerdem ist das völlig uninteressant was der Mensch in der freien Natur hat und was nicht. |
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Kensui

Anmeldungsdatum: 16.01.2004 Beiträge: 1155
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Verfasst am: Fr Aug 27, 2004 5:42 pm Beitrag speichern Titel: |
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Für mich persönlich ist eine Ernährung ohne Brot, Reis und andere Getreideprodukte (wie Nudeln) undenkbar.
Ohne die Lebensmittel fühle ich mich abgespannt und hab' keine richtige Power beim Kraft- und Ausdauertraining.
Das soll nicht heißen, dass diese Art von Ernährung vollkommen blödsinnig ist. Nein, ich komm lediglich damit nicht klar; es mag andere Personen geben, die einwandfrei damit zurecht kommen... _________________ Nur in einem reinen Körper, steckt ein reiner Geist! |
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Cynx
Anmeldungsdatum: 22.06.2004 Beiträge: 12
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Verfasst am: Sa Aug 28, 2004 9:40 am Beitrag speichern Titel: |
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| Kultus hat folgendes geschrieben: | lol 2000 Jahre sind wohl keine Ewigkeit oder was?
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Nein nur ein Zwinkern in der Evolution und nicht mal das. Die evolutionäre Gattung "Mensch" gibt es seit ca. 6 Mio Jahren (auch noch nicht so lange). Da hat sich der Mensch durch aufrechen Gang und Spezialisierung von den Affen wirklich getrennt. Mit ein bischen Rechnen gibt das gerade mal 0.03 % der Evolutiongeschichte Mensch. Ein Nichts.
Wenn man nun noch bedenkt, dass die Ernährungsweise mit Sicherheit älter als 6 Mio Jahren ist, wird die Zahl noch kleiner. |
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Gast
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Verfasst am: Sa Aug 28, 2004 10:36 am Beitrag speichern Titel: |
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Die Menschheit hat eine ganz nette Gabe, nämlich eine gute Anpassungsfähigkeit.
Ohne diese würde es uns wohl kaum geben.
Überlegt mal, von was hätten die Menschen sich denn ernähren sollen, ohne Getreide? was lässt sich über Winter einlagern, wenn es keine Früchte zu ernten gibt? Außer Fleisch, aber das denke ich war wohl eh etwas schwieriger zu erbeuten... |
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